Pressemitteilungen der Mainova AG in der Übersicht

Aktuelle Pressemitteilungen

Pressemitteilungen 2019

14.05.2019 | Frankfurt am Main

Mainova hat zwei bestehende Windenergieanlagen in Karben-Kloppenheim erworben. Die 2009 errichteten Anlagen des Typs Vestas V90 verfügen über jeweils zwei Megawatt (MW) Nennleistung. Am Dienstag hat sich der Frankfurter Bürgermeister und Mainova-Aufsichtsratsvorsitzende Uwe Becker gemeinsam mit dem Mainova-Vorstandsvorsitzenden Dr. Constantin H. Alsheimer vor Ort darüber informiert. Karbens Bürgermeister Guido Rahn begleitete sie bei dem Besuch des Windparks auf Karbener Gebiet.

Windpark Karben

Die Nabenhöhe der Windkraftanlagen beträgt 105 Meter, der Rotordurchmesser 90. Rund 6.500 Megawattstunden pro Jahr klimafreundlichen Strom produzieren die beiden Anlagen. Das entspricht rechnerisch dem Jahresverbrauch von etwa 2.600 Zwei-Personen-Haushalten. Im Vergleich zu konventioneller Erzeugung sparen die Windräder rund 3.200 Tonnen Kohlendioxid ein. Etwa 255.000 Bäume müssten gepflanzt werden, um diese Menge zu kompensieren.

Frankfurts Bürgermeister und Mainova-Aufsichtsratsvorsitzender Uwe Becker sagt: „Frankfurt verfolgt zukunftsgerichtete Klimaschutzziele. Windkraft kann einen Beitrag dazu leisten. Wenn sie dazu noch in unmittelbarer Nähe unserer Stadt genutzt wird, ist das umso besser. Dass Mainova die Stadt und damit ihre Bevölkerung bei ihrem Zukunftsvorhaben unterstützt, freut mich besonders.“

Der Mainova-Vorstandsvorsitzende Dr. Constantin H. Alsheimer teilt mit: „Als Hessens größter Energiedienstleister investiert Mainova seit Jahren bereits erfolgreich in regenerative Erzeugungsanlagen. Die beiden Windräder in Karben sind ein weiterer Bestandteil unseres Portfolios. Vor den Toren Frankfurts produzieren sie zuverlässig CO2-neutral Strom und tragen damit zum Klimaschutz und der Energiewende bei.“

Guido Rahn, Bürgermeister der Stadt Karben, fährt fort: „Ich begrüße sehr, dass die Anlagen nunmehr von der Mainova betrieben werden und somit im Besitz eines regionalen Energieversorgers sind, mit dem die Stadt Karben gute Erfahrungen gemacht hat.“

Mainova hat erstmals vor zehn Jahren in Windkraft investiert. Damals erwarb der Energieversorger eine Beteiligung an einem Windpark im brandenburgischen Havelland. Anlagen in Rheinland-Pfalz, Hessen, Bayern und Frankreich kamen hinzu. Mit dem 4-MW-Windpark Karben-Kloppenheim an der Frankfurter Stadtgrenze beträgt das Windkraft-Erzeugungsportfolio heute mehr als 90 MW. 

Als weiteres Standbein folgten ab 2012 Freiflächen-Photovoltaikanlagen in Schleswig-Holstein, Bayern und Sachsen. Die größte Anlage ist mit rund 23 MW der PV-Park in Eggebek in Schleswig-Holstein. Insgesamt verfügt Mainova über Freiflächen-PV-Anlagen mit insgesamt rund 32 MW Leistung.

Zusätzlich bringt Mainova erneuerbare Energien auch in den urbanen Raum. Das Unternehmen ist bundesweiter Marktführer bei PV-Mieterstromanlagen. In Frankfurt und der Region betreibt sie derzeit rund 200 dieser Anlagen. Die Gesamtleistung beläuft sich auf mehr als 4 MW und wächst stetig.

29.04.2019 | Frankfurt am Main

3.400 Mannschaften aus der Region haben sich in diesem Jahr für die Trikotaktion der Mainova beworben.

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Aus der großen Lostrommel zogen Eintracht-Legende Karl-Heinz „Charly“ Körbel und der Mainova-Vorstandsvorsitzende Dr. Constantin H. Alsheimer in der Commerzbank-Arena die 500 Gewinner: 67 davon kommen allein aus Frankfurt.

