Pressemitteilungen der Mainova AG in der Übersicht

Pressemitteilungen 2017

2017

13.01.2017 | Frankfurt am Main

Mainova Vorreiter beim Umweltschutz

Die Mainova AG zählt nach einer Vergleichsstudie der Klimaschutzorganisation Klima ohne Grenzen erneut zu den umweltfreundlichsten Energieversorgern in Deutschland. Der Frankfurter Strom kommt mit einem Anteil von 64 Prozent an erneuerbaren Energien auf den dritten Platz. Nur die Stadtwerke in Bonn (69 Prozent) und Dortmund (66 Prozent) weisen einen höheren Ökostrom-Anteil ihres verkauften Stroms aus. Der deutsche Durchschnitt beträgt rund 32 Prozent. Verglichen wurden die Grundversorger der 20 größten deutschen Städte.

Beim Blick auf die Emissionen von Kohlendioxid (CO2) schneidet Mainova ebenfalls gut ab. Ihr Strommix weist im Vergleich die fünftbeste CO2-Bilanz auf. Mit 245 Gramm Kohlendioxid je Kilowattstunde (g/kWh) liegt er deutlich unter dem deutschen Durchschnitt von 476 g/kWh.

Dr. Constantin H. Alsheimer, Vorstandsvorsitzender der Mainova AG: „Wir übernehmen Verantwortung für unsere Kunden und unsere Heimatregion Frankfurt Rhein-Main. Ein elementarer Baustein ist umweltfreundlich erzeugter Strom. Damit wollen wir die Umwelt für nachfolgende Generationen schützen und Ressourcen schonen. Dafür setzen wir uns ein.“

Genauere Informationen über die Zusammensetzung des Mainova-Stroms finden sich im Internet unter www.mainova.de/stromkennzeichnung. Die Ergebnisse der Studie sind unter http://klimaohnegrenzen.de/downloads abrufbar.

26.01.2017 | Frankfurt am Main

Die Projektpartner der Wohnbebauung am Sommerhoffpark haben sich mit der Mainova AG über notwendige Vorarbeiten auf dem Gelände des Heizkraftwerks West verständigt.

Damit ist der Weg für die geplante Bebauung im Sommerhoffpark im Frankfurter Gutleutviertel frei – vorbehaltlich der ausstehenden behördlichen Genehmigungen.

Die Vereinbarung beinhaltet, dass Mainova am Ammoniaklager des Kraftwerks eine Bedachung mit Schornstein errichten wird. Damit werden die Anforderungen der Genehmigungsbehörde für die Bebauung des Sommerhoffparks erfüllt. Hierfür hat Mainova die Genehmigung bereits beantragt. Der Umbau der Lagerstätte soll nach Erteilung der Genehmigung zeitnah umgesetzt werden. Im vergangenen Jahr hatte es zeitliche Verzögerungen bei der Bebauung des Sommerhoffparks gegeben, da von Seiten des Bauträgers ein Wechsel des Generalübernehmers vorgenommen wurde.

„Ich begrüße es sehr, dass durch diese Einigung eine große Hürde für die städtebauliche Entwicklung am Sommerhoffpark genommen wurde“, sagt Frankfurts Planungsdezernent Mike Josef. „In einer attraktiven Lage direkt am Mainufer sollen nun zwei Wohngebäude und ein Studierendenwohnheim entstehen. Zugleich kann der Sommerhoffpark durch eine neue Grünpromenade mit dem Westhafen und dem Mainuferpark verknüpft werden. Das ist insgesamt gesehen ein Projekt, das einen großen Gewinn für Frankfurt darstellt.“

Zusätzlich setzt Mainova im Heizkraftwerk West an Bestandsgebäuden Schallschutzmaßnahmen um. Hierdurch wird der erforderliche Schallschutz für die in unmittelbarer Nähe geplanten Wohngebäude gewährleistet. Dieser wird nach Ausführung der Ertüchtigungsmaßnahmen gutachterlich überprüft.


27.01.2017 | Frankfurt am Main

Der Firmenlauf Mainz geht mit einem neuen Titelsponsor in seine fünfte Auflage.

Die Mainova AG, einer der größten regionalen Energieversorger Deutschlands, wird beim diesjährigen Rennen am 7. September erstmals namensgebender Sponsor sein. Die Zusammenarbeit ist für zwei Jahre vereinbart.

Der Mainova Firmenlauf richtet sich an Beschäftigte von Firmen, Behörden und Institutionen aus dem Großraum Rhein-Main. Ein fünf Kilometer langer Rundkurs führt die Breitensportler quer durch die Mainzer Innenstadt. Das Ziel befindet sich auf dem Ernst-Ludwig-Platz. Dort findet auch die große After-Run-Party statt. 8.000 Läufer haben sich vergangenes Jahr dafür angemeldet.

Der Mainova-Vorstandsvorsitzende Dr. Constantin H. Alsheimer: „Der Firmenlauf ist in Mainz fest etabliert. Er zählt zu den größten Breitensportveranstaltungen der Region. Im Zentrum stehen das gemeinsame Erlebnis und der Teamgedanke. Mainova ist stolz darauf, ein verlässlicher Partner dieser starken Gemeinschaft zu sein."

Vittorio Nobile, Geschäftsführer des Firmenlauf-Veranstalters Magenta Event GmbH: „Ein so bedeutungsvolles Unternehmen wie die Mainova AG als Titelsponsor für den Mainzer Firmenlauf zu gewinnen, ist ein Zeichen dafür, dass wir mit unserer Veranstaltung auf dem richtigen Weg sind.“

Der regionale Energieversorger ist seit 2016 verstärkt im Ausdauer- und Laufsport aktiv. So ist das Unternehmen Titelsponsor der Mainova IRONMAN European Championship. Ende Oktober traten rund 25.000 Sportlerinnen und Sportler beim Mainova Frankfurt Marathon an. Darüber hinaus sind die Frankfurter Partner der „10 Freunde Team Triathlon“-Serie. „Laufsport ist der Breitensport Nummer 1. Man kann über das ganze Jahr hinweg bei jedem Wetter und überall laufen. Und Laufen fördert die Gesundheit. Dies wollen wir unterstützen“, so Dr. Alsheimer.

31.01.2017 | Frankfurt am Main

Die Turnerschaft Heddernheim nutzt künftig Solarstrom vom Dach des eigenen Vereinsheims.

Die 70 Quadratmeter große Anlage hat eine Gesamtleistung von zehn Kilowatt Peak (kWp). Drei Viertel des erzeugten Solarstroms werden direkt vor Ort verbraucht, ein Viertel ins öffentliche Netz eingespeist und nach gesetzlich festgelegten Sätzen vergütet. Dabei ist eine zuverlässige Versorgung jederzeit gewährleistet. Scheint die Sonne nicht, kommt der Strom aus dem öffentlichen Netz. Daneben trägt das Engagement des Vereins zum Klimaschutz bei: fünf Tonnen Kohlendioxid werden im Vergleich zu konventioneller Erzeugung dadurch eingespart.

Die Turnerschaft Heddernheim folgt damit dem Beispiel vieler Hausbesitzer, Gewerbetreibenden und Vereinen. Weil unter anderem die staatliche Förderung für eingespeiste Sonnenenergie zurückgeht, nutzen diese den Strom vom eigenen Dach selbst. So machen sie sich unabhängiger von der künftigen Strompreisentwicklung.

Markus Schmid, 1. Vorsitzender der Turnerschaft Heddernheim: „Für uns bietet das Pachtmodell von Mainova einen doppelten Mehrwert. Zum einen können wir uns gegen steigende Stromkosten absichern und über die Laufzeit Geld sparen, zum anderen leisten wir einen Beitrag zur Reduzierung von Klimagasen. Und das Ganze ohne eine eigene Investitionen.“

Bernhard Vogt, Leiter Vertrieb Privat- und Gewerbekunden der Mainova AG, erklärt: „Mainova unterstützt ihre Kunden mit innovativen Produkten bei der lokalen Energieerzeugung. Vereine profitieren dabei von einem Rundum-sorglos-Paket. Für den kompletten Service mit Planung, Installation, technischer Betriebsführung und Wartung fällt lediglich ein moderater monatlicher Pachtbetrag an. Dieser bleibt über die gesamte Vertragslaufzeit konstant. Genauso wie die gesetzlich garantierte Vergütung für überschüssig produzierten Strom.“

Auch für private Hausbesitzer, Mieter und Gewerbebetriebe bietet Mainova Lösungen für die Umsetzung der Energiewende vor Ort.

06.02.2017 | Frankfurt am Main

Mainova ist neuer Titelsponsor des Frankfurter Halbmarathons.

Die Breitensport-Veranstaltung wird zum Frankfurter Mainova Halbmarathon. Der Energieversorger tritt beim diesjährigen Rennen am 12. März erstmals als Partner auf.

Rund 5.000 Läuferinnen und Läufer werden bei der 15. Auflage erwartet. Start und Ziel befinden sich an der Commerzbank-Arena. Die 21,1 Kilometer lange Strecke führt auch beim Jubiläum über Niederrad am Mainufer entlang bis zum Eisernen Steg und durch Sachsenhausen zurück.

„Das Rennen zählt zu den größten Breitensportveranstaltungen in unserer Heimatregion Frankfurt Rhein-Main. Im Zentrum stehen das gemeinsame Erlebnis und die Freude an der Bewegung. Mainova ist stolz darauf, ein verlässlicher Partner dieser starken Gemeinschaft zu sein“, freut sich der Mainova-Vorstandsvorsitzende Dr. Constantin H. Alsheimer.

„Das Engagement von Mainova hilft uns, den Halbmarathon als Frühjahrsklassiker auch in Zukunft in der gewohnten sportlichen Qualität anzubieten. Wir freuen uns, einen solch starken Partner an unserer Seite zu haben“, stellt der Vorsitzende von Spiridon Frankfurt e.V., Dr. Thomas Rautenberg, fest.

Der Halbmarathon ist gleichzeitig der Auftakt zum diesjährigen Rosbacher Main-Lauf-Cup. Mainova ist neuer Partner der Lauf-Serie. Den Abschluss bildet der Frankfurter Silvesterlauf. Dieser heißt künftig Spiridon Mainova Silvesterlauf.

Dem regionalen Energieversorger liegt die Unterstützung des Ausdauer- und Laufsports in seiner Heimatregion besonders am Herzen. Die neuen Engagements ergänzen die bestehenden Partnerschaften beim Mainova Frankfurt Marathon, der Mainova IRONMAN European Championship sowie der „10 Freunde Team Triathlon“-Serie. „Laufsport ist der Breitensport Nummer 1. Man kann über das ganze Jahr hinweg bei jedem Wetter und überall laufen. Und Laufen fördert die Gesundheit. Dies wollen wir unterstützen“, so Dr. Alsheimer.


09.02.2017 | Frankfurt am Main

Die Netzdienste Rhein-Main GmbH (NRM) hat in ihrem Netzgebiet die Preise für Gasanschlüsse um fast zwei Drittel gesenkt.

Für einen Standard-Hausanschluss mit fünf Metern Leitung zahlen Immobilienbesitzer in Frankfurt und weiteren 26 Städten und Gemeinden im Umland künftig 1.000 statt bisher 2.783 Euro netto. Darüber hinaus wurde das Preissystem vereinfacht und übersichtlicher gestaltet. Auf diese Weise reagiert die Mainova-Tochter auf die zu erwartende zunehmende Nachfrage nach Heizungsumstellungen.

Mainova-Vorstandsmitglied Lothar Herbst: „Schon heute ist ein Drittel der Anlagen älter als 20 Jahre. Allein in Frankfurt und der Region stehen 40 Prozent der Öl-Heizungen zur Erneuerung an. Als emissionsarmer Brennstoff bietet sich Erdgas als umweltschonende Alternative an. Darin liegt eine große Chance, die Energiewende voranzutreiben und die CO2-Emmissionen deutlich zu reduzieren.“

Rund 30 Prozent des deutschen Energieverbrauchs entfallen auf Raumwärme und Warmwasser. Sie verursachen 15 Prozent der deutschen CO2-Emmissionen. Erdgas kommt beim Klimaschutz eine besondere Rolle zu. Die moderne Gas-Brennwert-Technologie bietet neben der Fernwärme die wirtschaftlichste Lösung zur Vermeidung von CO2 sowie zur Reduzierung von Stickoxiden, Kohlenmonoxid und Feinstaub.

Mainova unterstützt ihre Kunden aktiv bei der Heizungsmodernisierung. Die Umstellung auf Erdgas bezuschusst der regionale Energieversorger im Rahmen seines Klima-Partner-Programms mit bis zu 800 Euro.

13.02.2017 | Frankfurt am Main

Mainova unterstützt den Bau einer Solarstromanlage für das Kinderhilfszentrum „Nadeshda“ (Hoffnung) in Weißrussland.

Empfänger sind die „Freunde Nadeshdas“, ein Zusammenschluss von acht Vereinen, die das Kinderzentrum unterstützen, seit es vor mehr als 22 Jahren eröffnet wurde. Der Energieversorger verwendet hierfür Fördermittel aus seinem Öko-Stromangebot für Geschäftskunden. Dabei fließt nach den Kriterien des Grüner Strom Labels ein fester Förderbetrag je Kilowattstunde in neue Anlagen und innovative Projekte.

Die im Bau befindliche PV-Anlage hat eine Leistung von 600 Kilowatt. Nachdem schon eine Holzheizung sowie Energiesparsysteme vor Ort bestehen, soll zukünftig der gesamte Energiebedarf des Kinderzentrums zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien abgedeckt werden.

Beim Kinderzentrum „Nadeshda“ handelt sich um ein weißrussisch-deutsches, gemeinnütziges Projekt zur Rehabilitation und Erholung von Kindern und Jugendlichen, die von den Langzeitfolgen der Tschernobyl-Katastrophe betroffen sind. Jährlich werden mehr als 4000 Kinder dort über mehrere Wochen sozialpädagogisch und medizinisch betreut. Der Frankfurter Verein „Leben nach Tschernobyl“ hat gemeinsam mit vielen Helfern zum Aufbau von „Nadeshda“ beigetragen.

Dr. Astrid Sahm und Andreas Seiverth dankten als Vertreter des Vereins Leben nach Tschernobyl e.V. für die großzügige Unterstützung, ohne die der Bau der Anlage nicht möglich wäre: „Mit dem PV-Projekt und der Mainova AG in ‚Nadeshda‘ tragen wir zum Projekt ‚Solarsolidarität‘ sowie zur Energiewende und Völkerverbundenheit bei.“

Frank Benz, Bereichsleiter Geschäftskundenvertrieb Mainova AG: „Die Fördermittel für dieses Projekt stammen aus dem Engagement unserer Kunden für den Klimaschutz. Diese setzen wir gerne zum Wohl nachfolgender Generationen ein. Dass in diesem Fall ein Kinderhilfszentrum direkt profitiert, freut uns besonders.“

Dr. Werner Neumann vom „Grünen Strom Label e.V.“, der auch die Planung der PV-Anlage begleitet, wies daraufhin, dass dies ein Beispiel für wirklichen Ökostrom ist. Mit dem Ökostromlabel der Umweltverbände werden nur Ökostromangebote mit höchstem Standard zertifiziert, die Investitionen in neue Projekte vorsehen.

Die PV-Anlage soll im Sommer 2017 in Betrieb gehen. Die Gesamtkosten betragen 790.000 Euro. Die Sonne spendet dann erneuerbare Energie zur Erholung und Gesundheit für die von der Reaktorkatastrophe betroffenen Kinder in Nadeshda.

28.02.2017 | Frankfurt am Main

Ab 1. März 2017 können sich Vereine aller Mannschaftssportarten bei der Mainova AG wieder um 750 vergünstigte Trikotsätze bewerben.

Das Angebot steht in diesem Jahr erstmals auch Laufgruppen zur Verfügung, die im Verein organisiert sind. Die Initiative des regionalen Energieversorgers erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Vergangenes Jahr bewarben sich dafür rund 3.700 Mannschaften. Die Mainova AG führt ihre Trikot-Aktion nun bereits zum zehnten Mal durch.

Dr. Constantin H. Alsheimer, Vorstandsvorsitzender der Mainova AG: „Der Breitensport bringt Menschen zusammen und in Bewegung. Dies unterstützen wir gerne. Mit unserem Trikotsponsoring würdigen wir die wichtige Arbeit der Sportvereine in unserer Heimatregion und entlasten damit die Vereinskassen. In den vergangenen zehn Jahren haben wir bereits rund 5.000 Mannschaften mit neuen Trikots ausgestattet.“

Die Gewinner erhalten einen kompletten Trikotsatz inklusive Beflockung mit Vereinsname und sportartspezifischer Nummerierung für einen Eigenbetrag von 119 Euro. Das entspricht rund 15 Prozent des regulären Verkaufspreises – den Restbetrag übernimmt Mainova. Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass die Vereine aus dem Mainova-Vertriebsgebiet rund 100 Kilometer um Frankfurt am Main stammen. Jeder Verein kann jeweils nur mit einer Mannschaft pro Sportart berücksichtigt werden.

Die Bewerbungsfrist endet am 15. April 2017. Weitere Informationen finden sich im Internet auf www.mainova.de/trikots.

01.03.2017 | Frankfurt am Main

Mainova sucht auch in diesem Jahr wieder Klima-Partner.

Dies können Privatpersonen, Unternehmen und Vereine sein. Sie unterstützt Mainova mit finanzieller Förderung unter anderem bei Heizungsmodernisierung, effizientem Bauen und umweltschonender Mobilität. Insgesamt fördert Mainova rund ein Dutzend unterschiedlicher energetischer Maßnahmen.

„Mit dem Klima-Partner-Programm wollen wir die Energiewende in der Rhein-Main-Region weiter vorantreiben. Alleine im vergangenen Jahr haben wir 250 energetische Vorhaben bezuschusst. Durch diese Maßnahmen haben wir gemeinsam mit unseren Klima-Partnern mehr als 250 Tonnen Kohlendioxid (CO2) eingespart“, sagt Norbert Breidenbach, Mitglied des Vorstands der Mainova AG.

Neu im Programm ist in diesem Jahr die Förderung eines Fernwärmeanschlusses mit bis zu 1.000 Euro. Ebenfalls bis zu 1.000 Euro erhalten Vereine und soziale Einrichtungen, wenn sie zu Ökostromerzeugern werden und sich für das Photovoltaik-Pachtmodell von Mainova entscheiden. Darüber hinaus wird die Anschaffung von Mainova-Stromtankboxen für Privat- und Gewerbekunden unterstützt.

Die Umstellung auf Erdgas bezuschusst Mainova mit bis zu 800 Euro. Hinzu kommen aktuell 200 Euro im Rahmen der „Raustauschwochen“: Die Aktion zur Modernisierung von alten Heizkesseln ist befristet von März bis Oktober.

Seit Beginn des Förderprogramms im Jahr 2003 sind über drei Millionen Euro in den Klimaschutz in Frankfurt und der Rhein-Main-Region geflossen. Das Klima wurde seitdem um fast 4.000 Tonnen CO2 entlastet. Das Förderprogramm der Mainova wurde durch den Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) Hessen mit „sehr gut“ ausgezeichnet.

Die genauen Förderbedingungen sowie weitere Informationen zum Klima-Partner-Programm finden sich auf der Mainova-Homepage unter www.mainova.de/klimapartner. Die kostenfreie Broschüre ist im Mainova-Service-Center in der Stiftstraße 30 erhältlich. Fragen beantwortet auch das Mainova Beratungsteam unter der kostenfreien Rufnummer 0800 11 444 88.

Die Teilnahmebedingungen zur Aktion „Raustauschwochen“ finden sich im Internet unter www.mainova.de/raustauschwochen.

02.02.2017 | Frankfurt am Main

Die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber fordern, neue Gaskraftwerke in Hessen, Baden-Württemberg und Bayern zu errichten.

Die Anlagen mit einer Gesamtkapazität von 2.000 Megawatt sollen dazu dienen, das Stromnetz in Süddeutschland bis zur Fertigstellung der geplanten Übertragungsnetze im Jahr 2025 zu stabilisieren. Errichten und betreiben wollen die vier Netzbetreiber die Kraftwerke selber. Die Kosten dafür müssten die Stromkunden über die Netzentgelte tragen.

Die Vorstandsvorsitzenden der regionalen Energieversorger Mainova AG aus Frankfurt und N-ERGIE Aktiengesellschaft aus Nürnberg, Dr. Constantin H. Alsheimer und Josef Hasler, kritisieren diese Forderungen: „Die Übertragungsnetzbetreiber wollen einen Teil der wettbewerblich organisierten Stromerzeugung in den regulierten Bereich des Netzbetriebs überführen. Die Pläne bedeuten eine Abkehr vom Prinzip des Wettbewerbs.“

Bislang gilt der eherne Grundsatz des Unbundlings, das heißt der  Trennung des Netzbetriebs von Stromerzeugung und Stromvertrieb. Aus gutem Grund: Auf diese Weise soll eine wirtschaftliche Machtkonzentration in den Händen der Netzbetreiber zu Lasten der Stromkunden verhindert werden. „Nun aber scheinen die vier Übertragungsnetzbetreiber selbst auf eine beherrschende Stellung im System der deutschen Energieversorgung hinzuarbeiten. Es droht die Wiederkehr eines Oligopols – zum Nachteil der deutschen Volkswirtschaft und damit aller Verbraucher“, sagt Dr. Alsheimer.

Hasler ergänzt: „Wenn die Übertragungsnetzbetreiber selbst neue Gaskraftwerke als taugliches Mittel für die Gewährleistung der Versorgungssicherheit ins Spiel bringen, stellt sich die Frage, wofür wir die neuen Übertragungsnetze dann überhaupt noch benötigen. Eine Doppelinvestition in Gaskraftwerke und Trassen wäre volkswirtschaftliche Ressourcenverschwendung.“

Deshalb, so Dr. Alsheimer und Hasler, sollten Alternativen zu dem aufwändigen Trassenausbau mit Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) entwickelt werden. Diese wurden in einer Studie des Prognos-Instituts bereits untersucht. Ergebnis der Studie: Auf einen Großteil der geplanten HGÜ-Trassen könnte verzichtet werden, wenn die Energiewende konsequent dezentral umgesetzt wird. Voraussetzungen dafür wären wenige Veränderungen im Rechtsrahmen beim Einspeisemanagement, die Flexibilisierung von Erzeugung und Verbrauch, wie zum Beispiel mit dem Einsatz von Speichern, sowie der Ausbau von PV- und Onshore-Windkraftanlagen dort, wo Energie verbraucht wird.

Hasler: „Für die Stromkunden wäre die dezentrale Energiewende die günstigere Alternative, denn die Studie berechnet einen gesamtwirtschaftlichen Wohlfahrtsgewinn von 1,7 Milliarden Euro pro Jahr. Außerdem würde die Akzeptanz durch die Bürger steigen.“

Die intelligente Verknüpfung von Erzeugung, Speicherung und Verbrauch in einem regionalen Rahmen mit entsprechendem Verteilnetzausbau wird bisher von der Bundesregierung ignoriert. Dr. Alsheimer: „Eine verbrauchsnahe Stromerzeugung kann dazu beitragen, den Übertragungsnetzausbau und die Eingriffe zur Netzstabilität zu begrenzen und die Energiewende effizienter umzusetzen.“

Die beiden Vorstandsvorsitzenden warnen die Politik davor, allein auf den Übertragungsnetzausbau zu setzen und den Übertragungsnetzbetreibern eine dominante Stellung im deutschen Energiesystem zuzubilligen: „Ein solcher Kurs, der mögliche Alternativen gar nicht erst erwägt, führt zu volkswirtschaftlich ineffizienten Ergebnissen. Dies schadet letztlich dem Jahrhundertprojekt Energiewende.“

Wenn es um neue Gaskraftwerke in Süddeutschland geht, sollten zunächst einmal die bereits bestehenden Kraftwerke in der entsprechenden Region genutzt werden, die durch den energiewirtschaftlichen Ordnungsrahmen derzeit keine Chance am Strommarkt haben.

