Grafik Baustellen

Ausbau des Hochspannungsnetzes entlang der Vilbeler Landstraße

Zwischen Fechenheim und Bergen-Enkheim verlegt die NRM Netzdienste Rhein-Main, ein Unternehmen der Mainova, neue Hochspannungsleitungen entlang der Vilbeler Landstraße. Das Projekt stärkt die Stromversorgung in Frankfurt und schafft die Grundlage dafür, dass die Stadt auch künftig zuverlässig mit Energie versorgt werden kann.

Standort

Fechenheim, Seckbach, Bergen-Enkheim: entlang der Vilbeler Landstraße von Kreuzung Voltenseestraße bis zur Casimirstraße

Art der Arbeiten

Strom: Verlegung neuer Hochspannungsleitungen entlang der Vilbeler Landstraße, Schutzrohre werden in Leitungsgräben verlegt und Stromkabel eingezogen

Bauzeit

Juli 2023 bis voraussichtlich Frühjahr 2028

Bauabschnitte

15 Bauabschnitte

Baustellenlänge

Die Trasse der Ostspange entlang der Vilbeler Landstraße ist insgesamt rund 7 km lang.

Nutzen

Der Energiebedarf in Frankfurt wächst stetig. Die neuen Hochspannungsleitungen erhöhen die Leistungsfähigkeit des Stromnetzes und schaffen die Grundlage dafür, dass Frankfurt auch künftig zuverlässig mit Strom versorgt werden kann.

Zum Projekt

Frankfurt wächst, und mit der Stadt wächst der Bedarf an Strom. Elektroautos, Wärmepumpen, Rechenzentren und eine zunehmend digitalisierte Wirtschaft stellen das Stromnetz vor neue Anforderungen. Um diesen Bedarf dauerhaft decken zu können, baut die NRM Netzdienste Rhein-Main, ein Unternehmen der Mainova, das Hochspannungsnetz im Frankfurter Osten aus. Die Trasse verläuft entlang der Vilbeler Landstraße durch die Stadtteile Fechenheim, Seckbach und Bergen-Enkheim. Die Arbeiten laufen in zwei Phasen: Zunächst werden Schutzrohre in Leitungsgräben verlegt, anschließend werden die Hochspannungskabel eingezogen.

Die Vorteile auf einen Blick

Für die Menschen

Der Ausbau des Hochspannungsnetzes sichert die Stromversorgung für Wohnungen und Gewerbeflächen im Frankfurter Osten langfristig ab. Mit dem modernisierten Netz ist Frankfurt gut aufgestellt für wachsende Anforderungen und profitiert von einer dauerhaft stabilen und zukunftsfähigen Stromversorgung.

Für die Umwelt

Die neuen Hochspannungsleitungen werden vollständig im Untergrund verlegt; auf oberirdische Masten oder Freileitungen wird verzichtet. Das schont das städtische Erscheinungsbild und schützt Tiere vor Kollisionen mit Leitungen. Darüber hinaus schafft der Ausbau die Voraussetzung dafür, dass Frankfurt künftig mehr Strom aus erneuerbaren Energien aufnehmen und verteilen kann. Ein wichtiger Beitrag zur Energie- und Wärmewende.

Für die Infrastruktur

Der Ausbau des Hochspannungsnetzes erhöht die Leistungsfähigkeit der Stromversorgung im Frankfurter Osten. Die gesamte Stadt ist damit besser aufgestellt für den wachsenden Energiebedarf durch z. B. Elektromobilität, Bevölkerungswachstum und Digitalisierung. Die neue Leitungsverbindung schafft zusätzliche Kapazitäten und erhöht die Zuverlässigkeit der Stromversorgung.

Aktuelle Verkehrseinschränkungen

PKWs, die im Stau stehen Während der Bauzeit kommt es abschnittsweise zu Verkehrseinschränkungen entlang der Vilbeler Landstraße. Die Verkehrsführung wird jeweils an die Baufortschritte angepasst. Punktuell kann es zu Einschränkungen für den Individualverkehr sowie zum Wegfall von Parkmöglichkeiten kommen. Der Fuß- und Radverkehr bleibt in der Regel aufrechterhalten. Sperrungen und Umleitungen werden frühzeitig kommuniziert.
Alle Meldungen auf www.mainziel.de

Häufige Fragen

Die Gesamtmaßnahme läuft voraussichtlich bis Sommer 2028. Entlang der Vilbeler Landstraße werden bis etwa Ende 2026 Schutzrohre in Leitungsgräben verlegt; ab Anfang 2027 folgt das Einziehen der Hochspannungskabel.

Die Baustelle rückt in kurzen Abschnitten voran. Die Vilbeler Landstraße ist jeweils einspurig befahrbar; eine Ampel regelt den Verkehr. Gehwege bleiben einseitig nutzbar, Radfahrende können passieren. Einfahrten werden über die Bauzeit so weit wie möglich freigehalten. Sperrungen und Umleitungen werden rechtzeitig angekündigt.

Ja. Die Arbeiten betreffen die Verlegung neuer Leitungen im Untergrund und haben keinen Einfluss auf die laufende Stromversorgung.

Es geht voran - Energiezukunft in Frankfurt

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