Pressemitteilung

04.04.2017|Frankfurt am Main

Mainova unterstützt Vogelschutz in Nieder-Erlenbach

Zusammen mit dem Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) Frankfurt hat Mainova am heutigen Dienstag (4.4.) an seinem Trafohaus in Nieder-Erlenbach 19 künstliche Brutplätze für Mehlschwalben und Mauersegler eingerichtet.

Mainova bringt Nistkästen an seinem Trafohaus in Nieder-Erlenbach an.
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Die Nistkästen wurden unter den Dachvorsprüngen an zwei Seiten der Turmstation Alt-Erlenbach/Ecke Am Steinberg angebracht. Die Initiative für die Maßnahme ging vom zuständigen Ortsbeirat aus.

Ingolf Grabow, Vorstandsmitglied des NABU Frankfurt, betont: „Der natürliche Lebensraum der Vögel geht in der Stadt immer mehr verloren. Die zunehmende Versiegelung erschwert ihre Suche nach Baustoffen für Nester. Auch scheitert der ‚Eigenbau‘ oft durch schlechten Lehm und glatten Untergrund. Aber auch für künstliche Nistplätze ist es schwer, geeignete Orte zu finden. Deswegen sind wir sehr dankbar, dass Mainova ihr Trafohaus dafür zur Verfügung stellt.“

Uwe Berlinghoff, Leiter Konzernkommunikation und Politik der Mainova AG: „Der NABU Frankfurt leistet in unserer Heimatstadt wertvolle Arbeit für den Vogel- und Artenschutz. Eine vielfältige Natur steigert auch die Lebensqualität für die Menschen vor Ort. Mit der Unterstützung der Initiative werden wir unserer Verantwortung als regionales Unternehmen für eine nachhaltige Bewirtschaftung unseres natürlichen Lebensraums gerecht.“

Mainova engagiert sich traditionell für den Vogelschutz in Frankfurt. 2013 und 2014 stellte der regionale Energiedienstleister bereits seine Trafo-Stationen in Kalbach und Nieder-Eschbach für künstliche Nistplätze von Mehlschwalben und Mauerseglern zur Verfügung. Außerdem hat Mainova in den letzten Jahren an der Homburger Landstraße, am Alten Flugplatz in Bonames sowie in Harheim und Fechenheim Storchennester errichten lassen.

Das 2015 errichtete Storchennest am Niddaufer in Harheim hat bereits im vergangenen Jahr Erfolg gezeigt: Ergebnis war der erste Storchen-Nachwuchs in Frankfurt seit 50 Jahren. Auch in diesem Jahr wurde das Storchenpaar dort schon wieder gesichtet.

Ein weiteres Mainova-Projekt war die Ansiedlung von Wanderfalken am Heizkraftwerk West. Darüber hinaus existiert seit dem Jahr 2010 auf dem Gelände der Konzernzentrale in der Solmsstraße ein Biotop, das Enten Möglichkeiten zur Brut bietet.

Das Trafohaus in Nieder-Erlenbach dient dazu, die elektrische Energie aus dem Mittelspannungsnetz in Niederspannung umzuwandeln. Der Strom, der mit einer elektrischen Spannung von 20.000 Volt ankommt, wird dort zur Versorgung der Haushalte auf die üblichen 400 Volt gebracht.

Foto (von links): Ingolf Grabow, Vorstandsmitglied des NABU Frankfurt, Uwe Berlinghoff, Leiter Konzernkommunikation und Politik der Mainova AG, und Nieder-Erlenbachs Ortsvorsteher Yannick Schwander vor den neuen Behausungen für Mauersegler und Mehlschwalben.