„Falls dann immer noch Bedarf für Neubauten bestünde, müsste dies so effizient wie möglich organisiert werden. Ausschreibungen wären dafür das Mittel der Wahl. Die Kompetenzen für die Stromerzeugung liegen bei den Kraftwerksbetreibern, nicht bei den Netz-Spezialisten. Es ist ordnungspolitisch höchst bedenklich, wenn diejenigen, die über den Redispatch-Einsatz von Kraftwerken entscheiden, jetzt selber in die Erzeugung einsteigen sollen. Das birgt das Risiko des Missbrauchs“, ergänzt Dr. Alsheimer.

14.03.2017 | Frankfurt am Main

Heute hat Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir in Frankfurt das neue Business Energieeffizienz-Netzwerk ins Leben gerufen.

Initiiert von der Mainova AG und der Industrie- und Handelskammer Frankfurt (IHK) unterschrieben 14 beteiligte Unternehmen die gemeinsame Gründungsvereinbarung. Ziel der Initiative ist es, den Energieverbrauch und die CO2-Emissionen zu senken. Die Teilnehmer verpflichten sich, dafür innerhalb von drei Jahren mindestens ein energiesparendes Projekt umzusetzen.

Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir betonte: „Energieeffizienz ist für die Umwelt genauso gut wie für die eigene Bilanz. Für Unternehmen, die clevere und innovative Lösungen dafür suchen, ist der Beitritt zu einem Energieeffizienz-Netzwerk eine der besten Optionen. Deshalb freut es mich sehr, dass IHK und Mainova so rührig sind und im Rhein-Main-Gebiet ein weiteres Energieeffizienz-Netzwerk auf die Beine stellen.“

Gewerbe und Industrie können einen bedeutenden Beitrag leisten, um die Ziele der Energiewende zu erreichen. Gemeinsam haben diese Sektoren einen Anteil von rund 50 Prozent am gesamten Energiebedarf unseres Landes. Daher sind die möglichen Hebel zur Energieeinsparung und damit einer Reduzierung der Treibhausgase hier besonders groß: „Der Beitrag der Energieeffizienz zur Energiewende ist mit einem Eisberg vergleichbar. Während jetzt lediglich an der Spitze gekratzt wird, ruht das wahre Potential noch unter der Oberfläche verborgen. Gemeinsam mit unseren Partnern wollen wir erfolgreiche Effizienzprojekte vorantreiben und damit einen weiteren Baustein zum Gelingen der Energiewende setzen“, betonte Norbert Breidenbach, Mitglied des Vorstands der Mainova AG.

Matthias Gräßle, Hauptgeschäftsführer der IHK Frankfurt ergänzte: „Die Unternehmen, die sich in diesem Energieeffizienznetzwerk zusammengetan haben, wollen freiwillig einen Schritt für Energieeffizienz und Klimaschutz tun. Wir sind überzeugt, dass das gemeinsame Lernen den Unternehmen einen großen Ansporn und zugleich die richtige Flexibilität bietet, um Effizienzmaßnahmen umzusetzen. Die Erfahrung aus den bundesweit bereits laufenden 110 Netzwerken zeigt, dass Betriebe im Netzwerk doppelt so schnell vorankommen wie Unternehmen ohne Impulse aus einem Netzwerk.“

Mehr Energieeffizienz in Unternehmen kann durch sparsame Technik, aber auch durch optimierte Prozesse und Energiemanagement erzielt werden. Unter dem Motto „Zusammen mehr erreichen“ bietet das Netzwerk dabei die Möglichkeit, sich mit anderen Unternehmen in regelmäßigen Treffen über ihre jeweiligen Maßnahmen und Erfahrungen auszutauschen.

Jedem Unternehmen steht während der Projektlaufzeit ein Energieberater zur Seite. Dieser betreut die Teilnehmer bei der Auswahl und Umsetzung der Projekte und unterstützt sie unter anderem auch bei der Beantragung von Fördermitteln.

Hintergrund ist das Ziel der Bundesregierung, den Primärenergieverbrauch bis 2050 zu halbieren. Um dieses Ziel zu erreichen, hat die Bundesregierung zusammen mit den Industrieverbänden die Aufsetzung von 500 Energieeffizienz-Netzwerken vereinbart.

Zu den Unterzeichnern der Gründungsvereinbarung des Business Energieeffizienz-Netzwerkes gehören:

Commerzbank AG • Deutsche Hospitality (Steigenberger Hotels AG) • Deutsche Lufthansa AG • GGM Gesellschaft für Gebäude-Management mbH • Energy Air GmbH • Equinix Germany GmbH • Europäische Zentralbank • Host GmbH (Uniklinik Frankfurt) • Interxion Deutschland GmbH • Messe Frankfurt GmbH • B. Metzler seel. Sohn & Co. KGaA • Samson Aktiengesellschaft • Siemens AG • Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH

15.03.2017 | Frankfurt am Main

Mainova ist vom Verband kommunaler Unternehmen (VKU) für das Projekt „Aktiv Stadthaus“ ausgezeichnet worden.

Das Gemeinschaftsprojekt mit der Wohnungsbaugesellschaft ABG Frankfurt Holding hat in der Kategorie „Kommunale Energiewirtschaft“ gewonnen. Die Preisverleihung fand am Dienstagabend in Berlin statt.

Das Aktiv-Stadthaus ist das europaweit erste Mehrfamilienhaus im Effizienzhaus Plus Standard. Das bedeutet, dass es im Jahr mehr Energie produziert, als seine Bewohner verbrauchen. Mainova hat dafür ein dezentrales Versorgungskonzept umgesetzt. Unter anderem hat der Energiedienstleister rund 1.100 Photovoltaik-Module an der Fassade und auf dem Dach installiert. Überschüssiger Strom wird in einer Batterie gespeichert und beispielsweise vor Ort für Carsharing mit Elektroautos von book-n-drive genutzt. Mieter können außerdem ihren Energieverbrauch mit der aktuellen Solarstromerzeugung abgleichen. Bauherr ist die ABG Frankfurt Holding.

Der Mainova-Vorstandsvorsitzende Dr. Constantin H. Alsheimer: „Das Aktiv-Stadthaus ist ein Haus der Zukunft und einzigartig in Frankfurt und der Rhein-Main-Region. In zentraler Lage der Innenstadt zeigen wir den Wandel vom Energie-verbrauchenden hin zum -erzeugenden Gebäude. Von unserer Kooperation mit der ABG Frankfurt Holding profitieren sowohl die Mieter als auch der Klimaschutz in unserer Heimatstadt Frankfurt am Main. Gemeinsam haben wir hier ein Projekt umgesetzt, das zukunftsweisend sein kann. Ich freue mich über die Anerkennung der kommunalen Familie. Wir verfolgen diesen Weg weiter.“

Eine hochkarätige Jury hat aus über 40 Bewerbungen die Preisträger nominiert. Erstmals waren neben dem VKU-Präsidenten Michael Ebling, den VKU-Vizepräsidenten Dr. Michael Beckereit, Andreas Feicht, Patrick Hasenkamp sowie der VKU-Hauptgeschäftsführerin Katherina Reiche auch namhafte Persönlichkeiten aus Politik und Wissenschaft vertreten. „Die Partnerschaft zwischen der Energie- und Immobilienwirtschaft ist zukunftsweisend. Sie verbindet Branchen zum Zweck technologischer Innovation, koppelt Sektoren für mehr Klimaschutz und beteiligt die Mieter an den Vorteilen der Energiewende. Ich gratuliere der Mainova AG ganz herzlich zum VKU-Innovationspreis 2017“, so Juror Uwe Beckmeyer, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, in seiner Laudatio.

Frank Junker, Geschäftsführer ABG Frankfurt Holding: „Das Gebäude ist das größte Aktiv-Stadthaus Europas. Gemeinsam mit Mainova zeigen wir mit diesem innovativen Projekt auf, wie man wirtschaftlich vertretbar die Energiewende schafft. Darauf sind wir stolz.“

Der VKU-Innovationspreis wird alle zwei Jahre im Rahmen der Verbandstagung verliehen. Die Preisträger repräsentieren die Spannbreite und Vielfalt kommunalwirtschaftlichen Engagements großer, mittlerer und kleiner kommunaler Unternehmen. Entscheidend für die Verleihung des Preises sind fünf Auswahlkriterien, darunter Übertragbarkeit und Regionalität. „Die enorme Bandbreite aller Bewerbungen zeigt, wie vielfältig und modern kommunale Unternehmen sind. Alle Prämierten sind wichtige Ideengeber für die Branche“, so VKU-Präsident Ebling bei der Übergabe der Preise. Der VKU-Innovationspreis ist nicht dotiert.

16.03.2017 | Frankfurt am Main

Wer jetzt in eine neue Heizung investiert, spart nicht nur Geld, sondern auch Energie und schont die Umwelt.

Die Mainova AG unterstützt ihre Kunden dabei finanziell. Anlässlich der Branchenmesse ISH in Frankfurt stellte der regionale Energieversorger heute sein Engagement zur Heizungsumstellung auf Erdgas vor. Diese bezuschusst das Unternehmen regulär mit 800 Euro. Darüber hinaus gibt es im Rahmen der aktuellen „Raustauschwochen“ bis Ende Oktober zusätzlich 200 Euro. Für die gemeinsame Aktion der Energiewirtschaft zusammen mit der Heizgeräteindustrie zur Modernisierung von alten Heizkesseln fiel heute in Frankfurt der Startschuss.

Die „Raustauschwochen“ richten sich an Hausbesitzer. Sie verfolgen das Ziel, möglichst viele Kunden von einem Heizungstausch zu überzeugen. Mainova-Vorstandsmitglied Norbert Breidenbach: „Schon heute ist ein Drittel der Anlagen in deutschen Kellern älter als 20 Jahre. Allein in Frankfurt und der Region Rhein-Main stehen 40 Prozent der Öl-Heizungen zur Erneuerung an. Als emissionsarmer Brennstoff ist Erdgas eine umweltschonende Alternative.“

Gleichzeitig ist die Umstellung auf Erdgas einfacher geworden. Die Mainova-Tochter Netzdienste Rhein-Main GmbH (NRM) hat in Frankfurt und weiteren 26 Städten und Gemeinden im Umland die Preise für Gasanschlüsse zum 1. Februar 2017 um fast zwei Drittel gesenkt. Für einen Standard-Hausanschluss mit fünf Metern Leitung zahlen Immobilienbesitzer künftig nur noch 1.000 Euro netto. Darüber hinaus wurde das Preissystem vereinfacht und übersichtlicher gestaltet.

Rund 30 Prozent des deutschen Energieverbrauchs entfallen auf Raumwärme und Warmwasser. Sie verursachen 15 Prozent der deutschen CO2-Emissionen. Der emissionsarme Energieträger Erdgas gewährleistet dagegen eine umweltschonende und sichere Versorgung. Die moderne Gas-Brennwert-Technologie bietet neben der Fernwärme die wirtschaftlichste Lösung zur Vermeidung von CO2 sowie zur Reduzierung von Stickoxiden, Kohlenmonoxid und Feinstaub.

Weitere Informationen zur Aktion „Raustauschwochen“ und zum Mainova-Erdgas-Umstellerpaket finden sich im Internet unter www.mainova.de/raustauschwochen und www.mainova.de/klimapartner.

Foto: Auf der Branchenmesse ISH in Frankfurt stellte Mainova-Vorstandsvorsitzender Dr. Constantin H. Alsheimer (rechts), zusammen mit Wolfgang Wörle, Bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger der Schornsteinfegerinnung Rhein-Main, die Aktion "Rauschtauschwochen" vor.

29.03.2017 | Frankfurt am Main

Modernste Technik „Made in Germany“ altert auf der Reservebank. Politische Rahmenbedingungen verhindern weiterhin wirtschaftlichen Betrieb hocheffizienter Gaskraftwerke

Die Eigentümer des hochmodernen Gaskraftwerks Irsching 5, Uniper, N-ERGIE, Mainova und ENTEGA, haben der Bundesnetzagentur und dem Netzbetreiber TenneT die Stilllegung des Kraftwerksblockes angezeigt. Bereits vor zwei Jahren sahen sich die Unternehmen zu diesem Schritt gezwungen. Nun sehen die Eigentümer auch nach dem 1. April 2018 keine wirtschaftliche Marktperspektive des Kraftwerks und zeigen daher erneut ihren Willen zur vorläufigen Stilllegung des Kraftwerks an. Parallel dazu – und aus den gleichen Gründen – hat Uniper als alleinige Eigentümerin des Gaskraftwerks Irsching 4 die vorläufige Stilllegung dieses Blocks ab dem 1. April 2018 ebenfalls angezeigt.

Insbesondere hocheffiziente und moderne Gaskraftwerke wie Irsching 4 und 5 sind sehr gut geeignet, die stark schwankende Stromerzeugung aus Wind und Sonne kurzfristig abzufedern. Diese Absicherungsleistung, auf die sich jeder Stromkunde in Deutschland verlassen kann, wird jedoch nicht angemessen vergütet. Vielmehr werden die Eigentümer durch gesetzliche Rahmenbedingungen gezwungen, diese Leistung zu nicht kostendeckenden Preisen zu erbringen. Das ist für die Eigentümer nicht tragbar und aus ihrer Sicht zudem nicht verfassungskonform.

Mit der Verabschiedung des Strommarktgesetzes im Sommer 2016 wurde die Chance vertan, ein nachhaltiges Marktdesign zu etablieren, um flexiblen und hocheffizienten Gaskraftwerken im Markt eine wirtschaftliche Perspektive zu bieten. Für die nächste Legislaturperiode ist es deshalb wichtiger denn je, dass flexible Gaskraftwerke endlich ihren Platz neben den Erneuerbaren Energien im Markt erhalten. Systemdienstleistungen, deren Bedeutung in den kommenden Jahren mit der Energiewende weiter wachsen wird, müssen leistungsgerecht entlohnt werden.

Hintergrund:

Irsching 5 hat eine Leistung von 846 Megawatt und ging im Jahr 2010 in Betrieb. Mit einem Wirkungsgrad von 59,7 Prozent gehört es zu den modernsten Gaskraftwerken Europas. Es wird im Auftrag der Eigentümergesellschaften von der Uniper Kraftwerke GmbH betrieben. Uniper hält 50,2 Prozent der Anteile, N-ERGIE 25,2 Prozent, Mainova 15,6 Prozent und ENTEGA 9 Prozent. Irsching 4 mit 550 Megawatt Leistung ging 2011 in Betrieb und ist mit einem Wirkungsgrad von 60,4 Prozent eines der effizientesten Gaskraftwerke weltweit. Die beiden Kraftwerksblöcke fallen unter die so genannte Netzreserveverordnung. Das bedeutet, dass sie ausschließlich dann zum Einsatz kommen, wenn ihre Leistung zur Stabilisierung des Netzes gebraucht wird. Das ist dann der Fall, wenn das Netz in Süddeutschland wegen temporärer Engpässe gestützt werden muss.

30.03.2017 | Frankfurt am Main

Seit 2015 kooperiert Mainova mit zehn Wohnungsunternehmen sowie dem Eigentümerverband Haus & Grund im ImmoNetzwerk Frankfurt Rhein-Main.

Ziel ist es, den Energieverbrauch und die CO2-Emissionen von Bestandsgebäuden in Frankfurt und der Rhein-Main-Region zu senken. Das Zwischenergebnis der auf drei Jahre angelegten Zusammenarbeit lässt sich sehen: Die geplanten oder schon umgesetzten Maßnahmen sparen 15.000 Megawattstunden (MWh) Energie. Dies entspricht dem Wärmeverbrauch von rund 1.500 Wohnungen. 2.700 Tonnen CO2 werden dadurch im Jahr eingespart. Um diese Menge an Kohlendioxid zu kompensieren, müssten 200.000 Bäume gepflanzt werden.

Die beteiligten Unternehmen verwalten rund 140.000 Wohnungen für knapp 330.000 Menschen in Frankfurt und der Region. Jeder der Netzwerk-Partner setzt ein oder mehrere innovative Projekte im Wohnungsbestand um. Die beteiligten Unternehmen tauschen sich regelmäßig über ihre Erfahrungen bei ihren Vorhaben aus.

Norbert Breidenbach, Vertriebsvorstand der Mainova AG: „Das von Mainova initiierte, bundesweit einzige Effizienznetzwerk für die Wohnungswirtschaft präsentiert nach anderthalbjähriger Zusammenarbeit beispielhafte Lösungen zum Energie- und Klimaschutz. Die Projekte zeigen wirtschaftlich sinnvolle, zukunftsfähige Ansätze für das Wohnen von morgen.“

Frank Junker, Vorsitzender der Geschäftsführung der ABG Frankfurt Holding: „Ob Neubau oder Gebäudesanierung, die ABG geht neue Wege. Unsere Erfahrungen als Planer, Bauherr und Betreiber von Gebäuden bringen wir gerne ins ImmoNetzwerk ein. Wohnungsunternehmen, die die Effizienz ihrer Gebäude verbessern wollen, stellen sich ähnliche Fragen. Daher ist der Austausch im Netzwerk besonders effektiv.“

Ulrich Tokarski, Vorstandsvorsitzender der Volks- Bau- und Sparverein eG: „Durch den Austausch im ImmoNetzwerk realisieren wir auch Lösungen, die über die bisher üblichen Standards unserer Genossenschaft deutlich hinaus gehen. So können beispielsweise unsere Mieter durch das Mieterstrommodell der Mainova direkt von einer energetischen Sanierung profitieren.“

Folgende Unternehmen haben sich zum ImmoNetzwerk Frankfurt Rhein-Main zusammengeschlossen:

  • Mainova AG
  • ABG Frankfurt Holding
  • Baugenossenschaft Langen eG
  • Beamten-Wohnungs-Verein Frankfurt am Main eG
  • Frankfurter Eisenbahnsiedlungsverein eG
  • Frankfurter Wohnungs-Genossenschaft e.G.
  • Gemeinnütziges Siedlungswerk GmbH Frankfurt am Main
  • gewobau Gesellschaft für Wohnen & Bauen Rüsselsheim mbH
  • GWH-Gruppe / Systeno GmbH · Hofheimer Wohnungsbau GmbH
  • Haus & Grund Frankfurt am Main
  • Volks- Bau- und Sparverein Frankfurt am Main eG

Weitere Informationen finden sich im Internet unter www.mainova.de/immobilienwirtschaft.

Foto: Das ImmoNetzwerk Frankfurt Rhein-Main spart durch zukunftsweisende Projekte im Gebäudebestand 2.700 Tonnen CO2 im Jahr ein. Von links: Frank Benz (Leiter Geschäftskundenvertrieb, Mainova AG), Tanja Pfeiffer (Frankfurter Wohnungs-Genossenschaft eG), Stephan Langner (Mitglied des Vorstands der Baugenossenschaft Langen), Thomas Kreckel-Straubinger (Geschäftsführer Systeno GmbH), Stephan Achenbach, Gemeinnütziges Siedlungswerk GmbH, Frankfurt), Norbert Breidenbach (Mitglied des Vorstands der Mainova AG), Josef Mayr (Geschäftsführer der Hofheimer Wohnungsbau GmbH), Frank Junker (Vorsitzender der Geschäftsführung der ABG Frankfurt Holding GmbH), Oliver Krauss (Geschäftsführer Frankfurter Eisenbahnsiedlungsverein), Ulrich Tokarski (Vorstandsvorsitzender der Volks- Bau- und Sparverein eG), Anton Schmitt (Vorstand Frankfurter Eisenbahnsiedlungsverein), Thomas Steininger (gewobau Rüsselsheim), Karlheinz Bracone (Leiter Vertrieb Immobilienwirtschaft & Kommunen, Mainova AG) Quelle: Mainova AG

31.03.2017 | Frankfurt am Main

Passanten in der Großen Bockenheimer Straße können ihren Durst künftig an einem öffentlichen Trinkbrunnen stillen.

Die Mainova AG hat einen weiteren Wasserspender errichtet. Aus der rund zwei Meter hohen Edelstahlsäule fließt frisches Frankfurter Trinkwasser. Seit dem heutigen Freitag ist der Trinkbrunnen auf der „Freßgass“ in Betrieb. Er bietet eine kostenfreie Erfrischung an einem der meistfrequentierten Orte unserer Stadt.

Dr. Constantin H. Alsheimer, Vorstandsvorsitzender der Mainova AG: „Trinkwasser ist das am besten kontrollierte Lebensmittel. Die Stiftung Warentest hat die gute Qualität unseres Trinkwassers bestätigt. Mit den öffentlichen Trinkbrunnen machen wir dieses ausgezeichnete Produkt den Frankfurtern und den Besuchern unserer Heimatstadt auch unterwegs zugänglich.“

Nach der Frostperiode ist der Trinkbrunnen in der Liebfrauenstraße an der Ecke zur Zeil wieder in Betrieb. Diesen hat Mainova im September vergangenen Jahres eröffnet.

Die festinstallierten Trinkbrunnen sind an das städtische Trinkwassernetz von Mainova angeschlossen. Sie sind von Frühjahr bis Herbst in Betrieb. Das Trinkwasser sprudelt auf Knopfdruck aus dem Wasserspender. Es ist ausreichend, den Auslöser einmal zu betätigen. Dann kommt 30 Sekunden 0,5 Liter Trinkwasser durch die Auslassdüse.

Damit auch aus den Brunnen konstant frisches Wasser sprudelt, sorgt eine zeitgesteuerte automatische Spülung dafür, dass die Leitungen alle halbe Stunde durchspült werden. Eine monatliche hygienische Beprobung durch das zertifizierte Labor der Hessenwasser GmbH garantiert zudem die Reinheit des Trinkwassers. Bei Bedarf reinigt Mainova die Edelstahlsäule. In den Wintermonaten stellt Mainova die Wasserzufuhr ab und wartet den Trinkbrunnen. Der Einsatz von Materialien, die durch den Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches e. V. zertifiziert sind, gewährleistet die hohe Trinkwasserqualität.

03.04.2017 | Frankfurt am Main

Frankfurt am Main verfügt über äußerst zuverlässige Energie- und Wassernetze. Die Verantwortung für den sicheren und effizienten Betrieb der Lebensadern in Frankfurt und 26 Städten und Gemeinden im Umland trägt die NRM Netzdienste Rhein-Main GmbH (NRM).

Im Rahmen einer mehrmonatigen Vorbereitung haben externe, unabhängige Prüfer die technische Sicherheit der NRM hinsichtlich einer ordnungsgemäßen Energie- und Wasserversorgung bestätigt. Sie attestierten der Mainova-Tochter ein „ausgezeichnetes Ergebnis“ nach erfolgreicher Überprüfung rund um das Technische Sicherheitsmanagement (TSM).

Mainova-Vorstandsmitglied Lothar Herbst sagte anlässlich der Übergabe: „Die Prüfer haben der NRM bescheinigt, dass sie sehr effizient organisiert ist und über ausgezeichnete Fachkräfte verfügt. Die Kolleginnen und Kollegen setzen sich jeden Tag für eine reibungslose und zuverlässige Energie- und Wasserversorgung der Frankfurter Bevölkerung und Unternehmen ein. Besonders stolz sind wir darauf, dass die Prüfung keinerlei Mängel aufgezeigt hat. Das Ergebnis bestätigt unsere Leistungsfähigkeit als verantwortlicher Netzbetreiber und die Expertise unserer Mitarbeiter.“

Im allgemeinen Teil der TSM-Prüfung wurden insbesondere die Aufbau- und Ablauforganisation der NRM geprüft. Im Rahmen eines dreitägigen Vor-Ort-Besuches durch Vertreter des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches (DVGW) wurden rund 500 Fragen diskutiert und beantwortet. Nebenbei sind auch komplette Prozessabläufe unter die Lupe genommen worden.

