iMSys bringt die Zukunft in Ihr Unternehmen

Energieeffizienz

Energiepolitik

IMSYS

16.09.2020

4 Minuten

iMSys, SMGW, gMSB oder mMe – blicken Sie noch durch? Die Digitalisierung der Energiewende geht mit großen Schritten voran – und mit ihr der Fragenkatalog, der sich gerade vor Unternehmern auftut. Wie funktionieren digitale Zähler? Sind sie Pflicht – und wenn ja, für wen? Was genau können intelligente Messsysteme (iMSys)? Und was bringt das alles in puncto Effizienzsteigerung?

Zwei Männer vor einem Laptop

Erstellt von Daniel Weitzel

iMSys, SMGW, gMSB oder mMe – blicken Sie noch durch? Die Digitalisierung der Energiewende geht mit großen Schritten voran – und mit ihr der Fragenkatalog, der sich gerade vor Unternehmern auftut. Wie funktionieren digitale Zähler? Sind sie Pflicht – und wenn ja, für wen? Was genau können intelligente Messsysteme (iMSys)? Und was bringt das alles in puncto Effizienzsteigerung? Das und noch mehr erläutern wir Ihnen an dieser Stelle – vor allem aber die zwei entscheidenden Fragen, die derzeit allen unter den Nägeln brennen: Was genau ist jetzt zu tun und was macht das mit Ihrem Energieverbrauch in der Zukunft? Darüber hinaus stehen wir Ihnen als Energielieferant mit einem zum neuen iMSys passenden Softwaretool zur Verbrauchsvisualisierung und Maßnahmenplanung zur Seite: der Mainova Premium Visualisierung.

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Einbaupflicht klingt streng – Chance auf Analyse schon viel besser!

Energieeffizienz heißt das Schlüsselwort. "Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende“ ist der offizielle Wortlaut des Gesetzgebers. Energieverbrauch und Erzeugung sollen digital  zusammenwachsen. Es soll zu einer höheren Verbrauchstransparenz und zu einem verbesserten Last- und Erzeugungsmanagement auf Seiten der Verteilnetze führen. Die personenbezogenen Daten sollen geschützt werden. Der Gesetzgeber hat daher entschieden: Eine Einbaupflicht für sogenannte intelligente Messsysteme mit einer hohen Verschlüsselungslogik und sicheren Lieferketten beim Einbau besteht für Kunden mit einem Jahresstromverbrauch ab 6 000 kWh sowie für Stromerzeuger mit über 7 kW installierter Leistung.  Bisher war der Einbau der iMSys nur für Großverbraucher mit mehr als 10 000 kWh Jahresstromverbrauch verpflichtend. Seit dem Jahr 2020 jedoch ist die Untergrenze auf 6 000 kWh Strom gesunken. Auch wenn „Einbaupflicht“ ein wenig streng klingt: Die Installierung der intelligenten Messsysteme bringt eine Menge positive Aspekte ins Spiel. Das Komfortable daran: Sie als Kunde müssen sich um nichts kümmern. Alles andere erledigen automatisch die grundzuständigen Messstellenbetreiber – und das sukzessive bis zum Jahr 2028 bzw. 2032. Sie müssen nicht selbst aktiv werden. Alles in allem sind wir der Meinung: Die neue digitale Technik bietet eine Menge Chancen auch für den Endverbraucher.

Was genau ist ein iMSys – mehr als eine moderne Messeinrichtung?

Ein klares Ja! Die innovativen intelligenten Messsysteme (iMSys) sind mit den sogenannten modernen Messeinrichtungen (mMe) nicht zu verwechseln. Unter einer modernen Messeinrichtung versteht man einen digitalen Stromzähler mit detaillierter Verbrauchserfassung, jedoch ohne die Möglichkeit des Datentransfers. Intelligente Messsysteme bauen auf diesen digitalen Zählern auf und setzen noch eine Kommunikationseinheit on top, den Smart Meter-Gateway (SMGW). Damit sind alle Voraussetzungen für Fernauslesung und Datentransfer geschaffen – die manuelle Ablesung der Zählerstände gehört damit endgültig der Vergangenheit an. Ziel dieser modernen Kommunikationseinheiten ist die optimale Verknüpfung von Erzeugung, Verbrauch und Stromnetz – und damit einhergehend die Sicherung der Netzstabilität auch bei Engpässen.

Ihre Vorteile im Überblick:

  • Visualisierung Ihrer Verbrauchswerte
  • bessere Planbarkeit
  • Einsparung von Kosten, Zeit und Energie
  • automatisierte Datenübermittlung
  • Basis für zukünftige Technologien und Tarifmodelle

Die erfassten Werte sind auch für Sie auf einem digitalen Endgerät im Büro oder Zuhause einsehbar. So bleiben Sie stets über Ihr Verbrauchsverhalten informiert und können auf dieser Basis Ihre Energiekosten nachhaltig senken.

Und was kostet so ein intelligentes Messsystem?

Eine wichtige Info in diesem Zusammenhang vorab: Verantwortlicher Ansprechpartner für Einbau und Betrieb des intelligenten Messsystems ist der grundzuständige Messstellenbetreiber (gMSB), in der Regel der örtliche Netzbetreiber. Er informiert Sie mindestens drei Monate vor dem geplanten Einbau schriftlich über die anstehende Installation sowie nochmals zwei Wochen vor dem konkreten Einbautermin. Der Gesetzgeber hat dazu jährliche Preisobergrenzen definiert, gestaffelt nach den jeweiligen Verbrauchsklassen (Quelle: Bundesnetzagentur):

grafik-tabelle_iMSys

Optional haben Sie die Möglichkeit, Einbautermine und -orte selbst zu bestimmen – wie es Ihnen in Ihre persönliche Planung passt. In diesem Falle stehen wir Ihnen gerne zur Seite und senden Ihnen ein individuelles Angebot. Der Wechsel des Messstellenbetreibers selbst ist kostenfrei.

Sie bestimmen lieber selbst?
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Mainova Premium Visualisierung – so geht Energiemanagement

Eine dieser innovativen Softwarelösungen ist die Mainova Premium Visualisierung: Das benutzerfreundliche Tool für Verbrauchsvisualisierung und intelligentes Energiecontrolling unterstützt Sie bei der komfortablen Abwicklung von Prozessen und der Steigerung der Energieeffizienz. Mit einem individuellen Dashboard und intuitiven Analysen vergleichen Sie zukünftig ganz einfach Ihre Liegenschaften, erstellen automatisierte Berichte oder richten Alarmfunktionen ein, zum Beispiel bei Über- und Unterschreitung individueller Grenzwerte. Das verstehen wir unter datenbasiertem, effektivem und zielgerichtetem Energiemanagement. Plus Service. Plus Beratung.

Grafik iMSys Nutzen Verbrauchsdaten

Mainova Premium Visualisierung eignet sich für Kommunen, Industrie, Wohnungswirtschaft, Gewerbe sowie Bündelkunden wie Filialisten und Hotelketten. Durch monatliche Zusammenfassungen der Energiedaten und Vergleiche zu Vorjahreswerten gewinnen Sie aussagekräftige Zahlen zum Beispiel zu Ihren Lastspitzen. Mainova Premium Visualisierung ist zertifiziert nach DIN ISO 50001 und unterstützt die Energieaudits gemäß DIN EN 16247-1. Eine Förderung seitens des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ist möglich. Starten Sie mit Ihrem Unternehmen jetzt in Ihre eigene digitale Energiezukunft!

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