An der Aktion, die in diesem Jahr zum 12. Mal stattfand, können Mannschaften aller Sportarten sowie Laufgruppen aus einem Umkreis von rund 100 Kilometern um Frankfurt teilnehmen. Die Bewerbungsfrist lief von Anfang März bis Mitte April. Die Gewinner erhalten einen kompletten Trikotsatz von Nike inklusive Veredelung mit Vereinsnamen und sportartspezifischer Nummerierung für einen Eigenbetrag von 119 Euro. Das entspricht rund 15 Prozent des regulären Verkaufspreises – den Restbetrag übernimmt Mainova.

Dr. Constantin H. Alsheimer: „Mit der Aktion unterstützen wir die Sportvereine in der Region, denn sie haben eine wichtige Funktion in der Gesellschaft. Seit 2008 haben wir fast 7.000 vergünstigte Trikotsätze gesponsert. Damit wollen wir uns auch für das Engagement der Vereine und ihrer Aktiven bedanken.“

Die Gewinner werden nun informiert. Sie können ihre Nike-Mannschaftssätze ganz einfach online über den Mainova-Trikot-Konfigurator ordern.

Weitere Informationen dazu finden sich im Internet auf www.mainova.de/trikots.

12.04.2019 | Frankfurt am Main

Die beiden öffentlichen Mainova-Trinkbrunnen in der Frankfurter Innenstadt sind ab sofort wieder in Betrieb.

In der Großen Bockenheimer Straße und in der Liebfrauenstraße an der Ecke zur Zeil können Passanten ihren Durst stillen und sich unterwegs erfrischen. Auf Knopfdruck sprudelt Trinkwasser einwandfreier Qualität und aus regionaler Gewinnung aus den Wasserspendern. Mainova hat diese an stark frequentierten Stellen in der Innenstadt errichtet, um vor Ort kostenfrei eines der am besten kontrollierten Lebensmittel anzubieten. Die rund zwei Meter hohen Edelstahlsäulen sind bei den Passanten äußerst beliebt. Sie nutzten diese täglich in Summe durchschnittlich 600 Mal.

Über die Mainova-Trinkbrunnen

Die festinstallierten Trinkbrunnen sind an das städtische Trinkwassernetz von Mainova angeschlossen. Sie sind von Frühjahr bis Herbst in Betrieb. Auf Knopfdruck kommen 0,5 Liter Trinkwasser in 30 Sekunden aus der Auslassdüse. Es ist ausreichend, den Auslöser einmal zu betätigen. Damit auch aus den Brunnen konstant frisches Wasser sprudelt, sorgt eine zeitgesteuerte automatische Spülung dafür, dass die Leitungen alle halbe Stunde durchspült werden. Eine monatliche hygienische Beprobung durch das zertifizierte Labor der Hessenwasser GmbH garantiert zudem die Reinheit des Trinkwassers. Bei Bedarf reinigt Mainova die Edelstahlsäule. Der Einsatz von Materialien, die durch den Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches e. V. zertifiziert sind, gewährleistet die hohe Trinkwasserqualität.

Über das Mainova-Trinkwasser

Mainova garantiert sicheres und einwandfreies Trinkwasser höchster Qualität für mehr als 750.000 Menschen in Frankfurt sowie mehr als 340.000 Einpendler. Das am besten kontrollierte Lebensmittel entstammt sauberen Quellen und wird nachhaltig in der Region gefördert. Verbraucher erhalten jederzeit ein frisches und wohlschmeckendes Lebensmittel zu fairen Preisen aus dem Wasserhahn. Qualität, die man schmeckt. Damit die Versorgung mit Trinkwasser von gleichbleibend hoher Güte reibungslos funktioniert, unterhält das Unternehmen ein aufwendiges System. Es umfasst lokale Gewinnung, Aufbereitung, Transport, regelmäßige Qualitätskontrolle und Bereitstellung des Trinkwassers. So wird Mainova seiner Verantwortung gegenüber allen Bürgerinnen und Bürgern gerecht. Verbraucherschutz hat oberste Priorität. Die hohe Qualität des Trinkwassers ist durch die Trinkwasserverordnung geregelt und wird laufend streng kontrolliert. In Frankfurt ist höchste Trinkwasserqualität selbstverständlich. Unter anderem hat die Stiftung Warentest die gute Qualität des Produkts bestätigt.