Auch die Einhaltung der Gesetzes- und Regelkonformität in den Sparten Gas, Wasser und Strom nahmen die Prüfer unter die Lupe. Darüber hinaus verlangten die Prüfer immer wieder umfangreiche Einblicke in das Anweisungssystem der NRM, um neben den Prozessen auch weitere Vorgaben für Planung, Bau, Betrieb und Instandhaltung zu überprüfen. Beim Besuch am Standort in Frankfurt überprüften die Auditoren vor Ort unter anderem die Zentrale Störungsannahme (NZS) und die Leitwarten Strom und Rohr sowie die Entstörfahrzeuge. Zusätzlich führten sie Fachgespräche mit NRM-Mitarbeitern.

04.04.2017 | Frankfurt am Main

Zusammen mit dem Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) Frankfurt hat Mainova am heutigen Dienstag (4.4.) an seinem Trafohaus in Nieder-Erlenbach 19 künstliche Brutplätze für Mehlschwalben und Mauersegler eingerichtet.

Die Nistkästen wurden unter den Dachvorsprüngen an zwei Seiten der Turmstation Alt-Erlenbach/Ecke Am Steinberg angebracht. Die Initiative für die Maßnahme ging vom zuständigen Ortsbeirat aus.

Ingolf Grabow, Vorstandsmitglied des NABU Frankfurt, betont: „Der natürliche Lebensraum der Vögel geht in der Stadt immer mehr verloren. Die zunehmende Versiegelung erschwert ihre Suche nach Baustoffen für Nester. Auch scheitert der ‚Eigenbau‘ oft durch schlechten Lehm und glatten Untergrund. Aber auch für künstliche Nistplätze ist es schwer, geeignete Orte zu finden. Deswegen sind wir sehr dankbar, dass Mainova ihr Trafohaus dafür zur Verfügung stellt.“

Uwe Berlinghoff, Leiter Konzernkommunikation und Politik der Mainova AG: „Der NABU Frankfurt leistet in unserer Heimatstadt wertvolle Arbeit für den Vogel- und Artenschutz. Eine vielfältige Natur steigert auch die Lebensqualität für die Menschen vor Ort. Mit der Unterstützung der Initiative werden wir unserer Verantwortung als regionales Unternehmen für eine nachhaltige Bewirtschaftung unseres natürlichen Lebensraums gerecht.“

Mainova engagiert sich traditionell für den Vogelschutz in Frankfurt. 2013 und 2014 stellte der regionale Energiedienstleister bereits seine Trafo-Stationen in Kalbach und Nieder-Eschbach für künstliche Nistplätze von Mehlschwalben und Mauerseglern zur Verfügung. Außerdem hat Mainova in den letzten Jahren an der Homburger Landstraße, am Alten Flugplatz in Bonames sowie in Harheim und Fechenheim Storchennester errichten lassen.

Das 2015 errichtete Storchennest am Niddaufer in Harheim hat bereits im vergangenen Jahr Erfolg gezeigt: Ergebnis war der erste Storchen-Nachwuchs in Frankfurt seit 50 Jahren. Auch in diesem Jahr wurde das Storchenpaar dort schon wieder gesichtet.

Ein weiteres Mainova-Projekt war die Ansiedlung von Wanderfalken am Heizkraftwerk West. Darüber hinaus existiert seit dem Jahr 2010 auf dem Gelände der Konzernzentrale in der Solmsstraße ein Biotop, das Enten Möglichkeiten zur Brut bietet.

Das Trafohaus in Nieder-Erlenbach dient dazu, die elektrische Energie aus dem Mittelspannungsnetz in Niederspannung umzuwandeln. Der Strom, der mit einer elektrischen Spannung von 20.000 Volt ankommt, wird dort zur Versorgung der Haushalte auf die üblichen 400 Volt gebracht.

Foto (von links): Ingolf Grabow, Vorstandsmitglied des NABU Frankfurt, Uwe Berlinghoff, Leiter Konzernkommunikation und Politik der Mainova AG, und Nieder-Erlenbachs Ortsvorsteher Yannick Schwander vor den neuen Behausungen für Mauersegler und Mehlschwalben.

05.04.2017 | Frankfurt am Main

Die RMB Rhein-Main Biokompost GmbH und die Mainova AG investieren in eine umweltfreundliche Gasversorgung in Frankfurt.

Beide Unternehmen haben einen Vertrag über die Aufbereitung von Rohbiogas zu Biomethan und dessen Einspeisung ins Gasversorgungsnetz abgeschlossen. Die Partner rechnen von 2018 an mit bis zu 30.000 Megawattstunden Methangas pro Jahr, das aus Bioabfällen erzeugt wird. Diese Menge entspricht dem Bedarf von rund 1.500 Haushalten.

Mit der Aufbereitung und Einspeisung verbunden sind mehrere große Investitionen: Die RMB hat bereits Ende 2016 mit der Erweiterung ihrer Bioabfallbehandlungsanlage in der Peter-Behrens-Straße begonnen. Aktuell entsteht dort ein zweiter Fermenter, in dem bei der Vergärung von Bioabfällen Rohbiogas erzeugt wird. Die Kapazität der Anlage wird damit von 68.000 auf 123.000 Tonnen pro Jahr fast verdoppelt. „Mit der Investition im Osthafen schafft die FES-Gruppe zusätzliche Kapazitäten für die ortsnahe Verwertung von Biomüll im Rhein-Main-Gebiet. Auf diese Weise können zukünftig Biomülltransporte in Verwertungsanlagen außerhalb von Hessen vermieden werden“, sagt FES-Geschäftsführer Benjamin Scheffler.

In unmittelbarer Nachbarschaft baut Mainova in der Schielestraße eine Anlage zur Aufbereitung des Rohbiogases, die bis zu 600 Kubikmeter in der Stunde nahezu verlustfrei verarbeitet. Das auf Erdgasqualität angereicherte Biomethan wird ins Frankfurter Gasversorgungsnetz eingespeist. Die Inbetriebnahme ist für Anfang 2018 geplant. „FES und Mainova treiben mit der Umwandlung von Bioabfällen in klimaneutrales Erdgas die Energiewende vor Ort voran. Eingespeist ins öffentliche Netz, gelangt das umweltfreundliche Biogas mittels der gut ausgebauten Leitungen zuverlässig zum Kunden“, betont Norbert Breidenbach, Vorstandsmitglied der Mainova AG.

Die RMB bleibt nach der Aufbereitung Eigentümerin des Gases und wird dieses an Kunden vermarkten, die Wert auf grüne Energie legen. Biomethan ist im Gegensatz zu Erdgas kein fossiler, sondern ein regenerativer Brennstoff. Bislang war die Erzeugung und Vermarktung von Biomethan aus wirtschaftlichen Gründen nicht möglich. Stattdessen wurde das Rohbiogas im Blockheizkraftwerk der RMB verstromt. Mit der Verdoppelung der Anlagenkapazität der RMB und der gestiegenen Nachfrage nach Biomethan ist die Direkteinspeisung des zu Biomethan aufbereiteten Rohbiogases nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch sinnvoller als dessen Verstromung.

21.04.2017 | Frankfurt am Main

Mainova hat heute das Ergebnis für das abgelaufene Geschäftsjahr 2016 vorgestellt.

Mainova erzielte im Jahr 2016 ein gutes Geschäftsergebnis. Das operative Geschäft konnte erfolgreich gesteigert werden. Dazu trugen sowohl signifikante Absatzsteigerungen als auch Kundengewinne bei. Gleichzeitig wurden die Investitionen in Erhalt und Ausbau der regionalen Versorgungsinfrastruktur deutlich erhöht und die Finanzschulden weiter reduziert. Zur Stärkung der künftigen Geschäftsentwicklung hat Mainova weitere Risikovorsorge getroffen.

Dr. Constantin H. Alsheimer, Vorstandsvorsitzender der Mainova AG, erklärte dazu anlässlich der Vorstellung der Bilanz in Frankfurt: „Mainova hat 2016 ein starkes operatives Ergebnis erwirtschaftet und die Finanzkraft erhöht. Wir behaupten uns im Wettbewerb und machen uns fit für eine erfolgreiche Zukunft.“

Risikovorsorge getätigt

Das Ergebnis vor Steuern nach IFRS beläuft sich auf 159,7 Millionen Euro (2015: 102,6 Millionen Euro). Das um Effekte aus der stichtagsbezogenen Marktbewertung von Energiebezugsverträgen bereinigte Ergebnis beträgt 100,3 Millionen Euro. Im Geschäftsjahr 2015 lag es bei 128,9 Millionen Euro. Diese Entwicklung ist maßgeblich auf zukunftsgerichtete Wertberichtigungen an einer Minderheitsbeteiligung und Risikovorsorge für die Gaskraftwerke Irsching und Bremen zurückzuführen. Unsere operative Stärke aus kontinuierlichen Effizienzsteigerungen, Produktinnovationen, Kundengewinnen, einer erfolgreichen Beschaffungsstrategie sowie einer soliden Finanzkraft konnte die aus den Wertberichtigungen resultierenden Belastungen deutlich abfedern.

Durch die gebildete Risikovorsorge sank das Ergebnis im Segment Erzeugung von -6,0 Millionen Euro auf -21,6 Millionen Euro. Diese musste erhöht werden, da die perspektivischen Marktbedingungen für den Betrieb von hocheffizienten Kraftwerken weiterhin unbefriedigend sind. Die Mainova-Kraftwerke in Frankfurt am Main lieferten aufgrund der Effizienzvorteile der Kraft-Wärme-Kopplung einen nach wie vor soliden Ergebnisbeitrag.

Das Segment Beteiligungen hatte wie bereits in den Vorjahren einen starken Anteil am Geschäftsergebnis. Ursächlich für die Ergebnisveränderung in Höhe von -12,5 Millionen Euro auf 33,8 Millionen Euro waren notwendige Wertberichtigungen bei einer Minderheitsbeteiligung.

Im Segment Stromversorgung war ein Absatzanstieg in allen Kundengruppen zu verzeichnen. Das Vertriebsgeschäft lag dabei in etwa auf Vorjahresniveau. Hauptursache für die rückläufige Entwicklung des Ergebnisses von 29,2 Millionen Euro auf 18,9 Millionen Euro waren höhere Aufwendungen für Infrastrukturmaßnahmen sowie Auflösungen von Rückstellungen im Geschäftsjahr 2015.

Das Gasgeschäft entwickelte sich erfreulich und stieg um 10,1 Millionen Euro auf 75,6 Millionen Euro an. Hier wirkten sich mehrheitlich die erfolgreiche Beschaffungsstrategie und die leicht kühlere Witterung positiv aus. Im Verlauf des Geschäftsjahres wurden Einkaufsvorteile durch Preissenkungen an die Kunden weitergegeben.

Das Ergebnis in der Wärmeversorgung ist von 2,6 Millionen Euro auf -1,4 Millionen Euro gesunken. Grund hierfür ist das indexbasierte Preissystem, welches die Beschaffungssystematik hinsichtlich der Brennstoffverwendung nicht mehr ausreichend berücksichtigt.

In der Wasserversorgung konnte trotz der vorgenommen Preisanpassung im Privatkundengeschäft kein auskömmliches Ergebnis erwirtschaftet werden. Insgesamt wurden im Segment Wasser 1,4 Millionen Euro erzielt (+0,6 Millionen Euro).

Neue Geschäftsfelder starten erfolgreich

Im vergangenen Jahr hat Mainova neue Produkte an den Markt gebracht, die ihre Kunden bei der lokalen Energieerzeugung unterstützen. „Wir wollen es unseren Kunden ermöglichen, ökologisch und nachhaltig ihre Energie vor Ort zu erzeugen und zu verbrauchen. Die auf die individuellen Bedürfnisse ausgerichteten Angebote stoßen auf ein großes Interesse. Sie bilden einen wichtigen Baustein, um zukünftige Wertschöpfung zu generieren und Kunden langfristig an unser Unternehmen zu binden“, erklärte Alsheimer.

Im laufenden Jahr soll das Angebot um Produktlösungen im Bereich E-Ladeinfrastruktur im privaten und halböffentlichen Bereich ergänzt werden. Mainova bietet smarte, bedarfsgerechte Stromtankstellen für unterschiedliche Kundensegmente sowie eine fachkundige Beratung und Begleitung ihrer Kunden.

Ebenfalls im Fokus steht die Digitalisierung von Geschäftsprozessen. Alsheimer: „Wir setzen bereits auf die Vorteile des Online-Services in der Kundenkommunikation, der Beratung oder bei Servicethemen. So können Mainova-Kunden schon heute viele Anliegen rund um ihre Verträge digital abwickeln oder über unsere Social-Media-Plattformen mit uns in den direkten Dialog treten. Diesen Trend möchten wir zum einen ausbauen und unseren Kunden digitale Inhalte, Interaktionsmöglichkeiten und Prozesse auf unterschiedlichsten Kanälen anbieten. Zum anderen ermöglicht die Digitalisierung komplett neue Geschäftsmodelle, zum Beispiel mit personalisierten Produkten, die individuell auf die Kundenbedürfnisse zugeschnitten sind. Das bewegt uns – jeden Tag.“

Erdgas kann einen wichtigen Beitrag für die Klimaschutzziele leisten

Die deutsche Energiepolitik steht nach der Bundestagswahl vor entscheidenden Weichenstellungen. Dabei ist die Gefahr groß, dass die Energiewende endgültig auf einen planwirtschaftlichen Irrweg gerät. Alsheimer: „Wir beobachten, dass das Denken und Handeln der maßgeblichen Akteure seit einiger Zeit von der Doktrin der stromgeführten Energiewende geleitet wird.“ Der Stromsektor soll bei der vollständigen Dekarbonisierung eine Schlüsselrolle spielen. Das bedeutet, dass die Nutzung von Gas zu Heizzwecken aufgegeben werden soll.

Voraussetzung hierfür wäre ein erheblicher Ausbau der Leistungsfähigkeit des Stromnetzes. Eine Überschlagsrechnung ergibt allein für das Frankfurter Stromverteilnetz selbst unter optimistischen Annahmen Investitionskosten in Höhe von drei bis vier Milliarden Euro. „Die Doktrin der stromgeführten Energiewende bedeutet einen Bruch mit dem Prinzip der Wirtschaftlichkeit und Offenheit für Technologien. Nicht zuletzt kann Gas auch regenerativ hergestellt werden und als Speichermedium dienen. Die Missachtung dieser Vorteile schadet dem Jahrhundertprojekt Energiewende. Aus unserer Sicht lassen sich die Klimaschutzziele nur mit Erdgas als Ergänzung zu den erneuerbaren Energien bezahlbar und versorgungszuverlässig erreichen“, betont Alsheimer.

Positiver Ausblick 2017

Der Start in das Geschäftsjahr 2017 verlief zufriedenstellend. Der Vorstand geht unter den aktuellen Rahmenbedingungen davon aus, im laufenden Jahr ein bereinigtes Ergebnis leicht über dem Vorjahresniveau zu erzielen.

26.04.2017 | Frankfurt am Main

Mainova und die Stadt Frankfurt arbeiten beim Klimaschutz eng zusammen.

Am Mittwoch (26.4.) stellten Frankfurts Bildungsdezernentin Sylvia Weber und der Mainova-Vorstandsvorsitzende Dr. Constantin H. Alsheimer ihre Kooperation in der Engelbert-Humperdinck-Schule vor. Anlass war die Inbetriebnahme der Fernwärmeversorgung für fünf Schulen im Westend. Die Schulen erhalten künftig die umweltschonende Heizenergie aus den hocheffizienten Mainova-Kraftwerken. Durch die Umstellung auf Fernwärme fallen rund 250 Tonnen weniger Kohlendioxid (CO2) im Jahr an.

Mainova-Vorstandsvorsitzender Dr. Constantin H. Alsheimer: „Fernwärme ist eine der umweltschonendsten Formen der Wärmeerzeugung und einer der kostengünstigsten Wege zur CO2-Vermeidung. Deswegen baut Mainova die Fernwärme in Frankfurt im Zuge der Energiewende kontinuierlich aus. Mainova stellt die Energieversorgung zukunftsweisend auf. Davon profitieren auch noch die nächsten Generationen.“

Integrations- und Bildungsdezernentin Sylvia Weber: „Ich freue mich, dass im Rahmen unseres ‚Aktionsplans Schule‘ fünf Schulen im Westend an das Fernwärmenetz angeschlossen werden können, was zum einen wirtschaftlicher und zum anderen umweltschonender ist. Durch die Umstellung auf Fernwärme fallen 250 Tonnen weniger Kohlendioxid im Jahr an, ein gutes Ergebnis der engen Kooperation mit Mainova“.

Angeschlossen wurden neben der Engelbert-Humperdinck-Schule die Elisabethenschule, die Fürstenbergerschule, die Holzhausenschule sowie das Lessinggymnasium mit einer Leistung von insgesamt 3,4 Megawatt. Für den Anschluss hat Mainova eine Fernwärmeleitung von 1,4 Kilometern verlegt. Diese führt ab der Kreuzung Miquelallee durch die Eschersheimer Landstraße in die Bremer Straße, Hansaallee sowie Nebenstraßen (Vogtstraße, Fürstenbergerstraße, Leerbachstraße und Wolfsgangstraße). Auch die Anlieger im Westend profitieren von der neuen Leitung. Sie haben die Möglichkeit, zu günstigen Konditionen mit angeschlossen zu werden.

Foto (von links): Der Mainova-Vorstandsvorsitzende Dr. Constantin H. Alsheimer, Frankfurts Bildungsdezernentin Sylvia Weber und Manuela Remke, Rektorin der Engelbert-Humperdinck-Schule, nahmen heute die Mainova-Fernwärme für fünf Schulen im Westend offiziell in Betrieb.
 

04.05.2017 | Frankfurt am Main

750 Vereine aus der Region erhalten als Gewinner der begehrten Trikotsätze in den kommenden Tagen Post von Mainova.

Die Entscheidung fiel per Losverfahren. Die Ziehung nahmen Eintracht-Legende Karl-Heinz „Charly“ Körbel und der Mainova-Vorstandsvorsitzende Dr. Constantin H. Alsheimer vor. Rund 3.100 Teams hatten sich an der Mainova-Trikotaktion beteiligt. Allein in Frankfurt gewannen rund 90 Mannschaften.

Dr. Constantin H. Alsheimer: „Das anhaltend große Interesse an der Trikotaktion bestätigt unser Engagement für den Breitensport. Seit zehn Jahren unterstützen wir damit die Vereine unserer Heimatregion als wichtige Standbeine der Gesellschaft.“

Zwischen Anfang März und Mitte April konnten sich Vereine aller Mannschaftssportarten und Laufgruppen aus Frankfurt und der Region Rhein-Main bewerben. Die Gewinner erhalten einen kompletten Trikotsatz inklusive Beflockung mit Vereinsname und sportartspezifischer Nummerierung für einen Eigenbetrag von 119 Euro. Das entspricht rund 15 Prozent des regulären Verkaufspreises – den Restbetrag übernimmt Mainova.

Zum zehnjährigen Jubiläum der Trikotaktion initiiert Mainova im September dieses Jahres einen zusätzlichen Videowettbewerb mit attraktiven Preisen. Unter dem Motto „Zeigen Sie uns, wieviel Energie in Ihren Trikots steckt!“ sind alle Gewinnervereine dazu aufgerufen, Filme in ihren Mainova-Trikots aufzunehmen und über Facebook zu posten. Weitere Informationen dazu finden sich im Internet auf www.mainova.de/trikots.

Foto (von links): Dr. Constantin H. Alsheimer und Karl-Heinz „Charly“ Körbel bei der Losziehung in der Commerzbank-Arena.

31.05.2017 | Frankfurt am Main

Alsheimer: „Herausforderungen der Energiewende im Wettbewerb lösen“

Für die nachhaltige Akzeptanz der Energiewende ist, so Dr. Constantin H. Alsheimer, Vorstandsvorsitzender der Mainova AG, die Beachtung des Wettbewerbsprinzips von entscheidender Bedeutung. Dies betonte er im Rahmen der heutigen Hauptversammlung des Energieversorgers im Gesellschaftshaus des Frankfurter Palmengartens. Insgesamt äußerte sich Alsheimer gegenüber den Aktionären sehr zufrieden über das Geschäftsjahr 2016, das mit einem historisch hohen Ergebnis abschloss. Dieses lag mit 159,7 Millionen Euro um 57,1 Millionen Euro höher als im Vorjahr. Das um Effekte aus der stichtagsbezogenen Marktbewertung von Energiebezugsverträgen bereinigte Ergebnis betrug 100,3 Millionen Euro (2015: 128,9 Millionen Euro). Maßgeblich für diesen Rückgang waren zukunftsgerichtete Wertberichtigungen an einer Minderheitsbeteiligung und Risikovorsorge für die Gaskraftwerke Irsching und Bremen.

Dem gegenüber steht eine deutlich gestärkte operative Ertragskraft der Mainova. Diese ist durch kontinuierliche Effizienzsteigerungen, Produktinnovationen, den Gewinn weiterer Kunden sowie eine erfolgreiche Beschaffungsstrategie und einen konsequenten Schuldenabbau gekennzeichnet. Die hohen Investitionen in die regionale Infrastruktur von rund 155 Millionen Euro zeigen die Stärke des regionalen Energieversorgers ebenso wie die stabile Eigenkapitalquote von 37,9 Prozent. „Das schafft die Basis für die operative Stärke auch in Zukunft“, betonte Alsheimer.

Gleichzeitig sprach sich der Mainova-Vorstandsvorsitzende für mehr Wettbewerb in der Erzeugung aus. „Der Wettbewerb im Vertrieb hat für den Verbraucher zu Wahlfreiheit und tendenziell zu niedrigeren Preisen geführt“, betonte er. Anders bei der Erzeugung: „Wenn marktwirtschaftliche Prinzipien im Erzeugungsbereich auch weiterhin höchstens halbherzig angewendet, ja sogar konterkariert werden, hat das negative Konsequenzen.“

Das neue Oligopol der Übertragungsnetzbetreiber

Beispiel dafür sei das neue Oligopol der Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB). Ihnen hat der Gesetzgeber das Recht eingeräumt, eigene Erzeugungsanlagen zu errichten und zu betreiben, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Alsheimer: „Das Problem dabei ist, dass Netzbetreiber typischerweise keine Kraftwerke errichten und betreiben. Es gibt andere Unternehmen, die dies zu Marktbedingungen und nicht im regulierten Kontext tun. Diejenigen allerdings, die am Markt Kraftwerke betreiben, kommen nicht zum Zuge. Die Übertragungsnetzbetreiber müssen diese Investitionen noch nicht einmal ausschreiben. Vielmehr bekommen sie dafür – vom Stromkunden bezahlt – eine staatlich garantierte Rendite.“ Dagegen plädierte Alsheimer dafür, „die Herausforderungen der Energiewende so weit wie möglich durch den Markt und im Wettbewerb zu lösen.“

In diesem Zusammenhang forderte Alsheimer, dass „die relevanten Entscheidungsträger sich konsequenter an die von ihnen selbst im Energiewirtschaftsgesetz formulierten Grundsätze halten.“ Dort heißt es, „wettbewerbliche Marktmechanismen“ sollten die Grundlage der Stromerzeugung bilden.

Gleichzeitig betonte Alsheimer: „Wir haben von Anfang an die Energiewende aktiv unterstützt und mitgestaltet. Ihr Erfolg ist uns wichtig.“ Allerdings sei sie kein Selbstläufer: „Die Energiewende wird nur gelingen, wenn sich die am besten dafür geeigneten Technologien im Wettbewerb entwickeln müssen.“

Kritik an stromgeführter Energiewende

In diesem Zusammenhang kritisierte er die von den maßgeblichen Akteuren im Bundesministerium für Wirtschaft ausgegebene Doktrin der stromgeführten Energiewende. Alsheimer: „Der Energieträger Gas und die Gasinfrastruktur haben in dieser Vorstellung keinen Platz mehr. Dass mit dieser Grundhaltung bestimmte Technologien von vorneherein verworfen werden, wird in Kauf genommen. Das ist das Gegenteil von Technologieoffenheit.“

Lösungsansätze wie Power-to-Gas – also die Nutzung von überschüssigem PV- und Windstrom zur Erzeugung von Wasserstoff und Methan – und die Rückverstromung des gespeicherten „grünen“ Gases würden ins Abseits gestellt, ohne dass eine ähnlich großvolumige Speicherlösung auch nur am Horizont erschiene. Dabei sei „der Energieträger Gas – ob Erdgas oder erneuerbares Gas – ein wichtiger Schlüssel zum Erreichen der deutschen Klimaschutzziele“, ist Alsheimer überzeugt.

