Paar sitzt an einem Holztisch und schaut gemeinsam auf einen Laptop, umgeben von Pflanzen und gemütlicher Einrichtung.

Fernwärme: Kosten und Preiszusammensetzung

Fernwärme ist eine zukunftssichere Alternative zur klassischen Gas- oder Ölheizung. Die Preisgestaltung ist transparent und nachvollziehbar. Bei uns sind Sie gut informiert rund um Fernwärmekosten und das Preissystem.

So setzen sich die Fernwärmekosten zusammen

Die Fernwärmekosten kennen und verstehen! Ihr Preis für Fernwärme umfasst folgende Elemente:

  • Grundpreis für die vertraglich vorzuhaltende Wärmeleistung (Anschlussleistung) in Kilowatt (kW)
  • Arbeitspreis für die verbrauchte Arbeit in Kilowattstunden (kWh)
  • Verrechnungspreis für Messung und Abrechnung
  • Emissionspreis zur Deckung der Kosten für CO2-Emissionszertifikate
  • Wärmeumlagenpreis, bemessen an der gelieferten Wärmemenge in kWh. Der Wärmeumlagenpreis umfasst die Gasspeicherumlage. Ebenfalls gedeckt werden Mehrkosten, die vor dem Hintergrund der abgesetzten Wärmemengen durch VHP-Entgelt (Virtueller Handelspunkt), RLM-Bilanzierungsumlage (Registrierende Leistungsmessung), Konvertierungsentgelt und Konvertierungsumlage entstehen.

Seit dem 1. Juli 2025 gilt ein neues Wärmepreissystem. Es berücksichtigt die für die Fernwärmeversorgung maßgeblichen Kostenbestandteile und Rahmenbedingungen. Die Preise werden auf Grundlage der vertraglich festgelegten Preisformel regelmäßig an die Entwicklung der darin enthaltenen Faktoren angepasst.  FAQ

Ausführlichere Begriffserklärungen rund um Fernwärme, Fernwärmekosten und das Preissystem haben wir in unserem Glossar für Sie zusammengestellt. Hinweis zu den Einzelkosten: Die konkrete Aufschlüsselung der Preisbestandteile entnehmen Sie bitte den aktuellen Preisblättern Mainova Wärme Classic.

Eine Wärmeversorgung, die es Ihnen einfach macht

Blicken Sie entspannt in die Energiezukunft. Mit Fernwärme beziehen Sie Ihre Wärme bequem über das Wärmenetz und benötigen im Gebäude weder einen eigenen Heizkessel noch Brennstofflager oder Schornstein. Das spart Platz und 
reduziert den Aufwand für Betrieb und Wartung der eigenen Heizungsanlage. Gleichzeitig entwickelt Mainova das Frankfurter Fernwärmesystem kontinuierlich weiter und investiert in Erzeugungsanlagen sowie in den Ausbau und die 
Verdichtung des Wärmenetzes. Für Sie bedeutet das: eine komfortable Wärmeversorgung und ein Punkt weniger auf Ihrer To-do-Liste. 

Flexibel

Fernwärme kann nicht nur in Neubauten, sondern mit ihren hohen Vorlauftemperaturen auch gut für die GModG-konforme Versorgung von Bestandsgebäuden eingesetzt werden.

Komfortabel

Keine eigene Verbrennungsanlage im Gebäude: Fernwärme benötigt wenig Platz und reduziert den Wartungsaufwand.

Förderfähig

Der Umstieg von Gas- oder Ölheizung auf Fernwärme kann die energetische Bewertung Ihres Gebäudes verbessern und wird mit attraktiven Zuschüssen gefördert.

Im Überblick: Diese Vorteile bietet Fernwärme

Mit einem Mainova-Wärmevertrag erhalten Sie eine verlässliche und komfortable Wärmeversorgung. Zugleich wird die Fernwärmeversorgung entsprechend den gesetzlichen Anforderungen schrittweise weiterentwickelt. Nach § 31 Abs. 1 
Wärmeplanungsgesetz müssen Wärmenetze spätestens bis zum 31. Dezember 2044 vollständig mit Wärme aus erneuerbaren Energien, aus unvermeidbarer Abwärme oder aus einer Kombination dieser Quellen gespeist werden. Darüber hinaus bietet Fernwärme zahlreiche praktische Vorteile:

