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Energieausweis für Nichtwohngebäude erstellen

Verbrauchs- oder Bedarfsausweis: Einen Energieausweis benötigen Sie bei Vermietung oder Verkauf.

Die Vorteile des Energieausweises

Gut für alle Beteiligten: Kaufinteressenten und Eigentümer profitieren gleichermaßen von einem Energieausweis, denn das Dokument enthält eine energetische Bestandsaufnahme mit Empfehlungen zur Modernisierung des Gebäudes. Die Empfehlungen zeigen wichtige Einsparpotenziale auf.

Zudem beinhalten die Ausweise eine Energieeffizienzklasse: Von A+ für Gebäude mit sehr guter Energieeffizienz bis H für nicht effiziente Gebäude. Dies erleichtert die Bewertung und den Vergleich von Immobilien und erhöht bei guten Werten die Marktchancen.

Rechtliche Rahmenbedingungen

Laut Energieeinsparverordnung (EnEV) ist für Vermieter und Verkäufer von Gewerbeobjekten ein Energieausweis für Nichtwohngebäude/Gewerbeimmobilien vorgeschrieben. Dieser muss potenziellen Käufern, Mietern oder Pächtern eines Gebäudes bereits bei der ersten Besichtigung der Immobilie vorgelegt werden.

Der Energieausausweis für Nichtwohngebäude wird auch benötigt, wenn der Gewerbeanteil eines Wohngebäudes über 10 Prozent liegt und sich die technische Ausstattung von der Wohnnutzung unterscheidet.

Hinzu kommt die Energieausweis-Aushangpflicht, die für bestimmte Gewerbeimmobilien gilt. Konkret heißt das: Seit 2015 muss bei behördlich genutzten Gebäuden mit Publikumsverkehr und einer Nutzfläche von mehr als 250 Quadratmetern der Energieausweis ausgehängt werden.

Auch bei nichtbehördlichen Gebäuden mit mehr als 500 Quadratmetern Nutzfläche und mit starkem Publikumsverkehr wie zum Beispiel Hotels, Banken oder größeren Geschäften ist ein solcher Aushang verpflichtend.

Häufig gestellte Fragen

Ebenso wie bei Wohngebäuden gibt es auch für Immobilien mit einer gewerblichen Nutzung zwei unterschiedliche Energieausweise: den Verbrauchsausweis und den Bedarfsausweis.

  1. Der Verbrauchsausweis bewertet den tatsächlichen Energieverbrauch der Immobilie.
  2. Der Bedarfsausweis hingegen gibt den theoretischen Energiebedarf an, der sich aus dem Zustand der Immobilie ergibt.

Bei Nichtwohngebäuden besteht grundsätzlich Wahlfreiheit zwischen den beiden verschiedenen Energieausweistypen. Ab Erstellung ist der Ausweis für 10 Jahre gültig.

Die Berechnungsgrundlage für den Verbrauchsausweis sind der gemessene Energieverbrauch von drei zusammenhängenden Abrechnungsperioden und die Nutzfläche des Gebäudes. Der daraus berechnete Energieverbrauchskennwert der Immobilie ist witterungsbereinigt, er kann jedoch variieren und vom tatsächlichen Verbrauch abweichen, wenn sich das Nutzerverhalten ändert. Der Verbrauchsausweis ist zulässig für Nichtwohngebäude. Aufgrund des geringen Aufwands bleiben die Kosten gering.

Beantragen Sie den Verbrauchsausweis für Nichtwohngebäude online. Welche Daten Sie im Online-Tool eingeben müssen, entnehmen Sie bitte dem Fragebogen. Nach einer Plausibilitätsprüfung erhalten Sie Ihren Energieausweis als PDF-Dokument zum Ausdrucken per E-Mail.

Wenn Sie diesen Service das erste Mal nutzen, ist eine Registrierung für das Online-Tool notwendig.


Energieausweis online

 Fragebogen Verbrauchsausweis

Der Bedarfsausweis für Nichtwohngebäude bewertet die energetische Qualität der gesamten Gebäudehülle und Gebäudetechnik. Außerdem wird der Energiebedarf für Beleuchtung, Lüftung und Klimatisierung berücksichtigt. Bei verschiedenen Nutzungen werden Nutzungszonen einbezogen. Die energetische Bilanzierung und die daraus abgeleiteten Modernisierungsempfehlungen sind somit sehr viel konkreter als beim Verbrauchsausweis. Die aufwendige Datenaufnahme ist online nicht möglich; Ihre Ansprechpartner finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

Energieausweis erstellen

Energiebedarfsausweis beantragen

Den Bedarfsausweis für Ihre Gewerbeimmobilie können Sie über die Gebäude-Energieberaterin unseres Tochterunternehmens ABGnova GmbH beantragen:

Frau Sabine Kunkel

Tel: 069 213-84104

E-Mail: s.kunkel@abgnova.de