11.04.2019 | Frankfurt am Main

Bereinigtes Konzernergebnis (EBT) 144,3 Mio. Euro / Beteiligungen liefern weiterhin hohen Ergebnisbeitrag / Kundenbestand weiter gesteigert / Investitionen in regionale Infrastruktur und Erzeugung bleiben hoch / Mainova plädiert in der Energiepolitik für Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit und Wettbewerb

„Mainova ist ein vitales und gesundes Unternehmen, das gut aufgestellt ist“, sagte Dr. Constantin H. Alsheimer, Vorstandsvorsitzender der Mainova AG, anlässlich der heutigen Bilanz-Pressekonferenz in Frankfurt am Main. Das bereinigte Geschäftsergebnis stieg 2018 gegenüber dem Vorjahr um 12,1 Millionen Euro auf 144,3 Millionen Euro. Damit erzielte der regionale Energieversorger das bislang höchste bereinigte Ergebnis. Besonders die Beteiligungen an einzelnen Energieversorgungsunternehmen leisteten einen hohen Beitrag. „Unsere Entscheidungen der Vergangenheit zahlen sich aus“, betonte der Vorstandsvorsitzende.

Der regionale Energieversorger behauptete sich erfolgreich im Wettbewerb, wie der weiter wachsende Kundenbestand sowie die zunehmende Nachfrage nach Energiedienstleistungen zeigen. „Mit fairer Preisgestaltung und hoher Servicequalität konnten wir trotz hohem Wettbewerbsdruck erneut überzeugen“, sagte Alsheimer. „Ob Rechenzentren oder Flughafen mit gigantischem Strombedarf, die Commerzbank-Arena mit anspruchsvollem Wärme-Contracting, Banken, Börse oder die Messe: Wir entwickeln für unsere Kunden passgenaue Energielösungen. Und kümmern uns, dass Energie einfach funktioniert.“

Als zuverlässiger Partner für die Menschen und die Wirtschaft trug Mainova auch 2018 mit hohen Investitionen in die regionale Infrastruktur (112 Millionen Euro) zur Entwicklung des prosperierenden Standortes Frankfurt-Rhein-Main bei. Alsheimer: „Erstmals leben mehr als 750.000 Menschen in Frankfurt. An der Attraktivität der Mainmetropole hat Mainova einen erheblichen Anteil, denn wir ermöglichen mit unseren Infrastrukturleistungen eine zuverlässige Versorgung der Stadt, ihrer Bürger und Pendler mit Strom, Gas, Wasser und Wärme rund um die Uhr.“

Solide Geschäftsentwicklung

Mainova verzeichnete beim Umsatz einen leichten Anstieg auf 2.048,7 Millionen Euro (+49,0 Millionen Euro), unter anderem aufgrund von Kundenzuwächsen und höherer Netzentgelte.

Der Blick auf die Geschäftsentwicklung der einzelnen Segmente zeigt ein differenziertes Bild:

In der Stromversorgung standen einem positiven Vertriebsgeschäft und überregionalen Kundengewinnen vor allem Belastungen durch verpflichtende Umbaumaßnahmen als Folge der prosperierenden Stadt Frankfurt gegenüber. Das Ergebnis sank insgesamt um 10,8 Millionen Euro auf -3,4 Millionen Euro.

In der Gasversorgung führten vor allem eine milde Witterung und der hohe Wettbewerb, aber auch nicht operativ bedingte buchtechnische Effekte (u.a. marktbedingte Zinsänderungen für Rückstellungen) zu einem Rückgang des Ergebnisses um 29,5 Millionen Euro auf 51,8 Millionen Euro.

Das Segment Erzeugung und Fernwärme bildet alle Aktivitäten der Fernwärme einschließlich der Stromerzeugung in Frankfurt am Main sowie die Beteiligungen an Erzeugungsgesellschaften ab. Das Ergebnis stieg unter anderem aufgrund gewachsener Fernwärmenachfrage sowie höherer KWK-Erlöse für den Betrieb der hocheffizienten Mainova-Kraftwerke um 12,3 Millionen Euro auf 21,5 Millionen Euro. Stabilisierend auf das Fernwärmesegment wirkte sich die Einführung eines kostenbasierten Preissystems zum 1. Januar 2018 aus.

Das Segment Erneuerbare Energien und Energiedienstleistungen beinhaltet die Biomasse-, Windenergie- und Photovoltaikanlagen sowie das Contracting- und Energiedienstleistungsgeschäft. Neben ihren überregionalen Wind- und PV-Anlagen betreibt Mainova rund 200 Energiezentralen in der Region. Der derzeitige Ausbau des Segments ist mit Anlaufkosten verbunden, die 2018 das Ergebnis belasteten. So sank das Segmentergebnis trotz Steigerungen bei Erneuerbaren Energien und Contracting um 2,2 Millionen Euro auf 6,4 Millionen Euro.