Die Doktrin der stromgeführten Energiewende impliziere auch eine Absage an verbrauchernahe Lösungen. Alsheimer konstatierte: „Derzeit wird gezielt Strukturpolitik gegen die Betreiber von dezentraler Erzeugung mittels KWK-Anlagen und Verteilnetzbetreiber gemacht. Die vier Übertragungsnetzbetreiber werden dagegen systematisch gestärkt.“

Die Wirtschaftlichkeit dezentraler Erzeugung mittels hocheffizienter Kraftwärme-Kopplung (KWK), wie sie in den Mainova-Kraftwerken in Frankfurt am Main passiert, wird derzeit durch das Vorhaben in Frage gestellt, die vermiedenen Netznutzungsentgelte für KWK-Anlagen abzuschaffen.

Die kommunale Verteilnetzebene wird außer Acht gelassen

Beim Netzausbau setzen Bundeswirtschaftsministerium und Bundesnetzagentur ausschließlich auf den Ausbau der Übertragungsnetze. „Mögliche Alternativen zum alleinigen Ausbau der Stromautobahnen werden gar nicht erst erwogen“, kritisierte Alsheimer. Der ungeheure Ausbaubedarf beim Stromnetz, der durch einen ausschließlichen Wechsel von Gas auf Strom im Wärmesektor entstehen würde, wird offenbar nicht gesehen: Allein für das Frankfurter Stromverteilnetz sei – unter optimistischen Annahmen – überschlägig von Investitionskosten in Höhe von 3 bis 4 Milliarden Euro auszugehen.

Alsheimer: „Insbesondere lässt man die Möglichkeit außer Acht, durch die intelligente Verknüpfung von Erzeugung, Speicherung und Verbrauch in einem regionalen Rahmen auf Basis eines Ausbaus von Stromschnellstraßen der Hochspannungsebene (110kV) die Stromautobahnen des Übertragungsnetzes zu entlasten und so den Netzausbaubedarf insgesamt zu minimieren.“

Abschließend betonte Alsheimer: „Neben der Herausforderung durch einen hart umkämpften Energiemarkt wissen wir auch um unsere Verantwortung für die energetische Infrastruktur einer der prosperierendsten Regionen Europas. Wir sind zuverlässiger Versorger des größten deutschen Flughafens, der weltweit bedeutenden Messe Frankfurt, vieler Banken und Rechenzentren, sowie des größten Internetknotens der Welt. Für die Mainova AG gibt es viele Herausforderungen und viele Chancen. Wir nehmen sie alle in Angriff.“

Die Aufzeichnung der Rede vom Mainova-Vorstandsvorsitzenden Dr. Constantin H. Alsheimer finden Sie hier: https://www.mainova.de/ueber_uns/investor_relations/hauptversammlung.html

02.06.2017 | Frankfurt am Main

Ab sofort können sich Vereine der Region Rhein-Main wieder um zweitägige Trainingslager mit der Eintracht Frankfurt Fußballschule bewerben.

In den Mainova Fußball-Camps für Kids lernt der Fußballnachwuchs dribbeln, passen und schießen wie die Profis von Eintracht Frankfurt. Der regionale Energiedienstleister lobt insgesamt zehn Fußball-Camps für je 60 Kinder der Jahrgänge 2003 bis 2008 aus. Die Aktion findet dieses Jahr zum siebten Mal statt. Mehr als 2.000 Jungen und Mädchen haben bisher an den Mainova-Camps teilgenommen.

Teilnehmen können alle Vereine aus dem Vertriebsgebiet der Mainova rund 100 Kilometer um Frankfurt, die über mindestens drei Jugendmannschaften der genannten Jahrgänge verfügen und dieses Jahr ein besonderes ehrenamtliches Projekt für soziale, nachhaltige oder energieeffiziente Zwecke umsetzen bzw. bereits umgesetzt haben. Die Bewerbungsfrist endet am 10. Juli 2017. Dann trifft eine Jury um Eintracht-Legende Karl-Heinz „Charly“ Körbel die Auswahl der zehn Gewinnervereine.

„Sportvereine stabilisieren unsere Gesellschaft, indem sie Werte wie Fair Play, Teamgeist und Toleranz vermitteln und die soziale Integration fördern. Ihr Engagement geht also häufig weit über das rein sportliche Angebot hinaus. Mit den Fußball-Camps für Kids würdigt Mainova genau solche Vereine für ihre wertvolle Arbeit und unterstützt zugleich den Breitensport“, sagt Dr. Constantin H. Alsheimer, Vorstandsvorsitzender der Mainova.

Karl-Heinz „Charly“ Körbel freut sich schon auf die Termine: „Gute Jugendarbeit ist das A und O für Vereine. Deshalb liegt mir die Arbeit mit Kindern am Herzen. Ihren Spaß und ihre Leidenschaft für das runde Leder zu sehen, ist für mich immer etwas ganz Besonderes. Kommt ehrenamtliches Engagement neben dem Platz hinzu, sollte dies zusätzlich belohnt werden.“

Ab Anfang September finden die Camps auf den heimischen Fußballplätzen der Vereine statt. Geleitet werden sie vom Trainerteam um Karl-Heinz „Charly“ Körbel zusammen mit den Jugendtrainern der Gewinnervereine. Der Eigenanteil beträgt 49 Euro je Teilnehmer. Alle Kinder erhalten ein Fußball-Outfit von Nike, bestehend aus Trikot, Hose, Stutzen und Kapuzenpulli sowie einen Ball. Für die Trainer gibt es einen Trainingsanzug, ein Polohemd und eine Regenjacke. Darüber hinaus verbleiben die verwendeten Trainingsgeräte beim Verein und können weiter eingesetzt werden.

Im Vorfeld nehmen bis zu fünf Jugendtrainer je Gewinnerverein an einer Schulung in der Commerzbank-Arena teil. Dort werden ihnen die Trainingsprinzipien der Eintracht Frankfurt Fußballschule vermittelt.

Weitere Informationen zur Bewerbung und die Teilnahmebedingungen finden sich im Internet unter www.mainova.de/fussballcamps.
 

02.06.2017 | Frankfurt am Main

Die Mainova AG und das Land Hessen weiten ihre Zusammenarbeit zum Ausbau der umweltschonenden Fernwärme in Frankfurt aus.

Im Zuge dessen baut Mainova eine 1,7 Kilometer lange Fernwärmeleitung zur Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS). Diese ermöglicht künftig die klimaschonende Energieversorgung entlang der Frankfurter Campus-Meile von der Goethe-Universität am Campus Westend über den Alleenring bis zum Nibelungenplatz. Dr. Bernadette Weyland, Staatssekretärin im Hessischen Ministerium der Finanzen, Prof. Dr. Frank E.P. Dievernich, Präsident der Frankfurt University of Applied Sciences, sowie die Mainova-Vorstände Dr. Constantin H. Alsheimer und Norbert Breidenbach stellten heute die gemeinsamen Pläne vor. Durch die künftige Versorgung der Kunden mit Fernwärme in diesem Teilabschnitt werden bis 2020 rund 700 Tonnen CO2 im Jahr eingespart.

Finanzstaatssekretärin Dr. Bernadette Weyland, Staatssekretärin im Hessischen Ministerium der Finanzen: „Das Land Hessen setzt bei der effizienten Wärmeversorgung seiner Liegenschaften in Frankfurt und Hessen zunehmend auf Fernwärme, da sie neben Kostenersparnissen im Vergleich zu der zentralen Wärmeerzeugung vor Ort ein hohes CO2-Einsparpotenzial bietet. Dies unterstützt unser Ziel, im Rahmen des Projektes ‚CO2-neutrale Landesverwaltung‘, bis 2030 eine klimaneutrale Landesverwaltung in Hessen zu etablieren. Daneben profitiert das Land bei Baumaßnahmen an der Frankfurt UAS von dem sehr guten Primärenergiefaktor der Mainova-Fernwärme. Dieser Faktor stellt gewissermaßen ein Maß für die umweltfreundliche Energieerzeugung dar. Daher unterstützt das Land Hessen den Bau der Fernwärmeleitung und den Anschluss mit insgesamt rund 930.000 Euro.“

Bernadette Weyland betonte darüber hinaus: „Erzeugung von Fernwärme leistet einen wichtigen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung in Frankfurt, da die Mainova umweltfreundliche Brennstoffe einsetzt. Dies dient auch dem Ziel der Unabhängigkeit von den Importenergien Erdgas und Heizöl.“

Dr. Constantin H. Alsheimer, Vorsitzender des Vorstands der Mainova AG: „Mit dem zukunftsweisenden Ausbau der Infrastruktur für die umweltschonende Fernwärme leistet Mainova einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz in unserer Heimatstadt. Gleichzeitig profitieren immer mehr Immobilienbesitzer und Mieter von der zuverlässigen und günstigen Heizenergie. Der neue Leitungsabschnitt zur Frankfurt University of Applied Sciences schafft die Anbindung des Nordends und damit die Voraussetzungen für eine klimaschonende Energieversorgung der Campus-Meile.“

Die neue Fernwärmeleitung führt von der Eschersheimer Landstraße über die Adickes- und Nibelungenallee. Die Frankfurt UAS wird bis voraussichtlich Ende 2019 an die Energieversorgung aus den hocheffizienten Mainova-Kraftwerken angeschlossen. Diese speist ein Nahwärmenetz vor Ort mit einer Gesamtleistung von rund vier Megawatt. Zwei über 20 Jahre alte, gasbetriebene Kessel werden im Zuge dessen außer Betrieb genommen.

Prof. Dr. Frank E.P. Dievernich, Präsident der Frankfurt UAS: „Die Anbindung unserer Hochschule an die Fernwärme ist ein Signal für zukunftsweisende Energiekonzepte entlang der Campus-Meile. Sie ermöglicht den an der Campus-Meile liegenden (Wissenschafts-) Institutionen eine nachhaltige CO2-Reduktion. Bei unseren eigenen geplanten Baumaßnahmen in den kommenden Jahren kann so bereits modernste Infrastruktur eingesetzt werden. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Frankfurt UAS forschen schon lange zu Erneuerbaren Energien, es ist uns deshalb von großer Bedeutung, hier als Institution eine Vorreiterrolle zu spielen. Diesbezüglich verbindet uns auch mit der Mainova eine lange Partnerschaft: So stiftete der regionale Energieversorger eine Professur für den 2011 gestarteten Studiengang ‚Energieeffizienz und Erneuerbare Energien‘.“

An die Trasse wird darüber hinaus ein neues Wohnquartier auf dem Gelände des ehemaligen Marienkrankenhauses mit einem Megawatt Leistung angeschlossen. An der Richard-Wagner-Straße, Ecke Brahmsstraße, plant der Wohnimmobilienentwickler formart GmbH & Co. KG, künftig Instone Real Estate, 230 Miet- und Eigentumswohnungen mit zwei bis sechs Zimmern. Die Fassaden der um 1900 errichteten Gebäude des Marienkrankenhauses werden dafür in Teilbereichen rekonstruiert und in den Neubau integriert. Formart-Geschäftsführer (CEO) Kruno Crepulja betonte bei der Projektvorstellung: „Die Vorteile der Fernwärme haben uns bei der Planung unseres neuen Frankfurter Projekts ‚Marie‘ überzeugt. Neben dem effizienten Einsatz von Primärenergie und somit niedrigem Primärenergiefaktor, ist es auch mittel- bis langfristig sinnvoll, Teil einer modernen und nachhaltigen Infrastruktur zu sein. Daher fiel unsere Entscheidung für die Wärmeversorgung auf die Heizenergie von Mainova.“

Über die Fernwärme

Fernwärme entsteht durch das besonders umweltschonende Verfahren der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Dabei werden Wärme und Strom parallel erzeugt. Bei der KWK wird der Energieträger zu mehr als 80 Prozent genutzt. Bei konventioneller Erzeugung sind es nur rund 40 Prozent. Durch den Ausbau der Fernwärme werden die klimaschädlichen CO2-Emissionen deutlich reduziert. Denn Fernwärme weist mit 175 Gramm je Kilowattstunde (g/kWh) die geringsten CO2-Emissionen auf. Zum Vergleich: Erdgas liegt bei 202 g/kWh, Erdöl bei 266 g/kWh und Steinkohle bei 335 g/kWh. Die gute Klimabilanz der Mainova-Fernwärme belegt auch der niedrige Primärenergiefaktor (PEF) von aktuell 0,29. Der PEF setzt den Aufwand für Erzeugung und Weiterleitung von Fernwärme ins Verhältnis zur tatsächlichen, später nutzbaren Energie – je niedriger er ist, umso besser wird die Energie ausgenutzt. Bei Strom beträgt er 1,8, bei Erdgas, Steinkohle und Heizöl sind es jeweils 1,1.

Für Privat- und Geschäftskunden ist Fernwärme eine kostengünstige und komfortable Alternative zu Öl- und Erdgasheizungen. Die Wärme gelangt mittels Heißwasser oder Dampf zu den Verbrauchern. Sie dient zum Betrieb der Heizung, zur Klimatisierung und zur Erzeugung von Warmwasser. Die so versorgten Gebäude haben keinen eigenen Heizbrenner und benötigen für Heizung und Warmwasserversorgung weder Öl noch Gas.

Foto (von links): Mainova-Vorstandsvorsitzender Dr. Constantin H. Alsheimer, Hessens Finanzstaatssekretärin Dr. Bernadette Weyland und der Präsident der Frankfurt University of Applied Sciences Prof. Dr. Frank E.P. Dievernich in der Energiezentrale der Frankfurt UAS, die ab 2019 mit Mainova-Fernwärme versorgt wird.

09.06.2017 | Frankfurt am Main

Dr. h. c. Petra Roth, ehemalige Vorsitzende des Aufsichtsrats der Mainova AG, erhält bei einem Festakt in der Paulskirche die Ehrenbürgerwürde der Stadt Frankfurt am Main.

Dazu Dr. Constantin H. Alsheimer, Vorstandsvorsitzender der Mainova AG: „Wir freuen uns, dass das Engagement unserer langjährigen Aufsichtsratsvorsitzenden für unsere Stadt in dieser Form gewürdigt wird und gratulieren ihr herzlich zu dieser besonderen Auszeichnung. Petra Roth hat die Geschicke unseres Unternehmens maßgeblich mitgeprägt. Sie ist eine herausragende Persönlichkeit, die sich um die Stadt Frankfurt sehr verdient gemacht hat.“

Roth hat die Mainova AG seit ihrer Gründung 1998 bis 2013 als Aufsichtsratsvorsitzende begleitet. Zuvor hatte sie diese Funktion ab 1995 bei der Maingas AG sowie ab 1996 bei der Stadtwerke Frankfurt am Main GmbH inne. In ihre Amtszeit fielen wesentliche Weichenstellungen wie die Fusion der beiden Energieversorger zur Mainova AG im Zuge der Liberalisierung des Strommarktes und der Erwerb von Anteilen an der Thüga AG. Ihr Nachfolger ist seit dem 30. Mai 2013 Frankfurts Bürgermeister und Stadtkämmerer Uwe Becker.

Die Ehrenbürgerwürde ist die höchste Auszeichnung, die eine Stadt vergeben kann. Sie gilt auf Lebenszeit. Die ehemalige Oberbürgermeisterin (CDU) ist erst die zweite Frau von insgesamt 27 Ehrenbürgern der Stadt Frankfurt am Main.

09.06.2017 | Frankfurt am Main

Im Rahmen einer feierlichen Eröffnung wurde das Gas- und Dampfturbinenkraftwerk (GuD) Bremen offiziell in Betrieb genommen. Die Anlage ist seit Dezember 2016 im Regelbetrieb.

Die Mainova AG ist mit 25,1 Prozent an der Gemeinschaftskraftwerk Bremen GmbH & Co. KG (GKB) beteiligt und damit zweitgrößter Anteilseigner. Hauptgesellschafter ist die swb in Bremen mit 51,8 Prozent.

Die Anlage hat eine elektrische Leistung von rund 445 Megawatt (MW) netto. Sie kann jährlich 1,8 Milliarden Kilowattstunden (kWh) Strom produzieren. Rund 45 Prozent dieser Kraftwerkskapazität gehen direkt an die DB Energie, den Energiedienstleister der Deutschen Bahn.

Weitere beteiligte Unternehmen sind die TOBI Gaskraftwerksbeteiligungs GmbH & Co. KG mit 16,2 Prozent, die ovag Energie AG mit 4,9 Prozent und die DB Energie mit 2,0 Prozent. Mainova-Vorstandsmitglied Norbert Breidenbach hob anlässlich der feierlichen Inbetriebnahme hervor: „Alle beteiligten Unternehmen haben die Partnerschaft von Anfang an aktiv gelebt. Gemeinsam haben wir ein zukunftsgerichtetes Großprojekt erfolgreich umgesetzt. Mit einem Wirkungsgrad von knapp 60 Prozent ermöglicht das GKB eine hocheffiziente und klimaschonende Stromerzeugung.“

Die GuD-Anlage nutzt den eingesetzten Energieträger Erdgas besonders effizient aus und emittiert je produzierter Kilowattstunde Strom nur etwa ein Drittel so viel Kohlendioxid wie herkömmliche Kohlekraftwerke. „Moderne Gaskraftwerke stellen aufgrund ihrer hohen Flexibilität eine optimale Ergänzung zu den volatilen erneuerbaren Energien dar. Sie können schnell einspringen, wenn der Wind gerade nicht weht und die Sonne nicht scheint. Wir sind davon überzeugt, dass mit hocheffizienten GuD-Kraftwerken ein entscheidender Beitrag für die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende geleistet wird“, so Breidenbach weiter.

Allerdings haben sich seit 2011, dem Jahr der Investitionsentscheidung für das Gemeinschaftskraftwerk Bremen, die energiepolitischen Rahmenbedingungen in Deutschland geändert. Markt und Wettbewerb im Bereich der Stromerzeugung sind durch politische Weichenstellungen mehr und mehr verzerrt worden. Mit dem Ergebnis, dass die emissionsarmen Gaskraftwerke am Markt lange Zeit kaum mehr zum Zuge gekommen sind. Stattdessen laufen alte, emissionsintensive Braunkohlekraftwerke rund um die Uhr.

In seinem Grußwort betonte Breidenbach: „Die Dekarbonisierung des Stromsektors kann aus Mainova-Sicht nur gelingen, wenn die emissionsintensiven Braunkohlekraftwerke sukzessive vom Netz gehen. Mainova schlägt deshalb Restlaufzeiten für Kohlekraftwerke nach dem Vorbild des Atomausstiegs vor – allerdings handel- und übertragbar.“ Weiterhin forderte er: „Zugleich gilt es, die für die Systemstabilität so wichtige Flexibilität der Gaskraftwerke angemessen zu honorieren. Auf diese Weise ließen sich die Ziele des energiepolitischen Dreiecks – Klimaschutz, Versorgungszuverlässigkeit und Bezahlbarkeit der Stromversorgung – wieder ein Stück weit zusammenbringen.“

Trotz der aktuellen Verwerfungen am Energiemarkt blickt Mainova für das GKB optimistisch in die Zukunft. Breidenbach abschließend: „Wir gehen davon aus, dass sich hocheffiziente Gaskraftwerke trotz der derzeitigen Verwerfungen in Zukunft am Markt behaupten werden. Sie sind ein Schlüssel zur Erreichung der CO2-Ziele. Auch deshalb glauben wir weiterhin an die Zukunft unserer Gaskraftwerke.“


13.06.2017 | Frankfurt am Main

Neuer Schattenspender für das höchstgelegene Freibad Hessens

Gemeinsam mit Hartmut Müller, Erster Beigeordneter der Gemeinde Schmitten, hat Dr. Constantin H. Alsheimer, Vorstandsvorsitzender der Mainova AG, am Montag im Schwimmbad Schmitten einen neuen Sonnenschirm für den Eingangs- und Bistrobereich offiziell übergeben. Der Schattenspender mit einem Durchmesser von fünf Metern ist in der dunkelblauen Firmenfarbe des regionalen Energiedienstleisters gehalten.

„Dank der Mainova AG können die Gäste unseres schönen Schwimmbades auch im Hochsommer, vor UV-Strahlen geschützt, kühle Getränke, Eis oder eine leckere Currywurst in schönem Ambiente genießen“, betonte Hartmut Müller.

Mainova betreibt in Schmitten seit 1982 das Erdgasnetz. Darüber hinaus unterhält das Unternehmen eine Strom-Tankstelle am Rathaus. Der Mainova-Vorstandsvorsitzende Dr. Constantin H. Alsheimer: „Für unsere Heimatregion sind wir mehr als ein zuverlässiger Energiedienstleister. Wir engagieren uns für die Menschen vor Ort. So tragen wir zur Lebensqualität im Rhein-Main-Gebiet bei. Mit dem Sonnenschirm für den Bistrobereich leisten wir einen Beitrag zur Attraktivität des Schwimmbads, das seit Generationen beliebter Anziehungspunkt für Jung und Alt ist.“

22.06.2017 | Frankfurt am Main

Am 23. Juni 2017 findet in Deutschland zum ersten Mal der Tag der Daseinsvorsorge statt.

Damit machen die kommunalen Unternehmen in Deutschland auf ihre Rolle für die Vorhaltung von unverzichtbaren Versorgungsleistungen aufmerksam. Aus diesem Anlass betont Mainova-Vorstandsvorsitzender Dr. Constantin H. Alsheimer: „Deutschland ist wirtschaftlich erfolgreich und verfügt über eine hohe Lebensqualität. Dies nicht zuletzt deshalb, weil wir eine hervorragende Infrastruktur haben. Wir sollten alles daran setzen, diese Infrastruktur auf einem hohen Niveau zu erhalten, um weiterhin wettbewerbsfähig zu sein und eine hohe Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger zu erhalten.“

Mainova gewährleistet in der wachsenden Stadt Frankfurt und der Region eine zuverlässige, umweltschonende und effiziente Energie- und Wasserversorgung. 2016 lagen die Investitionen des Unternehmens in die regionale Infrastruktur mit 155 Millionen Euro auf einem historisch hohen Niveau.

Allein rund 50 Millionen Euro investierte Mainova 2016 in den Fernwärmeausbau. Ziel ist es, dadurch die vier großen Mainova-Kraftwerke im Frankfurter Stadtgebiet zu verbinden, um sie flexibler und effizienter einsetzen zu können. Dadurch können jährlich rund 100.000 Tonnen Kohlendioxid (CO2) eingespart werden. Dies sind fast 20 Prozent der von der Stadt Frankfurt vorgesehenen Einsparungen im Rahmen der städtischen Klimaschutzziele und entspricht der Menge an CO2, die acht Millionen Bäume im Jahr binden können.

In Frankfurt werden über ein mehr als 14.000 Kilometer langes Leitungsnetz Strom, Gas, Wärme und Wasser in die Haushalte, Büro- und Industriegebäude transportiert. Die gesamte Netzlänge entspricht der Entfernung von Deutschland nach Australien. Rund eine Million Menschen werden in Frankfurt und dem Umland über diese meist unterirdisch verlegten Lebensadern versorgt. Betrieben und gewartet wird das Netz von der Mainova-Tochter NRM Netzdienste Rhein-Main GmbH (NRM).

