Erfolgsfaktor Ladeinfrastruktur: Standortvorteile clever nutzen
07.07.2026
6 Minuten
Energie, die uns weiterbringt. Für die breite Akzeptanz von E-Autos ist einfaches Laden das A und O. Gerade im öffentlichen Raum. Dort geht es nicht nur um die Menge der Ladepunkte, sondern auch um die Attraktivität des Standorts. Was diese ausmacht und wie Unternehmen auf ihrem Grundstück profitieren, fassen wir zusammen.
Themenübersicht:
- Welche Standorte eignen sich für die öffentliche Ladeinfrastruktur?
- Merkmale eines attraktiven Standorts – unsere Top Five
- Ladesäulen auf Ihrem Grundstück: Wir investieren, Sie profitieren
- Standortprüfung, Voraussetzungen und Installationsprozess
- Vorteile für Flächenbesitzer – Wirkung und Wert des Grundstücks steigern
- Gemeinsam die öffentliche Ladeinfrastruktur gestalten: Referenzen und Kontakt
Auf dem Weg in die Energiezukunft wird sich noch viel verändern. Auch auf unseren Straßen. Ohne E-Mobilität kann die Verkehrswende nicht gelingen. Ausschlaggebend für ihren Erfolg ist eine moderne Ladeinfrastruktur, die zum wachsenden Ladebedarf und zu den Kundenwünschen passt. Konkret heißt das: mehr öffentliche Ladepunkte – auf attraktiven Flächen. Denn wie gut Lademöglichkeiten angenommen werden, hängt stark von der Standortauswahl ab. Mainova baut die Ladeinfrastruktur engagiert aus und sucht regelmäßig Standorte für den Betrieb von öffentlichen Ladesäulen. Unternehmen, die ihre Fläche überlassen, profitieren von vielen Vorteilen. Wichtiges auf einen Blick:
- Ohne geeignete Ladeoptionen keine E-Mobilität
- Gerade in Großstädten fehlt es an Möglichkeiten, das E-Auto zu Hause zu laden.
- Als ein Vorreiter in Sachen E-Mobilität sucht Mainova Standorte für den Ausbau der öffentlich zugänglichen Ladeinfrastruktur in und um Frankfurt.
- Flächenbesitzer können Teil der Ausbauinitiative werden – ohne eigenes Risiko.
- Als erfahrener Partner organisiert und betreut Mainova den Prozess im Full-Service-Modell.
- Standortpartner erhalten eine attraktive Vergütung und werten ihr Unternehmensgrundstück auf.
Welche Standorte eignen sich für die öffentliche Ladeinfrastruktur?
E-Mobilität: Infrastruktur entscheidend fürs elektrische Fahren
Dass emissionsarme Mobilität ein Schlüssel für die Verkehrswende ist, steht außer Frage. Anfang des Jahres wurde bei den E-Autos die Zwei-Millionen-Marke geknackt. Wie schnell es nun vorangeht, hängt auch vom Ladenetz ab. Bereits im November hat die Bundesregierung ihren „Masterplan Ladeinfrastruktur 2030“ präsentiert und betont, wie wichtig der Ausbau ist. Die Botschaft: „Wer laden will, muss laden können – überall, jederzeit und zu fairen Bedingungen.“ Weiter heißt es: „Elektromobilität ist im Alltag angekommen – muss aber weiter ausgebaut werden. Ausreichend Lademöglichkeiten sind eine wichtige Voraussetzung für mehr Vertrauen und Akzeptanz in E-Fahrzeuge. […]“ Mit seinen 41 Maßnahmen soll der neue Masterplan die Rahmenbedingungen nachhaltig verbessern.
