Arbeiten für Windpark Schäferköppel starten: Mainova stellt erforderliche Infrastruktur her

Erzeugung

Klimaschutz

12.03.2026 | Frankfurt am Main

Mainova Unternehmenszentrale

Am Montag (16.03.) geht es los: Dann startet die Projektgesellschaft Mainova WP Nieder-Erlenbach GmbH & Co. KG (Mainova) mit ersten Baumaßnahmen für den Windpark Schäferköppel. Im Bereich zwischen Frankfurt am Main, Bad Homburg vor der Höhe und Karben sollen sich auf den Gemarkungen von Nieder-Erlenbach und Ober-Erlenbach ab Sommer 2027 vier Windenergieanlagen (WEA) drehen. Sie liefern zukünftig grünen Strom für die Menschen und Unternehmen in Frankfurt am Main und der Region. Von Mitte März bis Ende Juli stellt das von Mainova beauftragte Erdbauunternehmen zunächst die für die Errichtung der Windkraftanlagen erforderliche Infrastruktur her: In einem ersten Schritt werden bestehende Wege zu den WEA-Standorten ausgebaut und stabilisiert. Im Anschluss werden die Kranstellflächen und Fundamentflächen vorbereitet. Zudem wird eine Windparkzufahrt eingerichtet, über die zukünftig sämtliche Transporte laufen werden. Diese befindet sich an der L3205, die Ober-Erlenbach und Kloppenheim verbindet. Dank der bereits sehr gut ausgebauten bestehenden Infrastruktur vor Ort können über die B3 und L3205 Baumaterial und -teile einfach angeliefert werden. Neue Straßen und Wege müssen nur innerhalb des Windparkgebiets gebaut werden. Spaziergänger oder Radfahrer im Windparkgebiet informiert Mainova mithilfe von Schildern direkt vor Ort über mögliche Sperrungen. 

Nächster Schritt: Fundamentbau 

Nach Abschluss der Infrastrukturarbeiten geht es ab etwa Juni mit den Fundamentvorarbeiten weiter. Um den Boden für die vier Fundamente vorzubereiten, werden sogenannte Rüttelstopfsäulen eingebracht, die eine wichtige Grundlage für die Betonfundamente der Anlagen bilden. Ab voraussichtlich Juli beginnt zudem die Verlegung der Kabeltrassen zur zukünftigen Anbindung des Windparks an das Stromnetz.

Engagement für eine klimafreundliche Zukunft

Mainova weitet mit dem Bau des neuen Windparks Schäferköppel ihr Engagement für eine klimafreundliche Zukunft direkt vor der eigenen Haustür aus. Die geplanten Windräder verfügen über eine Nennleistung von je 6,8 Megawatt (MW). Mainova rechnet mit einem jährlichen Ertrag von etwa 54 Gigawattstunden (GWh) grünem Strom. Von jeder erzeugten Kilowattstunde Windstrom profitieren die umliegenden Gemeinden gemäß dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) finanziell. Hinzu kommt die gemeinsam mit der Frankfurter Bürgerenergie Genossenschaft eG (FraBeG) auf den Weg gebrachte Bürgerbeteiligung. Sie erlaubt es Einzelpersonen, sich finanziell am Projekt zu beteiligen und an dessen Erfolg mitzuverdienen. Informationen zur Bürgerbeteiligung und den geplanten Zeichnungsrunden finden Interessierte online auf der Webseite der FraBeG (www.frabeg.de/index.php/windpark-schaeferkoeppel/).