Die Versorgungssicherheit in Frankfurt hat durch viele sensible Abnehmer wie den Frankfurter Flughafen, Rechenzentren sowie Börse und Banken eine besonders hohe Bedeutung. Dabei zählt das Frankfurter Stromnetz zu den zuverlässigsten in Deutschland. Lediglich 6:58 Minuten betrug 2015 die durchschnittliche Unterbrechungsdauer im Netz der NRM. Im Bundesschnitt lag der Wert 2015 bei 12:42 Minuten.

05.07.2017 | Frankfurt am Main

Im Rahmen der Aktion zur Heizungsmodernisierung in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland wurden bisher rund 600 alte Kessel gegen moderne Gasheizungen „rausgetauscht“.

Zahlreiche weitere Förderanträge zur Umstellung auf die umweltschonende Erdgastechnologie sind im Rahmen der Aktion bei den 30 teilnehmenden Energieversorgern eingegangen und werden erst noch umgesetzt. Das Pilotprojekt, das auf weitere Bundesländer ausgedehnt werden soll, zielt darauf ab, mehr Effizienz in deutsche Heizungskeller zu bringen. Für die Aktion haben sich Stadtwerke, Energieversorger sowie Heizgerätehersteller in einem Schulterschluss vereint.

Mainova hat im Rahmen der Aktion seit März allein bereits rund 50 Heizungen bei seinen Kunden auf moderne Gasbrennwerttechnologie umgestellt. Zusätzlich zu den 200 Euro im Rahmen der „Raustauschwochen“ gewährt das Unternehmen dafür bis zu 800 Euro Förderung. „Wer jetzt in eine neue Heizung investiert, spart nicht nur Geld, sondern auch Energie und schont die Umwelt“, sagt Dr. Constantin H. Alsheimer, Vorstandsvorsitzender der Mainova AG. „Schon heute ist ein Drittel der Anlagen in deutschen Kellern älter als 20 Jahre. Allein in Frankfurt und der Region stehen 40 Prozent der Öl-Heizungen zur Erneuerung an. Als emissionsarmer Brennstoff ist Erdgas eine klimaschonende Alternative und eine der wirtschaftlichsten Lösungen zur Vermeidung von CO2.“

Rund 30 Prozent des deutschen Energieverbrauchs entfallen auf Raumwärme und Warmwasser. Sie verursachen 15 Prozent der deutschen CO2-Emissionen. Der emissionsarme Energieträger Erdgas gewährleistet dagegen eine umweltschonende und sichere Versorgung. Die moderne Gas-Brennwert-Technologie bietet neben der Fernwärme die wirtschaftlichste Lösung zur Vermeidung von CO2 sowie zur Reduzierung von Stickoxiden, Kohlenmonoxid und Feinstaub.

Weitere Informationen zur Aktion „Raustauschwochen“ und zum Mainova-Erdgas-Umstellerpaket finden sich im Internet unter www.mainova.de/raustauschwochen und www.mainova.de/ klimapartner.

07.07.2017 | Frankfurt am Main

Am Freitag (7.7.) öffnete im Wasserpark Friedberger Warte Frankfurts erster öffentlicher Lehrpfad zum Thema Wasser.

Frankfurts Bürgermeister und Mainova-Aufsichtsratsvorsitzender Uwe Becker, Umweltdezernentin Rosemarie Heilig, der Mainova-Vorstandsvorsitzende Dr. Constantin H. Alsheimer und Hessenwasser-Geschäftsführerin Elisabeth Jreisat stellten die Anlage gemeinsam vor. Kinder, Jugendliche und interessierte Erwachsene können sich dort an insgesamt neun Stationen umfassend informieren und selbst aktiv werden. Ziel ist es, einen bewussten Umgang mit dem Lebensmittel Nummer eins zu vermitteln.

Bürgermeister Uwe Becker betonte: „Eine hochqualitative und sichere Trinkwasserversorgung, wie sie in Frankfurt am Main besteht, ist eine der Hauptaufgaben der Daseinsvorsorge. Denn unsere Stadt ist als Wirtschaftsstandort elementar auf eine sichere Wasser- und Energieversorgung angewiesen. Zuverlässige Netze sind für Frankfurt und die ganze Region von zentraler Bedeutung. Hier arbeiten die Stadt und Mainova zum Wohle aller Frankfurter sehr eng zusammen.“

Umweltdezernentin Rosemarie Heilig: „In Frankfurt haben wir schon in den 1990er Jahren gelernt, verantwortungsbewusst mit Trinkwasser umzugehen. Das wird in Zeiten des Klimawandels immer wichtiger. Ich freue mich sehr, dass Mainova öffentliche Trinkbrunnen in der Stadt aufstellt und nun auch durch den Wasserlehrpfad für unser wichtigstes Lebensmittel sensibilisiert.“

Dr. Constantin H. Alsheimer, Vorstandsvorsitzender der Mainova AG: „Mainova garantiert sicheres und einwandfreies Trinkwasser höchster Qualität für die Frankfurter Bevölkerung und Pendler sowie die Besucher und Gäste der Stadt. Als verantwortungsbewusster Versorger stehen wir für eine nachhaltige Wassergewinnung und einen effizienten Netzbetrieb. Gleichzeitig wollen wir die Bürgerinnen und Bürger zu einem  ressourcenschonendem Umgang mit Wasser anregen. Mit dem Wasserlehrpfad laden wir alle dazu ein, sich über dieses kostbare Gut spielerisch zu informieren.“

Der Wasserpark Friedberger Warte hat eine besondere Bedeutung: Dort befindet sich ein unterirdischer Speicher, der seit rund 150 Jahren Trinkwasser in das städtische Netz einspeist. Elisabeth Jreisat, Geschäftsführerin der Hessenwasser GmbH & Co. KG: „Ich freue mich, dass der Wasserlehrpfad an diesem für die Wasserversorgung Frankfurts so bedeutsamen Ort errichtet worden ist. Der Lehrpfad ist eine wunderbare Bereicherung des schönen Parks und ein Zeichen der Stadt für die Wertschätzung unseres wichtigsten Lebensmittels“.

Der von Mainova vor Ort geplante und umgesetzte Wasserlehrpfad vollzieht den Weg des Trinkwassers nach – von der Quelle über Aufbereitung und Transport bis zur Verwendung und Wiedergewinnung. An den Stationen bieten Erklärtafeln weiterführende Informationen. Sie sind durch einen rund 200 Meter langen und drei Meter breiten Holzsteg verbunden, der einem natürlichen Gewässerlauf nachempfunden ist.

Baubeginn war im Dezember vergangenen Jahres; die gesamte Planungs- und Bauzeit betrug etwa ein Jahr. Mainova hat die Planung, den Bau und die Finanzierung des Wasserlehrpfads übernommen und betreibt ihn künftig. Die Fläche hat der Eigentümer Hessenwasser gestellt.

Der Bau des Wasserlehrpfades wurde naturschonend und mit minimalen Eingriffen in die Umwelt durchgeführt. Bei den Materialien wurden vor allem naturnahe Baustoffe wie Holz und Schiefersteine verwendet. Zusätzlich hat Mainova rund 6.000 neue Pflanzen setzen lassen, über die sich auch die Bienen der benachbarten Imkergärten freuen werden. In den Baumbestand wurde nicht eingegriffen. Gestaltet hat den Lehrpfad die Planungsgruppe Natur & Umwelt (PGNU); gebaut hat ihn die Firma August Fichter.

Etwa auf halber Strecke des Wasserlehrpfads hat Mainova zusätzlich einen öffentlichen Trinkbrunnen installiert. Zwei weitere dieser öffentlichen Brunnen stehen in der Frankfurter Innenstadt auf der Freßgass und der Liebfrauenstraße (Höhe Zeil). Besucher des Lehrpfads und des Wasserparks können sich dort selbst von der Qualität des Frankfurter Trinkwassers überzeugen.

Der Wasserlehrpfad wird von Frühjahr bis Herbst betrieben. Die Öffnungszeiten richten sich nach dem Schließdienst des Wasserparks. Der Eintritt in den Park und die Nutzung des Wasserlehrpfads sind kostenfrei. In den Wintermonaten werden die wasserführenden Exponate außer Betrieb genommen.

Daten zum Frankfurter Trinkwasser:

Jährlicher Trinkwasserverbrauch: ca. 45 Mio. Kubikmeter.

  • Mittlere Tagesabgabe: ca. 124.000 Kubikmeter.
  • Pro-Kopf-Verbrauch: 140 bis 150 Liter am Tag.
  • Versorgte Einwohner: mehr als 750.000.
  • Versorgte Pendler: mehr als 340.000.
  • Preis: ca. 0,2 Cent pro Liter.


Foto (von links): Hessenwasser-Geschäftsführerin Elisabeth Jreisat,  der Mainova-Vorstandsvorsitzende Dr. Constantin H. Alsheimer, Frankfurts Umweltdezernentin Rosemarie Heilig sowie  Bürgermeister und Mainova-Aufsichtsratsvorsitzender Uwe Becker stoßen an der "Archimedischen Schraube" (Station 3) mit frischem Mainova-Trinkwasser auf den neuen Wasserlehrpfad im Wasserpark Friedberger Warte an.

14.07.2017 | Frankfurt am Main

Das Kölner Beratungs- und Analyseinstitut ServiceValue hat im Auftrag von Focus Money untersucht, welche Unternehmen in Deutschland von ihren Kunden am häufigsten weiterempfohlen werden.

Unter den regionalen Stromversorgern schneidet Mainova am besten ab. Im Vergleich der regionalen Gasanbieter hat Mainova als Hessens größter Energieversorger immer noch die zweithöchste Empfehlungsrate. Mit der Fragestellung, wer als heißer Tipp im persönlichen Umfeld seiner Kunden gelte, ließ Focus Money rund 900 Anbieter aus 72 Branchen untersuchen. Dabei flossen in dem repräsentativen Online-Panel rund 370.000 Kundenurteile ein.

Mainova-Vorstand Norbert Breidenbach: „Es zeugt von der hohen Wertschätzung seitens unserer Kunden, uns ihren Freunden weiter zu empfehlen. Ihr Vertrauen ehrt uns und macht uns stolz. Dieses aufrecht zu erhalten, ist unser täglicher Ansporn. Das Ergebnis der Studie bestätigt uns in unserer Arbeit, denn es zeigt die hohe Zufriedenheit unserer Kunden mit unseren Produkten und Leistungen.“

In der Rubrik „Haus und Energie“ untersuchte die Focus Money-Studie allein 90 bundesweite Anbieter aus 19 Branchen. Bei den regionalen Stromversorgern werden nach Mainova die Drewag Stadtwerke Dresden und der Oldenburger Energieversorger EWE am häufigsten von ihren Kunden weiterempfohlen. In der Rangliste der regionalen Gasanbieter ist Mainova ganz vorne mit dabei. Leidglich die Stadtwerke Düsseldorf konnten hier leicht besser abschneiden. Auf Platz drei folgen gleichauf die Enso Energie Sachsen Ost AG aus Dresden und die Berliner Gasag. In den beiden Kategorien wurden jeweils 15 Anbieter verglichen.

Weitere Informationen zur Studie finden sich im Internet unter www.servicevalue.de/wettbewerbe/branchenuebergreifend/von-kunden-empfohlen/.

Mainova setzt auf Freundschaftswerbung

Das Mainova-Programm „Freundschaftswerbung“ erfreut sich großer Zustimmung. Rund 4.000 erfolgreiche Empfehlungen registrierte das Unternehmen im vergangenen Jahr. Wer von Service und Leistungen der Mainova überzeugt ist, kann das Unternehmen seinen Freunden, Bekannten und Nachbarn weiterempfehlen und dafür eine Prämie erhalten. Weitere Informationen zum Mainova-Programm „Freundschaftswerbung“ finden sich im Internet unter www.mainova.de/freundschaftswerbung.

19.07.2017 | Frankfurt am Main

Investition in den Wirtschaftsstandort Frankfurt.

Ein neues Umspannwerk (UW) in der Kleyerstraße liefert künftig Energie für den wachsenden Wirtschaftsstandort Frankfurt. Heute haben Stadtrat Jan Schneider und Mainova-Vorstandsmitglied Lothar Herbst sowie der Geschäftsführer der Telehouse Deutschland GmbH, Dr. Béla Waldhauser, die Anlage offiziell in Betrieb genommen. Mit dem Neubau reagiert Mainova auf den zunehmenden Energiebedarf im Stadtgebiet und macht die Stromversorgung sicherer.

Im UW Kleyerstraße wird der Strom mit einer Spannung von 110.000 Volt auf 30.000 Volt transformiert. Seine aktuelle Leistung von 63 Megavoltampere(MVA) reicht theoretisch aus, um rund 34.000 Haushalte zu versorgen. Etwa zwölf Millionen Euro investierte der regionale Energieversorger in die erste Ausbaustufe des Projekts, das künftig erweitert werden kann. Die Bauzeit betrug rund drei Jahre. Das Gebäude befindet sich auf einem etwa 1.200 Quadratmeter großen Grundstück, das Telehouse Mainova überlassen hat.

Anlässlich der Inbetriebnahme lobte Stadtrat Jan Schneider: „Frankfurt ist die wichtigste Datendrehscheibe Europas. Mit dem konsequenten Ausbau der Infrastruktur vor Ort stärkt Mainova die sichere Versorgung ihrer Kunden. Damit werden die Voraussetzungen für das weitere Wachstum der Branche geschaffen.“

Mainova-Vorstandsmitglied Lothar Herbst: „Frankfurt am Main verfügt bereits heute über eines der zuverlässigsten Stromnetze Deutschlands. Damit dies so bleibt, übernimmt Mainova Verantwortung für diese kommunale Infrastruktur. Wir investieren konsequent in Erhalt, Modernisierung und Ausbau der Netze und Anlagen. Mit dem Neubau des Umspannwerks stärken wir den Standort und machen ihn zukunftsfähig für die zunehmende Digitalisierung.“

Dr. Béla Waldhauser, Geschäftsführer der Telehouse Deutschland GmbH, betonte die Bedeutung einer zuverlässigen Stromversorgung für sein Unternehmen: „Getrieben durch das Wachstum Cloud und Daten nimmt der Bedarf an hochwertiger Rechenzentrumsfläche weiter zu. Dadurch wird der Strombedarf für Rechenzentren– speziell in Frankfurt – weiter stark steigen. Obwohl die Rechenzentrumsbranche alleine in Frankfurt zig-Millionen Euro in immer effizientere Infrastruktur investiert, ist das Wachstum des Internets oder der Cloud deutlich größer.“

Lothar Herbst abschließend: „Rechenzentren machen schon heute mehr als 20 Prozent des Frankfurter Stromverbrauchs aus. Sie sind damit der größte Abnehmer– noch vor dem Flughafen. Angesichts der zunehmenden Digitalisierung steigt ihr Energiebedarf weiter. Wir sind darauf vorbereitet.“

01.08.2017 | Frankfurt am Main

Zehn Vereine für Trainingslager mit der Eintracht Frankfurt Fußballschule ausgewählt

Zehn Vereine aus der Rhein-Main-Region bekommen in den nächsten Monaten prominenten Besuch: Sie wurden bei der Mainova-Aktion „Fußball-Camps für Kids“ von einer Jury unter 25 Bewerbern ausgewählt. Karl-Heinz „Charly“ Körbel und die Trainer der Eintracht Frankfurt Fußballschule führen die zweitägigen Camps bereits ab August auf den heimischen Trainingsplätzen durch.

Axel Hellmann, Mitglied des Vorstands der Eintracht Frankfurt Fußball AG, Karl-Heinz „Charly“ Körbel, Leiter Eintracht Frankfurt Fußballschule, und Dr. Constantin H. Alsheimer, Vorstandsvorsitzender der Mainova AG, bewerteten die von den Vereinen eingereichten ehrenamtlichen Projekte für soziale, nachhaltige oder energieeffiziente Zwecke. Überzeugen konnten folgende Vereine: JFV Bad Soden-Salmünster, FC Dietzenbach, FV 1920 Eppertshausen, SV Frauenstein 1932, EFC Kronberg, TuS Blau-Weiß Laubuseschbach (JSG Hintertaunus), 1. FC Nackenheim 1953, 1. FC Germania 08 Ober-Roden, SG „Degenfeld“ Vollmerz und TSG Worfelden.

Dr. Constantin H. Alsheimer, Vorstandsvorsitzender der Mainova AG: „Das Engagement der Vereine in unserer Heimatregion Rhein-Main reicht häufig über das rein sportliche Angebot hinaus. Sie geben Kindern und Jugendlichen dadurch eine zusätzliche Perspektive neben dem Platz, vermitteln wichtige gesellschaftliche Werte und fördern Integration. Mit der Auszeichnung würdigt Mainova das besondere soziale Engagement der Vereine.“

Axel Hellmann, Mitglied des Vorstands der Eintracht Frankfurt Fußball AG, sagte im Namen des Gesamtvorstands: „Ehrenamtliches und soziales Engagement sind wichtige Bestandteile der Vereinsarbeit in der Region und verdienen höchste Anerkennung. Die zehn siegreichen Projekte haben uns überzeugt. Die Mainova-Aktion ‚Fußball-Camps für Kids‘ ist eine hervorragende Plattform den Vereinen zu danken und gleichzeitig eine gute Möglichkeit, Talente zu sichten.“

Der Leiter der Eintracht Frankfurt Fußballschule Charly Körbel: „Gute Jugendarbeit ist das A und O für Vereine. Deshalb liegt mir die Arbeit mit Kindern am Herzen. Ihren Spaß und ihre Leidenschaft für das runde Leder zu sehen, ist für mich immer etwas ganz Besonderes. Kommt ehrenamtliches Engagement neben dem Platz hinzu, sollte dies zusätzlich belohnt werden.“

Die Mainova AG veranstaltet die „Fußball-Camps für Kids“ zusammen mit der Eintracht Frankfurt Fußballschule in diesem Jahr zum siebten Mal. Alle Kinder erhalten zu Beginn des Trainings ein Fußball-Outfit von Nike; bestehend aus Trikot, Hose, Stutzen und Kapuzenpulli sowie einem Ball. Für die Trainer gibt es einen Trainingsanzug, ein Polohemd und eine Regenjacke. Darüber hinaus verbleiben die verwendeten Trainingsgeräte beim Verein und können künftig weiter eingesetzt werden.

Im Vorfeld erhalten bis zu fünf Jugendtrainer pro Gewinnerverein eine exklusive Schulung in der Commerzbank-Arena. Hier werden die Trainingsprinzipien der Eintracht Frankfurt Fußballschule vermittelt. Die Vereinstrainer arbeiten bei den Fußball-Camps aktiv mit.

08.08.2017 | Frankfurt am Main

Projektplattform zur Erkundung der „Strom zu Gas“ (SzG) Technologie in der Thüga-Gruppe erfolgreich abgeschlossen. Wichtige Erkenntnisse wurden in den zurückliegenden fünf Jahren Projektarbeit gesammelt und wissenschaftlich abgesichert. SzG und Gasverteilnetze sind integraler Bestandteil der Energiewende. Politik muss entsprechende Rahmenbedingungen schaffen.

Die Projektphase der Thüga-Gruppe zur Erkundung der Strom zu Gas-Speichertechnologie ist erfolgreich abgeschlossen. „Reversible Speicher sind ein wichtiger Baustein der Energiewende. Die Technologie ermöglicht, überschüssigen Wind- oder Solarstrom bestmöglich zu nutzen. Wir konnten eindeutig belegen, dass die Gemeinschaftsanlage in den zurückliegenden drei Jahren Praxisbetrieb alle Belastungstests bestanden hat. Die Technologie hat viele Erkenntnisse für die weitere Nutzung geliefert“, zeigt sich Dr. Constantin H. Alsheimer, Vorstandsvorsitzender der Mainova AG, erfreut. Bei der Inbetriebnahme der Anlage auf dem Unternehmensgelände der Mainova in Frankfurt im Jahr 2014 war dies die weltweit erste Demonstrationsanlage, die Strom in Wasserstoff umgewandelt und in das kommunale Gasverteilnetz eingespeist hat. Strom zu Gas oder auch Power to Gas genannte Technologien verfolgen das Ziel, überschüssige Strommengen aus erneuerbaren Quellen in Gas umzuwandeln und damit der Nutzung im Wärme-, Mobilitäts- oder Stromerzeugungsmarkt zuzuführen.

In dem Projekt haben 13 Unternehmen der Thüga-Gruppe ihr Know-how gebündelt und gemeinsam in die Entwicklung der Strom zu Gas-Speichertechnologie investiert. Dabei stand die Prüfung der Praxistauglichkeit im Fokus. Aus Sicht der Projektpartner hat die Strom zu Gas-Technologie damit bewiesen, dass sie die notwendigen Voraussetzungen für den Praxiseinsatz erfüllt. So wurde die Anlage während des Livebetriebes mit Wind- und Solaranlagen, einem Blockheizkraftwerk (BHKW) und dem Stromverbrauch mittels Computersimulation in einem virtuellen Smart Grid zusammen geschaltet. Nach Ansicht der Projektpartner hat sich die Technologie damit auch als Komponente bei intelligenten Netzstrukturen bewährt.

„Übertroffen hat die Anlage unsere Erwartungen besonders beim Wirkungsgrad. In ihrem relevanten Lastbereich zwischen 50 und circa 325 Kilowatt erreicht die Gesamtanlage – von der Stromentnahme bis zur Gaseinspeisung – einen Wirkungsgrad von bis zu 77 Prozent, bezogen auf den Brennwert“, hebt Michael Riechel, Vorsitzender des Vorstandes, Thüga Aktiengesellschaft, besonders hervor. „Ferner konnten wir belegen, dass die Strom zu Gas-Technologie prinzipiell auch für den Einsatz im Primärregelenergiemarkt geeignet ist. Der große Einsatz der Kolleginnen und Kollegen der Mainova hat ganz entscheidend dazu beigetragen, dass wir diese Ergebnisse erarbeiten konnten.“ Von den Vorteilen der Strom zu Gas-Technologie überzeugten sich in den zurückliegenden Monaten mehr als 1.300 Besucher.

SzG und Gasverteilnetze sind integraler Bestandteil der Energiewende

Aus Sicht der Projektpartner sprechen die folgenden volks- und energiewirtschaftlichen Gründe für eine kluge Kombination von SzG-Technologie und Gasverteilnetze:

  • Die notwendige Gasnetzinfrastruktur als Speichermedium ist vorhanden.
  • Nur das Gasnetz verfügt über die Kapazität, um den enormen Gesamtspeicherbedarf der Energiewende zu decken.
  • Ein großer Anteil des 2020 bestehenden Speicherbedarfs kann bereits durch die Umwandlung von Strom zu Wasserstoff und dessen Einspeisung in das Gasverteilnetz gedeckt werden.
  • Nahezu unbegrenzte Speicherkapazität entsteht durch eine zusätzliche Methanisierung des erzeugten Wasserstoffes.
  • Die Kopplung des Stromsektors mit dem Gassektor über die SzG-Technologie führt zu einer deutlichen Entlastung der Stromnetze und verringert deren Ausbaubedarf.

Dekarbonisierung verschiedenster Sektoren via SzG möglich

In ihrer Auffassung fühlen sich die Projektpartner durch die aktuelle Studie der Unternehmensberatung enervis bestätigt. Diese hat verschiedene Pfade zur Sektorenkopplung, also der Vernetzung von Strom und Wärme bis 2050, analysiert. Im Fokus standen die Themen Kosten und Versorgungssicherheit. Zwei zentrale Ergebnisse sind, dass erstens Erdgas bis mindestens 2040 die kosteneffizienteste CO2-Vermeidungsoption für Wärme und bis 2050 und darüber hinaus ein kosteneffizienter CO2-armer Energieträger für Backup-Kraftwerke bleibt. Und zweitens, dass eine dekarbonisierte Welt mit einer Umwandlung von Strom zu Gas volkswirtschaftlich günstiger sein kann als eine Welt ohne Gas.

