Palmengarten Frankfurt

Langjähriger Partner der Mainova

Einer der größten botanischen Gärten Deutschlands vertraut auf Mainova-Fernwärme

„Wir vertrauen auf die Expertise  eines langjährigen Partners“

Der Frankfurter Palmengarten zählt mit 22 Hektar zu den größten botanischen Gärten Deutschlands. Für die mehr als 13.000 Pflanzen aus allen Erdteilen sind optimale Temperaturbedingungen überlebenswichtig. Seit September 2016 vertraut der Palmengarten bei der Versorgung auf Mainova-Fernwärme. Im Interview schildert Norbert Bergdoll, Leiter Technisches Gebäudemanagement des Palmengartens, die Gründe und bisherigen Erfahrungen.

Herr Bergdoll, botanische Pflanzen mitten in Frankfurt, passt das noch zu den heutigen Energiepreisen?

Aber sicher, wenn die Art der Energieversorgung stimmt.  Außerdem sind wir seit über 140 Jahren nicht nur eine Art Gesamtkunstwerk und ein Publikumsmagnet mit rund 600.000 Besuchern jährlich, wir vermitteln als Bildungsinstitution auch wichtiges Wissen über die Pflanzenwelt und sichern den Bestand geschützter und vom Aussterben bedrohter Pflanzenarten. Dabei haben wir natürlich auch die Energiepreise im Blick und sind deshalb ständig auf der Suche nach effizienten Lösungen.

Bei der Wärmeversorgung haben Sie sich 2016 für den Umstieg auf Fernwärme entschieden. Warum?

Wir hatten vorher 20 Jahre lang ein mit Bioerdgas betriebenes Blockheizkraftwerk im Keller, das nebenher Strom erzeugte und von Mainova gewartet wurde. Kraftwerk und zugehöriges Nahwärmenetz waren allerdings veraltet und mussten 2016 ausgetauscht werden. Bei der Suche nach einer nachhaltigeren Lösung für die Wärmeversorgung haben wir uns gemeinsam mit der Stadt Frankfurt und Mainova für Fernwärme entschieden. Denn sie hat eine für uns extrem wichtige hohe Ausfallsicherheit und einen besonders niedrigen Primärenergiefaktor. Diese Lösung bot sich auch an, da eine neue Fernwärmetrasse am Palmengarten entlang führt. Und ohne eine eigene Heizungsanlage haben wir dringend benötigten Lagerraum hinzugewonnen, der im Palmengarten stets Mangelware ist. Außerdem müssen wir uns jetzt in puncto Wärme um nichts mehr kümmern.

Gab es besondere Anforderungen beim Anschluss des Palmengartens?

Die Sache war insgesamt doch ziemlich komplex. Es ging ja nicht nur um den reinen Fernwärmeanschluss im Keller des Palmengartens. Das komplette Wärmenetz samt Statik für das zusammen mit dem Botanischen Garten fast 30 Hektar große Areal wurde als langfristige Lösung grunderneuert und drei neue Übergabestationen errichtet. Auch der Rückbau der tonnenschweren Teile des Blockheizkraftwerks wurde von den Mainova­Ingenieuren koordiniert. Die Fernwärme wird im Rahmen eines Contracting-Vertrages geliefert.

Was sind die besonderen Vorteile für den Palmengarten?

Durch das Contracting mit seinen festen Monatsbeträgen lassen sich unsere Wärmekosten jetzt betriebswirtschaftlich noch besser ins Budget einplanen. Wir vertrauen dabei auf die Expertise eines langjährigen Partners, denn wir hatten schon für das Blockheizkraftwerk einen Contracting­Vertrag mit Mainova und dabei sehr gute Erfahrungen gemacht. Beim Fernwärme­Contracting haben sich die Spezialisten der Mainova nun nicht nur um die Planung der technischen Anlagen und den Anschluss gekümmert, sondern übernehmen auch die laufende Betreuung und Instandhaltung. So können wir uns voll auf die Pflanzen konzentrieren, müssen uns nicht um technische Details kümmern und haben bei Fragen stets einen festen Ansprechpartner.  

 Wie beurteilen Sie rückblickend die Umbauphase?

Der Umbau verlief reibungslos und sehr professionell. Die notwendigen Arbeiten konnten während des Hochbetriebs in den Sommermonaten durchgeführt werden, ohne den Publikumsverkehr einzuschränken. Das Verlegen der neuen Rohrsysteme erfolgte in Rekordzeit. Es  wurden alle Vorgaben eingehalten, die Zeiten und auch die Budgets. 

Wie fiel Ihre Zwischenbilanz nach dem ersten Winter aus?

Die Fernwärmeversorgung hat sich bewährt. Die Pflanzen sind dabei für uns das Maß aller Dinge.

Über den Palmengarten

Der Palmengarten im Frankfurter  Westend gehört zu den artenreichsten botanischen Gärten Deutschlands. Seine Eröffnung 1871 geht auf eine private Bürgerinitiative zurück. Seit 1931 in städtischem Besitz, gilt er durch seine Kombination aus botanischem Schaugarten, städtischer Grünfläche, Bildungseinrichtung und kulturellem Veranstaltungsort bis heute als einmalig.

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