Herausforderung Triathlon: in Frankfurt auf der „Road to Römer“

Erfahrungsbericht

14.07.2023

5 Minuten

Am 2. Juli fiel der Startschuss zur diesjährigen Mainova IRONMAN European Championship in Frankfurt, dem längsten Tag des Jahres im Rhein-Main-Gebiet. Mit dabei war unsere Kollegin Jenny Frenzel. Sie beschreibt ihre persönliche „Road to Römer“ und wie sie sich darauf vorbereitet hat.

Mainova Mitarbeiterin Jenny Frenzel läuft durch die Ziellinie beim Ironman Triathlon in Frankfurt

Mainova Redaktion

Bild: War dieses Jahr für Mainova am Start – unsere Kollegin Jenny Frenzel

Freut euch auf folgende Themen:

Mainova und die IRONMAN European Championship in Frankfurt, das ist eine gewachsene Partnerschaft im Lauf- und Ausdauersport. Am 2. Juli fiel der Startschuss zum längsten Tag des Jahres im Rhein-Main-Gebiet. Energiegeladen und voller Emotionen: Triathletinnen und Triathleten aus aller Welt und tausende Zuschauer feierten das große Sportfest. Mit dabei war unsere Kollegin Jenny Frenzel. Sie nimmt euch mit auf ihre „Road to Römer“. Es geht natürlich ums Schwimmen, Radfahren und Laufen. Aber auch um mentale Stärke und die Vereinbarkeit von Job und Triathlon-Vorbereitung. Sport ist ein wichtiger Ausgleich zum Alltag, daher schafft Mainova die Rahmenbedingungen für Engagement und Motivation. Und das hat sich ausgezahlt. 12:42:33 Std. und Platz 22 in der Altersklasse – Jenny, wir sind stolz auf dich! Auf alle anderen natürlich auch …

Magische Worte auf dem roten Teppich


Ich bin seit rund 2 Jahrzehnten Triathletin, arbeite seit 2,5 Jahren bei Mainova und bin glückliche Gewinnerin eines Mainova-Startplatzes bei der Mainova IRONMAN European Championship in Frankfurt. 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,2 km Laufen – diese Strecken habe ich beim großen Finale meiner „Road to Römer“ absolviert. Apropos, „Road to Römer“. Unter Triathleten ist dies bekannt als der Weg ins Ziel. Warum der Name? Wenn man am Römer den roten Teppich erreicht hat und durch die jubelnden Menschenmassen ins Ziel läuft, dann weiß man, dass man es geschafft hat. Im besten Fall genießt man jeden Schritt bis zu den Worten: „You are an Ironman!“ Zweimal durfte ich diesen Satz als Teammitglied einer Mainova-Staffel hören, als Einzelstarterin über die Langdistanz nun bereits zum 3. Mal.

Vorbereitung auf einen Triathlon: So kommt der Spaß nicht zu kurz


Triathlon-Starterin Jenny Frenzel von der Mainova

Die erste Frage, die ich oft gestellt bekomme, lautet: „Und wieviel trainierst du so?" Man könnte von einem Teilzeitjob sprechen, denn rund 3 Monate vor dem Wettkampf (dazu muss man sagen, dass ich bereits seit November 2022 einem spezifischen Trainingsplan gefolgt bin) hat sich das Trainingspensum pro Woche auf rund 15 bis 17 Stunden erhöht. Plus Anfahrtsweg, Umziehen usw. waren es gut und gerne 20 Stunden. Zum Training gehörten immer auch ein langer Lauf und eine lange Radausfahrt als sogenannte Kerneinheiten. Kerneinheiten sollte man unbedingt durchführen, vor allem wenn es manchmal eng wird mit der Zeit oder andere Hindernisse auftreten. Am Ende ist es wie im Job, wenn man einen guten Plan hat und ein gutes Team, dann macht es richtig Spaß!

Zwischen Vollzeitjob und Triathlon-Training

Ein gutes Team – das braucht es unbedingt, um eine Langdistanz mit wenig Stress und geringen Hürden zu meistern. Das Team fängt daheim mit Familie/Partner an, geht über einen guten Coach und schließt gute Trainingspartner ein. Mein Coach ist Nicole Leder, die in Frankfurt schon gewonnen hat. Für die intensive Vorbereitungsphase ist ein „Triathlon-Buddy“ nicht schlecht, damit die Zeit nicht zu lang und eintönig wird. Meine Trainingspartnerin für die Mainova IRONMAN European Championship Frankfurt habe ich übrigens durch Mainova gefunden: Die Frau eines Kollegen stellte sich dieses Jahr zum ersten Mal der Herausforderung und wir konnten uns gemeinsam vorbereiten.

