Hauptversammlung der Mainova AG

Energiepolitik

Unternehmen

29.05.2019 | Frankfurt am Main

· Dr. Alsheimer: „Mainova seit zwanzig Jahren auf erfolgreichem Kurs“
· Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann neuer Aufsichtsratsvorsitzender
· RWE / E.ON-Deal würde einseitige Marktmacht zulasten des Wettbewerbs schaffen

Drei Mitarbeiter der Mainova AG

Mit 144,3 Millionen Euro erwirtschaftete die Mainova AG im Jubiläumsjahr das höchste bereinigte Geschäftsergebnis (nach IFRS) in der Unternehmensgeschichte. Auf der Hauptversammlung der Mainova AG am 29. Mai 2019 im Frankfurter Palmengarten betonte Mainova-Vorstandsvorsitzender Dr. Constantin H. Alsheimer die positive Entwicklung des regionalen Energieversorgers seit seiner Gründung 1998. „Mainova ist seit zwanzig Jahren auf erfolgreichem Kurs und steht mit Vertrieb, Erzeugung, Netz und Beteiligungen auf mehreren Standbeinen“, sagte Alsheimer. Mit seinen Erzeugungsanlagen auf höchstem technischen Niveau und dem mehr als 14.000 Kilometer umfassenden Leitungsnetz gewährleistet das Unternehmen die zuverlässige Versorgung mit Strom, Gas, Wärme und Wasser. „Mit unserer Energie halten wir die Region am Laufen“, stellte der Mainova-Vorstandsvorsitzende fest.

Im Jahr der Liberalisierung der Energiemärkte 1998 gegründet, habe Mainova von Beginn an auf Markt und Wettbewerb gesetzt. Dieser sei aber nicht immer gegeben. Deswegen forderte Alsheimer von der Politik, bei der Umsetzung der Energiewende auf Marktmechanismen zu setzen und Wettbewerbsverzerrungen zu reduzieren.

In diesem Zusammenhang erneuerte er seine Kritik am geplanten Deal zwischen den Energieversorgern RWE und E.ON aufgrund der entstehenden einseitigen Marktmacht zulasten des Wettbewerbs. „Auf zwei Dritteln der Fläche Deutschlands wäre die neue E.ON der größte Stromanbieter. In diesen Regionen läge der Marktanteil der neuen E.ON im Bereich der Grundversorgung bei sage und schreibe 70 Prozent – und habe damit eine Quasi-Monopolstellung“, führte Alsheimer aus.

Neuwahl des Aufsichtsrats

Die Aktionäre erteilten Vorstand und Aufsichtsrat mit einer deutlichen Mehrheit von 99,99 Prozent Entlastung für das Geschäftsjahr 2018.

Neu in den Aufsichtsrat wurde Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann gewählt. In seiner konstituierenden Sitzung wählte das Gremium ihn anschließend zum neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrats. Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann: „Ich bedanke mich für das mir entgegen gebrachte Vertrauen und freue mich auf die neue Aufgabe im Aufsichtsrat der Mainova AG. Die sichere, zuverlässige und bezahlbare Versorgung mit Energie und Wasser ist für die wachsende Stadt Frankfurt und ihre Einwohner eine wichtige Grundvoraussetzung, für die ich mich persönlich einsetze.“

Feldmann folgt auf Frankfurts Bürgermeister und StadtkämmererUwe Becker, der seit 2013 den Aufsichtsrat leitete und auch weiter hin Aufsichtsratsmitglied bleibt. „Wir danken Uwe Becker herzlich für sein engagiertes Wirken und seinen weitsichtigen Rat als bisheriger Aufsichtsratsvorsitzender“, sagte Alsheimer.

Ebenfalls neu in den Aufsichtsrat gewählt wurden die Frankfurter Stadträte Claus Möbius und Eugenio Munoz del Rio sowie der Frankfurter Stadtverordnete Roger Podstatny. Wiedergewählt wurden neben Uwe Becker auch Gabriele Aplenz und Dr. Matthias Cord, beide Thüga AG, sowie die Frankfurter Stadträte Prof. Dr. Daniela Birkenfeld, Markus Frank und Rosemarie Heilig.

Alsheimer bedankte sich bei den ausgeschiedenen Aufsichtsratsmitgliedern Michaela Wanka und Stefan Majer, besonders aber bei Dr. h.c. Ernst Gerhardt, „der die Geschicke dieses Unternehmens über 40 Jahre maßgeblich mit geprägt hat und damit im positiven Sinne Mitverantwortung trägt für unser heutiges, gutes Fundament.“

Darüber hinaus wurden bereits einige Tage zuvor von den Mitarbeitern der Mainova und ihren Gesellschaften die Vertreter der Arbeitnehmer im Aufsichtsrat gewählt. Diese sind: Peter Arnold, Dr. Jörg Becker, Nicole Brunner, Thomas Dumke, René Gehringer, Uwe Hartmann und Holger Klingbeil sowie als Vertreter der Gewerkschaften Cornelia Kröll, Beate Mensch und Ralf Stamm.

Abschließend betonte der Mainova-Vorstandsvorsitzende: „Der Aufsichtsrat zeichnet sich für den Vorstand neben seiner Kontrollfunktion auch als wertvoller Impuls- und Ratgeber aus. Wir freuen uns auf die Fortsetzung der guten und vertrauensvollen Zusammenarbeit und wünschen Oberbürgermeister Peter Feldmann in seiner Funktion als neuer Aufsichtsratsvorsitzender gutes Gelingen und viel Erfolg.“

Die Rede von Mainova-Vorstandsvorsitzendem Dr. Constantin H. Alsheimer finden Sie im Internet unter www.mainova.de/hauptversammlung oder www.youtube.com/mainova