Digitale Infrastruktur

In einer Smart City vernetzen sich Bürgerinnen und Bürger mit Wirtschaft und Verwaltung. Dafür bedarf es einer technischen flächendeckenden Infrastruktur.

Durch digitale Infrastrukturen wird unser tägliches Leben auf vielfältige Weise erleichtert und unsere Lebensqualität verbessert.

LoRaWAN: Die Technik dahinter

Wofür steht LoRaWAN?

Eine Smart City vernetzt Objekte mit dem Internet der Dinge (englisch Internet of Things, kurz IoT). LoRaWAN steht für „Long Range Wide Area Network“ und ist eine Funk-Technologie, die kleine Datenmengen über große Distanzen effizient überträgt.

LoRaWAN wird heute bereits in Gemeinden, Gewerbe und bei Energieversorgern und Entsorgern im Einsatz. Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig und machen unseren Alltag einfacher, nachhaltiger, sicherer und auch ressourcenschonender.  LoRaWAN wird aus modernen Städtekonzepten nicht mehr wegzudenken sein.

Die wichtigsten Vorteile

  • Hohe Reichweite, auch in Gebäuden und Kellern
  • Energieeffizient, da die Sensoren viele Jahre mit handelsüblichen Batterien laufen
  • Kostengünstig
  • Sicher (Ende-zu-Ende Verschlüsselung)
  • Hohe Anwendungsbreite
  • Strahlungsarm


Wie funktioniert LoRaWAN?

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Die Funktionsweise von LoRaWAN basiert auf zwei Elementen: Verschiedene Sensoren und sogenannte LoRaWAN-Gateways. Die Sensoren erfassen Daten und senden sie an das nächste Gateway, das Daten sowohl empfangen als auch senden kann.

Je dichter das Netz aus Gateways, desto besser ist die Abdeckung des Funknetzwerks. Die Daten werden vom Sensor verschlüsselt erst nach der Übertragung auf unseren Servern entschlüsselt, damit ist die Datensicherheit bei der Übertragung gewährleistet

Die Daten können Sie über unser Dashboard abrufen. So können Sie schnell Analysen durchführen und Prozesse optimieren.

Welche Sensoren können eingesetzt werden?

LoRaWAN bietet ein breites Spektrum möglicher Anwendungen, aus denen Sie Mehrwerte schaffen können:

In der Smart City lässt sich das Stadtklima mithilfe von LoRaWAN überwachen. Erfassen Sie Schadstoffbelastung, Temperatur und Lärm. Werden Grenzwerte überschritten, können Sie sich per E-Mail darüber informieren lassen. Über Plarkplatzsensoren ersparen Sie den Besuchern Ihrer Stadt eine lange Parkplatzsuche und leiten Sie schnell zu freien Plätzen.

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Kontrollgänge können Sie mithilfe dieser Technik einsparen: Sensorik kann erfassen, ob Türen und Fenster im Gebäude verschlossen sind. Auch der Füllstand von Abwassergruben kann mit LoRaWAN erfasst werden. Werkzeuge können Sie, ausgestattet mit Sensorik, per GPS orten. Durch die Teilautomatisierung solcher Tätigkeiten haben Sie Zeit sich Ihrem Kerngeschäft zu widmen.

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Beim Ablesen von Wasserschachtzählern können Sie die Arbeitszeit von zwei Fachkräften einsparen. Sowohl die Person, die abliest, als auch die, die den geöffneten Schacht sichert, sind dann nicht mehr erforderlich. Da die Daten in einer engen Taktung abgelesen werden können, werden so auch Leckagen im Wassersystem schnell sicht- und behebbar. Auch Zähler für Wärme können durch LoRaWAN fernausgelesen werden. Die Möglichkeit die Zähler in einer höheren Frequenz auslesen zu können hilft Ihnen bei der Netzüberwachung.

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Beispiele, bei denen LoRaWAN Anwendung findet

CO2-Warnsystem

LoRaWAN-Sensorik hilft uns auch bei der Bekämpfung der Pandemie. CO2-Sensoren in Innenräumen erinnern Sie an das regelmäßige Lüften und bildet eine Ergänzung zu den gängigen Hygienemaßnahmen.

Steigt das Infektionsrisiko im Raum durch eine erhöhte Aerosolkonzentration, wird bei einem kritischen CO2-Wert ein Alarm ausgelöst. Die Einsatzgebiete sind dabei vielfältig: beispielsweise Klassenzimmer, Innenräume mit Publikumsverkehr und Besprechungsräume.

Parkraummanagement

Um Zeit und Nerven bei der langwierigen Parkplatzsuche zu vermeiden, dabei auch hohe Treibstoffkosten und umweltschädliche Abgasemissionen zu umgehen, können Sensoren Abhilfe schaffen.

Diese erkennen belegte Parkplätze und leiten die Autofahrerinnen und Autofahrer umgehend zum nächsten freien Parkplatz. Auch für die Fahrer von Elektrofahrzeugen wird so die Suche nach der nächsten freien Ladesäule effizienter.

Individuelle Services und Beratung

Von der persönlichen Beratung und Zieldefinition bis zur Einrichtung der Sensorik und Bereitstellung der Daten: in wenigen Schritten zur erfolgreichen Smart-City-Anwendung.

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Christian Borg-Krebs

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