Einfach mal abschalten im Sommer: Strom sparen im Haushalt

Energie und Stromkosten sparen

01.07.2021

Autor: Mainova Redaktion

Endlich! Der Sommer hält Einzug und wir schalten auf Durchzug – zu Hause, im Büro oder mental im Urlaub. Warum dann nicht auch mal unseren Haushaltsgeräten eine Verschnaufpause gönnen? Gerade der Sommer macht es euch in Sachen Strom sparen im Haushalt besonders leicht: Dank der Sonnenenergie könnt ihr so manchen Stromfresser getrost in die Sommerpause schicken. Unsere Energiespartipps sagen euch, wie ihr sparsam durch den Sommer kommt.

Strom sparen  so einfach geht's

Abdunkeln statt kühlende Stromfresser

So schön der Sommer auch ist: Steigen die Temperaturen zu Hause ins Unerträgliche, ist die Laune schnell mal im Keller. Besonders Räume mit Süd-Ausrichtung oder im Dachgeschoss können an heißen Tagen die Außentemperatur sogar noch toppen. Das ist oft nur unangenehm, aber manchmal eben auch gesundheitsgefährdend. Um die eigenen vier Wände ganz ohne Energiefresser wie Klimaanlage oder Ventilator kühl zu halten, ist der richtige Sonnenschutz das A und O. Ideal zum Stromsparen sind Jalousien oder Rollläden, die außen angebracht sind. Denn passiert das Sonnenlicht die Fensterscheibe, wird ein Teil seiner Energie in Wärme umgewandelt. Die Raumtemperatur steigt und damit häufig auch der Stromverbrauch zum Einsatz kühlender Geräte. Falls ihr mit Vorhängen oder innen angebrachten Rollos abdunkeln möchtet, sollten diese möglichst lichtundurchlässig sein.

Unser Tipp: Lasst die kühle Morgenluft rein, bevor ihr verdunkelt. Bestenfalls so lange, wie es draußen kühler ist als drinnen. Das beschert euch etwa im Homeoffice ein angenehmes Arbeiten – ganz ohne zusätzliches Klimagerät!

Fächer statt Ventilator

Kühlt euch mit Stil: Der Fächer ist modisches Accessoire und laues Lüftchen in einem! Denn besonders an heißen Tagen brauchen wir die willkommene Erfrischung to go. Wer kennt es nicht, wenn uns unter der Mund-Nasen-Bedeckung auf einmal die Puste ausgeht? Eben. Und wer sich zu Hause erfrischen will, kann mit einem Fächer dazu auch noch Strom sparen. Ein weiterer Vorteil: Anders als beim Ventilator, riskiert ihr damit auch keinen steifen Nacken.

Cool bleiben und Strom sparen

Ohne ihn geht nix im Sommer: Besonders in den heißen Monaten läuft der Kühlschrank zur Hochform auf. Kein Wunder also, dass sein Stromverbrauch unter allen Haushaltsgeräten mit am höchsten ausfällt. Um möglichst wenig zu verbrauchen, helfen euch ein paar einfache Tricks. Probiert sie doch direkt mal aus!

  • Temperatur prüfen: Die optimale Temperatur eures Kühlschranks sollte bei 7 °C liegen, im Gefrierfach reichen –18 °C. Ein Kühlschrankthermometer hilft dabei das ideale Klima zu halten.
  • Raumtemperatur senken: Wusstet ihr, dass euer Kühlschrank etwa 6 % weniger Strom verbraucht, wenn die Raumtemperatur um gerade einmal 1 °C fällt? Irre, oder? Deshalb: Solltet ihr die Möglichkeit haben, eure Küche z. B. mit einem Sonnenschutz abzudunkeln oder den Kühlschrank langfristig an einer kühleren Stelle im Raum aufzustellen, nutzt sie!
  • Abstand halten: In den meisten Fällen steht der Kühlschrank ja in der Küche. Hier solltet ihr auf zwei Dinge achten: Platziert ihn nicht direkt neben Backofen oder Spülmaschine. Denn dann muss er zusätzlich noch die ausstrahlende Hitze dieser Wärmequellen herunterkühlen. Und das treibt seinen Energieverbrauch in die Höhe. Außerdem solltet ihr einen Abstand von etwa 10 cm zwischen Wand und Rückseite vom Kühlschrank lassen. So vermeidet ihr Hitzestau und könnt Stromkosten sparen.
  • Schnell auf, schnell zu: Zeit ist Geld – auch beim Kühlschrank! Deshalb solltet ihr den Kühlschrank nicht allzu lange offenstehen lassen. Cooler Tipp: Wenn alle Lebensmittel ihren festen Platz haben, geht’s Finden umso schneller.
  • Gefrierfach und Gefriergerät: Zugegeben, es ist nicht unbedingt die liebste Hausarbeit und wird daher gerne verschwitzt. Und dennoch kann es den Stromverbrauch effektiv senken, wenn ihr mindestens zweimal im Jahr das Gefrierfach bzw. Gefriergerät abtaut. Denn das Eis bildet sich schneller als gedacht! Spätestens wenn die Dicke der Eisschicht schon einen Zentimeter misst, solltet ihr handeln. Es klingt paradox, aber: Je fortgeschrittener die Eisbildung, desto mehr Energie muss aufgebracht werden, um die Temperatur zu halten. Kühlschrank oder Gefriergerät verbrauchen dann bis zu 15 % mehr Strom!
  • Kälte speichern: Auch eure Lebensmittel können euch dabei helfen, Stromkosten zu sparen. Richtig gelesen! In einem gut gefüllten Kühlschrank wirken Lebensmittel wie Kühlakkus, wodurch weniger Energie zum Runterkühlen verbraucht wird. Solltet ihr also nicht im Urlaub sein, könnt ihr mit diesem Trick euren Stromverbrauch effektiv senken.
  • Größe beachten: Ihr möchtet euren alten Kühlschrank gegen ein Neugerät ersetzen? Dann solltet ihr neben der Effizienzklasse auch unbedingt die Größe in die Kaufentscheidung miteinbeziehen. Im Vergleich zu einem großen Modell lässt sich durch ein kleineres häufig mehr Strom sparen – selbst wenn es in Bezug auf Effizienz schlechter abschneidet. Hier gilt als Faustregel: Bei 1–2 Personenhaushalten sollte mit 100 bis 150 Liter Nutzinhalt kalkuliert werden. Gehören mehr Personen zu eurem Haushalt, rechnet ihr am besten mit etwa 50 Liter pro Person.