Politik muss entsprechende Rahmenbedingungen schaffen 

„Wer im Rahmen der Dekarbonisierung der Stromerzeugung, des Wärmemarktes und des Mobilitätsmarktes die SzG-Technologie nicht berücksichtigt, der verbaut der derzeit aussichtsreichsten Langzeitspeicherlösung die Zukunft und behindert die Energiewende“, unterstreicht Mainova-Vorstandsvorsitzender Dr. Constantin H. Alsheimer. Nach Auffassung der 13 Projektpartner ist die neue Bundesregierung gefordert, ein schlüssiges Konzept zur Entwicklung der SzG-Technologie vorzulegen. Konkret stehen drei Punkte im Mittelpunkt: Zur Marktimplementierung sollte die Politik gezielte Förderprogramme mit dem Ziel auflegen, die Kosten zu reduzieren und die Wirkungsgrade weiter zu erhöhen. Ferner sollte ein gemeinsamer Netzentwicklungsplan für die Netzinfrastrukturen (Strom/Gas) geschaffen und eine integrierte Kostenbetrachtung des Gesamtsystems vorgenommen werden. „Wasserstoff und Methan aus erneuerbaren Energien müssen als Biokraftstoff anerkannt werden, das ermöglicht den Betreibern zusätzliche Absatzwege“, formuliert Michael Riechel die dritte Forderung. 

10.08.2017 | Frankfurt am Main

Heute starteten Hessens Finanzstaatssekretärin Dr. Bernadette Weyland, Frankfurts Bürgermeister und Mainova-Aufsichtsratsvorsitzender Uwe Becker sowie die Mainova-Vorstände Dr. Constantin H. Alsheimer und Norbert Breidenbach im Heizkraftwerk West den neuen Kraftwerksverbund.

Dafür wurden die Mainova-Heizkraftwerke Messe, West und Niederrad sowie das Müllheizkraftwerk (MHKW) in der Nordweststadt miteinander verbunden. Voraussetzung war der Bau einer 13,5 Kilometer langen Fernwärmeleitung vom MHKW über die Universitätsgelände Westend und Bockenheim zu den Heizkraftwerken Messe, West und Niederrad.

Bisher bestanden drei nahezu voneinander unabhängige Fernwärmenetze rund um die jeweiligen Kraftwerke. Ihre Verbindung ermöglicht einen flexiblen Einsatz der Erzeugungsanlagen. Die stärkere Nutzung der CO2-neutralen Wärme aus dem Müllheizkraftwerk in der Nordweststadt sowie die Außerbetriebnahme veralteter dezentraler Erzeugungsanlagen im Zuge des Fernwärmeausbaus sparen in Frankfurt jährlich 100.000 Tonnen Kohlendioxid ein.

Dr. Bernadette Weyland, Staatssekretärin im Hessischen Ministerium der Finanzen, sagte: „Das neue Wärmeversorgungssystem der Mainova ist ein weiterer wichtiger Schritt für eine umweltschonende Energieversorgung in Frankfurt. Auch das Land Hessen setzt bei der Versorgung seiner Liegenschaften zunehmend auf Fernwärme, da sie neben Kostenersparnissen ein hohes CO2-Einsparpotenzial bietet. Das unterstützt unser Ziel, im Rahmen des Projektes ‚CO2-neutrale Landesverwaltung‘, bis 2030 eine klimaneutrale Landesverwaltung in Hessen zu etablieren. In Frankfurt hat das Land den Ausbau der Fernwärme durch den Anschluss seiner Liegenschaften aktiv unterstützt. So wurde beispielsweise im Jahr 2009 der erste Teilabschnitt der Leitung zum Campus Westend ermöglicht. Jährlich können so insgesamt bis zu 27.000 Tonnen CO2 in den angeschlossenen Landesgebäuden eingespart werden.“

Bernadette Weyland erklärte weiter: „Die Basis für die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem Land und der Mainova bildet der bereits im Jahr 2001 geschlossene Fernwärme-Rahmenvertrag. Das Land fördert auch weiterhin den Ausbau der Fernwärme in Frankfurt und beteiligt sich mit rund 1 Million Euro am Anschluss der Frankfurt University of Applied Sciences an das Fernwärmenetz.“

Frankfurts Bürgermeister Uwe Becker: „Seit Jahren setzt Frankfurt konsequent auf die Verringerung der CO2-Emissionen. Ein Baustein ist die nachhaltige Energieversorgung. Die Mainova AG unterstützt die Klimaschutzziele der Stadt mit ihrem Engagement für den Ausbau der Fernwärme auf vorbildliche Weise.“

Mainova-Vorstandsvorsitzender Dr. Constantin H. Alsheimer: „Der heute in Betrieb gegangene Fernwärme-Verbund stellt eine große Investition in die Zukunft der Stadt und der Mainova dar und ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz in unserer Heimatstadt. Damit haben wir die Infrastruktur für eine hocheffiziente, zuverlässige und umweltschonende Energieversorgung unserer Heimatstadt nachhaltig aufgestellt.“

Neben dem Netzausbau waren für das neue Wärmeversorgungssystem umfangreiche Modernisierungen der Heizkraftwerke nötig. Seit 2009 investierte Mainova dafür insgesamt rund 150 Millionen Euro. Dabei entfallen rund 60 Millionen Euro auf den Ausbau der Fernwärme, rund 90 Millionen Euro flossen in den Kraftwerksumbau.

Mainova-Vorstandsmitglied Norbert Breidenbach: „Vor etwa zehn Jahren entstand aus den steigenden Klimaschutzanforderungen heraus die Idee, die Kraftwerke in einem Verbund zusammen zu schließen und damit effizienter einsetzbar zu machen. Die Voraussetzung dafür schaffte die umfangreiche Modernisierung des Müllheizkraftwerks in der Nordweststadt bis 2009.“

2010 fand der erste Spatenstich für die Fernwärmeleitung vom Müllheizkraftwerk in der Nordweststadt zum Uni-Campus Westend statt. Die rund sechs Kilometer lange Trasse ging 2011 ans Netz. Ab 2014 wurde der Fernwärme-Verbund weitergeplant und -gebaut.

Technisch besonders anspruchsvoll waren insbesondere die Unterquerung des Mains und des Gleisvorfelds am Hauptbahnhof im Zuge des Leitungsausbaus. Mainova hat unweit des Heizkraftwerks West einen 300 Meter langen Tunnel unter dem Main verlegt, der rund 15 Meter unter der Wasseroberfläche verläuft. Durch ihn fließt die Fernwärme auf die Südseite des Mains und weiter bis ins Heizkraftwerk Niederrad. Die Anbindung der Fernwärme Richtung Norden führt durch einen 235 Meter langen Tunnel unter dem Gleisvorfeld des Frankfurter Hauptbahnhofs entlang. Die Leitung verläuft zwischen Gutleutstraße und Galluswarte sechs Meter unter den Gleisen. Der Tunnelbau wurde im laufenden Bahnbetrieb vorgenommen.

25.08.2017 | Frankfurt am Main

Am 25. und 26. August feiert das Müllheizkraftwerk (MHKW) in der Nordweststadt gleich zwei Jubiläen

Zum einen ist es der zehnte Geburtstag des Kraftwerks, welches unter anderem die Nordweststadt zuverlässig mit Strom und Wärme versorgt. Zum anderen wird an diesem Standort in der Nordweststadt seit 50 Jahren der Müll aus Frankfurt und Umgebung verbrannt.

Seit dem 1. Januar 2007 sind das Heizkraftwerk und die ehemalige Abfallverbrennungsanlage als Müllheizkraftwerk (MHKW) ein Anlagenverbund. Die ursprünglich getrennten Leitwarten wurden damals zu einer räumlichen Einheit zusammengelegt. Auf schultafelgroßen Bildschirmen werden heute dort alle Prozesse überwacht und gesteuert.

Am 25. August feierten die Frankfurter Stadträtin und Dezernentin für Umwelt und Frauen Rosemarie Heilig, der Mainova-Vorstandsvorsitzende Dr. Constantin H. Alsheimer und der Geschäftsführer der Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES), Dirk Remmert, gemeinsam die beiden historischen Ereignisse. Für Heilig und Alsheimer war es gleichzeitig die Rückkehr an eine gemeinsame Wirkungsstätte. Beide waren beim Umbau des MHKWs in wesentlicher Leitungsfunktion involviert.

„Ich bin sehr froh darüber, dass die Stadtpolitik damals entschieden hat, das Projekt selbst zu stemmen, immerhin eine Viertelmilliarde hat das damals gekostet“, führt die heutige Stadträtin aus. „Müllverbrennung ist heute dank modernster Rauchgas-Reinigungsanlagen eine nahezu 100 Prozent saubere Angelegenheit“, so Heilig weiter.

Alsheimer hebt besonders die klimaschonenden Aspekte der Fernwärme des neu eröffneten Fernwärmeverbunds hervor: „Die verstärkte Nutzung der CO2-neutralen Wärme aus dem MHKW führt zu einer deutlichen Reduzierung von Emissionen im innerstädtischen Bereich. Mit dem Ausbau der Fernwärme leistet die Mainova einen großen Beitrag zu den Klimaschutzzielen der Stadt Frankfurt. Durch den gesamten Fernwärmeverbund spart Frankfurt jährlich 100.000 Tonnen CO2 ein.“

Weiterhin unterstreicht der Mainova-Vorstandsvorsitzende: „Das Müllheizkraftwerk ist eine Erfolgsgeschichte und eine wichtige Struktureinrichtung der Stadt. Es war richtig, die Anlage in kommunaler Hand zu belassen und nicht zu verkaufen. Der Plan von vor über zehn Jahren ging voll auf“, so Alsheimer.

Dirk Remmert, Geschäftsführer der MHKW GmbH und FES GmbH, hob in diesem Zusammenhang die gelungene Kreislaufwirtschaft hervor: „Der Abfall der Frankfurter Bürgerinnen und Bürger wird von der FES gesammelt, in das MHKW transportiert und hier thermisch verwertet. Die Erlöse aus der Aufbereitung der Schlacke sind zudem ein wertvoller Beitrag zu den Gewinnen der FES.“ Die Stadt verwendet ihren Gewinnanteil an der FES zur Stabilisierung der Gebührenhaushalte Abfallsammlung und Straßenreinigung.

Das MHKW in Frankfurt gehört in Deutschland zu den modernsten und leistungsfähigsten Müllheizkraftwerken. Insbesondere die in Frankfurt und Rhein-Main anfallenden gewerblichen Abfälle können entstehungsnah und ökologisch hochwertig verwertet werden.

Dabei ist das MHKW stets um gute Nachbarschaft bemüht. Deshalb sind die Bürger aus der näheren Umgebung exklusiv zu Führungen am 26. August eingeladen. Das MHKW ist ein offenes und transparentes Kraftwerk. Gerade in der politischen Debatte um die richtige und zukunftsfähige Energieversorgung, ist es immer ratsam, sich mit offenen Sinnen zu informieren und selbst seine Meinung zu bilden.

Foto (von links): Am 25. August gedachten der Mainova-Vorstandsvorsitzende Dr. Constantin H. Alsheimer, der Geschäftsführer der Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES) Dirk Remmert sowie die Frankfurter Stadträtin und Dezernentin für Umwelt und Frauen Rosemarie Heilig dem Doppeljubiläum zehn Jahre Müllheizkraftwerk und 50 Jahr Müllverbrennung in der Frankfurter Nordweststadt.

30.08.2017 | Frankfurt am Main

Mainova legt Bilanz für das erste Halbjahr 2017 vor

  • Bereinigtes Konzernergebnis (EBT) 57,6 Mio. Euro
  • Operatives Geschäft stabil
  • Deutliche Kundengewinne
  • Große Nachfrage nach PV-Lösungen
  • Hohe Investitionen in regionale Infrastruktur
  • Fernwärmeverbund erfolgreich umgesetzt
  • Energie- und Verkehrswende technologieoffen gestalten

Der Mainova-Konzern hat heute (30.8.) in Frankfurt das Geschäftsergebnis für das erste Halbjahr 2017 vorgestellt. Das bereinigte Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) lag mit 57,6 Millionen Euro im Plan. Das operative Geschäft war besonders beeinflusst durch Vertriebserfolge bei Privatkunden. Seit Jahresbeginn hat Mainova den Kundenbestand um 28.000 neue Strom- und Gaskunden erhöht. Lediglich der Geschäftsverlauf bei einer Minderheitsbeteiligung hat die ansonsten positive Entwicklung belastet. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verringerte sich das Halbjahresergebnis um 4,9 Millionen Euro.

Der Vorstandsvorsitzende Dr. Constantin H. Alsheimer zum ersten Halbjahr: „Wir liegen auf Kurs. Dabei blicken wir auf ein erwartungsgemäß verlaufenes erstes Halbjahr 2017 zurück. Unser operatives Kerngeschäft ist stabil. Besonders erfreulich ist unser erfolgreiches Abschneiden im Wettbewerb. Darüber hinaus entwickeln wir kontinuierlich neue Produkte, um unseren Kunden attraktive Angebote zu unterbreiten und unsere Position zu stärken. Zusätzlich investieren wir zum Wohle der Stadt Frankfurt, der Bevölkerung und unserer Kunden konsequent in den Erhalt und Ausbau der Energie- und Wasserinfrastruktur.“

Höherer Gasabsatz dank Kundengewinnen

Kundengewinne beeinflussten den Gasabsatz im ersten Halbjahr 2017 positiv. Er stieg um 14,9 Prozent auf rund 8.400 Millionen Kilowattstunden. Auch der Absatz von Wärme und Kälte entwickelte sich positiv. Er vergrößerte sich unter anderem dank Kundengewinnen um 3,5 Prozent auf rund 1.150 Millionen Kilowattstunden. Gleichzeitig sank der Stromabsatz – trotz Kundengewinnen – um gut acht Prozent auf knapp 5.000 Millionen Kilowattstunden. Der Rückgang war unter anderem auf einen leicht rückläufigen Stromhandel zurückzuführen. Der Wasserabsatz verringerte sich um drei Prozent auf nun 22,8 Millionen Kubikmeter.

Kernsegmente verlaufen stabil

Das Segment Wärme- und Stromerzeugung verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 3,1 Millionen Euro (+2,0 Millionen Euro). Hier wirkten sich niedrigere Brennstoffkosten und höhere Erlöse aus vermiedenen Netznutzungsentgelten leicht positiv aus. Die Stromversorgung entwickelte sich rückläufig. Sie verringerte sich um 2,1 Millionen Euro auf nun 5,5 Millionen Euro. Zurückzuführen war dies auf positive Einmaleffekte im Vorjahr. Aufgrund von Preissenkungen sank das Ergebnis im Segment Gasversorgung trotz Mengensteigerungen leicht um 1,2 Millionen Euro auf 41,7 Millionen Euro. Das Ergebnis im Segment Wärmeversorgung ging um 1,1 Millionen Euro auf 1,3 Millionen Euro zurück. Das Ergebnis der Wasserversorgung in Höhe von 0,2 Millionen Euro (+1,8 Millionen Euro) profitierte von der im Vorjahr vorgenommenen Preisanpassung bei den Standardkunden. Dieses Kundensegment ist allerdings nach wie vor nicht auskömmlich. Das Segmentergebnis Beteiligungen belief sich auf 22,3 Millionen Euro (-12,6 Millionen Euro). Hier wirkten sich unter anderem Effekte einer Minderheitsbeteiligung ergebnismindernd aus.

Dr. Alsheimer: „Insgesamt erwarten wir für das Geschäftsjahr 2017 ein bereinigtes Ergebnis leicht über Vorjahresniveau. Damit bestätigen wir unsere Ergebnisprognose.“

Fernwärmeverbund erfolgreich umgesetzt

Die Investitionen des Unternehmens sind im Vergleich zum Vorjahr von 51,9 Millionen Euro auf 56,1 Millionen Euro gestiegen. Der Fokus lag mit rund 14 Millionen Euro auf der Umsetzung des Fernwärmeverbundes. Seit Mitte August ist dieser erfolgreich in Betrieb. Dafür wurde Anlagentechnik modernisiert und die Mainova-Heizkraftwerke Messe, West und Niederrad sowie das Müllheizkraftwerk (MHKW) in der Nordweststadt mittels einer 13,5 Kilometer langen Fernwärmeleitung miteinander verbunden – ein substanzieller Beitrag zum Klimaschutz in der Stadt Frankfurt.

Mit Technologieoffenheit zu effizienten Lösungen

Insgesamt unternimmt Deutschland große Anstrengungen, die nationalen Klimaschutzziele zu erreichen. Doch trotz enormer Investitionen werden die für das Jahr 2020 avisierten Klimaschutzziele auf Basis aktueller Erkenntnisse deutlich verfehlt. Die Politik steht deshalb in der kommenden Legislaturperiode vor einer entscheidenden Weichenstellung. Es geht darum, den ordnungspolitischen Rahmen für die Energiewende neu zu justieren.

Die maßgeblichen politischen Akteure lassen sich jedoch von einer Doktrin der stromgeführten Energiewende leiten. Gemäß diesem Ansatz haben der Energieträger Gas und die Gasinfrastruktur keinen Platz mehr in der deutschen Energielandschaft. Mainova sieht darin einen Irrweg, denn es drohen dadurch vielversprechende Lösungswege für effizienten Klimaschutz unwiderruflich verbaut zu werden. Technologien wie Fernwärme im urbanen Raum, hocheffiziente Gaskraftwerke als Partner der volatilen erneuerbaren Energien oder Strom zu Gas als Element für eine Langzeitspeicherlösung wird durch die Doktrin der stromgeführten Energiewende die Perspektive genommen. Dabei sind sie wesentliche Bausteine einer effizienten Kopplung des Elektrizitäts-  und Wärmesektors. „Die Doktrin der stromgeführten Energiewende bedeutet einen Bruch mit den Prinzipien der Wirtschaftlichkeit und Technologieoffenheit. Als Konsequenz droht eine Kostenexplosion. Außerdem wird Versorgungszuverlässigkeit bedroht“, betont Alsheimer.

Ein weiterer wesentlicher Faktor bei der Erreichung der Klimaschutzziele ist der Verkehrssektor. Hier liegen große Potenziale zur Senkung der Kohlendioxid-Emissionen. Mit der richtigen Weichenstellung können hier substantielle Erfolge erzielt werden. Die aktuellen politischen Pläne für eine Vollelektrisierung des Verkehrssektors sind aus Sicht von Mainova jedoch ebenfalls zu hinterfragen. Eine Vollelektrifizierung des Verkehrssektors würde Unternehmen, Kommunen und die Gesellschaft vor außerordentliche Herausforderungen stellen. Alsheimer: „Die künftige Bundesregierung sollte den ordnungspolitischen Rahmen technologieoffen gestalten, anstatt alles auf eine Karte zu setzen. Ziel muss sein, dass sich die effizientesten Lösungen durchsetzen können. Es darf keine politische Vorfestlegung geben. Wir benötigen Technologieoffenheit – auch bei der Verkehrswende.“

Kunden an Energiewende beteiligen

Ihre Kunden will Mainova ebenfalls direkt an der Energiewende in der Rhein-Main-Region beteiligen. So kooperiert Mainova über ein Netzwerk mit der Wohnungswirtschaft. Mainova plant, baut, finanziert und betreibt PV-Anlagen auf Mehrfamilienhäusern. Der Strom wird vor Ort von den Mietern direkt verbraucht. Durch diese sogenannten Mieterstrommodelle können Mieter direkt am Umbau der Energieversorgung partizipieren. Zusätzlich bietet der Energieversorger beispielsweise für Privathaushalte eine Kombination aus Photovoltaikanlage auf dem Dach und einem Batteriespeicher im Keller. Dieser selbst erzeugte Strom kann auch für das Aufladen von Elektrofahrzeugen genutzt werden. Mit bedarfsgerechten Angeboten für ihre Kunden fördert Mainova zusätzlich den Aufbau einer Ladeinfrastruktur im privaten und halb-öffentlichen Bereich. „Wir wollen es unseren Kunden ermöglichen, ökologisch und wirtschaftlich ihre Energie vor Ort zu erzeugen und zu verbrauchen. Die Angebote kommen gut an. Sie stoßen auf großes Interesse“, erklärte Alsheimer abschließend.

15.09.2017 | Frankfurt am Main

Laut Focus Money gehört Mainova weiterhin zu den fairsten Stromanbietern Deutschlands.

Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie zur Fairness von insgesamt 34 Energieversorgern, die das Wirtschafts- und Finanzmagazin jährlich durchführen lässt. Die Umfrage durch das Kölner Beratungs- und Analysehauses Service Value unter rund 3.000 Kunden bewertet Mainova seit Jahren überdurchschnittlich gut. Der regionale Energieversorger erhält in diesem Jahr vor allem in der Kategorie Produktleistung das Prädikat „sehr gut“. Die entscheidenden Bewertungskriterien sind Transparenz und Zuverlässigkeit der Produkte und Leistungen sowie die Angebotsauswahl.

Um den abstrakten Begriff der Fairness messbar zu machen, haben die Analysten 25 konkrete Service- und Leistungsmerkmale festgelegt. Neben der Produktleistung geben diese Auskunft über Faktoren wie Kundenservice und -beratung, Preis-Leistungs-Verhältnis sowie Nachhaltigkeit und Verantwortung.

Norbert Breidenbach, Mitglied des Vorstands der Mainova AG: „Die wiederholte Auszeichnung unserer Fairness gegenüber dem Kunden bestätigt unsere Strategie, gute Leistungen und Services anzubieten, die ihren Preis wert sind. Als kommunales Wirtschaftsunternehmen übernehmen wir Verantwortung für die Region und ihre Menschen. Unsere Kunden tragen durch ihr Vertrauen mit dazu bei, zusammen mit uns die Energiewende als eines der wichtigsten Zukunftsprojekte Deutschlands voranzutreiben.“

Auch im Fairnessvergleich bundesweiter Gasversorger steht Mainova seit Jahren an der Spitze: Erst Ende vergangenen Jahres bewertete Focus Money den regionalen Energieversorger wieder mit „sehr gut“.

18.09.2017 | Frankfurt am Main

In Frankfurt ist die Qualität der Stromversorgung weiterhin sehr hoch

Lediglich 6,06 Minuten betrug die durchschnittliche Unterbrechungsdauer je angeschlossenem Kunden im Netz der Mainova-Tochter Netzdienste Rhein-Main GmbH (NRM). Im Vergleich zum Vorjahr verbesserte sich der Wert um rund 50 Sekunden (2015: 6,58 Minuten). Nach Angaben der Bundesnetzagentur lag der bundesweite Schnitt mit 12,48 Minuten leicht über dem Vorjahr (2015: 12,42 Minuten).

Für den Mainova-Vorstandsvorsitzenden Dr. Constantin H. Alsheimer sind die Zahlen ein Ansporn: „Unser Stromnetz ist stabil und zuverlässig. Stadt, Bevölkerung und Unternehmen können sich darauf verlassen. Wir schaffen damit einen klaren Standortvorteil für unsere Heimatstadt. Damit dies so bleibt, investieren wir jedes Jahr konsequent in Erhalt, Erneuerung und Ausbau unserer Netzinfrastruktur. Denn wir befinden uns in Frankfurt an einem der anspruchsvollsten Standorte Deutschlands.“

Das Stromnetz der NRM ist mehr als 7.500 Kilometer lang. Es umfasst Hoch-, Mittel und Niederspannungsleitungen sowie Hausanschlussleitungen und die Straßenbeleuchtung im Frankfurter Stadtgebiet. Insgesamt rund 4,5 Milliarden Kilowattstunden Strom haben die angeschlossenen Kunden im Jahr 2016 aus dem NRM-Netz entnommen.

18.09.2017 | Frankfurt am Main

Viele Profi-Tipps gab es für die Nachwuchs-Kicker des JFV Bad Soden-Salmünster beim Fußball-Camp für Kids der Mainova.

