Zukunft gestalten leicht gemacht: Kosten sparen und Umwelt schonen beginnt beim Energieaudit

Energieeffizienz

13.04.2021

Autor: Manuel Niemann

Energiekosten senken, Energieeffizienz steigern – davon spricht die halbe Welt und das ist gut so.  Wenn wir jetzt nicht an der CO2-Schraube drehen, wann dann. Sogar im Corona-Jahr 2020 habe die Konzentration von Treibhausgasen in der Erdatmosphäre zugenommen, obwohl die Pandemie den aktuellen CO2-Ausstoß gedämpft habe (Quelle: Weltorganisation für Meteorologie). Lockdowns, Grenzschließungen, Flugverbote etc. haben zwar vorübergehend für einen Rückgang der Treibhausgasemissionen um bis zu 17 Prozent weltweit gesorgt, dennoch werde die CO2-Konzentration in der Atmosphäre weiter auf neue Rekordwerte ansteigen. Erderwärmung und steigende Meeresspiegel geben uns schon lange die Richtung vor und mahnen immer dringlicher: Es muss noch mehr getan werden. Tun wir es.

Eine Maßnahme ist die „Bundesförderung der Energieberatung für Nichtwohngebäude, Anlagen und Systeme“ – für Unternehmer ist es der Zuschuss der BAFA zum Energieaudit, was ein entscheidender Mosaikstein auf dem Weg zu mehr Energieeffizienz ist.

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Erst Audit, dann handeln: So geht Energie sparen

Für Unternehmen steht vor der Ermittlung möglicher Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und Senkung der Energiekosten das Energieaudit. In Berichtsform liefert es aussagekräftige Informationen über

  • das aktuelle Energieverbrauchsprofil von Gebäuden, Betriebsprozessen und Anlagen,
  • die Ermittlung von Einsparpotenzialen,
  • Benchmarks und Vergleiche über KPIs,
  • mögliche Umsetzungen energiesparender Maßnahmen sowie
  • deutsche und regionale Förderprogramme.

Ein Energieaudit ist in Deutschland für rund 18 500 Großunternehmen (Nicht-KMU) und circa 75 000 abhängige KMU vorgeschrieben. Für KMU aus dem produzierenden Gewerbe ist ein Energieaudit die Voraussetzung zur Inanspruchnahme der „Besonderen Ausgleichsregelung“ gemäß EEG. So viel zur rechtlichen Seite. Viel interessanter aber ist das Vorteilspaket, das Unternehmen mitnehmen:

  • Individualberatung durch qualifizierte Experten
  • Transparenz von Energieverbrauch und -einsatz
  • Wirtschaftlichkeitsberechnung der geplanten Maßnahmen
  • solide Basis für Investitionsentscheidungen
  • Imagesteigerung durch Präsentation des Audit-Zertifikats.

Jetzt BAFA-Förderung für Nichtwohngebäude, Anlagen und Systeme mitnehmen

Als Partner der Unternehmen in Frankfurt und bundesweit begleitet Mainova Sie zu Ihrem Energieaudit – von der kompletten Antragstellung über die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung bis hin zur Prüfung möglicher staatlicher Förderungen. Für Ihre Planung: Der Zeitraum für diese Prozessschritte beträgt insgesamt erfahrungsgemäß – je nach Datengrundlage – zwei bis fünf Monate.

Apropos Förderungen: Mit 80 Prozent des förderfähigen Beratungshonorars unterstützt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) derzeit ein KMU-Energieaudit für Nichtwohngebäude, Anlagen und Systeme. In Zahlen: Die KMU-Förderung für Ihr Unternehmensaudit beträgt bis zu 6.000 Euro, wenn Ihre jährlichen Energiekosten 10.000 Euro netto überschreiten, und bis zu 1.200 Euro bei Energiekosten <10.000 Euro netto. Der verbleibende Eigenanteil wird durch Einsparungseffekte resultierend aus dem Energieaudit kompensiert. Voraussetzung für die aktuelle Förderung ist die Erfüllung der wesentlichen Anforderungen an ein Energieaudit im Sinne von § 8a des Gesetzes über Energiedienstleistungen und andere Energieeffizienzmaßnahmen (EDL-G) und den Anforderungen der DIN EN 16247. Antragsberechtigt sind laut BAFA „kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und des sonstigen Dienstleistungsgewerbes sowie Angehörige der Freien Berufe mit Sitz und Geschäftsbetrieb in Deutschland, die weniger als 250 Personen beschäftigen und einen Jahresumsatz von nicht mehr als 50 Millionen Euro oder eine Jahresbilanzsumme von nicht mehr als 43 Millionen Euro haben“. Wer außerdem antragsberechtigt ist, lesen Sie hier.

Hier geht’s zu den KMU-Profis von Mainova

Noch mehr Förderung? Wir rechnen das für Sie durch.

Besonders interessant für Konzerne mit vielen Partnerunternehmen – unabhängig von der aktuellen BAFA-Förderung: die 90-Prozent-Regel. Mit diesem neuen Procedere für Energieaudits im Gruppenverbund ist im Falle eines Wiederholungsaudits für alle verbleibenden Gruppenteilnehmer kein Energieaudit nach DIN EN 16247 erforderlich, wenn ein nach ISO 50001 zertifiziertes Unternehmen 90 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs der Gruppe abdeckt. Übrigens: Bereits die Energieberatung sowie Planungsaufwände für Modernisierung und Effizienzmaßnahmen können Bestandteil einer staatlichen Förderung sein. Und auch auf die Maßnahmen selbst, die zur Optimierung der Energieeffizienz umgesetzt werden, sind Fördermittel von bis zu 40 Prozent der Netto-Investitionskosten möglich. Nutzen Sie die Expertise erfahrener Ingenieure und Energieeffizienzberater für eine sinnvolle und wirtschaftliche Umsetzung zukunftsorientierter Effizienzmaßnahmen.

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Manuel Niemann

Vertriebsmanager
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