Pressemitteilung

29.01.2016|Frankfurt am Main

Neue Energie für den Frankfurter Hauptbahnhof

Mainova versorgt den Frankfurter Hauptbahnhof künftig mit umweltfreundlicher Fernwärme.

Die wichtigste Verkehrsdrehscheibe im deutschen Zugverkehr wird vollständig saniert und energetisch modernisiert. Dafür schließt Mainova den Bahnhof bis Ende 2016 an das Fernwärmenetz an. Die hocheffizient erzeugte Energie aus dem nahe gelegenen Heizkraftwerk West in der Gutleutstraße ersetzt die alte ölbetriebene Heizung vor Ort. Dadurch reduziert sich der CO2-Ausstoß des Bahnhofs um rund 700 Tonnen im Jahr. Das entspricht dem Stromverbrauch von 7.000 Kühlschränken. Für Heizung und Warmwasser verbrauchen die zahlreichen Geschäfte, Gastronomie und Büros im Gebäude jährlich knapp 8.000 Megawattstunden.

Dr. Constantin H. Alsheimer, Vorstandsvorsitzender der Mainova AG: „Die Versorgung des Frankfurter Hauptbahnhofs mit umweltfreundlicher Fernwärme ist ein weiterer Meilenstein für den Klimaschutz in der Stadt. Die mittels hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung erzeugte Energie ist aufgrund ihrer geringen Emissionen zukunftsweisend für die Versorgung Frankfurts. Deswegen baut Mainova das Fernwärmenetz in der Stadt kontinuierlich aus.“

Hartmut Schwarz, Leiter Bahnhofsmanagement Frankfurt Main Hauptbahnhof, ergänzt: „Die Deutsche Bahn will als Umwelt-Vorreiter überzeugen. Dafür formuliert sie nicht nur ambitionierte Ziele sondern setzt auch konkrete Maßnahmen um, wie hier im Frankfurter Hauptbahnhof mit der Umstellung der Versorgung auf umweltfreundliche Fernwärme.“

Ab Mitte des Jahres beginnt der Bau der neuen, 420 Meter langen Fernwärmetrasse von der Commerzbank in der Weserstraße über die Taunusstraße bis zum Untergeschoss der B-Ebene im Frankfurter Hauptbahnhof. Die Versorgung soll ab Frühjahr 2017 starten. Daneben erhält das Gebäude einen Gasanschluss mit 1.500 Kilowatt Leistung zum Betrieb von zwei zusätzlichen Blockheizkraftwerke (BHKW).