In dem zweitägigen Trainingslager mit der Eintracht Frankfurt Fußballschule auf dem heimischen Sportplatz lernten sie die Tricks ihrer Vorbilder. Mit seiner Aktion belohnt der regionale Energieversorger ehrenamtliches Engagement von Vereinen. Dazu gehört auch ein komplettes Fußball-Outfit inklusive Ball für jedes Kind.

Der JFV Bad Soden-Salmünster überzeugte die Jury mit einem Projekt zur Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund in das Vereinsleben, um ihnen soziale Normen und Werte im Zusammenleben in der Gesellschaft sowie bestimmte Verhaltensregeln zu vermitteln.

Mainova veranstaltet die „Fußball-Camps für Kids“ zusammen mit der Eintracht Frankfurt Fußballschule zum siebten Mal. Im Vorfeld erhielten bis zu fünf Jugendtrainer der insgesamt zehn Gewinnervereine eine exklusive Schulung in der Commerzbank-Arena. Hier werden die Trainingsprinzipien der Eintracht Frankfurt Fußballschule vermittelt. Die Trainer arbeiteten an den Wochenenden aktiv mit.

22.09.2017 | Frankfurt am Main

Mit dem neuen Mitglied im book-n-drive-Fuhrpark umweltfreundlich unterwegs.

Aktuell diskutieren Vertreter von Politik und Wirtschaft die Folgen des Diesel-Skandals und alternative Kraftstoffe. Welche Technologie wird den Verbrennungsmotor zukünftig umweltfreundlich und wirtschaftlich ersetzen? Mit der neuen Kooperation schlossen die Partner – H2BZ-Initiative Hessen und book-n-drive – ein Bündnis, um einen Schritt in eine schadstoff- und C02-freie Elektromobilität zu gehen. Toyota Mirai ist einer der ersten in Serie hergestellten Brennstoffzellen-Pkw, der mit Wasserstoff betrieben wird. Ein Mirai steht nun erstmalig in der Flotte des Carsharing-Anbieters book-n-drive in Frankfurt am Main allen Interessierten als Carsharing-Pkw zur Verfügung.

Schadstoff- und C02-freie Mobilität für Frankfurt

Aus erneuerbarer Energie durch Elektrolyse gewonnener Wasserstoff ist als Energieträger für E-Mobilität frei von gesundheitsschädigendem Stickoxid (NOx) und Kohlendioxid (C02). Hinzu kommt, dass E-Mobilität gerade in Ballungsräumen mit einem hohen Verkehrsaufkommen die Lärmbelästigung reduziert.

„Carsharing ist eine flexible Ergänzung zum öffentlichen Nahverkehr und diese umweltfreundliche Form mit Wasserstoffautos trägt zur Verbesserung der Lebensqualität in Frankfurt bei. Die Fahrzeuge gleiten abgasfrei und leise durch die Straßen. Das schont die Umwelt und das Klima. Davon profitiert sowohl die Stadt als auch ihre Menschen hier“, betont Uwe Becker, Bürgermeister der Stadt Frankfurt am Main.

Seit Januar 2012 beteiligen sich der Energieversorger Mainova AG und die ABG FRANKFURT HOLDING Wohnungsbau- und Beteiligungsgesellschaft mbH zu jeweils 33 Prozent an book-n-drive. Ziel des Engagements ist es, einen substanziellen Beitrag zur ökologischen Stadtentwicklung Frankfurts und des Rhein-Main-Gebiets zu leisten.

Wasserstoff in der Anwendung: Elektrisch fahren mit Wasserstoff

Mainova hat von 2013 bis 2017 eine Strom-zu-Gas-Pilotanlage betrieben und hier erste positive Erfahrungen mit Wasserstoff als Energieträger gemacht. Norbert Breidenbach, Mitglied des Vorstands der Mainova AG, erläutert die Vorteile: „Bei der bevorstehenden Verkehrswende setzen wir auf Technologieoffenheit. So hat Mainova bereits gute Erfahrungen mit dem Energieträger Wasserstoff gesammelt. Mittels der Strom zu Gas-Technologie kann überschüssiger Sonnen- oder Windstrom in Wasserstoff synthetisiert werden. In einer Brennstoffzelle erfolgt die Umwandlung wieder in elektrische Energie, die Autos emissionsfrei antreibt. So kann zukunftsgerichtete Mobilität aussehen.“

Attraktives Wohnen in Ballungsräumen

Die ABG FRANKFURT HOLDING trägt dazu bei, Wohnraum attraktiv und nachhaltig in Frankfurt zu gestalten. Frank Junker, Vorsitzender Geschäftsführer der ABG FRANKFURT HOLDING Wohnungsbau- und Beteiligungsgesellschaft mbH, erklärt die Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens: „Wir verfolgen bei unseren Wohnbauprojekten seit 17 Jahren konsequent die Strategie der Energieeffizienz in Kombination mit erneuerbaren Energien. Da gehört für uns im Rahmen der Mobilität der alternative Antrieb in Form von Wasserstoff unbedingt dazu.“

Innovatives Carsharing by book-n-drive

Udo Mielke, Gründer und Geschäftsführer der book-n-drive mobilitätssysteme GmbH, ist die Kooperation zwischen der H2BZ-Initiative Hessen und book-n-drive gerne eingegangen. Er nennt die Gründe: „Als Carsharing-Anbieter sind wir Mitgestalter des gesellschaftlichen Wandels. Neben der bisherigen E-Mobilität leisten wir mit dem ersten Wasserstoff-Auto in unserer Flotte, in Kooperation mit der H2BZ-Initiative Hessen, einen weiteren Beitrag, Autos mit alternativer Antriebstechnik einem breiten Publikum nahezubringen.“

Wartung und Betankung in der Hanauer Landstraße

Der von der H2BZ-Initiative Hessen finanzierte Mirai hat seinen Standort in der Hanauer Landstraße im Toyota Autohaus NIX GmbH gefunden. Das Autohaus profitiert seit Mitte dieses Jahres von einem besonderen Standortvorteil. In direkter Nachbarschaft wurde eine Wasserstoff-Tankstelle bei Shell eröffnet.

„Die Infrastruktur des Wasserstoff-Tankstellennetzes wird zunehmend flächendeckend ausgebaut. Dies ist ein wichtiger Grundstein um zukünftige, saubere Mobilität über die Langstrecke zu garantieren. Ein Tankvorgang dauert nicht länger als drei Minuten und man hat eine Reichweite von über 400 Kilometer. Der E-Mobilität mit Wasserstoff gehört die Zukunft, die jetzt schon fährt und seit Jahren erfolgreich erprobt wurde. Ein Antriebskonzept, das vollends überzeugt und sich durchsetzen wird“, bekräftigt Alexander Nix, Geschäftsführer der Toyota Autohaus NIX GmbH.

Powered by H2BZ-Initiative Hessen

Dr. Lienkamp, Vorstand der Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Initiative Hessen e.V., ist sich sicher, dass E-Mobilität mit Brennstoffzellen eine wichtige Rolle spielen wird. Er fasst die Vorteile zusammen: „Wichtig ist, dass Politik und Wirtschaft in den kommenden Jahren technologieoffen handeln. Letztendlich entscheidet bei dem Thema Mobilität der Verbraucher. Hier bietet das elektrische Fahren mit Wasserstoff Vorteile, wie die gewohnte Betankungszeit und Reichweite und wer schon einmal einen Brennstoffzellen-Pkw gefahren ist, ist von der Technologie überzeugt. Daher ist uns als Initiative die Kooperation mit einem Carsharing-Unternehmen so wichtig. Jeder soll die Möglichkeit erhalten, den Mirai im Alltag zu erfahren.“

13.10.2017 | Frankfurt am Main

Unter den regionalen Gasanbietern ist Mainova als fairstes deutsches Unternehmen ausgezeichnet worden.

Das Unternehmen erhält seit 2015 zum dritten Mal in Folge den Deutschen Fairness-Preis. Er wird jährlich vom Deutschen Institut für Service-Qualität (DISQ) im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv vergeben. Unter den regionalen Gasanbietern liegt Mainova vor den Stadtwerken Duisburg und der ESB Energie Südbayern. In der Kategorie Stromanbieter regional belegt Mainova den zweiten Platz hinter Hamburg Energie.

Bewertet wurden Unternehmen in 40 Kategorien von über 45.000 Kunden in einer Online-Umfrage. Die Preisträger verhalten sich gegenüber dem Kunden besonders fair und setzen in ihrer Branche Maßstäbe. Entscheidend sind das Preis-Leistungs-Verhältnis, die Zuverlässigkeit der Produkte und Dienstleistungen sowie die Transparenz über Preisbestandteile und Vertragsleistungen.

„Abseits von Marketingkampagnen und Werbeversprechen entscheiden hier zehntausende Kunden aus ihren persönlichen Erfahrungen heraus, welche Unternehmen führend sind. Das sorgt für Transparenz in zahlreichen Branchen“ so Hans Demmel, Geschäftsführer von n-tv.

Mainova-Vorstandsmitglied Norbert Breidenbach: „Die wiederholte Auszeichnung mit dem Deutschen Fairnesspreis bestätigt unsere fairen Vertragsbedingungen, ein dauerhaft gutes Preis-Leistungsverhältnis sowie gleichbleibend hohe Servicequalität. Für unsere Kunden sind wir ein verlässlicher Partner. Diesen Weg werden wir konsequent fortsetzen.“

Weiterführende Informationen zum Deutschen Fairnesspreis 2017 finden sich im Internet unter https://disq.de/fairnesspreis-2017.html.

22.10.2017 | Frankfurt am Main

Aufgrund eines Rohrbruchs ist die Fernwärmeversorgung in den Frankfurter Stadtteilen Nied, Schwanheim und Goldstein unterbrochen.

Die Reparaturmaßnahmen dauern bis mindestens Montag. Im Zuge dessen ist an der Autobahn 5 Richtung Norden in der Ausfahrt Niederrad (21) nur eine Fahrspur befahrbar.

Die Arbeiten werden schnellstmöglich durchgeführt. Die Mainova-Tochter NRM Netzdienste Rhein-Main GmbH bittet alle Betroffenen um Verständnis.

24.10.2017 | Frankfurt am Main

Die am Wochenende aufgrund eines Rohrbruchs unterbrochene Fernwärmeversorgung von insgesamt rund 350 Liegenschaften in den Frankfurter Stadtteilen Goldstein, Schwanheim und Nied ist wieder hergestellt.

Rund 100 Liegenschaften in Goldstein waren bereits seit Sonntagabend (22.10.) nach der Reparatur des Rohrbruchs an der A 5 wieder versorgt. Eine zusätzliche Schadstelle im weiteren Leitungsverlauf Richtung Westen wurde heute Nacht zunächst provisorisch abgedichtet. In der Folge sind Schwanheim und Nied wieder mit Fernwärme versorgt, allerdings noch mit reduzierter Leistung.

Derzeit dauern die Arbeiten noch an. Im Zuge dieser Reparaturmaßnahmen kann es in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch nochmals zu einer kurzfristigen Unterbrechung der Versorgung kommen.

Die Arbeiten werden schnellstmöglich durchgeführt. Die Mainova-Tochter NRM Netzdienste Rhein-Main GmbH bittet alle Betroffenen um Verständnis.

25.10.2017 | Frankfurt am Main

Der Fraktions- und Landesvorsitzende der hessischen SPD, Thorsten Schäfer-Gümbel, besuchte die Mainova AG in Frankfurt.

Schäfer-Gümbel sprach mit dem Vorstandsvorsitzenden Dr. Constantin H. Alsheimer über die Rolle der Mainova als wichtiger regionaler Energiedienstleister und die Energiewende. „Die Energiewende ist eine der größten Herausforderungen, denen sich die Industriestaaten gegenüber sehen. Die Power-to-Heat-Technologie ist ein wichtiges Element auf dem Weg zur nachhaltigen Energiewirtschaft“, betont Thorsten Schäfer-Gümbel. „Dass die Mainova hier zu den Schrittmachern gehört, ist ein gutes Zeichen für die Innovationsfähigkeit der Energieunternehmen in Hessen.“

Im Anschluss an das gemeinsame Gespräch informierte sich Schäfer-Gümbel im Heizkraftwerk Niederrad über das Kraftwerk und die Power-to-Heat-Technologie. In Niederrad wird mit einer effizienten Gas- und Dampfturbinenanlage neben Wärme auch Strom (Kraft-Wärme-Kopplung) erzeugt. Das Kraftwerk ist mittels einer insgesamt 13,5 km langen Fernwärmeleitung mit den Mainova-Heizkraftwerken West und Messe sowie dem Müllheizkraftwerk in der Nordweststadt verbunden. Ihre Verbindung ermöglicht einen flexiblen Einsatz der Erzeugungsanlagen und spart dadurch große Mengen an Kohlendioxid (CO2) ein.

 Im Jahr 2015 nahm die Mainova AG vor Ort zudem eine Power-to-Heat-Anlage in Betrieb, die mit Strom aus Erneuerbaren Energien Fernwärme produziert. Dabei wird Wasser in einer Art überdimensionalem Durchlauferhitzer auf bis zu 130 Grad Celsius erhitzt und ins Frankfurter Fernwärmenetz eingespeist. Herrscht ein Überangebot an Energie im Stromnetz, nimmt die Anlage mit einer installierten Gesamtleistung von acht Megawatt einen Teil des überschüssigen Stroms auf und entlastet so das Netz.

„Unser zukünftiges Energieversorgungssystem sollte technologieoffen, dezentral und wettbewerblich gestaltet sein“, erklärt Dr. Constantin H. Alsheimer. „Wir sehen aber mit Sorge, dass das Denken und Handeln vieler maßgeblicher Akteure von der Doktrin der stromgeführten Energiewende geleitet wird. Der Energieträger Gas und die Gasinfrastruktur haben in dieser Vorstellung keinen Platz mehr. Dabei ist aber gerade die Sektorenkopplung mit Gas (Power-to-Gas) und mit Fernwärme (Power-to-Heat) ein ganz wesentlicher Baustein für eine erfolgreiche Energiewende.“

01.11.2017 | Frankfurt am Main

Viele Profi-Tipps haben die Nachwuchs-Kicker des EFC Kronberg beim Fußball-Camp für Kids erhalten.

In dem zweitägigen Trainingslager mit der Eintracht Frankfurt Fußballschule lernten sie die Tricks ihrer Vorbilder. Es fand am Wochenende (28./29.10.) auf dem heimischen Sportplatz statt. Mit der Aktion belohnt der regionale Energieversorger das ehrenamtliche Engagement des Vereins. Zusätzlich gab es für jedes Kind ein komplettes Fußball-Outfit inklusive Ball.

Der EFC Kronberg überzeugte die Jury mit einem nachhaltigen Projekt. Der Verein hat im Zuge der Erneuerung des Kunstrasenplatzes ein weiteres Spielfeld für den Nachwuchs geschaffen. Auch soll das Vereinsheim saniert werden.

Mainova veranstaltet die „Fußball-Camps für Kids“ zusammen mit der Eintracht Frankfurt Fußballschule zum siebten Mal. Im Vorfeld erhielten bis zu fünf Jugendtrainer der insgesamt zehn Gewinnervereine eine exklusive Schulung in der Commerzbank-Arena. Hier wurden die Trainingsprinzipien der Eintracht Frankfurt Fußballschule vermittelt. Die Trainer arbeiteten an den Wochenenden aktiv mit.

01.11.2017 | Frankfurt am Main

Stromkunden der Mainova AG können sich über sinkende Preise freuen.

Zum 1. Januar 2018 wird Mainova ihre Strompreise senken. So verringern sich die Energiekosten für einen Frankfurter Haushalt im Netzgebiet der Mainova im Tarif „Mainova Strom Classic“ mit einem Jahresverbrauch von 2.500 Kilowattstunden (kWh) um rund 15 Euro pro Jahr. Für einen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4.000 Kilowattstunden (kWh) verringern sich die Kosten um rund 23 Euro pro Jahr (alle Angaben brutto inklusive Mehrwertsteuer).

„Durch eine ständige Optimierung der internen Prozesse und unsere erfolgreiche Beschaffungsstrategie können wir unsere Strompreise senken“, erklärt Vorstandsmitglied Norbert Breidenbach. „Zudem geben wir die zum Teil gesunkenen staatlich regulierten Bestandteile des Strompreises an unsere Kunden weiter.“

Die Preise für Gas wird Mainova trotz steigender Netzentgelte zum 1. Januar 2018 stabil halten. „Nachdem wir Anfang des Jahres 2017 unsere Erdgaspreise gesenkt haben, konnten wir insbesondere dank unserer Beschaffungsstrategie die Erhöhung der Netzentgelte kompensieren“, erläutert Breidenbach. „So profitieren unsere Gaskunden von weiterhin stabilen Preisen.“

06.11.2017 | Frankfurt am Main

Viele Profi-Tipps haben die Nachwuchs-Kicker des 1. FC Nackenheim 1953 beim Fußball-Camp für Kids erhalten.

In dem zweitägigen Trainingslager mit der Eintracht Frankfurt Fußballschule lernten sie die Tricks ihrer Vorbilder. Es fand am Wochenende (4./5.11.) auf dem heimischen Sportplatz in Nackenheim statt. Mit der Aktion belohnt der regionale Energieversorger das ehrenamtliche Engagement des Vereins. Zusätzlich gab es für jedes Kind ein komplettes Fußball-Outfit inklusive Ball.

Die Nackenheimer überzeugten die Jury mit ihrem sozialen und nachhaltigen Engagement. So kann auf der Vereinshomepage unter „FCN-Basar“ getragene Vereinskleidung gegen eine Spende an den Jugendförderkreis erworben werden. Auch kann beim vereinseigenen Onlineshop vergünstigte Sportbekleidung inklusive Vereins-Beflockung bestellt werden.

Mainova veranstaltet die „Fußball-Camps für Kids“ zusammen mit der Eintracht Frankfurt Fußballschule zum siebten Mal. Im Vorfeld erhielten bis zu fünf Jugendtrainer der insgesamt zehn Gewinnervereine eine exklusive Schulung in der Commerzbank-Arena. Hier wurden die Trainingsprinzipien der Eintracht Frankfurt Fußballschule vermittelt. Die Trainer arbeiteten an den Wochenenden aktiv mit.

14.11.2017 | Frankfurt am Main

Die Kunst- und Werkräume der Pestalozzi-Schule in Hofheim sind in die Jahre gekommen. Genau das Richtige für die Mainova-Alltagshelden.

Rund 20 Mitarbeiter des Energiedienstleisters packen gemeinsam an. Sie schleifen, streichen und reparieren. Die von einem Mitarbeiter vorgeschlagene Aktion ist das diesjährige Projekt des Freiwilligen-Programms der Mainova.

An den ersten von insgesamt zehn Arbeitstagen haben die Freiwilligen alle Werkbänke geschliffen und neu eingeölt. Weiterhin haben sie Hocker aufbereitet und bunt bemalt. Dabei bekamen die Mitarbeiter Hilfe von Schülern der integrativen Grundschule. Das große Waschbecken wurde in geduldiger Kleinarbeit von Ton- und Farbresten befreit. Auch auf der Aufgabenliste: Schranktüren instand setzen und wieder montieren.

Wolfgang Kollmeier, Erster Kreisbeigeordneter im Main-Taunus-Kreis und verantwortlich für das Amt für Jugend, Schulen und Kultur, machte sich vor Ort einen Eindruck von den Arbeiten: „Freiwilliges Engagement ist ein Gewinn für unsere Gesellschaft und ein Zeichen von Wertschätzung. Ich freue mich, dass die Mainova-Mitarbeiter Verantwortung übernehmen und sich vorbildlich für die Kinder einbringen. Dank der vielen fleißigen Hände werden die Räume wieder aufgewertet. Hier macht es künftig wieder Spaß, zu malen und zu werken.“

Mainova fördert seit vielen Jahren zahlreiche gemeinwohlorientierte Institutionen und Projekte in Frankfurt und der Region. Das Alltagshelden-Programm ergänzt dieses Engagement durch die aktive Einbeziehung der Mitarbeiter. Diese engagieren sich ehrenamtlich in ihrer Freizeit.

15.11.2017 | Frankfurt am Main

Im Naturpark Taunus gibt es einen besonderen Anlaufpunkt für Läufer.

Gemeinsam haben der Vorsitzende des Zweckverbandes Naturpark Taunus, Landrat Ulrich Krebs, und der Mainova-Vorstandsvorsitzende Dr. Constantin H. Alsheimer am Mittwoch den Laufpark Taunus eröffnet. Drei attraktive Rundkurse von unterschiedlicher Länge und Anforderung befinden sich zwischen den Taunusstädten Bad Soden, Königstein und Kronberg.

Alle Laufstrecken sind übersichtlich ausgeschildert. An den zentralen Einstiegspunkten informieren große Hinweistafeln über die Rundkurse. Die Strecken sind mit rund 240 quadratischen Schildern in Blau, Rot oder Schwarz markiert. Unterwegs befinden sich zusätzlich große Wegweiser an Gabelungen. Die blau markierte Runde „Rund um Neuenhain“ ist 7,5 Kilometer lang. 10,5 Kilometer umfasst die mit roten Schildern gekennzeichnete Strecke über den Judenkopf, Helgenberg und Hardt. Wer über 12,5 Kilometer vom Kronberger Kronthal über Altenhain und zurück läuft, folgt den schwarzen Wegweisern.

„Ich freue mich über diese neue sportliche Variante, die schöne Landschaft des Taunus zu nutzen“, sagte Landrat Ulrich Krebs, der auch Vorsitzender des Naturpark Taunus ist, bei der Eröffnung des Laufparks. „Wir machen unseren Besuchern ein attraktives Angebot“, sagte Krebs, er sei überzeugt, dass die neuen Routen von gesundheitsbewussten Menschen aus der ganzen Rhein-Main-Region genutzt würden. 

Dr. Constantin H. Alsheimer erklärt: „Als Hessens größter Energieversorger liefern wir nicht nur zuverlässig Energie, sondern engagieren uns für die Menschen in unserer Heimatregion Frankfurt Rhein-Main. Dabei liegt uns die Unterstützung des Breitensports besonders am Herzen. Sport ist gesund. Sport verbindet. Zusätzlich erfüllt Breitensport wichtige Funktionen in unserer Gesellschaft.“ Alsheimer ergänzt: „Der Laufpark Taunus bietet Läufern reizvolle und abwechslungsreiche Strecken. Gleichzeitig wird damit die Attraktivität des Naturpark Taunus als beliebtes Ausflugsziel für sportliche Besucher weiter erhöht.“

Insgesamt gibt es fünf zentrale Einstiegspunkte in den Laufpark Taunus. Sie befinden sich an Parkplätzen bei Altenhain, auf der Hubertushöhe in Bad Soden, im Kronberger Kronthal, in Mammolshain und in Neuenhain. Alle verfügen über ausreichend Parkmöglichkeiten und sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Selbstverständlich können Läufer von jedem Punkt der jeweiligen Strecke starten.

Mainova unterstützt den Laufpark Taunus im Rahmen seines lokalen Engagements finanziell und als Kooperationspartner. Die Strecken hat der Zweckverband Naturpark Taunus ausgewählt. Planung, Genehmigung und Einrichtung der Laufwege erfolgte ebenfalls durch den Zweckverband. Dieser kümmert sich zudem um die Unterhaltung und Pflege der Laufwege.

27.11.2017 | Frankfurt am Main

Durchschnittlich 350 mal täglich nutzten Passanten seit dem Frühjahr die Möglichkeit, sich an den beiden öffentlichen Mainova-Trinkbrunnen in der Großen Bockenheimer Straße und in der Liebfrauenstraße an der Ecke zur Zeil zu erfrischen.

Die beiden Wasserspender hat Mainova in der Innenstadt errichtet, um vor Ort kostenfrei eines der am besten kontrollierten Lebensmittel auch unterwegs zugänglich zu machen. Die rund zwei Meter hohen Edelstahlsäulen machen jetzt Winterpause. Eine wetterfeste Abdeckung schützt sie in den kommenden Monaten. Nach dem Ende der Frostperiode können Passanten wieder ihren Durst mit Trinkwasser einwandfreier Qualität und aus regionaler Gewinnung stillen.

