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Zoo Frankfurt

Mainova schließt den Frankfurter Zoo an die Fernwärme an

Ein wichtiges Zeichen für den Klimaschutz

Eine nachhaltige und zuverlässige Wärmeversorgung für mehr als 4.500 Tiere, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und alle, die den Zoo übers Jahr hinweg besuchen: Die Stadt Frankfurt hat Mainova damit beauftragt, den Frankfurter Zoo an die Fernwärme anzuschließen. Der Beschluss des Magistrats erfolgte Ende 2024 – rund 1 Jahr später wurden die Verträge unterzeichnet.
Elf, bisher mit Gas versorgte Heizungszentralen werden im Rahmen des Anschlusses an die Fernwärme umgestellt. Dies spart 1.400 t CO2 im Jahr ein. Damit setzt die Stadt ein weiteres wichtiges Zeichen für den Klimaschutz und die Modernisierung ihrer Liegenschaften.

Neue Fernwärmetrasse rund ums Zoogelände

Um den Zoo an die Fernwärme anzuschließen, erweitert Mainova die Fernwärme um rund 2.200 m Leitungen, davon 1.800 m im öffentlichen Bereich und etwa 400 m auf dem Gelände des Zoos. Die Trasse führt einmal rund um das Zoogelände – von der Hanauer Landstraße über Zobelstraße, Am Tiergarten, Rhönstraße, Waldschmidtstraße, Unterer Atzemer, Thüringer Straße und Bernhard-Grzimek-Allee. Die Umsetzung der Maßnahme soll ab Herbst 2026 in mehreren Bauabschnitten erfolgen, die Gesamtdauer wird voraussichtlich knapp 2 Jahre betragen.

Der Anschluss des Zoos an das Fernwärmenetz ist ein Meilenstein für die Umsetzung der Klimaschutzziele der Stadt Frankfurt. Er stärkt die Zukunftsfähigkeit des Zoos und zeigt, wie ernst wir die Verantwortung für nachhaltige Energieversorgung nehmen.

Fernwärme für den Frankfurter Zoo: Daten und Fakten

11

Heizungszentralen

der insgesamt 19 Einzelanlagen werden umgestellt

1.400

CO2

im Jahr können durch die Umstellung gespart werden

2.200

Leitungen

sind für den Anschluss an die Fernwärme neu geplant

Vorteile auch für die Anlieger des Zoogeländes

Verlässlich und zunehmend erneuerbar: Fernwärme ist eine umweltverträgliche Form der Wärmeversorgung. In hocheffizienten Kraftwerken werden Wärme und Strom mittels Kraft-Wärme-Kopplung gleichzeitig produziert, was den eingesetzten Brennstoff optimal nutzt. Bis 2040 setzt Mainova auf die vollständige Umstellung hin zu klimaneutralen Wärmequellen.
Mit der neuen Trasse rund um den Zoo erhalten auch Anlieger die Möglichkeit, sich an die Fernwärme anschließen zu lassen. Ziel von Mainova ist es, das Fernwärmenetz bis 2040 auf mehr als das Doppelte auszubauen, so dass noch mehr Kundinnen und Kunden von der zukunftsweisenden Heizform profitieren. Aufgrund der positiven Umwelteigenschaften erfüllt der Anschluss ans Fernwärmenetz schon heute die gesetzlichen Klimaschutzanforderungen, man muss sich also keine Gedanken über die Dekarbonisierung der eigenen Wärmeversorgung machen.

Fernwärme für Frankfurt: jetzt informieren

Antarktis-Klima für die einen, Tropen-Hitze für die anderen

Der Zoo Frankfurt wurde 1858 von Frankfurter Bürgerinnen und Bürgern gegründet und ist der zweitälteste Zoo Deutschlands. Er beschäftigt insgesamt 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Auf einer Grundfläche von 1 ha leben über 4.500 Tiere aus circa 450 Arten. Und die haben ganz unterschiedliche Ansprüche an ihre Umgebung. Die Pinguine etwa lieben die Kälte, andere wiederum wollen es nicht nur mollig warm, sondern auch feucht.

Gesundes Klima für Zoo-Bewohner

Pinguins

 

Passende Heizungszentralen im Contracting-Modell

Das Ziel, ein passendes Klima für alle Tiere zu schaffen, erreichte Mainova bereits 2012 mit einem maßgeschneiderten Wärme-Contracting-Konzept. Die Belieferung mit Wärme erfolgt derzeit aus nicht weniger als 19 Einzelanlagen. Dabei achtet Mainova darauf, dass die Wärmeversorgung des Zoos optimal und energieeffizient betrieben wird. Speziell für kälteliebende Zoobewohner stellten die Mainova-Techniker die entsprechende Heizzentrale ganzjährig auf Kühlung um.
Neben dem effizienten Betrieb der unsichtbaren Energiezentralen garantiert das Konzept hohe Versorgungssicherheit: Sollte einmal zusätzlich Energie benötigt werden oder eine der Heizzentralen ausfallen, sorgt die Mainova-Tochter Hotmobil für schnellen Ersatz. Mit mobilen Heizanlagen werden Ausfallzeiten direkt überbrückt. Dabei geht das gesamte Wärmeserviceangebot weit über die normale Lieferantenleistung hinaus: Auch Anlieferung, Betriebsführung und Störungsdienst sind inklusive.
Mit dem Fernwärmeanschluss und der Umstellung von elf der insgesamt 19 Heizanlagen erfolgt nun der nächste große Schritt hin zu einer nachhaltigen und zukunftssicheren Energieversorgung des Frankfurter Zoos.

Nachhaltigkeit ist für uns ein zentrales Thema. Neben Photovoltaik auf neuen Gebäuden trägt die Fernwärme maßgeblich dazu bei. Sie ermöglicht eine zuverlässige und klimafreundliche Wärmeversorgung für unsere Tiere sowie für unsere Besucherinnen und Besucher und die Mitarbeitenden.

Vertrauen und gemeinsame Verantwortung

Als Energiepartner der Stadt Frankfurt versorgt Mainova städtische Liegenschaften zuverlässig mit Energie. Davon stammt der Ökostrom zu 100 % aus erneuerbaren Energien. Etwa 60 zumeist mit Erdgas beheizte städtische Gebäude in Frankfurt – vor allem Schulen und Kitas – sollen bis Ende 2030 an das Fernwärmenetz angeschlossen werden. Darüber hinaus ermöglicht Mainova es der Stadt auf vielfältige Weise, die kommunale Energiewende und den lokalen Klimaschutz voranzutreiben. Dazu zählen die Verstärkung des Stromnetzes für ein klimaneutrales Frankfurt oder das bundesweit führende Mieterstrom-Modell mit der Wohnungswirtschaft. Dabei beziehen Mieterinnen und Mieter Solarstrom direkt vom eigenen Dach. Des Weiteren unterstützt der Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur den Fortschritt bei der E-Mobilität.

Es geht voran – Energiezukunft in Frankfurt

Grüne Fernwärme, Elektromobilität, erneuerbare Energien, ein starkes Stromnetz: Wir machen Frankfurts Energieversorgung fit für die Zukunft.

So gestalten wir Frankfurts Energiezukunft