In der Wasserversorgung trugen der trockene Rekordsommer 2018 und das allgemeine Wachstum der Stadt zu einem erhöhten Absatz bei. Das Segmentergebnis stieg leicht um 1,4 Millionen Euro auf 5,7 Millionen Euro.

Das Segment Beteiligungen profitierte von positiven Einmaleffekten bei einzelnen Energieversorgungsunternehmen. Zudem mussten im Vergleich zu 2017 keine nennenswerten Wertberichtigungen an Minderheitsbeteiligungen vorgenommen werden. Das Ergebnis stieg um 45,2 Millionen Euro auf 72,3 Millionen Euro.

„Mainova steht auf einem festen Fundament: Vertrieb, Erzeugung, Netze und Beteiligungen bilden die Grundlage für die solide Geschäftsentwicklung in den letzten 20 Jahren sowie für die Herausforderungen der Zukunft“, betonte Alsheimer.

Dazu gehört unter anderem die demografische Entwicklung. Von den rund 2.700 Mitarbeitern des regionalen Energieversorgers werden 22 Prozent  in den nächsten zehn Jahren in den Ruhestand wechseln. Mainova konzentriert sich deshalb verstärkt auf die Nachwuchsgewinnung und Ausbildung, unter anderem durch die Errichtung eines modernen technischen Ausbildungszentrums.

Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit und Wettbewerb in der Energiepolitik

Nach dem Abschlussbericht der von der Bundesregierung eingesetzten Kohlekommission soll 2038 die Energieversorgung aus Kohle enden. Die Vorschläge der Kommission sollten nun zügig in konkrete gesetzliche Regelungen überführt werden. Bei künftigen politischen Entscheidungen plädiert Mainova dafür, stärker auf Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit zu setzen. Alsheimer: „Anstatt weiterer politischer Eingriffe braucht es mehr Marktmechanismen wie das europäische Emissionshandelssystem (ETS) mit definiertem CO2-Abbaupfad.“

„Wir begrüßen, dass sich die Kohlekommission klar zugunsten der Kraft-Wärme-Kopplung und hochflexibler Gaskraftwerke positioniert hat“, führte er weiter aus. In diesem Zusammenhang forderte Alsheimer auch die Schaffung eines tragfähigen Investitionsrahmens für Gaskraftwerkskapazitäten. „Gas wird in Zukunft einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit leisten müssen. Bestehende Gaskraftwerkskapazitäten werden derzeit aber aufgrund von Marktverzerrungen nur zu rund einem Drittel genutzt“, so Alsheimer. „Es sollte daher ein dezentraler Leistungsmarkt geschaffen werden, der sich volkswirtschaftlich effizient an einem marktlich-wettbewerblichen Ansatz orientiert.“

Im Kontext des geplanten Deals zwischen den Energieversorgern RWE und E.ON plädierte Alsheimer für fairen Wettbewerb: „Allein das fusionierte Unternehmen E.ON würde eine marktbeherrschende Stellung zum Nachteil des Wettbewerbs und damit der Verbraucher erlangen. Die Aufsichtsbehörden sollten daher den Zusammenschluss genauestens prüfen und entsprechende Auflagen erteilen, um einen fairen Wettbewerb sicher zu stellen.“

Ausblick für 2019

Für das Geschäftsjahr 2019 geht der Vorstand unter den aktuellen Rahmenbedingungen von einem bereinigten EBT aus, das leicht unter dem Vorjahresniveau liegen wird.

Hier finden Sie den aktuellen Geschäftsbericht.

Foto (von links): Die Mainova-Vorstände Lothar Herbst, Diana Rauhut, Dr. Constantin H. Alsheimer (Vorstandsvorsitzender) und Norbert Breidenbach präsentieren den aktuellen Geschäftsbericht 2018.

10.04.2019 | Frankfurt am Main

Der Aufsichtsrat der Mainova AG hat in seiner heutigen Sitzung seine Kandidaten für die Wahl der Anteilseignervertreter im Aufsichtsrat benannt. Die turnusgemäße Wahl wird im Rahmen der ordentlichen Hauptversammlung der Mainova AG am 29. Mai 2019 stattfinden.

