Pressemitteilung

17.05.2016|Frankfurt am Main

Zukunftsweisende Wärmeversorgung für den Frankfurter Palmengarten

Mainova versorgt den botanischen Garten im Westend künftig mit umweltschonender Fernwärme.

Vertragsunterzeichnung Fernwärmeanschluss Palmengarten
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Am Dienstag (17.5.) unterzeichneten Frankfurts Stadträtin und Dezernentin für Umwelt und Gesundheit Rosemarie Heilig, Palmengarten-Direktor Dr. Matthias Jenny und Mainova-Vertriebsvorstand Norbert Breidenbach die Verträge für die neue Energieversorgung ab Oktober 2016. Die jährlich rund 11.000 Megawattstunden Wärme kommen aus den hocheffizienten Mainova-Kraftwerken sowie dem Müllheizkraftwerk in der Nordweststadt. Sie ersetzen die zentrale Wärmeversorgung des Palmengartens durch gasbetriebene Blockheizkraftwerke. Diese gehen nach 20 Jahren nunmehr außer Betrieb.

„Mainova unterstützt mit ihrem Engagement für den Ausbau der Fernwärme in Frankfurt die Klimaschutzziele der Stadt auf vorbildliche Weise“, sagte Rosemarie Heilig. „Ich freue mich sehr, dass sich für den Palmengarten dadurch jetzt die Möglichkeit bietet, von der umweltfreundlichen und preisgünstigen Wärmeversorgung zu profitieren“, so die Frankfurter Stadträtin.

Palmengarten-Direktor Dr. Matthias Jenny ergänzte: „Für den energieintensiven Betrieb unserer Liegenschaften bietet sich die Versorgung durch Mainova-Fernwärme an. Neben den ökologischen Vorteilen hat uns die Kostenersparnis im Vergleich zu der zentralen Wärmeerzeugung vor Ort überzeugt.“

Mainova-Vertriebsvorstand Norbert Breidenbach: „Der Palmengarten profitiert unmittelbar vom Fernwärmeausbau der Mainova in Frankfurt. Dieser verbindet unsere Kraftwerke in der Innenstadt mit dem Müllheizkraftwerk. Mit dem Netzverbund wird die bereits hocheffiziente Energieerzeugung unserer Kraftwerke weiter optimiert. Damit investieren wir in eine zukunftsweisende und sichere Energieversorgung für Frankfurt.“

Der Palmengarten verfügt über ein eigenes Nahwärmenetz mit einer Gesamtleistung von rund sieben Megawatt, das künftig in die Fernwärmeversorgung eingebunden wird. Die bisherige Versorgung durch die Energiezentrale unter dem Tropicarium entfällt.

Über den Ausbau der Fernwärme in Frankfurt

Durch den Zusammenschluss der Frankfurter Heizkraftwerke vom Müllheizkraftwerk im Norden bis zum Heizkraftwerk Niederrad im Süden der Stadt lassen sich Synergien bestmöglich nutzen. Die einzelnen Kraftwerke und Erzeugungsanlagen können künftig flexibel und effizient aufeinander abgestimmt werden. Durch optimierten Brennstoffeinsatz und die stärkere Nutzung der CO2-neutralen Wärme aus dem MHKW sinken die Kohlendioxidemissionen. Der Leitungsausbau schafft zusätzliche Potentiale für eine hocheffiziente Wärmeversorgung Frankfurts. Im Zuge von Modernisierungen bietet sich ein Anschluss ans Fernwärmenetz der Mainova aus ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten an.

Über die Fernwärme

Für Privat- und Geschäftskunden ist Fernwärme eine kostengünstige und komfortable Alternative zu Öl- und Erdgasheizungen. Fernwärme entsteht durch das besonders umweltschonende Verfahren der Kraft-Wärme-Kopplung. Dabei werden Wärme und Strom parallel erzeugt. Konventionelle Kraftwerke erzielen einen Wirkungsgrad von etwa 40 Prozent. 60 Prozent des Energieträgers gehen ungenutzt verloren. Bei der Kraft-Wärme-Kopplung wird der Energieträger zu mehr als 80 Prozent genutzt. Dadurch werden klimaschädliche CO2-Emissionen deutlich reduziert.

Über die Mainova AG

Die Mainova AG mit Sitz in Frankfurt ist Hessens größter Energieversorger und beliefert mehr als eine Million Menschen mit Strom, Gas, Wärme und Wasser. Hinzu kommen zahlreiche Firmenkunden im gesamten Bundesgebiet. Das Unternehmen erzielte mit seinen knapp 2.700 Mitarbeitern im Jahr 2015 einen Umsatz von fast 2 Milliarden Euro. Größte Anteilseigner der Mainova AG sind die Stadtwerke Frankfurt am Main Holding (75,2 %) und die Münchener Thüga (24,5 %). Die übrigen Aktien (0,3 %) befinden sich im Streubesitz.

Foto (von links): Palmengarten-Direktor Dr. Matthias Jenny, Frankfurts Stadträtin und Dezernentin für Umwelt und Gesundheit Rosemarie Heilig und Mainova-Vertriebsvorstand Norbert Breidenbach unterzeichnen im Eingangsoktogon des Tropicariums die Verträge für den Fernwärmeanschluss des Frankfurter Palmengartens.