Frau und Kinder auf Hängematte

Auch im Urlaub Stromkosten sparen

Kühlschrank aus

Im Urlaub einfach mal abschalten? Nicht nur ihr, auch euer Kühlschrank hat eine Pause verdient. Zumal es für ihn jetzt eh nichts zu tun gibt, könnt ihr die Zeit dafür nutzen, um Stromkosten zu sparen. Das kann sich besonders bei älteren Energiefressern echt lohnen. Einfach den Kühlschrank vor dem Urlaub leeren, abschalten und nicht vergessen: Tür offenlassen, damit sich kein Schimmel bildet.

Standby ausschalten und Stromverbrauch senken

Kennt ihr das: Kaum auf der Autobahn gen Süden, schon schießt es euch durch den Kopf: Ist auch wirklich alles aus? Auch wenn es auf den ersten Blick anders erscheinen mag: Geräte, die betriebsbereit im Standby-Modus bleiben, verbrauchen trotzdem Strom. Zwar wenig, aber aufs Jahr gerechnet ein ganz schöner Betrag. Deshalb: Nutzt doch den nächsten Urlaub als Startpunkt, ab jetzt sämtliche Haushaltsgeräte komplett auszuschalten. Ganz einfach habt ihr es übrigens, wenn ihr Elektrogeräte wie Fernseher, Hifi-Anlage oder Router an eine Schaltsteckdose mit Kipp- oder Fußschalter anschließt.

Heizung auf Sommerbetrieb umstellen

Im Sommer eine Auszeit nehmen. Auch für eure Heizung ist das ein guter Plan, um effektiv Stromkosten zu sparen. Doch, halt! Was ist mit Warmwasser fürs Spülen, Duschen und Händewaschen? Bei Heizanlagen, die über zwei getrennte Systeme Heizwasser und Warmwasser erwärmen, ist das kein Problem. Werden Heiz- und Warmwasser allerdings über einen Brenner erhitzt, lohnt es sich, die Heizung auf Sommerbetrieb umzuschalten. Das bedeutet: Brenner und Umwälzpumpe haben Pause. Bei älteren Heizkesseln – den sog. Konstanttemperaturkesseln – muss noch per Hand auf Sommerbetrieb umgeschaltet werden. Moderne Heizungen verfügen über eine außentemperatur- oder raumtemperaturgeführte Steuerung und schalten ab einem bestimmten °C-Wert automatisch in den Sommerbetrieb. Ergo: Ihr müsst noch weniger tun. Übrigens: Sollte euer Heizkessel ohnehin schon älter sein, lohnt sich ein Heizungstausch, um langfristig Energie und Strom zu sparen.

Frau kühlt Raum ohne Stromfresser.

Keine Nostalgie bei alten Stromfressern

Auch wenn Omas Kühlschrank von anno dazumal noch einwandfrei funktioniert: Nicht selten habt ihr damit einen wahren Stromfresser im Haushalt. Nicht gerade förderlich für Energiewende und Geldbörse. Deshalb lohnt sich auf lange Sicht die Anschaffung eines Neugeräts! Achtet in jedem Fall auf die Energieeffizienzklasse, um in Sachen Stromsparen bestmöglich abzuschneiden. Vielleicht reicht aber auch schon ein kühler Keller, um zumindest an heißen Tagen auf die Getränkeerfrischung nicht verzichten zu müssen.

Kerzen statt Glühlampe

Sonne satt und lange Tage: Beste Voraussetzungen, um auf künstliches Licht lange zu verzichten. Zumal sich das Leben im Sommer zum Großteil draußen abspielt: Am romantischsten klingt der Abend im Garten oder auf dem Balkon doch bei Kerzenschein aus. Und wer nicht ganz auf elektrisches Licht verzichten mag, der sorgt mit Solarleuchten für angenehmes Licht – ganz ohne Strom aus der Steckdose.

Sommerluft statt Wäschetrockner

Nasse Wäsche in den Trockner, weil es am komfortabelsten ist? Alles nur heiße Luft! Gerade im Sommer trocknet eure Wäsche in Windeseile im Garten oder auf dem Balkon. Und euer Wäschetrockner – im Übrigen ein echtes Schwergewicht unter den Stromfressern – kann an heißen Tagen auch mal abschalten. So spart ihr Kilowattstunde für Kilowattstunde. Gut für die Umwelt und für euren Geldbeutel!

Strom sparen im Haushalt? Im Sommer ein Leichtes!

Ihr seht: Der Sommer macht nicht nur Spaß, sondern euch auch das Energiesparen einfach. Und es zahlt sich aus: für euch und die Umwelt. Ganz zu schweigen von dem tollen Gefühl, selbst zur Energiewende etwas beizutragen. Hier im Blog sowie auf Instagram, Facebook und YouTube halten wir euch immer auf dem Laufenden in Sachen Tipps und Tricks beim Thema Energie und Strom sparen. Folgt uns jetzt! #gemeinsamfürdenklimaschutz #energiewende

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