Folgende Anteilseignervertreter werden zur Wiederwahl vorgeschlagen:

  • Gabriele Aplenz, Thüga Aktiengesellschaft, München
  • Uwe Becker, Bürgermeister der Stadt Frankfurt am Main
  • Dr. Matthias Cord, Thüga Aktiengesellschaft, München
  • Prof. Dr. Daniela Birkenfeld, Stadträtin der Stadt Frankfurt am Main
  • Markus Frank, Stadtrat der Stadt Frankfurt am Main
  • Rosemarie Heilig, Stadträtin der Stadt Frankfurt am Main

Die bisherigen Anteilseignervertreter im Aufsichtsrat Dr. h. c. Ernst Gerhardt, Stefan Majer und Michaela Wanka sind aufgrund der Neuordnung der städtischen Vertreter nicht mehr für das Gremium vorgeschlagen. „Im Namen des Aufsichtsrats und des Vorstands der Mainova AG danke ich Herrn Dr. Gerhardt, Herrn Majer und Frau Wanka herzlich für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit“, erklärte der Vorsitzende des Aufsichtsrats Uwe Becker.

„Unser Dank gebührt dabei ganz besonders Herrn Dr. Gerhardt für sein großes Engagement im Aufsichtsrat über viele Jahrzehnte hinweg. Mehr als 40 Jahre hat er alle Entwicklungen und wesentlichen Entscheidungen der Mainova AG und ihrer Vorgängerunternehmen engagiert und mit klugem Sachverstand maßgeblich begleitet. Dabei stand für ihn immer das Wohl des gesamten Unternehmens und der Mitarbeiter im Fokus“, so Becker. 

Zur Neuwahl werden vorgeschlagen:

  • Peter Feldmann, Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main
  • Claus Möbius, Stadtrat der Stadt Frankfurt am Main
  • Eugenio Munoz del Rio, Stadtrat der Stadt Frankfurt am Main
  • Roger Podstatny, Stadtverordneter der Stadt Frankfurt am Main

Für das Amt des zukünftigen Aufsichtsratsvorsitzenden ist im Falle seiner Wahl Peter Feldmann vorgesehen.

20.03.2019 | Frankfurt am Main

Sonnenstrom für Mieter - pünktlich zum Frühlingsbeginn

Mainova Mieterstromprojekt in der Friedrich-Ebert-Siedlung
Mainova Mieterstromprojekt in der Friedrich-Ebert-Siedlung
Mainova hat in der Frankfurter Friedrich-Ebert-Siedlung eine Photovoltaik-Anlage (PV) mit rund 1.500 Kilowatt peak (kWp) Gesa

mtleistung errichtet. Pünktlich zum nahenden Frühling ist Hessens größte PV-Mieterstromanlage vollständig am Netz. Den lokal erzeugten, klimafreundlichen Sonnenstrom vom eigenen Dach können die Mieter vor Ort direkt nutzen.

So groß wie drei Fußballfelder

Bei diesem Projekt kooperiert Mainova mit der Wohnungsbaugesellschaft ABG Frankfurt Holding. Auf 35 Gebäuden des Quartiers befinden sich die PV-Module. Sie verteilen sich in der Steuernagelstraße auf einer Fläche von 20.000 Quadratmetern – so groß wie knapp drei Fußballfelder. Die Anlage produziert jährlich rund 1,3 Millionen Kilowattstunden Strom. Das entspricht dem Jahresverbrauch von 650 Haushalten. Circa 760 Tonnen beträgt die CO2-Ersparnis. 52.000 Bäume wären notwendig, um diese Menge zu kompensieren. 

Mainova-Vorstandsmitglied Norbert Breidenbach sagt: „Durch den Ausbau erneuerbarer Energien im urbanen Raum unterstützen wir aktiv den Klimaschutz in Frankfurt und der Rhein-Main-Region. In unserer Heimat scheint die Sonne bis zu 2.000 Sonnenstunden im Jahr. Das sind sehr gute Voraussetzungen für die umweltschonende Stromerzeugung mit Photovoltaik vor Ort. Zusätzlich erhalten Mieter durch unsere Zusammenarbeit mit der Wohnungswirtschaft die Möglichkeit, sich aktiv an der dezentralen Energiewende zu beteiligen.“

Der Chef der Wohnungsbaugesellschaft ABG Frankfurt Holding Frank Junker sagt: „Mit den Mieterstromanlagen und der Kooperation mit der Mainova AG zeigen wir gemeinsam auf, dass wir die Pariser Klimaschutzziele ernst nehmen und einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, dass erneuerbare Energien zum Einsatz kommen, die dann auch noch den Mieterinnen und Mietern über Mieterstrom zur Verfügung gestellt werden können. Das ist gelebter Klimaschutz made in Frankfurt am Main.“

