Kneipenwirt in Frankfurt

Frankfurt 2040: Wir bauen eine zukunftsfähige Stadt

Mainova gestaltet Frankfurts Energiezukunft. Dabei kommen wir unserer Vision Schritt für Schritt näher. Als regionaler Energieversorger treiben wir den größten Umbau der Energieinfrastruktur in Frankfurts Nachkriegsgeschichte voran. Für die Menschen vor Ort und für eine lebenswerte Stadt und Region, die wirtschaftlich wie ökologisch auf einer starken, zukunftsfähigen Grundlage steht.

Dafür sind einige Anstrengungen notwendig, die wir gemeinsam meistern. Dazu zählen Einschränkungen durch Baustellen oder Umleitungen, die temporär zu unserem Alltag gehören. Der Nutzen ist klar: eine Energieversorgung, die zuverlässig und zukunftsfähig ist. Energie ist die Grundlage dafür, dass eine Stadt lebt und funktioniert. Dafür verlegen wir Fernwärmeleitungen, verstärken Stromnetze, bauen Photovoltaikanlagen auf Dächer und errichten Ladestationen – für eine nachhaltige Energiezukunft unserer Stadt. Es geht voran!

Es geht voran

100 Prozent

klimaneutral machen wir unsere Fernwärmeerzeugung in Frankfurt.

300 Kilometer

zusätzliche Leitungen entstehen für die Fernwärmeversorgung.

100 Prozent

und mehr soll das Frankfurter Stromnetz bis 2040 wachsen. Damit Digitalisierung, Elektromobilität und das Heizen mit Strom aus Erneuerbaren vorankommen.

Energiewende für Frankfurt: Wir setzen sie um.

Wir bauen für die Menschen in unserer Stadt. Dafür braucht es Fachwissen, Koordination und gute Planung. Hier sehen Sie, welche Arbeiten laufen, wie lange sie dauern – und was Frankfurt dadurch gewinnt.

Relief der Stadt Frankfurt von oben
Grafik Baustellen

Innenstadt

Klappergasse, Große und Kleine Rittergasse, Dreieichstraße Wir bündeln verschiedene Arbeiten, erneuern Stromkabel und Hausanschlüsse, ersetzen eine Netzstation und tauschen eine Gasleitung aus. So sparen wir Zeit und modernisieren die Versorgung in einem Zug. 

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Baustelle Alt-Sachsenhausen

Alt-Sachsenhausen

Klappergasse, Große und Kleine Rittergasse, Dreieichstraße Wir bündeln verschiedene Arbeiten, erneuern Stromkabel und Hausanschlüsse, ersetzen eine Netzstation und tauschen eine Gasleitung aus. So sparen wir Zeit und modernisieren die Versorgung in einem Zug. 

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Baustelle Frankenallee

Gallusviertel

Von der Hufnagelstraße bis zur Frankenallee 25 und in der Gutenbergstraße zwischen Frankenallee und Mainzer Landstraße: Wir bauen das Fernwärmenetz aus, damit sich in mehr Gebäuden klimafreundliche Wärme nutzen lässt. Für eine langfristige und sichere Versorgung.

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Luftaufnahme Bockenheimer Landstrasse

Westend – Bockenheimer Landstraße

Hier bündeln wir mehrere Arbeiten, wir erneuern Stromkabel und verlegen Fernwärmeleitungen. Das spart Zeit und sorgt für eine sichere Versorgung.

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Warum das alles?

Hier lesen Sie, was wir in vier zentralen Bereichen für Frankfurts Energiewende tun – und was das für Frankfurt bedeutet.

Grüne Fernwärme für Frankfurt

Der Ausbau und die Vergrünung der Fernwärme sind entscheidend, um Menschen und Unternehmen sicher und umweltschonend mit Energie zu versorgen. 

 

Die Fakten:

  • 25 % unserer Fernwärme sind bereits heute CO2-neutral.
  • Die Erzeugung unserer Fernwärme machen wir zu 100 % klimaneutral.
  • Wir erzeugen Fernwärme insbesondere per Kraft-Wärme-Kopplung: Dabei wird der eingesetzte Brennstoff zu 90 % genutzt.

Starke Netze für ein klimaneutrales Frankfurt

Schon heute zählt das Frankfurter Stromnetz zu den leistungsstärksten in Deutschland. In Zukunft soll seine Kapazität verdoppelt werden und um 100 % und mehr wachsen – die Grundlage für eine klimaneutrale Energiezukunft. 

 

Die Fakten:

  • Über 6 Milliarden Kilowattstunden – so hoch war Frankfurts Stromverbrauch 2023. Und der Bedarf wächst.
  • Streaming, Internet und Co. machen mit über 27 % den größten Anteil am Stromverbrauch im Haushalt aus.
  • Je mehr Solarstrom von privaten PV-Anlagen kommt, desto wichtiger ist ein leistungsfähiges Netz.

