Pressemitteilung

08.11.2016|Frankfurt am Main

Frankfurter Stromversorgung weiterhin sehr zuverlässig

Bürger und Unternehmen in Frankfurt können sich auf ein sehr zuverlässiges Stromnetz verlassen.

Die Mainova-Tochter Netzdienste Rhein-Main GmbH (NRM) hat jetzt die Statistik für das vergangene Jahr vorgelegt. Lediglich 6:58 Minuten betrug 2015 die durchschnittliche Unterbrechungsdauer im Netz der NRM. Dies bedeutet eine Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr um knapp 1:30 Minuten (2014: 8:30 Minuten). Im Bundesschnitt lag der Wert 2015 nach Angaben der Bundesnetzagentur bei 12:42 Minuten und damit über dem Vorjahr (2014: 12:30 Minuten).

Für den Mainova-Vorstandsvorsitzenden Dr. Constantin H. Alsheimer sind die Zahlen ein Ansporn, die großen Anstrengungen für den Erhalt und den Ausbau der Infrastruktur in Frankfurt fortzusetzen: „Wir befinden uns an einem der anspruchsvollsten Standorte Deutschlands. Das Stromnetz Frankfurts ist eine Lebensader der prosperierenden Mainmetropole. Die zuverlässige Versorgung der Stadt, der Unternehmen und aller Frankfurter mit Energie hat bei uns oberste Priorität. Dafür arbeiten wir jeden Tag. Mit unserem zuverlässigen Stromnetz schaffen wir einen klaren Standortvorteil für unsere Heimatstadt.“

Das Stromnetz der NRM ist mehr als 7.500 Kilometer lang. Es umfasst Hoch-, Mittel und Niederspannungsleitungen sowie Hausanschlussleitungen und die Straßenbeleuchtung im Frankfurter Stadtgebiet. Insgesamt rund 4,6 Milliarden Kilowattstunden Strom haben die Verbraucher im Jahr 2015 aus dem NRM-Netz entnommen.

Über den SAIDI-Wert der Bundesnetzagentur

Die Bundesnetzagentur hat wie in den Vorjahren eine vollständige Erhebung aller Strom-Versorgungsunterbrechungen in der Bundesrepublik Deutschland durchgeführt. Gemäß § 52 EnWG sind alle Stromnetzbetreiber verpflichtet, der Bundesnetzagentur bis zum 30. April eines jeden Jahres alle Versorgungsunterbrechungen zu melden. Dieser Bericht enthält Zeitpunkt, Dauer, Ausmaß und Ursache der Versorgungsunterbrechungen. Die Bundesnetzagentur ermittelt aus diesen Meldungen den SAIDI-Wert, der die durchschnittliche Versorgungsunterbrechung je angeschlossenem Letztverbraucher innerhalb eines Kalenderjahres widerspiegelt.

Beim SAIDI-Wert werden weder geplante Unterbrechungen noch Unterbrechungen aufgrund höherer Gewalt wie etwa Naturkatastrophen berücksichtigt. In die Berechnung fließen nur ungeplante Unterbrechungen ein, die auf Einwirkungen Dritter, auf Rückwirkungen aus anderen Netzen oder auf andere Störungen im Bereich des Netzbetreibers zurückzuführen sind. Im Stromnetz muss die Unterbrechung zudem länger als drei Minuten dauern.