Wasserstoff für Unternehmen in der Rhein-Main-Region – Zukunftsfähigkeit gemeinsam sichern
27.03.2026
1 Minute
Wasserstoff ist zentral, um Industrie und Gewerbe in der Rhein-Main-Region klimaneutral und wettbewerbsfähig zu halten. Da das nationale Wasserstoff-Kernnetz große Teile des Ballungsraums nicht erreicht, schließt Rh2einMain-Connect diese Lücke. Das regionale Verteilnetz schafft verlässlichen Zugang zu Wasserstoff und bildet die Grundlage für die Transformation von Wirtschaft und Produkt.
Ein verlässlicher Finanzierungsrahmen ist unabdingbare Voraussetzung
Die Rhein-Main-Region zählt zu den stärksten Wirtschaftsstandorten Deutschlands. Viele mittelständische Unternehmen benötigen für ihre klimaneutrale Zukunft CO2‑arme Energieträger – vor allem Wasserstoff. Ohne ein ergänzendes regionales Netz bleiben jedoch viele Betriebe vom Kernnetz abgeschnitten, was Klimaziele und Wettbewerbsfähigkeit gefährden würde. Hier setzt Rh2einMain-Connect an: Ein Wasserstoff-Verteilnetz mit rund 210 km Leitungslänge soll Industrie, Gewerbe und Erzeuger verbinden. Rund 120 km Neubau könnten ab 2030 in Betrieb gehen, weitere 90 km – überwiegend umgewidmete Erdgasleitungen – ab 2035 folgen. So entsteht ein regionales Rückgrat für den Wasserstoffhochlauf und eine stabile wirtschaftliche Entwicklung. Die größte Hürde sind derzeit die regulatorischen Finanzierungsbedingungen: Zu Beginn stehen hohen Investitionen nur wenige Anschlusskunden gegenüber – die Folge wären sehr hohe Netzentgelte. Ein Finanzierungsmechanismus analog zum Wasserstoff‑Kernnetz würde die Kosten strecken und den Hochlauf ermöglichen. Die laufende EnWG‑Novelle bietet die Chance, dies im H2‑Paket zu verankern und insbesondere den industriellen Mittelstand zu stärken.
Gemeinsam die Weichen stellen
Rh2ein Main-Connect schafft die Voraussetzungen, um Wasserstoff dort verfügbar zu machen, wo er für Klimaziele, Arbeitsplätze und Wettbewerbsfähigkeit entscheidend ist. Mainova hat die Grundlagen geschaffen und steht bereit, das regionale Verteilnetz umzusetzen. Damit könnten Frankfurt und die Rhein-Main-Region früh vom Wasserstoffhochlauf profitieren. Jetzt braucht es einen klaren politischen Rahmen, der Investitionssicherheit bietet und Projekte wie Rh2einMain-Connect ermöglicht.