Pressemitteilung

12.06.2015|Frankfurt am Main

Grundschulkinder experimentieren zu effizienter Energienutzung

Bildungsdezernentin Sarah Sorge und Dr. Constantin H. Alsheimer besuchen Lernwerkstatt Strom.

Besuch Mainova-Lernwerkstatt
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Effiziente Energienutzung kann schon in der Grundschule gelernt werden, dieser Überzeugung ist Bildungsdezernentin Sarah Sorge. Bei einem Besuch der Ackermannschule im Gallus zusammen mit Dr. Constantin H. Alsheimer, Vorsitzender des Vorstands der Mainova AG, informierte sie sich über die Lernwerkstatt zum Thema Strom, die der regionale Energieversorger Schulen als begleitendes Unterrichtsmaterial zur Verfügung stellt. Die Lernwerkstatt besteht aus sieben Stationen, anhand derer die Schülerinnen und Schüler lernen, wie Strom entsteht und warum es wichtig ist, damit sparsam umzugehen.

„Nachhaltigkeit ist für mich ein zentrales Zukunftsthema. Mit der Lernwerkstatt Strom können die Grundschulkinder spielerisch und experimentierend effiziente Energienutzung lernen“, so betont Sarah Sorge die Bedeutung der Lernwerkstätten, die auch zu weiteren Themen wie Wind oder Wärme in Kooperation mit Schulen für unterschiedliche Altersstufen angeboten werden.

Dr. Constantin H. Alsheimer, Vorsitzender des Vorstands der Mainova AG, will sich gezielt auch im Bildungsbereich engagieren: „Angesichts knapper werdender Ressourcen wird ein bewusster Umgang mit Energie immer wichtiger. Entsprechende Verhaltensweisen prägen sich bereits im Kindesalter aus. Deswegen fördern wir gezielt die Bildung unserer Kinder und Jugendlichen zu diesem Thema. Die Lernwerkstätten eignen sich besonders gut für den Unterricht, da sie Energie erlebbar machen und bei den Schülerinnen und Schülern das Interesse daran wecken und den bewussten Umgang damit stärken.“

Die Lernwerkstatt zum Thema Strom wird seit vielen Jahren mit großem Erfolg von Umweltlernen in Frankfurt e.V. in Zusammenarbeit mit der Mainova AG durchgeführt. An sieben Stationen experimentieren die Grundschulkinder zu Themen der Erzeugung und Nutzung von Strom. Sie bauen einen Stromkreis auf, erleben die Funktionsweise von Solarzellen und Kurbelgenerator und messen den Verbrauch unterschiedlicher elektrischer Geräte. Ein Höhepunkt ist die Inbetriebnahme eines Kraftwerksmodells, mit dem Strom und gleichzeitig Wärme zum Heizen erzeugt wird.

Über die Lernwerkstätten

Die Mainova AG sowie der Verein Umweltlernen in Frankfurt e.V. kooperieren seit langem bei der Durchführung von Energie-Lernwerkstätten an Schulen. Für die Grundschulen bestehen entsprechende Angebote zu den Themen Strom und Windenergie, für die weiterführenden Schulen zu den Themen Wärme und Energieeffizienz. Jedes Jahr nehmen bis zu 1.500 Frankfurter Schülerinnen und Schüler an den Lernwerkstätten teil.

Foto (von links): Frankfurts Bildungsdezernentin Sarah Sorge, Dr. Constantin H. Alsheimer, Vorsitzender des Vorstands der Mainova AG, und Katja Büring-Uhle vom Verein Umweltlernen in Frankfurt mit Kindern der Ackermannschule beim heutigen Besuch der Mainova-Lernwerkstatt zum Thema Strom. Das Experiment mit dem Windrad demonstriert die Effizienz von Windkraftanlagen. (Quelle Mainova AG)