  • Kostentransparenz & Förderungen: Die Preisgestaltung ist transparent und nachvollziehbar; Fernwärmepreise unterliegen der Kontrolle des Bundeskartellamts. Da Fernwärme in einem System mit verschiedenen Energieträgern erzeugt wird, ist ihr Preis weniger von Marktschwankungen betroffen als der eines einzelnen Energieträgers. Für die Umstellung auf Fernwärme können zudem attraktive Fördermöglichkeiten bestehen.
  • Sicherheit & Komfort: kein Rauch, keine Abgase, keine brennbaren Energieträger im Haus. Auch der Wartungsaufwand gegenüber klassischen Öl- oder Erdgasheizungen sinkt.
  • Flexibilität & Platzersparnis: Fernwärme kann nicht nur in Neubauten, sondern auch gut in Bestandsgebäuden eingesetzt werden. Statt Heizungskessel, Schornstein, Öl- oder Gastanks wird eine kompakte Fernwärme-Übergabestation verbaut.

Die gesetzlich vorgesehene Weiterentwicklung der Energie- und  Wärmeversorgung erfordert umfangreiche Investitionen, unter anderem in Erzeugungsanlagen und das Fernwärmenetz. Diese Investitionen wirken sich derzeit auch auf die Wärmekosten aus. Mainova entwickelt das Frankfurter Fernwärmesystem kontinuierlich weiter und plant, das Wärmenetz um mehr als das Doppelte zu erweitern. Ein Hausanschluss wird dennoch nicht an jedem Standort möglich sein. Wo ein Netzausbau vorgesehen ist und welche Wärmelösungen für andere Gebiete infrage kommen, erfahren Sie auf unserer Infoseite zur Fernwärme in Frankfurt. Dort finden Sie aktuelle Netzkarten und können mit unserem  Wärmeverfügbarkeitscheck prüfen, ob Fernwärme an Ihrer Adresse verfügbar ist.

Fernwärme Frankfurt: Infoseite aufrufen

Fernwärme als langfristige Wärmelösung: Für wen lohnt sich der Anschluss?

Moderne Wohnsiedlung mit Grünflächen und gepflastertem Weg

Sie haben eine ältere Gas- oder Ölheizung, die in den kommenden Jahren modernisiert werden muss? Gerade in dicht bebauten Städten wie Frankfurt kann Fernwärme eine komfortable Alternative zu einer dezentralen Heizungsanlage sein. Ob sich ein Anschluss wirtschaftlich lohnt, hängt unter anderem von Ihrer Immobilie, dem bisherigen Heizsystem, 
den Anschlusskosten und dem Wärmebedarf ab. Berücksichtigen Sie bei Ihrer Kosten- und Zeitplanung auch die weitere Entwicklung der gesetzlichen Rahmenbedingungen und der CO₂-Bepreisung fossiler Brennstoffe. Fernwärme bietet eine verlässliche Versorgung und hohen Komfort: Im Gebäude sind in der Regel weder ein eigener Heizkessel noch Brennstofflager oder Schornstein erforderlich. Mainova investiert in die Weiterentwicklung der Fernwärmeerzeugung und plant, das heute mehr als 310 Kilometer lange Frankfurter Wärmenetz weiter auszubauen. Ob Fernwärme an Ihrer Adresse verfügbar ist und welche gesetzlichen Anforderungen für Ihr Gebäude gelten, können Sie mit unserem Wärmeverfügbarkeitscheck und im Rahmen einer individuellen Beratung prüfen.

Gut zu wissen: Fernwärme eignet sich nicht nur im Neubau, sondern mit ihren hohen Vorlauftemperaturen auch gut im Bestand. Für den effizienten Einsatz einer Wärmepumpe etwa müssten die Gebäude (abhängig vom Energiestandard) oft umfassend saniert werden. Bei einem Fernwärmeanschluss kann die Anschlussleistung kontinuierlich optimiert werden, z. B. wenn neue Fenster oder Dämmmaßnahmen den Wärmebedarf reduzieren. Zudem sind für den Anschluss an die Fernwärme attraktive Förderungen möglich.

Fernwärme für Frankfurt

Zuverlässig und wartungsarm: Antworten auf Ihre Fragen rund um Fernwärme haben wir kompakt für Sie zusammengestellt. Informieren Sie sich über die Vorteile, Primärenergiefaktoren sowie den geplanten Ausbau und die weitere Verdichtung des Fernwärmenetzes von Mainova.