Bundesweiter Marktführer

Bundesweit ist Mainova Marktführer bei PV-Mieterstromanlagen. Sie betreibt in Frankfurt und der Region derzeit rund 190 PV-Mieterstromanlagen. Die Gesamtleistung beläuft sich auf mehr als 4.000 kWp. Weitere Projekte sind bereits geplant oder werden momentan umgesetzt. Wie bei allen Mieterstrom-Projekten gewährleistet der Energiedienstleister auch in der Steuernagelstraße die gesamte Realisierung aus einer Hand. Er plant, finanziert, installiert und betreibt die Anlagen. Darüber hinaus bietet Mainova Mieterstrom-Kunden einen speziellen Tarif. Dieser ermöglicht jährliche Einsparungen von rund 90 Euro gegenüber dem Grundversorgungstarif bei 2500 Kilowattstunden Jahresverbrauch.

Wertvolle Daten

Zusätzlich hat Mainova alle Gebäude mit intelligenten Stromzählern ausgestattet. Diese enthalten auch Kommunikations-Einheiten. Energieverbrauch und -erzeugung werden so analysiert und der Betrieb der gesamten Anlage verbessert.

13.03.2019 | Frankfurt am Main

Anlässlich der Branchenmesse ISH in Frankfurt fiel heute (13.3.) der Startschuss für die Raustauschwochen 2019.

Die Mainova AG nimmt an der Aktion zur Modernisierung veralteter Heizungsanlagen zusammen mit rund 60 Unternehmen aus acht Bundesländern teil. Hausbesitzer im Netzgebiet der Mainova-Tochter NRM Netzdienste Rhein-Main erhalten im Aktionszeitraum von März bis Oktober bis zu 800 Euro, wenn sie ihre Heizung auf moderne Gasbrennwerttechnik umrüsten.

Dr. Constantin H. Alsheimer, Vorstandsvorsitzender der Mainova AG: „Rund 75 Prozent der verbrauchten Energie im Haushalt fällt fürs Heizen an. Effiziente Lösungen lohnen sich hier besonders. Moderne Heizungskessel sparen Energie und schonen die Umwelt. Hausbesitzer profitieren dabei langfristig von geringeren Brennstoffkosten und einer zuverlässigen, modernen Technologie.“

Mainova trägt mit zahlreichen Maßnahmen zur Umsetzung der dezentralen Energiewende beim Kunden vor Ort bei. Der Heizungstausch ist die am häufigsten in Anspruch genommene Förderung des regionalen Energieversorgers. Auch Brennstoffzellen werden unterstützt; außerdem die Umstellung auf Fernwärme – und seit diesem Jahr auch auf hocheffiziente Wärmepumpen. Ebenfalls neu ins Programm aufgenommen wurden Photovoltaik-Anlagen für selbstgenutzten Ökostrom. Besonders nachgefragt ist auch die Bezuschussung von Elektro- und Erdgasfahrzeugen.

Weitere Informationen zu den Effizienzförderungen der Mainova AG finden sich unter www.mainova.de/klimapartner und www.mainova.de/raustauschwochen.

04.03.2019 | Frankfurt am Main

Mit LED bis zu 85 Prozent weniger Stromverbrauch

Am morgigen Dienstag (5.3.) ist Internationaler Energiespartag: Ein guter Anlass, sich mit dem wichtigen Thema auseinanderzusetzen. Zu mehr Effizienz im privaten Haushalt geben die Mainova-Energieberater im Frankfurter Service Center, Stiftstraße 30, Auskunft. Am Donnerstag, dem 7. März 2019, beraten die Experten des regionalen Energiedienstleisters von 15 bis 18 Uhr gezielt zu effizienter Beleuchtung. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

„Moderne Beleuchtungsmittel verbrauchen deutlich weniger Strom. LED sparen gegenüber Glüh- und Halogenlampen bis zu 85 Prozent“, sagt Mainova-Energieberater Christian Wilk. Und das bei gleicher Helligkeit. Eine Anschaffung, die sich rechnet: „Gerade in der dunklen Jahreszeit sinken dadurch der Verbrauch und die Kosten, ohne Komfort einzubüßen“, betont er.

Mainova Service Center, Stiftstraße 30, 60313 Frankfurt am Main, geöffnet Montag bis Mittwoch von 8 bis 16.30 Uhr, Donnerstag von 10 Uhr bis 18 Uhr, Freitag von 8 Uhr bis 12 Uhr.

