Mainova Erdgas Balance
Ihr Beitrag für globale Energieprojekte
- Förderung von Projekten nach Gold Standard
- Geringer monatlicher Aufschlag
Erdgas Balance – die Zusatzoption zu Ihrem Erdgastarif
Kleiner Beitrag, große Wirkung: Mit der TÜV-geprüften Zusatzoption tragen Sie dazu bei, Förderprojekte weltweit zu finanzieren.
Das Prinzip ist überzeugend. Sie buchen Erdgas Balance einfach zu Ihrem Erdgastarif hinzu. Es wird ein CO2e-Fußabdruck (also die Summe der beim Erdgasverbrauch entstehenden Emissionen) berechnet und – ganz wichtig – unabhängig testiert. Geprüft wird ebenso, dass der finanzielle Beitrag in ausgewählte Förderprojekte fließt. So können unsere weltweiten Partner gezielt vor Ort Treibhausgasemissionen reduzieren. Wie Erdgas Balance funktioniert und welche Rolle internationale Förderprojekte spielen, erläutern wir Ihnen ausführlicher in den häufig gestellten Fragen.
Gut zu wissen: Mit Erdgas Balance unterstützen Sie ausschließlich Projekte nach dem strengen Gold Standard, dem ersten unabhängigen Qualitätsstandard für sogenannte Treibhausgasminderungsprojekte. Durch den relativ geringen Aufschlag pro Kilowattstunde (kWh) Gas bleiben Ihre monatlichen Mehrkosten überschaubar.
Mainova Erdgas Balance bestellen
Ergänzen Sie jetzt ganz einfach und bequem Ihren Mainova-Erdgastarif. Wenn Sie bereits Mainova-Kunde sind, nutzen Sie dazu einfach unseren OnlineService: einloggen, bestehenden Erdgasvertrag auswählen und Erdgas Balance anklicken, fertig. Die Konditionen des bestehenden Mainova-Erdgasvertrags bleiben natürlich unverändert.
Als Neukunde wählen Sie bitte zunächst den für Sie passenden Mainova Erdgastarif und fügen dann Erdgas Balance mit einem Klick im Bestellprozess hinzu. Wie lange der Wechsel von Ihrem bisherigen Erdgasversorger zu Mainova dauert, hängt auch von der Restlaufzeit und Kündigungsfrist des bisherigen Vertrags ab.
Option zubuchen in 3 Schritten:
Aktuelle Förderprojekte
Für den globalen Klimaschutz ist es nicht entscheidend, wo Emissionen entstehen und wo sie reduziert werden. In Deutschland wird bereits stark in die Vermeidung von Treibhausgasen investiert; andernorts lässt sich mit den gleichen Mitteln ein größerer Minderungseffekt erzielen.
Aktuell werden überwiegend folgende Projekte gefördert:
Weltweit stehen Schulen vor großen Herausforderungen. In vielen Fällen sind die grundsätzlichen Voraussetzungen zur Wahrung von Gesundheit und Sicherheit der Schülerinnen und Schüler nicht gegeben.
Die Bereitstellung von sauberem Wasser ist beispielsweise eine tägliche Herausforderung, und das Abkochen von Wasser aus unsicheren Quellen oft die einzige Option.
Gegenstand des Projektes ist es, die Verbreitung neuer Kochherde in Uganda zu fördern und zu unterstützen. Die speziell für das Projekt entwickelten Kochherde sind simpel, aber haltbar und effektiv. Im Vergleich zu den traditionellen offenen Feuerstellen ermöglichen die neuen Metallkochherde eine Brennstoffeinsparung von 35 bis 50 %. Für die Haushalte bedeutet das eine deutliche Kostenersparnis.
Das Kochen am offenen Feuer birgt weiterhin erhebliche Risiken für die Gesundheit der Menschen in Uganda. So steigt durch das regelmäßige Einatmen von Rauch das Risiko von ernsten Atemwegs- und Augenerkrankungen.
Aufgrund der rasch wachsenden Bevölkerung und Wirtschaft wird sich der Energiebedarf Indiens weiter stark erhöhen. Obwohl das Land über eines der größten Potenziale für erneuerbare Energien weltweit verfügt, ist Indien immer noch stark von fossilen Brennstoffen abhängig. Gleichzeitig gehört Indien zu den Ländern, die am stärksten von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen sind: Dürren, Ernteausfälle und Überschwemmungen sind bereits jetzt ein großes Problem auf dem Subkontinent und ihre Auswirkungen werden sich in naher Zukunft voraussichtlich weiter verstärken.
Eine Verbesserung der Energieversorgung ist für Indien von entscheidender Bedeutung. Projekte wie das Solarkraftwerk in Maharashtra und in Karnataka tragen dazu bei, den Energiemix zu diversifizieren und die Abhängigkeit Indiens von fossilen Brennstoffen zu verringern.
