Bürgerfest zum Baustart des Windparks Schäferköppel
03.07.2026 | Frankfurt am Main
Mit einem Bürgerfest hat die Mainova AG gemeinsam mit den Partnerkommunen Frankfurt am Main, Bad Homburg und Karben sowie der Frankfurter Bürgerenergiegenossenschaft eG (FraBeG) den Baustart des Windparks Schäferköppel eingeläutet. Das Projekt gilt als wichtiger Baustein für die regionale Energiewende und bringt erneuerbare Energieerzeugung direkt in die Rhein-Main-Region.
Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, sich vor Ort über das Vorhaben, den Baufortschritt und Beteiligungsmöglichkeiten zu informieren. Mainova bedankte sich zugleich für die enge Zusammenarbeit mit den Kommunen und die Unterstützung vor Ort.
„Der Windpark Schäferköppel ist ein gutes Beispiel dafür, wie Energiewende vor Ort gelingen kann. Wenn Kommunen zusammenarbeiten und Bürgerinnen und Bürger beteiligt werden, entsteht Akzeptanz und ein konkreter Nutzen für die Region“, sagt Frankfurts Oberbürgermeister Mike Josef.
„Bei unseren Projekten wie dem Windpark Schäferköppel setzen wir immer auf Zusammenarbeit, Partnerschaft und Beteiligung. Das sorgt für Akzeptanz, Vertrauen und faire Teilhabe an der Energiewende. Allein dieser Windpark wird mit seinen vier leistungsfähigen Anlagen rechnerisch rund 22.000 Haushalte mit grünem Strom versorgen“, unterstreicht Dr. Michael Maxelon, Vorstandsvorsitzender der Mainova AG.
Sauberer Strom für die Region – mit Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger
Auf den Gemarkungen von Nieder-Erlenbach und Ober-Erlenbach entstehen vier moderne Windenergieanlagen mit einer Leistung von jeweils 6,8 Megawatt. Künftig erzeugt der Windpark jährlich rund 54 Gigawattstunden grünen Strom – rechnerisch genug, um etwa 22.000 Zwei-Personen-Haushalte zu versorgen.
Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist die Bürgerbeteiligung: Über die FraBeG können sich Einwohnerinnen und Einwohner der Region demnächst finanziell am Windpark beteiligen und direkt vom wirtschaftlichen Erfolg profitieren. Zudem partizipieren die Standort-Kommunen dank der von Mainova freiwillig angebotenen Beteiligung nach §6 Erneuerbare-Energien-Gesetz finanziell an der klimafreundlichen Stromerzeugung.
Bauarbeiten schreiten planmäßig voran
Seit dem Frühjahr laufen die vorbereitenden Maßnahmen für den Bau des Windparks. Dazu gehören der Ausbau bestehender Wege, die Einrichtung von Kranstellflächen sowie die Vorbereitung der Fundamentflächen. Parallel beginnen die Arbeiten zur Netzanbindung des Windparks.
Dank der vorhandenen Infrastruktur können Transporte weitgehend über bestehende Straßen erfolgen. Während der Bauphase informiert Mainova Besucherinnen und Besucher des Gebiets frühzeitig über mögliche Einschränkungen.
Engagement für Klimaschutz und Versorgungssicherheit
Derzeit betreibt Mainova 23 PV- und Windparks in ganz Deutschland – darunter einen der größten deutschen Solarparks. Rund 470 Gigawattstunden Strom werden in den Anlagen jährlich erzeugt. Mit dem Windpark Schäferköppel baut Mainova ihr Engagement für eine klimafreundliche und zugleich verlässliche Energieversorgung in der Region weiter aus. Die dezentrale Erzeugung stärkt die Versorgungssicherheit, reduziert die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern und schafft regionale Wertschöpfung. Mit weiteren geplanten Projekten in der Rhein-Main-Region stärken wir in der Zukunft unsere Rolle als Ermöglicher.
Foto (von links): Mainova-Vorstand Martin Giehl, Thomas Schrage, Erster Stadtrat von Karben, Yannick Schwander, Vorsitzender des Ortsbeirats Nieder-Erlenbach, Frankfurts Oberbürgermeister Mike Josef, Mainova-Vorstandsvorsitzender Dr. Michael Maxelon und Andreas Heming, Aufsichtsratsvorsitzender der Frankfurter Bürgerenergiegenossenschaft eg (FraBeG) zum offiziellen Baustart des Windparks Schäferköppel. (Quelle: Mainova AG)