28.02.2019 | Frankfurt am Main

Sportvereine aufgepasst: Am 1. März startet die Bewerbungsphase für die diesjährige Mainova-Trikot-Aktion.

Unter dem Motto „Mainova-Trikots für Vereine“ verlost das Unternehmen 500 vergünstigte Trikotsätze. Mitmachen können Vereine aller Mannschaftssportarten sowie vereinsbasierte Laufgruppen. Anmelden ist nur online möglich. Am 15. April endet die Bewerbungsfrist.

Mainova führt die Trikot-Aktion bereits zum zwölften Mal durch. Bei den Vereinen ist sie sehr beliebt. Rund 3.000 Mannschaften haben sich allein 2018 beworben. Seit der ersten Trikot-Aktion im Jahr 2008 hat Mainova mehr als 6.200 Trikotsätze verteilt.

Die gesamte Abwicklung erfolgt digital. Auf der Website www.mainova-aktionen.de/trikots finden Sportvereine umfassende Informationen. Auch der Trikot-Konfigurator kommt wieder zum Einsatz. Dort erhalten die Gewinnervereine auf Klick die Trikotsätze.

Dr. Constantin H. Alsheimer, Vorstandsvorsitzender der Mainova AG, sagt: „Als Hessens größter Energiedienstleister liefert Mainova zuverlässig Strom, Gas, Wasser und Wärme. Gleichzeitig engagieren wir uns für die Menschen in unserer Heimatregion Frankfurt Rhein-Main. Hierbei liegt uns der Breitensport besonders am Herzen. Mit der Trikot-Aktion unterstützen wir die Sportvereine bei ihrer gesellschaftlich wertvollen Arbeit und entlasten die Vereinskassen. Denn Breitensport verbindet, Breitensport bewegt und er integriert.“

Die Gewinner erhalten einen kompletten und sofort einsatzbereiten Trikotsatz für einen Eigenbetrag von 119 Euro – Veredelung inklusive. Das entspricht nur rund 15 Prozent des regulären Verkaufspreises. Den Restbetrag übernimmt Mainova. Voraussetzung für die Teilnahme: Der Verein stammt aus einem Umkreis von rund 100 Kilometer um Frankfurt am Main.

04.02.2019 | Frankfurt am Main

Das unabhängige Energieverbraucherportal hat Mainova in vier Sparten ausgezeichnet.


So errang der Frankfurter Energiedienstleister direkt die Auszeichnung im erst vor kurzem neu eingeführten Segment Wärme. In den Sparten Strom und Gas überzeugte das Unternehmen bereits zum zehnten Mal und bestätigte zudem das Qualitätssiegel für Wasser.

Preis-Leistungsverhältnis zählt

Das Prädikat „TOP-Lokalversorger“ vergibt das Energieverbraucherportal an Versorger mit besonders verbraucherfreundlichen Angeboten und besonders gutem Kundenservice. Ausschlaggebend sind beispielsweise die Kriterien Preis-Leistungsverhältnis, Umweltengagement, regionales Engagement, Servicequalität und Datenschutz.

Ausgezeichnetes Trinkwasser

Im Segment Wasser erfüllt Mainova die Anforderungen seit der Erstvergabe der Auszeichnung im Jahr 2015. Zu den bewerteten Merkmalen zählen unter anderem Transparenz, Kundeninformation und -zufriedenheit, Wasserqualität, Ökologie sowie Engagement bei Zukunftsthemen.

Jetzt auch Wärme

Neu: Das Energieverbraucherportal zeichnet seit Mitte 2018 verantwortungsbewusste Unternehmen im Bereich Wärme aus, die ihren Kunden faire Tarife sowie eine nachhaltige und sichere Wärmeversorgung bieten. Wie in den übrigen Sparten stehen Unternehmen mit überdurchschnittlichen Qualitätsstandards im Mittelpunkt des unabhängigen Vergleichs.

Mainova-Vorstandsmitglied Norbert Breidenbach sagt: „Die wiederholte Auszeichnung bestätigt unsere Unternehmensphilosophie, im Wettbewerb mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis, fairen Vertragsbedingungen und hoher Servicequalität zu überzeugen. Darüber hinaus bieten wir unseren Kunden passgenaue Energielösungen. Dass auch unser Engagement für eine zuverlässige, nachhaltige und marktgerechte Wärmeversorgung auf Anhieb gewürdigt wird, freut uns besonders. Diesen Weg wollen wir künftig weiter verfolgen."

