Hitzewelle sorgt für neuen Spitzenverbrauch beim Strom

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30.06.2026 | Frankfurt

Ein Umspannwerk steht auf einer Fläche Umspannwerk in Frankfurt Die Hitzewelle in der vergangenen Woche in Deutschland hatte auch Folgen für den Stromverbrauch: In Frankfurt kletterte die sogenannte Tageshöchstlast, also die höchste Leistungsnachfrage innerhalb eines Tages, am Donnerstag, den 25. Juni, und am Freitag, den 26. Juni, auf jeweils über 900 Megawatt. Das teilt der zuständige Netzbetreiber, die Mainova-Tochter NRM Netzdienste Rhein-Main, für ihr Netzgebiet in Frankfurt mit. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr lag dieser Wert bereits deutlich über 850 Megawatt, in den Jahren davor noch bei knapp über 800 Megawatt.
Bei der also erneut kräftig gestiegenen Lastspitze spielten die sehr hohen Temperaturen die entscheidende Rolle. Denn sie verursachten einen besonders hohen Kühlungsbedarf an diesen Tagen. Mainova-Vorstand Peter Arnold, unter anderem zuständig für die Aufgaben der NRM, erklärt: „Wieder einmal sorgt eine Hitzewelle für neue Spitzenwerte bei der Tageshöchstlast. Ich bin sehr stolz, dass unser leistungsstarkes Netz die Stromversorgung auch unter solchen extremen Bedingungen meistert. Aus gutem Grund. Wir investieren auf Rekordniveau in sichere Netze, um auch die künftigen Anforderungen durch Digitalisierung, Energiewende und Bevölkerungswachstum zu bewältigen. Denn dadurch steigt Frankfurts Strombedarf seit Jahren stark an. Deshalb soll sich die Leistung unseres Stromnetzes in den kommenden Jahren mehr als verdoppeln.“