Mainova startet vorbereitende Arbeiten für den Fernwärmeanschluss des Frankfurter Zoos
20.10.2026 | Frankfurt am Main
Die Mainova AG beginnt am Montag, 26. Oktober 2026, mit vorbereitenden Maßnahmen für den künftigen Fernwärmeanschluss des Frankfurter Zoos. Die Bauarbeiten starten zunächst in zwei Bereichen: in der Hanauer Landstraße auf Höhe der Hausnummer 45 sowie in der Wittelsbacherallee im Bereich der Einmündung Thüringer Straße. Im Zuge der Arbeiten werden neue Fernwärmeleitungen verlegt. Die Maßnahme schafft die infrastrukturellen Voraussetzungen, um den Zoo künftig an das Frankfurter Fernwärmenetz anzubinden.
Für die Arbeiten in der Hanauer Landstraße wird diese zwischen Bärenstraße und Hölderlinstraße stadteinwärts voll gesperrt. Die Verkehrsführung für den Auto- und Radverkehr wird entsprechend angepasst. Entsprechende Umleitungen sind ausgeschildert. Betroffene Buslinien werden umgeleitet und Ersatzhaltestellen eingerichtet. Darüber hinaus entfallen im Baustellenbereich vorübergehend Parkmöglichkeiten.
Auch im Bereich der Wittelsbacherallee an der Einmündung Thüringer Straße kommt es während der Bauarbeiten zu Einschränkungen. Dort entfallen ebenfalls Parkplätze. Die bestehende Verkehrsführung bleibt grundsätzlich erhalten, der Verkehr wird an der Baustelle vorbeigeführt.
Fußgängerinnen und Fußgänger sind von den Sperrungen nicht betroffen. Die Erreichbarkeit der Wohnungen sowie die Zu- und Ausfahrten zu den Grundstücken bleiben während der gesamten Bauzeit gewährleistet. Die Abfallentsorgung ist weiterhin sichergestellt.
Die beiden Bauabschnitte dauern voraussichtlich bis Ende November 2026. Mainova informiert die von den Maßnahmen betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner sowie Gewerbetreibenden vor Beginn der Arbeiten gesondert über die Auswirkungen vor Ort.
Der Anschluss des Frankfurter Zoos an die Fernwärme ist Teil des kontinuierlichen Ausbaus des Frankfurter Fernwärmenetzes. Fernwärme ist ein wichtiger Baustein für die zukünftige Wärmeversorgung in Frankfurt. Mit dem Ausbau des Fernwärmenetzes und der schrittweisen Weiterentwicklung der Wärmeerzeugung schafft Mainova die Voraussetzungen, um künftig mehr alternative Wärmequellen zu nutzen und den Einsatz fossiler Energieträger zu verringern. So soll neben der energetischen Verwertung von Abfällen im Müllheizkraftwerk künftig verstärkt Wärme aus Rechenzentren und Industrie, Geothermie, Biomasse sowie weiteren Quellen in die Versorgung eingebunden werden. Zudem steht die Inbetriebnahme des wasserstofffähigen Gaskraftwerks am Heizkraftwerk West kurz bevor.
Aktuelle Informationen zum Ausbau des Fernwärmenetzes finden sich auch unter www.mainova.de/es-geht-voran.