Masterplan Ladeinfrastruktur: mehr Informationen
Gerne empfehlen wir auch die Themenseite der Bundesnetzagentur mit relevanten Daten zu öffentlichen Ladepunkten. Die wichtigsten: 151.452 Normalladepunkte und 52.499 Schnellladepunkte mit zusammen 8,75 GW Ladeleistung waren am 1. Mai 2026 im Ladesäulenregister gemeldet – insgesamt 17 % mehr als am 1. Mai 2025; bei den Schnellladern sogar +31 %. Studienergebnisse besagen, dass bis 2030 systemübergreifend etwa 380.000 bis 680.000 öffentlich zugängliche Ladepunkte benötigt werden.
Ladepunkte für unterschiedliche Anforderungen
Trotz messbarer Fortschritte und großen Ausbaubemühungen bleibt also noch jede Menge zu tun. Das betrifft nicht nur die Dichte des Ladenetzes, sondern auch die strategische Standortplanung. Von konventionellen Stromtankstellen bis zu Schnellladehubs – gerade im urbanen Raum sind die Anforderungen an Ladepunkte heterogen. Hier haben weniger Menschen eine eigene Wallbox und es macht einen Unterschied, ob das E-Auto während des Wocheneinkaufs, in der Arbeitszeit oder nachmittags beim Schwimmbadbesuch lädt. Wir brauchen eine passende E-Mobilitäts-Infrastruktur also genau dort:
- Wo sich viele Menschen im Alltag immer wieder aufhalten
- Wo das E-Auto ohnehin geparkt werden muss
- Wo Ladevorgänge wie selbstverständlich nebenher laufen und sich reibungslos in Tagesroutinen einfügen können
Demnach zählen zu den bedarfsgerechten Standorten Parkhäuser in der Innenstadt ebenso wie Parkplätze von Lebensmittelmärkten, Sportstätten und Freizeiteinrichtungen, Tiefgaragen in Quartieren oder Parkflächen von Firmengeländen und Bürokomplexen. Auch Park-and-Ride-Anlagen sind eine Option.
Fünf Qualitätsmerkmale für einen idealen Ladestandort
Standort ist nicht gleich Standort. Da sprechen wir aus Erfahrung. Die Frequentierung von Ladesäulen schwankt je nach Lage. Daher bleibt die Flächenauswahl ein wichtiges Erfolgskriterium:
- Aufenthaltsdauer und Ladezeit müssen optimal zusammenpassen.
- Ladesäulen müssen sichtbar und gut erreichbar sein. Damit sie auf Dauer optimal ausgelastet sind, sollten sie logisch positioniert werden.
- Vom Netzanschluss über die Anschlussleistung bis zum intelligenten Lastmanagement: Die technische Machbarkeit muss stimmen.
- Wie kann ich meine Fläche zukunftssicher planen? Von Anfang an sollte das Ausbaupotenzial mitgedacht werden, um die Ladeinfrastruktur ggf. zu skalieren.
- Den Ladestrom nicht vergessen! Optimalerweise laufen öffentliche Ladesäulen mit Ökostrom. Je nach Liegenschaft kann dieser sogar lokal erzeugt werden, etwa durch PV auf dem Dach.
Warum ist die Parkdauer der wichtigste Erfolgsfaktor?
Seien wir ehrlich: Die meiste Zeit haben wir unser Auto irgendwo geparkt. Umso wichtiger, dass die Parkdauer bequem zum Ladestopp wird.
Normladestationen eignen sich für klassische Parkflächen mit einer längeren Parkdauer von 2 bis 8 Stunden. Aber auch das Angebot an Schnellladesäulen in gut erreichbaren Lagen ist wichtig. Eine kombinierte Lösung von Schnell- und Normalladestationen etwa deckt die Bedürfnisse unterschiedlicher Nutzergruppen an einem Standort ab. Dank Schnellladern lassen sich Akkus in kurzer Zeit wieder auffüllen, beispielsweise beim Einkauf zwischendurch. Alle, die es eilig haben, freuen sich über die Turbo-Alternative.