Die rasante Entwicklung Indiens hat seit der Jahrhundertwende zu einer Verdopplung des Energieverbrauchs geführt. Jedoch wird die steigende Nachfrage in Indien überwiegend durch fossile Energieträger gedeckt, weshalb das Land der weltweit drittgrößte CO2-Emittent ist. Zwar hat seit 2000 eine halbe Milliarde Menschen Zugang zur nationalen Stromversorgung erhalten, doch Schätzungen zufolge trifft das auf 240 Millionen Inder immer noch nicht zu – das entspricht fast einem Viertel aller Menschen ohne Stromzugang weltweit.
Ziel des Projekts in Karnataka ist die Realisierung eines Windkraftprojekts in den Dörfern rund um Gurmitkal Mandal im Distrikt Yadgir, der an der Westküste Indiens liegt. Die installierte Gesamtkapazität der Anlagen beträgt 60 MW, und das Projekt sieht jährliche Emissionsreduktionen von 971.000 Tonnen CO2 vor. Ausgehend vom durchschnittlichen Pro-Kopf-Verbrauch in Indien wird allein diese Anlage den Strombedarf von über 100.000 Indern pro Jahr nachhaltig decken.
Downloads Mainova Erdgas Balance
Häufig gestellte Fragen
Pro Kilowattstunde wird ein fixer Aufschlag erhoben. In der Rechnung ist dieser Aufschlag eine separat aufgelistete Position "Erdgas Balance“. Das bedeutet bei einem Durchschnittsverbrauch von 20.000 kWh Mehrkosten von knapp 6 € pro Monat. Ein vergleichsweise geringer Beitrag mit großem Effekt.
Erdgas Balance läuft auf unbestimmte Zeit und kann mit einer Frist von 2 Wochen zum Monatsende schriftlich gekündigt werden.
Neuer Name, bewährte Qualität: Mainova Erdgas KlimaPlus heißt seit Ende September 2026 Erdgas Balance. Für Sie ändert sich nichts, denn Service und Leistung bleiben wie gewohnt bestehen. Das bedeutet: Sie unterstützen mit dieser Zusatzoption weiterhin Förderprojekte weltweit nach Gold Standard.
Bei der Nutzung von Erdgas wird zwangsläufig eine gewisse Menge CO2 ausgestoßen. Treibhausgase haben eine globale Schädigungswirkung – für den Klimaschutz ist es irrelevant, wo Emissionen entstehen bzw. vermieden werden. Daher werden mit Mainova Erdgas Balance zusätzliche Energieprojekte zur Emissionsminderung gefördert. Diese reduzieren Treibhausgase vor Ort, was sich positiv auf den weltweiten CO2-Ausstoß auswirkt.
Für die Atmosphäre ist es irrelevant, an welchem Ort CO2 ausgestoßen bzw. eingespart wird. Das Einsparen kann zum Beispiel durch die Errichtung und den Betrieb eines Windparks anstelle eines Kohlekraftwerkes geschehen.
Durch die Einspeisung von regenerativ erzeugtem Strom in das Netz wird weniger konventionell erzeugter (CO2-intensiver) Strom benötigt. Diese Reduktionen werden in Form von Zertifikaten verbrieft und verkauft – ein Zertifikat steht für eine vermiedene Tonne Treibhausgasemissionen. Ein wesentlicher Faktor ist, dass ein Projekt nur deshalb umgesetzt wird, weil es die zusätzliche Finanzierung durch den Zertifikateverkauf erhält. Das Geld aus dem Verkauf ist ausschlaggebend für die Realisierung, da es die Wirtschaftlichkeit entscheidend steigert oder dazu beiträgt, essenzielle Projekthürden zu überwinden.
Für diese Art Projekte wurde ein sogenannter Gold Standard entwickelt. Das ist der erste unabhängige Qualitätsstandard für Treibhausgasminderungsprojekte. Der Gold Standard gibt so den Gastländern und der Öffentlichkeit die Sicherheit, dass die Projekte neue und zusätzliche Investitionen in zukunftsorientierte Energiedienstleistungen bewirken.
Üblicherweise befinden sich Emissionsminderungsprojekte in Entwicklungs- oder Schwellenländern. Hierfür gibt es zwei Gründe. Zum einen ist die Durchführung von Emissionsminderungsprojekten in diesen Ländern in der Regel deutlich kosteneffizienter als in entwickelten Industrieländern. So lässt sich eine hohe Wirkung zu relativ geringen Kosten realisieren. Zum anderen profitieren die ländlichen Regionen, in denen die Projekte meist stattfinden, auch gesellschaftlich von den Maßnahmen. Energieprojekte haben fast immer positive Effekte auf die direkte Umwelt, die Stromversorgung, die Beschäftigungssituation, die Infrastruktur und das technologische Know-how in der Region.
Wir sind persönlich für Sie da
Sie haben Fragen zu Produkten und Bestellungen? Wir beraten Sie gerne: