Pressemitteilung

13.01.2015|Frankfurt am Main

Neue Energie für den Campus Bockenheim: Mainova AG nimmt Fernwärmeleitung in Betrieb

Heute wurde die neue Energieversorgung für den Campus Bockenheim offiziell in Betrieb genommen.

Neue Energie für den Campus Bockenheim
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Die umweltschonende Heizwärme kommt ab sofort über eine neue 1,5 Kilometer lange Leitung aus dem Heizkraftwerk Messe der Mainova AG. Gleichzeitig wurde das bisherige gasgefeuerte Heizwerk Gräfstraße abgeschaltet. Als Startschuss für ein energieeffizientes Modellquartier auf dem ehemaligen Uni-Gelände würdigten den Anlass Frankfurts Stadtkämmerer und Aufsichtsratsvorsitzender der Mainova AG Uwe Becker, Dr. Constantin H. Alsheimer, Vorsitzender des Vorstands der Mainova AG, Mainova-Technikvorstand Prof. Dr.-Ing. Peter Birkner, Frank Junker, Vorsitzender der Geschäftsführung der ABG Frankfurt Holding, und Holger Gottschalk, Kanzler der Frankfurter Goethe-Universität.

Stadtkämmerer Uwe Becker betonte: „Mit dem großflächigen Ausbau der umweltschonenden Fernwärme leistet die Mainova einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz in Frankfurt am Main. Das Fernwärmenetz Frankfurts stellt die Lebensader der prosperierenden Mainmetropole dar. Durch seinen Ausbau gewährleistet die Mainova ein Höchstmaß an Versorgungszuverlässigkeit, was nicht nur dem Standort, sondern auch den Frankfurter Bürgerinnen und Bürgern zugutekommt.“

Die Fernwärme entsteht in den Mainova-Kraftwerken mittels hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Dr. Constantin H. Alsheimer, Vorsitzender des Vorstands der Mainova AG: „Die Mainova investiert bis 2016 insgesamt rund 130 Millionen Euro in den Ausbau der Fernwärme in Frankfurt. Damit erweitern wir die Infrastruktur für eine hocheffiziente, zuverlässige und umweltschonende Energieversorgung unserer Heimatstadt. Hinzu kommt, dass Fernwärme eine im Vergleich zu anderen Maßnahmen günstige Form der CO2-Vermeidung ist.“ Von der neuen Trasse profitieren neben dem Campus Bockenheim das Senckenberg-Museum, das Bockenheimer Depot, die ING Diba sowie weitere Neubauten.

Die ABG Frankfurt Holding hat das Areal des Uni-Campus Bockenheim 2011 vom Land Hessen erworben. Das 16,5 Hektar große Gelände erstreckt sich zwischen Senckenberganlage und Gräfstraße in Bockenheim. Frank Junker, Vorsitzender der Geschäftsführung der ABG Frankfurt Holding: „Mit der Fernwärme können wir auf dem Campus Bockenheim hohe Energieeffizienz durch Passivhäuser gekoppelt mit regenerativer Energie anbieten. So entsteht ein CO2-armes Quartier in Frankfurt am Main.“ Das sei ein guter Hinweis darauf, was das Projekt Kulturcampus Frankfurt sein soll: „Wir schaffen gemeinsam ein Quartier, in dem Wohnen, Arbeiten und Kulturelles zeitgemäß zusammengehen. Der Campus Bockenheim wird ein bedeutendes Areal für Frankfurts Stadtentwicklung sein“, unterstrich Junker.

Uni-Kanzler Holger Gottschalk: „Mein Dank gilt der Mainova AG als bewährter und zuverlässiger Partner der Universität. Uns verbindet eine langjährige Zusammenarbeit. Daran halten wir fest, auch wenn die Uni den Campus hier in Bockenheim verlässt. Am Campus Westend und anderen Standorten nutzt die Uni schon jetzt die hocheffiziente Fernwärme. Denn wir sehen uns als Universität in der Verantwortung, so energieeffizient wie möglich zu agieren.“

Foto (von links):  Mainova-Technikvorstand Prof. Dr.-Ing. Peter Birkner, Frank Junker, Vorsitzender der Geschäftsführung der ABG Frankfurt Holding, Dr. Constantin H. Alsheimer, Vorsitzender des Vorstands der Mainova AG, Holger Gottschalk, Kanzler der Goethe-Universität und Frankfurts Stadtkämmerer und Mainova-Aufsichtsratsvorsitzender Uwe Becker nehmen die Fernwärmeleitung für den Campus Bockenheim in Betrieb.

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Foto: Neue Energie für den Campus Bockenheim (Quelle: Mainova AG)