Wärme für Frankfurt

Häufige Fragen zu Fernwärmekosten und dem Preissystem

Die Kosten für einen Fernwärmeanschluss in Frankfurt hängen von verschiedenen Faktoren ab, dazu gehören die anzuschließende Leistung und die örtlichen Gegebenheiten. Beispielsweise spielen die Lage im Trassenraum, mögliche Kreuzungen mit Bahntrassen oder anderen Medien sowie denkmalgeschützte Bauwerke oder Altlasten eine Rolle bei der Preisgestaltung. Im Rahmen der Initiative zur Wärmewende in Frankfurt bietet Mainova derzeit Hausanschlüsse zu attraktiven Vorzugspreisen an.

 

Ob Ihr Bauvorhaben für dieses spezielle Angebot infrage kommt, prüfen unsere Experten gern für Sie. Eine Übersicht der Netzkarten und die Kontaktmöglichkeiten finden Sie auf unserer Infoseite zur Fernwärme in Frankfurt.

 

Fernwärme Frankfurt: Infoseite aufrufen

Bei der Planung Ihres Bauvorhabens sollten Sie prüfen, ob für einen Anschluss an das Mainova-Fernwärmenetz Fördermöglichkeiten bestehen. Das Programm Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bietet für Wohn- und Nichtwohngebäude staatliche Zuschüsse. Ein bei der Deutschen Energieagentur (DENA) gelisteter Energieeffizienz-Experte oder z. B. der Energiepunkt Frankfurt können zu dem Thema fachkundig beraten.

Die Stadt Frankfurt am Main hat das „Frankfurter Programm zur Modernisierung des Wohnungsbestandes“ als regionales Förderprogramm aufgelegt.

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW-Bankengruppe) sowie die Landes Energie Agentur Hessen (LEA Hessen) bieten weitere Förderprogramme an. Es kann sich lohnen, die aktuellen Konditionen zu recherchieren.

Förderangebot der KfW
Förderangebot des BAFA
Fördermittelauskunft der LEA Hessen

  • Der Arbeitspreis wird künftig in zwei Phasen eingeteilt. Aufgrund des Kohleausstiegs wird ab Oktober 2026 kein Kohlepreis mehr abgebildet.
  • Preise und Preisänderungsbestimmungen wurden an aktuelle Verhältnisse/Strukturen angepasst.
  • Sie profitieren von kurzen Vertragslaufzeiten und einer Kündigungsfrist von 9 Monaten.
  • Die Preisformel wurde einer externen rechtlichen Überprüfung sowie einer Prüfung durch einen Wirtschaftsprüfer unterzogen.

Bitte beachten Sie: Weiterhin werden die Preise entsprechend der geltenden Preisformel an die sich verändernden Faktoren angepasst. Die bisherigen Preisanpassungszeitpunkte bleiben bestehen: Grund-, Arbeits-, Verrechnungs- und Emissionspreise ändern sich jährlich zum 1. Oktober. Die Wärmeumlagenpreise werden jeweils zum 1. Januar, 1. Juli und 1. Oktober eines Jahres angepasst.

Die Preisanpassung zum 1. Oktober 2025 wird einmalig und ohne Anerkennung einer Rechtspflicht ausgesetzt. Nähere Informationen finden Sie hier: Bekanntgabe zur Aussetzung

Mit dem Abschlag für Fernwärme zahlen Kundinnen und Kunden in monatlichen Teilbeträgen für die Wärme, die sie von Mainova beziehen. Die Höhe des Fernwärmeabschlags setzt sich vor allem aus den aktuellen Wärmepreisen, dem erwarteten Verbrauch bis zum nächsten planmäßigen Ablesezeitpunkt und der Fernwärme-Anschlussleistung zusammen.

Wichtig zu wissen: In der Jahresrechnung werden die bereits geleisteten Abschläge mit den Kosten des tatsächlichen Wärmeverbrauchs verrechnet. Erst dann entscheidet sich, ob Sie einen Betrag nachzahlen müssen oder eine Gutschrift erhalten. Unerwartete Nachzahlungen am Ende eines Abrechnungsjahrs wollen wir vermeiden. Bei einer Preisänderung etwa prüfen wir die Abschlagsbeträge und passen sie automatisch an. Behalten Sie Ihren Wärmezähler im Blick: Wenn Sie feststellen, dass Sie mehr Wärme nutzen als zuvor, sollten Sie Ihren Abschlag selbst optimieren – ganz einfach im Mainova OnlineService.

Deutschland möchte bis 2045 klimaneutral werden. Die Reduzierung von Kohlendioxid (CO2) hängt maßgeblich von einer effizienten und nachhaltigen Wärmeversorgung ab. Diese macht über 50 % des Energiebedarfs in Deutschland 
aus und beruht zu großen Teilen auf fossilen Energiequellen.