Planmäßig wird der Wasserlehrpfad im Wasserpark Friedberger Warte über Winter ebenfalls außer Betrieb genommen. Die wasserführenden Exponate sind abgestellt, die Pumpen ausgebaut. Der Wasserlehrpfad vollzieht den Weg des Trinkwassers nach – von der Quelle über Aufbereitung und Transport bis zur Verwendung und Wiedergewinnung. An den Stationen bieten Erklärtafeln weiterführende Informationen. Sie sind durch einen rund 200 Meter langen und drei Meter breiten Holzsteg verbunden, der einem natürlichen Gewässerlauf nachempfunden ist. Insgesamt verfügt er über neun Stationen. Kinder, Jugendliche und interessierte Erwachsene können sich dort umfassend über das Lebensmittel Nummer eins informieren. Der öffentliche Trinkbrunnen im Lehrpfad kann ab dem Frühjahr wieder genutzt werden.

Der Holzsteg kann weiterhin betreten werden. Allerdings gibt es keinen Winterdienst. Die Benutzung erfolgt bis zum Frühjahr auf eigene Gefahr. Der Park bleibt geöffnet.

Über das Mainova-Trinkwasser

Mainova garantiert sicheres und einwandfreies Trinkwasser höchster Qualität für mehr als 750.000 Menschen in Frankfurt sowie mehr als 340.000 Einpendler. Das am besten kontrollierte Lebensmittel entstammt sauberen Quellen und wird nachhaltig in der Region gefördert. Verbraucher erhalten jederzeit ein frisches und wohlschmeckendes Lebensmittel zu fairen Preisen aus dem Wasserhahn. Qualität, die man schmeckt. Damit die Versorgung mit Trinkwasser von gleichbleibend hoher Güte reibungslos funktioniert, unterhalten wir ein aufwendiges System. Es umfasst lokale Gewinnung, Aufbereitung, Transport, regelmäßige Qualitätskontrolle und Bereitstellung des Trinkwassers. So werden wir unserer Verantwortung gegenüber allen Bürgerinnen und Bürger gerecht. Verbraucherschutz hat bei uns oberste Priorität. Die hohe Qualität des Trinkwassers ist durch die Trinkwasserverordnung geregelt und wird laufend streng kontrolliert. In Frankfurt ist höchste Trinkwasserqualität selbstverständlich. Unter anderem hat die Stiftung Warentest die gute Qualität des Produkts bestätigt. Weitere Informationen unter www.mainova.de/wasser

Über die Mainova-Trinkbrunnen

Die festinstallierten Trinkbrunnen sind an das städtische Trinkwassernetz von Mainova angeschlossen. Sie sind von Frühjahr bis Herbst in Betrieb. Das Trinkwasser sprudelt auf Knopfdruck aus dem Wasserspender. Auf Knopfdruck kommen 0,5 Liter Trinkwasser in 30 Sekunden aus der Auslassdüse. Es ist ausreichend, den Auslöser einmal zu betätigen. Damit auch aus den Brunnen konstant frisches Wasser sprudelt, sorgt eine zeitgesteuerte automatische Spülung dafür, dass die Leitungen alle halbe Stunde durchspült werden. Eine monatliche hygienische Beprobung durch das zertifizierte Labor der Hessenwasser GmbH garantiert zudem die Reinheit des Trinkwassers. Bei Bedarf reinigt Mainova die Edelstahlsäule. Der Einsatz von Materialien, die durch den Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches e. V. zertifiziert sind, gewährleistet die hohe Trinkwasserqualität.

Über den Mainova-Wasserlehrpfad

Der Wasserlehrpfad befindet sich im Wasserpark Friedberger Warte. Der Park hat eine besondere Bedeutung: Dort befindet sich ein unterirdischer Speicher, der seit rund 150 Jahren Trinkwasser in das städtische Netz einspeist. Mainova hat die Planung, den Bau und die Finanzierung des Wasserlehrpfads übernommen und betreibt diesen. Die Fläche hat der Eigentümer Hessenwasser gestellt. Der Bau des Wasserlehrpfades wurde naturschonend und mit minimalen Eingriffen in die Umwelt durchgeführt. Bei den Materialien wurden vor allem naturnahe Baustoffe wie Holz und Schiefersteine verwendet. Zusätzlich hat Mainova rund 6.000 neue Pflanzen setzen lassen, über die sich auch die Bienen der benachbarten Imkergärten freuen. In den Baumbestand wurde nicht eingegriffen. Gestaltet hat den Lehrpfad die Planungsgruppe Natur & Umwelt (PGNU). Im Wasserlehrpfad hat Mainova einen öffentlichen Trinkbrunnen installiert. Besucher des Lehrpfads und des Wasserparks können sich dort selbst von der Qualität des Frankfurter Trinkwassers überzeugen.

01.12.2017 | Frankfurt am Main

Am kommenden Montag (4.12.) beginnen die Arbeiten zur endgültigen Wiederherstellung der Straßenoberfläche an der Ausfahrt Niederrad der A5 in Fahrtrichtung Norden.

Ein Teil der Fahrbahn war in der Folge eines Rohrbruchs an einer Fernwärmeleitung beschädigt worden. Diese verläuft parallel zum Schwanheimer Ufer und unterquert die Autobahnausfahrt an dieser Stelle.

Das beschädigte Rohr unterhalb der Autobahnausfahrt konnte kurzfristig repariert werden. Jedoch stellt die Leitungsführung vor Ort bei der Wiederherstellung der Straßenoberfläche erhöhte Anforderungen an die Bauausführung. So werden unter anderem die dicht unter der Fahrbahn verlaufenden Rohre zum Schutz von einer Betonhaube überspannt, die im Zuge der Maßnahme erneuert wird. Im Anschluss wird die Baugrube verfüllt sowie Fahrbahn und Leitplanke wieder hergestellt.

Die Baumaßnahme dauert voraussichtlich bis zum 18. Dezember 2017. Bis dahin steht im Bereich der Baustelle weiterhin nur eine Fahrbahn zur Verfügung. Die NRM Netzdienste Rhein-Main GmbH bittet alle Betroffenen um Verständnis. Die Arbeiten werden so schnell wie möglich ausgeführt.

04.12.2017 | Frankfurt am Main

Das GuD-Gemeinschaftskraftwerk Bremen blickt auf zwölf erfolgreiche Monate Regelbetrieb zurück.

Das hochmoderne Kraftwerk war rund 6.000 Stunden am Netz und erzeugte 1,8 Milliarden Kilowattstunden (kWh) Strom. Dies entspricht dem Jahresbedarf von rund 720.000 Haushalten mit einem Stromverbrauch von 2.500 kWh. Wesentliche Teile der Kraftwerkskapazität stehen über einen gesonderten Bezugsrechtevertrag für die Versorgung der DB Energie zur Verfügung, dem Energiedienstleister der Deutschen Bahn: Rund 45 Prozent der installierten Leistung gehen auf diesem Wege direkt an die Deutsche Bahn. Leider hat dies nicht geholfen, eine angemessene Rentabilität für den Block zu erzielen.

Seit dem 1. Dezember 2016 ist die Anlage im Regelbetrieb am Netz und hat in dieser Zeit, mit wenigen Unterbrechungen, Strom für den Markt geliefert. Mainova-Vorstandsmitglied Norbert Breidenbach: „Das hocheffiziente Kraftwerk leistet einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit und stellt aufgrund der hohen Flexibilität eine optimale Ergänzung zu den volatilen erneuerbaren Energien dar. Moderne Gas- und Dampfturbinenkraftwerke sind ein Schlüssel für die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende. Die Leistung muss aber auch angemessen vergütet werden. Stattdessen sind die hocheffizienten Anlagen aufgrund der politischen Rahmenbedingungen nicht wettbewerbsfähig und werden aus dem Markt gedrängt.“

Die Mainova AG ist mit 25,1 Prozent an der Gemeinschaftskraftwerk Bremen GmbH & Co. KG beteiligt und damit zweitgrößter Anteilseigner. Hauptgesellschafter ist die swb in Bremen mit 51,8 Prozent.

06.12.2017 | Frankfurt am Main

Der Aufsichtsrat der Mainova AG hat in seiner Sitzung am 6. Dezember 2017 die Bestellung von Norbert Breidenbach als Mitglied des Vorstands bis zum 30. November 2020 verlängert.

Er wird damit weiterhin folgende Bereiche und Stabsstellen sowie Tochtergesellschaften verantworten: Vertrieb Privat-, Gewerbe- und Geschäftskunden, Energiebezug und -handel, Vertriebs- und Handelssteuerung, Konzernmarketing, Erzeugung Wärme und Strom, Fernwärme, Risikomanagement, Grundsatzfragen Handel und Vertrieb, Arbeitsmedizinischer Dienst, Arbeitssicherheit und Umweltschutz und MSD Mainova ServiceDienste.

Norbert Breidenbach wurde im Juli 2013 in den Vorstand der Mainova AG berufen. Uwe Becker, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Mainova AG, sieht das Unternehmen für die Zukunft gut gerüstet und begrüßt auch die getroffene Personalentscheidung, die für ein hohes Maß an Kompetenz innerhalb des Vorstands steht: „Ich bin davon überzeugt, dass der Vorstand der Mainova AG hervorragend aufgestellt ist, um das Unternehmen als einen der führenden Energiedienstleister in Deutschland weiter zu entwickeln.“

„Ich begrüße die Entscheidung des Aufsichtsrats außerordentlich und freue mich, dass Norbert Breidenbach sich auch zukünftig als erfahrenes Vorstandsmitglied für die Mainova AG einbringen wird“, erklärt Dr. Constantin H. Alsheimer, Vorsitzender des Vorstands. „Ich freue mich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit und gratuliere Herrn Breidenbach auch im Namen meines Vorstandskollegen Lothar Herbst und aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Mainova-Verbunds zu seiner erneuten Bestellung.“

„Ich danke dem Aufsichtsrat für das erneute Vertrauen in meine Person und meine Arbeit“, sagt Norbert Breidenbach. „Die Energiewende ist verbunden mit vielen Chancen, aber auch mit großen Herausforderungen und einer hohen Veränderungsdynamik. Ich freue mich, in diesen Zeiten weiterhin mitgestalten und die Entwicklung der Mainova AG als einer der bedeutendsten Regionalversorger mit aller Kraft vorantreiben zu dürfen.“

Der Vorstand der Mainova AG setzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen: Dr. Constantin H. Alsheimer (Vorstandsvorsitzender), Norbert Breidenbach und Lothar Herbst.


07.12.2017 | Frankfurt am Main

Die Aktion „Raustauschwochen“ der Mainova AG ist erfolgreich abgeschlossen worden.

Von März bis Oktober dieses Jahres stellten rund 300 Kunden des regionalen Energieversorgers ihre Heizanlagen auf moderne Gasbrennwerttechnologie um. Die neuen Kessel sparen über die zu erwartende Betriebsdauer rund 20.000 Tonnen CO2 ein. Dies entspricht den Emissionen von rund 10.000 Mittelklassewagen pro Jahr.

Im Aktionszeitraum der „Raustauschwochen“ förderte Mainova mit bis zu 1.000 Euro die Heizungsumstellung auf moderne Erdgastechnologie: Von März bis Oktober gab es 200 Euro zusätzlich zu der regulären Förderung des Unternehmens von 800 Euro im Rahmen seines Klima-Partner-Programms. Insgesamt nahmen 30 Energieversorger in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland an der Initiative zusammen mit den Heizgeräteherstellern und dem Handwerk teil. Mehr als 4.200 alte Kessel wurden darüber im Jahr 2017 modernisiert. Ziel der Aktion ist es, mehr Effizienz in die Heizungskeller zu bringen: Allein in Frankfurt und der Region Rhein-Main sind 40 Prozent der Öl-Heizungen älter als 20 Jahre und stehen zur Erneuerung an.

Mainova-Vorstandsmitglied Norbert Breidenbach: „Aufgrund der guten Erfahrungen wird Mainova die Aktion auch im nächsten Jahr fortsetzen. Denn Klimaschutz fängt auch im Heizungskeller an. Die Umstellung auf eine effiziente und umweltschonende Wärmeversorgung ist wichtig für das Gelingen der Energiewende. Dazu trägt Erdgas als emissionsarmer Brennstoff in Verbindung mit moderner Gerätetechnik maßgeblich bei.“

Die Raustauschwochen 2018 finden wieder zwischen März und Oktober statt. Die von „Zukunft Erdgas“ initiierte Aktion soll im kommenden Jahr auf weitere Bundesländer ausgeweitet werden.

12.12.2017 | Frankfurt am Main

Mainova versorgt Kronberg im Taunus weiterhin zuverlässig mit Erdgas.

Kronbergs Bürgermeister Klaus Temmen und der Erste Stadtrat Robert Siedler sowie die Mainova-Vorstände Dr. Constantin H. Alsheimer und Lothar Herbst habenden neuen Vertrag über die Wegenutzung für das Gas-Verteilnetz unterschrieben. Dieser tritt am 23. Dezember 2017 in Kraft. Seit mehr als 100 Jahren strömt Erdgas durch das inzwischen 60 Kilometer lange Kronberger Gasnetz.

„Wir bedanken uns bei allen Unternehmen, die an dem Konzessionswettbewerb teilgenommen haben und aus der die Mainova letztlich erfolgreich hervorgegangen ist. Dadurch können wir unsere langjährige und zuverlässige Partnerschaft mit der Mainova fortsetzen“, so Bürgermeister Klaus Temmen und Erster Stadtrat Robert Siedler.

„Seit 1911 gewährleisten wir die zuverlässige Gasversorgung der Kronberger Bürger und Unternehmen. Damit ist Kronberg eine der ältesten Partnerkommunen unseres Unternehmens außer-halb Frankfurts. Wir freuen uns, dass wir diese hervorragende Zu-sammenarbeit auch in Zukunft erfolgreich fortsetzen werden. Mainova steht der Stadt auch künftig als kompetenter Ansprech-partner bei allen Fragen der Energieversorgung zur Seite“, betonte Mainova-Vorstandsvorsitzender Dr. Constantin H. Alsheimer.

Mainova-Vorstandsmitglied Lothar Herbst ergänzte: „Die Bedeutung von Erdgas nimmt im Zuge der Energiewende weiter zu. Der umweltschonende, effiziente und kostengünstige Energieträger besitzt eine Schlüsselrolle hinsichtlich einer nachhaltigen Energieversorgung. Er ist fester Bestandteil im Energiemix der Zukunft. Auch setzen weiter viele Immobilienbesitzer bei Neubauten oder Modernisierungen auf Erdgas.“

Die Betriebsführung des Kronberger Gasnetzes verantwortet weiterhin die Mainova-Tochter NRM Netzdienste Rhein-Main GmbH.

13.12.2017 | Frankfurt am Main

Auf dem Parkplatz des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) in der Frankfurter Straße in Eschborn stehen ab sofort zwei öffentlich zugängliche Elektroladesäulen der Mainova AG zur Verfügung.

Die mit dem regenerativen Mainova-Ökostrom „Novanatur“ betriebenen Stromtankstellen hat der regionale Energieversorger im Auftrag des BAFA dort errichtet. Am Mittwoch (13.12.) nahmen BAFA-Präsident Andreas Obersteller, Eschborns Bürgermeister Mathias Geiger und Mainova-Vorstandsvorsitzender Dr. Constantin H. Alsheimer die neuen Ladepunkte in Betrieb.

BAFA-Präsident Andreas Obersteller: „Das BAFA bezuschusst den Kauf von Elektrofahrzeugen mit bis zu 2.000 Euro. Neben dem Kaufpreis ist die Ladeinfrastruktur ein wichtiges Kriterium für den Umstieg auf ein E-Auto. Mit der Elektrotankstelle bietet das BAFA eine innovative Lademöglichkeit in Eschborn. Damit wird der Umstieg auf ein Elektroauto in der Region attraktiver.“

Mainova-Vorstandsvorsitzender Dr. Constantin H. Alsheimer: „Als führender Energieversorger in Hessen treiben wir die Elektromobilität in unserer Heimatregion voran. Wir sehen den Schlüssel zum Ausbau der Ladeinfrastruktur vor allem im halb-öffentlichen und privaten Bereich. Hierfür bietet Mainova unterschiedliche Produktlösungen zur Miete oder zum Kauf an. So unterstützen wir Firmen und Privatkunden bei der Einrichtung eigener leistungsstarker Ladepunkte für Elektrofahrzeuge.“

Bürgermeister Mathias Geiger begrüßt dieses Engagement: „Wir freuen uns, dass das BAFA und Mainova auch hier in Eschborn die Infrastruktur für Elektromobilität ausbauen. Nur so können wir die Pendler im Gewerbegebiet Süd dazu bewegen, auf umweltfreundliche Fahrzeuge umzusteigen.“

Mainova betreibt seit 2011 öffentliche Stromtankstellen, an denen Elektrofahrzeuge mit regenerativem Ökostrom betankt werden können. Insgesamt sind es zurzeit 46, davon 18 in Frankfurt und 28 weitere im Umland. Darüber hinaus hat Mainova bisher rund 140 Ladestationen im Kundenauftrag errichtet. Dies können Privatpersonen genauso wie Unternehmen sein sowie Wohnungsbaugesellschaften oder Supermärkte, die für ihre Anwohner, Kunden oder Mitarbeiter Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge zur Verfügung stellen möchten.

Weitere Informationen finden sich im Internet unter www.mainova-ladelösungen.de.

Foto (von links): Eschborns Bürgermeister Mathias Geiger, Mainova-Vorstandsvorsitzender Dr. Constantin H. Alsheimer und BAFA-Präsident Andreas Obersteller nehmen die Mainova-Stromtankstelle auf dem BAFA-Parkplatz offiziell in Betrieb.

18.12.2017 | Frankfurt am Main

Mainova hat als bisherige Hauptanteilseignerin die verbliebenen 37,8 Prozent der Anteile an der Erdgas Westthüringen Beteiligungsgesellschaft mbH (EWT) von der Gas-Union GmbH erworben.

Damit wird Mainova alleinige Gesellschafterin der EWT. Die Unterzeichnung der entsprechenden Verträge erfolgte am 18.Dezember 2017. 

Zweck der EWT ist die Beteiligung an Energieversorgungs-unternehmen in Thüringen, einschließlich der Vertretung in den Organen dieser Unternehmen. So ist die EWT mit 49 Prozent an der Ohra Energie GmbH, mit 49 Prozent an der Werraenergie GmbH und mit 23,9 Prozent an der Eisenacher Versorgungs-Betriebe GmbH beteiligt.  

Mainova war bereits seit dem Jahr 1991 mit 56 Prozent an der EWT beteiligt. Im Jahr 2015 erfolgte eine Erhöhung der Gesamtbeteiligung der Mainova auf 62,2 Prozent. Mit dem aktuell erfolgten weiteren Schritt, die restlichen Anteile zu erwerben, konnte der konsequent verfolgte Weg zur alleinigen Gesellschafterin der EWT nun abgeschlossen werden.

20.12.2017 | Frankfurt am Main

Fortsetzung einer vertrauensvollen Partnerschaft: Kriftel hat den Gaskonzessionsvertrag erneut an Mainova vergeben.

Den neuen Vertrag über die Wegenutzung für das Gas-Verteilnetz haben Kriftels Bürgermeister Christian Seitz und der Erste Beigeordnete Franz Jirasek sowie die Mainova-Vorstände Dr. Constantin H. Alsheimer und Norbert Breidenbach unterzeichnet. Rund 2.200 Haushalte und Unternehmen sind an das rund 32 Kilometer lange Krifteler Gasnetz angeschlossen.

Bürgermeister Christian Seitz: „Mainova ist immer ein zuverlässiger Partner gewesen, der stets die Versorgungssicherheit für die Bürger gewährleistet hat. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!“ Auch der Erste Beigeordnete Franz Jirasek, der das Ausschreibungsverfahren bis zur Zuschlagserteilung begleitet hat, zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden: „Ich freue mich, dass wir nun den Zuschlag erteilen konnten. Gerade heute ist dies – aufgrund der rechtlichen Vorgaben – nur noch mit Begleitung durch eine Anwaltskanzlei und damit beträchtlichen Kosten durchführbar.“

„Mainova gewährleistet seit 1925 die zuverlässige Gasversorgung der Krifteler Bürger und Unternehmen. Dass wir diese hervorragende Zusammenarbeit auch in Zukunft erfolgreich fortsetzen werden, freut uns. Auch steht unser Unternehmen der Stadt weiterhin als kompetenter Ansprechpartner bei allen Fragen der Energieversorgung zur Seite“, betonte Mainova-Vorstandsvorsitzender Dr. Constantin H. Alsheimer.

Mainova-Vorstandsmitglied Norbert Breidenbach ergänzte: „Hinsichtlich einer nachhaltigen Energieversorgung besitzt der umweltschonende, effiziente und kostengünstige Energieträger Erdgas eine Schlüsselrolle. Im Zuge der Energiewende wird seine Bedeutung weiter zunehmen. Er ist ein fester Bestandteil im Energiemix der Zukunft. Auch setzen Immobilienbesitzer bei Neubauten oder Modernisierungen weiter auf Erdgas.“

Die Mainova-Tochter NRM Netzdienste Rhein-Main GmbH verantwortet weiterhin als Netzbetreiber den sicheren und zuverlässigen Betrieb des Krifteler Gasnetzes.

21.12.2017 | Frankfurt am Main

„Retten –Löschen – Bergen – Schützen“ – Feuerwehren leisten einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit der Bevölkerung. So auch die Freiwillige Feuerwehr Sulzbach.

Zu Einsätzen und Übungen gelangen die ehrenamtlichen Kräfte künftig im neuen Mannschafts-Transportwagen. Mit einer Spende von 25.000 Euro hat die Mainova AG die Anschaffung des Fahrzeugs unterstützt. Gemeinsam mit dem Sulzbacher Bürgermeister Elmar Bociek hat Julia Brähler, Leiterin Sponsoring, den 8-Sitzer am jährlichen Feuerwehr-Ehrenabend offiziell an die Lebensretter übergeben.

Auch die Jugendfeuerwehr profitiert von dem Neuzugang. Die Nachwuchskräfte nutzen das Fahrzeug für ihre Übungseinsätze. Das erforderliche Einsatzmaterial kann im Transporter mitgeführt werden. Im Heck befindet sich eigens Platz dafür.

Der Vorsitzende der Freiwilligen Feuerwehr Sulzbach Jan Winkels sagte: „Wir möchten uns ganz herzlich bei der Mainova AG bedanken, die mit ihrer großzügigen Spende die Anschaffung unseres neuen Mannschaftstransporters nach unsere Wünschen überhaupt erst ermöglicht hat. Wir freuen uns heute ein Fahrzeug in Dienst stellen zu dürfen, das alle unsere Wünsche in nächster Zukunft hoffentlich erfüllen wird.“

Bürgermeister Elmar Bociek: „Der generösen Spendengeste, die unter Beweis stellt, dass die Mainova AG das Ehrenamt in der Region aufmerksam wahrnimmt und nach Kräften unterstützt, gebührt unsere ausdrückliche Anerkennung. Im konkreten Fall wirkt die Mainova AG aktiv an der perspektivischen Einsatzfähigkeit der Freiwilligen Feuerwehr Sulzbach mit. Dafür herzlichen Dank!“

Julia Brähler, Leiterin Sponsoring bei Mainova, betonte anlässlich der Übergabe: „Ehrenamt ist das Rückgrat unserer Gesellschaft. Mit ihrem Engagement sorgen die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr für die Sicherheit aller Sulzbacher. Dass wir durch unsere Unterstützung einen kleinen Teil dazu beitragen können, freut uns. Denn als Partner der Region übernehmen wir gesellschaftliche Verantwortung und engagieren uns für die Bürgerinnen und Bürger und das Gemeinwohl in unserer Heimat.“