Frankfurt fährt elektrisch

Ein entscheidender Baustein für die Klimaneutralität: E-Mobilität. Bis 2040 soll sie Frankfurts Verkehr prägen – leise und sauber. Dafür bauen wir die Ladeinfrastruktur vor Ort aus.  
 

Die Fakten:

  • Wir planen, die Zahl der Ladepunkte bis 2029 von aktuell 700 auf 3.000 zu erweitern.
  • E-Mobilität braucht grünen Strom. Darum gibt es an unseren Ladestationen nur Ökostrom.
  • Von Wallbox bis Carsharing: Wir bieten individuellen Service rund um das E-Auto. 
     

Sonnige Aussichten für Mainhattan

Dezentrale Erzeugung spielt für die Energieversorgung eine immer wichtigere Rolle. Von Mietshäusern bis Deutsche Bank Park: Wir treiben den Ausbau von Photovoltaikanlagen voran. 

Die Fakten:

  • Über 500.000 kWh Solarstrom pro Jahr liefern die PV-Module auf dem Stadiondach im Deutsche Bank Park.
  • 830 Mieterstromobjekte betreiben wir bereits heute im Raum Frankfurt.
  • Allein die PV-Mieterstromanlage in der Friedrich-Ebert-Siedlung spart rund 750 Tonnen CO2 pro Jahr ein.

Häufige Fragen

Wir informieren die lokalen Medien über anstehende Projekte und besuchen beispielsweise in bestimmten Fällen die Ortsbeiräte rechtzeitig vor den Baumaßnahmen. Die von Einschränkungen betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner erhalten zudem Schreiben von uns zum Ablauf der Baumaßnahme in ihrem Stadtteil. Zu einigen Baustellen haben wir eigene Informationsseiten erstellt. 

Die Seite mainziel.de bietet einen Überblick über alle aktuellen Verkehrseinschränkungen. Auf unseren Baustellenseiten finden Sie zu ausgewählten Maßnahmen weitere Erläuterungen zu Verkehrseinschränkungen.

Mit unseren Aktivitäten für eine sichere und umweltschonende Energieversorgung für Frankfurt möchten wir dazu beitragen, Frankfurt und die Region leistungsfähig zu halten und die hohe Lebensqualität zu sichern. Auf dem Weg dorthin wird allerdings die Anzahl der Baustellen – insbesondere durch den Ausbau der Fernwärme und die Investitionen in ein leistungsstarkes Stromnetz – stark zunehmen. Das führt unweigerlich auch zu steigenden Belastungen für Anwohnerinnen und Anwohner sowie das ansässige Gewerbe durch Beeinträchtigungen des Verkehrs, erhöhte Lärmemissionen oder zeitweise wegfallende Parkflächen.

Mainova und die Stadt Frankfurt arbeiten daran, die Auswirkungen des Umbaus so gering wie möglich zu halten und im Dialog mit den Betroffenen pragmatische Lösungen zu erarbeiten. Das haben wir in der Vergangenheit bereits erfolgreich bei größeren Baustellen praktiziert und wir werden das Vorgehen intensivieren. Wir planen zum Beispiel sogenannte Energiewendeviertel, in denen netzbauliche Maßnahmen für verschiedene Medien wie bspw. Strom, Wasser, Straßenbeleuchtung gebündelt, zusammen geplant und genehmigt und dadurch beschleunigt umgesetzt werden sollen. 

Mainova beachtet bei der Zielstellung der Energiewende immer den Dreiklang Klimaschutz, Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit. Um den Umbau zu finanzieren, setzen wir auf eine Kombination aus Eigenmitteln und gezielter Fremdkapitalaufnahme. Zur Stärkung unseres Eigenkapitals führen wir eine Kapitalerhöhung durch. Mainova plant, in den nächsten fünf Jahren über 2,5 Milliarden Euro in den Ausbau der Infrastruktur und in die Dekarbonisierung zu investieren. Einen Teil dieser Mittel decken wir durch die stabile Ertragslage des Unternehmens. Außerdem unterstützen strategische Partnerschaften und Förderprogramme zusätzliche Investitionen.  

Darüber hinaus setzt Mainova etwa beim Ausbau von Photovoltaikanlagen und dezentralen Wärmeerzeugern auf Finanzierungsinstrument wie Contracting. Dabei übernehmen wir Planung, Bau, Finanzierung und Betrieb der Anlagen – unsere Kunden schließen einen individuellen Energieliefervertrag ab, um den Solarstrom oder die Wärme direkt vor Ort zu nutzen. Solche Ansätze ermöglichen es, die Transformation der Energieversorgung effizient und nachhaltig gemeinsam voranzutreiben.

Ihre Meinung zählt!

Sie haben Fragen zu Frankfurts Energiezukunft? Sie möchten mehr über aktuelle und anstehende Projekte und Baustellen erfahren? Dann schreiben Sie uns. Wir freuen uns auf Ihre Fragen!

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