Die Wärmeversorgung befindet sich aktuell im Wandel. Dabei gewinnen neue Technologien und unterschiedliche Wärmequellen zunehmend an Bedeutung. Mainova entwickelt die Fernwärmeversorgung in Frankfurt schrittweise weiter. Im Mittelpunkt stehen die Modernisierung der Erzeugungsanlagen und der Ausbau der erforderlichen Infrastruktur. Ziel ist eine langfristig ausgerichtete und leistungsfähige Wärmeversorgung für Frankfurt.

Mit der Weiterentwicklung der Fernwärme verändern sich auch die technischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Deshalb wird das bestehende Wärmepreissystem angepasst. Das neue Preissystem berücksichtigt die Struktur der Fernwärmeversorgung und bildet die für die Preisberechnung maßgeblichen Bestandteile ab.

Basis für die Berechnung Ihrer monatlichen Abschläge sind Jahresverbrauch, Wärmepreis und Anschlussleistung. Ändern sich Verbrauch und/oder der Wärmepreis, kann nicht mehr sichergestellt werden, dass die monatlichen Abschläge die tatsächlichen entstandenen Wärmekosten abdecken, sodass sie gegebenenfalls angepasst werden müssen.

  1. Im Falle einer Preisänderung: Nur wenn Ihr monatlicher Abschlag dem Wärmeverbrauch und den aktuellen Wärmepreisen entspricht, birgt die Jahresrechnung keine Überraschungen. Ändern sich die Wärmepreise, prüfen wir den Abschlag und passen ihn – wenn nötig – an. Damit möchten wir Sie vor einer unerwarteten Nachzahlung schützen. Einen neuen Abschlagsplan inklusive der neuen Abschlagshöhen würden Sie in diesem Fall ganz automatisch erhalten.
  2. Im Rahmen der Jahresabrechnung: Ihr Abschlag für Fernwärme kann automatisch angehoben werden, wenn der ermittelte Rechnungsbetrag höher ausfällt als im Vorjahr.

Tipp: Mit Ihrem individuellen Verbrauchsverhalten können Sie Ihre Wärmekosten beeinflussen. Auch eine qualifizierte Energieberatung bietet wertvolle Unterstützung rund ums Thema Energieeffizienz.

Bundesweites Verzeichnis qualifizierter Fachkräfte: Energieeffizienz-Expertenliste

Deutsche-Energieberater-Netzwerk (DEN): Energieberatung finden

Fernwärme-Glossar: wichtige Begriffe kompakt erklärt

  • Anschlussleistung: Die Anschlussleistung ist die maximal zur Verfügung gestellte Leistung an der Fernwärme-Übergabestation. Sie wird vom Wärmebedarf eines Gebäudes bestimmt. Dabei ist die maximale Leistung so ausgelegt, dass die Temperatur in den Wohnräumen auch am statistisch kältesten Tag des Jahres bei etwa 20 °C gehalten werden kann.
  • Arbeitspreis: Der Arbeitspreis deckt die Kosten, die in direktem Zusammenhang mit dem Fernwärmeverbrauch stehen, also genau die Kosten für die verbrauchte Menge Energie.
  • Emissionspreis: Für den CO2-Ausstoß, der bei der Fernwärme-Produktion entsteht, muss Mainova Emissionsrechte am Markt zukaufen. Die dabei entstehenden Kosten werden durch den Emissionspreis abgedeckt.
  • Fernwärme Indizes: Ob Kohle- und Gaspreise – die Indizes für Fernwärme bezeichnen alle Marktwerte des Referenzjahrs, die in die Preisformel eingehen.
  • Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG):  Das Gebäudemodernisierungsgesetz regelt die energetischen Anforderungen an beheizte und gekühlte Gebäude sowie an deren Heizungs-, Kühl-, Raumluft- und Warmwassertechnik. Dazu zählen unter anderem Vorgaben zum baulichen Wärmeschutz, zum Energiebedarf und zur Modernisierung der Wärmeversorgung. Für den Austausch einer Heizungsanlage in einem bestehenden Gebäude nennt § 42 GModG verschiedene Optionen. Hierzu gehört auch eine Hausübergabestation für den Anschluss an ein Wärmenetz. Welche gesetzlichen Anforderungen im Einzelfall gelten, hängt unter anderem vom Gebäude, der geplanten Maßnahme und dem Zeitpunkt ihrer Umsetzung ab.
  • Grundpreis: Der Grundpreis deckt die Kosten, die unabhängig vom Verbrauch sind und im Rahmen der dauerhaften Erhaltung des Wärmesystems entstehen. Hierzu zählen zum Beispiel Kosten für die vorgehaltene Anschlussleistung und die Instandhaltung des Fernwärmenetzes.