Über das Gütesiegel

Seit 2009 vergibt das unabhängige Energieverbraucherportal das Siegel „Top-Lokalversorger“ in den Sparten Strom und Gas, seit 2015 im Segment Wasser und seit Mitte 2018 im Segment Wärme. Bei der Bewertung werden neben dem Preis unter anderem das Umweltengagement, die regionale Verbundenheit sowie die Servicequalität berücksichtigt. Weitere Informationen unter www.top-lokalversorger.de und www.energieverbraucherportal.de.

01.02.2019 | Frankfurt am Main

Nach der Insolvenzanmeldung der BEV Bayerische Energieversorgungsgesellschaft mbH Ende Januar muss kein Strom- oder Gaskunde befürchten, bald im Dunkeln oder Kalten zu sitzen.

 Die Mainova AG als Grundversorger garantiert allen BEV-Kunden eine lückenlose Versorgung. Nach ersten Schätzungen sind bis zu 5.000 Kunden in Frankfurt am Main von der Aufgabe des Discount-Anbieters betroffen.

Mainova berät verunsicherte BEV-Kunden kostenlos unter der gebührenfreien Telefonnummer 0800 11 333 88 (montags bis freitags 9 Uhr bis 20 Uhr, samstags 10 bis 16 Uhr). Persönliche Beratung bietet Mainova in ihrem Frankfurter ServiceCenter in der Stiftstraße 30 an (geöffnet montags bis mittwochs von 8 bis 16.30 Uhr, donnerstags 10 bis 18 Uhr, freitags 8 bis 12 Uhr) oder im Mainova-Energiemobil regional vor Ort (www.mainova.de/energiemobil). Die Mainova-Mitarbeiter beantworten alle Fragen rund um die Themen Liefer- und Vertragsbedingungen, Tarife und Anbieterwechsel.


31.01.2019 | Frankfurt am Main

Der Abschlussbericht der von der Bundesregierung eingesetzten Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ entwirft ein Szenario für den Übergang zu einer Energieerzeugung ohne Kohle bis 2038.

Vor allem die Verlängerung des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes (KWK-G) ist eine klare Positionierung zur gleichzeitigen Strom- und Wärmeerzeugung mittels hocheffizienter KWK. Zusammen mit der Anerkennung der unverzichtbaren Rolle hochflexibler Gaskraftwerke im Energiesystem der Zukunft sind dies wichtige Schritte, um Klimaschutz, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit zu vereinbaren. Die möglicherweise hohen Abfindungen für die Betreiber von Braunkohlekraftwerken sind dagegen ein Wermutstropfen. „Der Kohleausstieg wäre bei weitem nicht so teuer, wenn mehr Marktmechanismen wie das europäische Emissionshandelssystem (ETS) mit definiertem CO2-Abbaupfad konsequent zur Anwendung kämen“, betont Dr. Constantin H. Alsheimer, Vorstandsvorsitzender der Mainova AG. Die Berücksichtigung neuer Technologien wie Power-to-Gas ist positiv zu werten.

„Besonders der Vorschlag für einen tragfähigen Investitionsrahmen für Gaskraftwerke trägt der Erkenntnis Rechnung, dass Deutschland nur mit ausreichenden konventionellen Kraftwerkskapazitäten auch im kommenden Jahrzehnt über eine sichere Stromversorgung verfügen wird“, führt Dr. Alsheimer aus. „Dies sollte volkswirtschaftlich effizient mit einem marktlich-wettbewerblichen Ansatz umgesetzt werden. Wir plädieren hier nach wie vor für einen dezentralen Leistungsmarkt.“

Aktuell werden bestehende Gaskraftwerkkapazitäten aufgrund von Marktverzerrungen nur zu rund einem Drittel genutzt. Von diesem Missstand ist auch das Gemeinschaftskraftwerk Irsching betroffen, an dem Mainova beteiligt ist. Sollten die Vorschläge der Kohlekommission vom Gesetzgeber umgesetzt werden, ist damit zu rechnen, dass sich Einsatzbedingungen für die hocheffizienten, emissionsarmen Gaskraftwerke mittelfristig verbessern werden.

„Die Empfehlung der Kommission, Anreize für den Wechsel von Kohle auf Erdgas zu geben, zeigt die hohe Bedeutung von Erdgas zur CO2-Einsparung. Dies ist ein wichtiges Zeichen für den Klimaschutz“, ergänzt Dr. Alsheimer. „Die Bundesregierung sollte nun nicht länger zögern, sondern zügig Klarheit herstellen und die Vorschläge der Kommission in entsprechende gesetzliche Regelungen überführen.“