Mehr Energie dank guter Arbeitsatmosphäre

Zugegeben, 20 Stunden Sport, einen Vollzeitjob und den Alltag unter einen Hut zu bekommen, ist nicht immer einfach. Aber mit ein bisschen Disziplin und Planung klappt das. Umso schöner ist es, wenn auch im Arbeitsumfeld für einen gesorgt wird. Mit Nachfragen, wie das Training läuft, Care-Paketen und viel Verständnis, dass man z. B. in der Mittagspause noch kurz eine Trainingseinheit absolviert. Genau das ist bei mir der Fall. Doch die größte Unterstützung, die ich tagtäglich in meinem Job erfahre, sind Zusammenhalt und Teamgeist. Diesen wertschätzenden Umgang empfinde ich als sehr angenehm! Dadurch hatte ich im Training ausreichend Energie und einen klaren Kopf, sodass die Vorbereitungen auf die Mainova IRONMAN European Championship reibungslos ablaufen konnten.


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Ausdauer und mentale Kraft

Was die individuelle Vorbereitung angeht, muss man für sich den richtigen Weg finden. Es gibt sicher so viele Trainingspläne wie Athletinnen und Athleten. Ich habe mich z. B. für eine Trainerin entschieden, die mit mir Woche für Woche das Training so geplant hat, dass es zu meinem beruflichen und privaten Leben passt. Und so sahen meine Tage oft aus:

Montag: Ruhetag, wenn die Einheiten am Wochenende intensiv waren
Dienstag: mit dem Rad zur Arbeit und zurück, danach oft Laufen
Mittwoch: Schwimmtraining, 3.000 bis 4.000 m
Donnerstag: Tempolauf
Freitag: Schwimmen und/oder ein langer Lauf
Samstag: Schwimmen oder ein langer Lauf und Radfahren
Sonntag: langes Radfahren mit Koppellauf

Zwei Wochen vor der Mainova IRONMAN European Championship in Frankfurt habe ich die Trainingsstunden pro Woche dann runtergefahren und lockerer gestaltet. Auch ganz wichtig war die mentale Vorbereitung, vor allem in den Tagen vor dem Wettkampf. Ob mit Meditation oder einer Atemübung mehr – ich wollte ruhig bleiben, auch wenn die Nervosität von Tag zu Tag stieg.

Der große Tag

Mit etwas Gänsehaut, vielleicht vor Aufregung oder weil es sehr frisch war, ging es morgens um 6:50 Uhr am Waldsee auf die Schwimmstrecke. Laut meiner Uhr war diese etwas länger als 3.800 m (nämlich 3.950 m), aber mit meiner Schwimmzeit war ich sehr zufrieden. Ein guter Wechsel aufs Rad – ohne Komplikationen. Auf der 182 km langen Radstrecke mit 1.600 Höhenmetern hatte es vor allem die 2. Runde in sich. Der Wind wurde stärker und auf dem Rückweg von Altenstadt nach Frankfurt mussten alle gut gegen Wind und Anstiege kämpfen.

Jenny Frenzel auf dem Fahrrad beim Ironman Triathlon in Frankfurt

Die ersten zwei von vier Runden auf der Laufstrecke vergingen wie im Flug, doch dann begann die wahre Herausforderung. Mit Kreislaufproblemen kämpfte ich mich durch die 3. Runde, in der letzten beflügelten mich nur noch der rote Teppich, die Gedanken an die Medaille und die Vorfreude auf die Worte: „You are an Ironman!" Ich nahm mir an den Verpflegungsstationen Zeit, bedankte mich bei den Helfern und dann war er auf einmal da: der Römer!
Es ging über den roten Teppich, vorbei an meiner Familie und zahlreichen Zuschauern: „You are an Ironman!" Ich habe den Tag sehr genossen. Die superschöne Strecke und die tolle Stimmung waren unglaublich beflügelnd. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an alle, die mich vor Ort oder via Tracker unterstützt haben!

Wir sind für die Menschen in Frankfurt und in der Rhein-Main-Region nicht nur ein zuverlässiger Energieversorger, sondern engagieren uns für Kultur, Bildung, Gesellschaft und eben für den Sport. Speziell beim Thema laufen könnt ihr z. B. in der Mainova Energie Akademie vom Expertenwissen unserer Coaches oder exklusiven Gewinnspielen profitieren. Weitere Infos rund um unser regionales Engagement, eine nachhaltige Energieversorgung oder E-Mobilität und digitale Services findet ihr immer hier bei uns im Blog.

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