Primärenergiefaktor: Der Primärenergiefaktor ist eine rechnerische Kennzahl zur energetischen Bewertung einer Energieversorgung. Er berücksichtigt neben der bereitgestellten Energie auch den Energieaufwand für vorgelagerte Prozesse wie Gewinnung, Umwandlung und Transport.

Bei Fernwärme beschreibt ein niedrigerer Primärenergiefaktor einen niedrigeren rechnerischen Primärenergieeinsatz je Einheit bereitgestellter Wärme. Die Kennzahl wird nach den jeweils geltenden gesetzlichen und technischen Vorgaben ermittelt.  

  • Umlagenpreis (bis 30. Juni 2025): Der Umlagenpreis wird an der gelieferten Wärmemenge in kWh bemessen und ist ausschließlich an die Entwicklung der Gasspeicherumlage gebunden. Die Gasspeicherumlage soll die Kosten für die Einspeicherung von Gas nach § 35e Energiewirtschaftsgesetz decken. Sie wird seit dem 1. Oktober 2022 bis voraussichtlich 1. April 2027 erhoben.
  • Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Versorgung mit Fernwärme (AVBFernwärmeV): Die AVBFernwärmeV definiert den rechtlichen Rahmen für einen Wärmeversorgungsvertrag zwischen einem Wärmelieferanten und Verbraucher und gibt die vertraglichen Mindestanforderungen vor. Gemäß § 24 Absatz 4 AVBFernwärmeV ist für die Berechnung der Preise gesetzlich vorgeschrieben, dass sowohl die „…Kostenentwicklung bei der Erzeugung und Bereitstellung der Fernwärme durch das Unternehmen als auch die jeweiligen Verhältnisse auf dem Wärmemarkt angemessen berücksichtigt werden…“.
  • Verrechnungspreis: Der Verrechnungspreis deckt die Kosten, die für die Messung und Abrechnung Ihres Wärmeverbrauchs entstehen.
  • Wärmeumlagenpreis (ab 1. Juli 2025): Der Wärmeumlagenpreis deckt zusätzliche Entgelte, Steuern und Umlagen ab und bemisst sich an den von Mainova eingesetzten Erdgasmengen für die Wärmeerzeugung. Dabei kann der Wärmeumlagenpreis verschiedene Kosten umfassen, wie zum Beispiel die Gasspeicherumlage. Über die Gasspeicherumlage werden die Kosten finanziert, die fürs Erreichen der gesetzlichen Füllstandsvorgaben in den Gasspeichern anfallen. Sie wird seit dem 1. Oktober 2022 bis voraussichtlich 1. April 2027 erhoben. Ebenfalls gedeckt werden Mehrkosten, die vor dem Hintergrund der abgesetzten Wärmemengen durch VHP-Entgelt (Virtueller Handelspunkt), RLM-Bilanzierungsumlage (Registrierende Leistungsmessung), Konvertierungsentgelt und Konvertierungsumlage entstehen.
Panorama der Frankfurter Skyline bei Sonnenuntergang.

Fernwärme für Unternehmen

Mainova Wärme Classic und Wärme Extra für Bauvorhaben: zuverlässige Fernwärme für Liegenschaften in Frankfurt. Wir beraten gerne, ob die Immobilie an unser Fernwärmenetz angeschlossen werden kann.

Wärmetarife für Unternehmen
Mainova Wärme Classic – Fernwärme für Frankfurt

Wärmetarif für Privatkunden

Mit Mainova Wärme Classic erhalten Hausbesitzer Heizenergie aus dem Frankfurter Fernwärmenetz, sicher und zuverlässig geliefert. 

Fernwärme für zu Hause

Mainova Wärme Classic: Preisblätter und Downloads

Methoden der Zertifizierung:

  1. Stromgutschriftmethode GEG-konform: Ermittlung Primärenergiefaktor und Emissionsfaktor (CO2-Äquivalent) (AGFW-309-1). Für die Ermittlung des Emissionsfaktors werden neben CO2 auch weitere Treibhausgase als CO2-Äquivalente bewertet.
  2. Carnot-Methode nicht GEG-konform: Emissionsfaktoren weisen die reinen CO2-Emissionen sowie die gesamten Treibhausgasemissionen aus (AGFW-309-6).

Fernwärme Indizes

Hier finden Sie alle Marktwerte, die in die Preisformel eingehen.

Fernwärme Indizes