Ladesäulen auf Ihrem Grundstück: Wir investieren, Sie profitieren
Mainova bringt emissionsarme Mobilität voran. Dafür arbeiten wir daran, mehr öffentlich zugängliche Ladepunkte für Elektrofahrzeuge in Frankfurt und der Rhein-Main-Region zu bauen. Und wir wollen das Tempo hochhalten.
| 2023 | 2024 | 2025 | Ziel bis 2030 |
| 300 Ladepunkte | 600 Ladepunkte | 760 Ladepunkte | Etwa 3.000 Ladepunkte |
Beim Ausbau der E-Mobilitäts-Infrastruktur spielt die enge Zusammenarbeit mit lokalen Standortpartnern eine wichtige Rolle. Wir suchen Freiflächen, Grundstücke oder andere passende Standorte für den Betrieb von öffentlichen Ladesäulen in Frankfurt und einem Radius von circa 200 km. Auch bundesweite Empfehlungen prüfen wir gerne. Um Planung und Bau kümmern wir uns – komplett.
So funktioniert die Standortprüfung bei Mainova
Technische Voraussetzungen, Installation und Full-Service-Modell
Als erstes empfehlen Sie uns Ihren Standort – online in nur wenigen Minuten. Bei dem Grundstück muss es sich um eine private, öffentlich zugängliche Fläche mit mind. zwei Stellplätzen handeln, die rund um die Uhr ohne Einschränkung befahrbar ist. Nach Prüfung der Angaben werden wir potenzielle Standorte für Ladestationen besichtigen. Netzanschluss, Anzahl und Leistung der Ladepunkte oder Lastmanagement: Ohne Bewertung der technischen Voraussetzungen geht es nicht. Bei einem Vertragsabschluss können Sie sich auf die fachgerechte Installation und Inbetriebnahme verlassen. Zu unserem Full-Service-Angebot gehören die eichrechtskonforme Abrechnung und automatisierte Abwicklung ebenso wie die Fernüberwachung der Ladepunkte und ihre Wartung. Eine Checkliste der Anforderungen an den Ladestandort und das Kontaktformular finden Sie auf unserer Informationsseite.
Empfehlen Sie uns jetzt Ihren Standort für eine öffentliche Ladesäule – wir übernehmen alle Kosten für den Bau und Betrieb.
Welche Vorteile hat die Ladeinfrastruktur für Immobilieneigentümer?
Ihr Standort bringt Sie auf die Überholspur. So könnte man es salopp formulieren. Aus einer öffentlichen Ladesäule am eigenen Standort lassen sich echte Mehrwerte generieren.
- Als Standortpartner werden Sie Teil der Ausbauinitiative und geben der Elektromobilität einen Extraschub.
- Sie sichern sich eine attraktive Vergütung und werten Ihr Immobiliengrundstück gewinnbringend auf.
Hier finden Sie Beispiele erfolgreicher Ladestandorte
Zu den erfolgreichen Lademöglichkeiten zählt unter anderem der Ladepark auf dem Parkplatz der ABG FRANKFURT HOLDING am Brentanobad in Frankfurt-Rödelheim. Am größten Freibad der Stadt lassen sich die Akkus von E-Autos auffüllen – an einigen besonders schnell. Denn neben klassischen AC-Ladepunkten betreiben wir dort auch Schnellladesäulen. Für den modernen Ladepark hat die Mainova-Tochter NRM Netzdienste Rhein-Main GmbH eigens eine Trafostation mit einer Leistung von 1.000 kW installiert.
Auch an immer mehr REWE-Standorten im Frankfurter Stadtgebiet können E-Autofahrer die Akkus bequem und einfach laden. Die urbanen Schnellladehubs steigern die Akzeptanz für die E-Mobilität, da Kundinnen und Kunden die Einkaufszeit besonders sinnvoll nutzen.
E-Mobilität, Fernwärme, Solarstrom vom Unternehmensdach, ein starkes Stromnetz: Wir machen Frankfurts Energieversorgung fit für die Zukunft. Um die Anzahl der öffentlichen Ladepunkte wie geplant zu steigern, brauchen wir engagierte Partner. Empfehlen Sie uns jetzt Ihren Standort!
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