Pressemitteilung

14.11.2016|Frankfurt am Main

Arbeiten am Heizkraftwerk West führen zu erhöhtem Geräuschpegel

Im Zusammenhang mit der Modernisierung des Heizkraftwerks (HKW) West in der Gutleutstraße stehen am Donnerstag (17.11.) zusätzlich zu den bereits bekannten Arbeiten (s. Pressemitteilung v. 23.09.2016) weitere Maßnahmen an, die zu einem erhöhten Geräuschpegel führen können.

In der Zeit von 7 Uhr bis 18 Uhr werden auf dem Dach des Kesselhauses die neuen Sicherheitsventile getestet. Diese sind mit Schalldämpfern ausgestattet, um eine auftretende Lärmbelastung für die Bevölkerung so gering wie möglich zu halten. Dennoch wird mit einem erhöhten Lärmaufkommen gerechnet. Die Sicherheitsventile kommen nur in dem seltenen Fall zum Einsatz, wenn der maximal zulässige Druck der Dampfkessel überschritten wird. Diese werden regelmäßig durch die zugelassenen Überwachungsstellen wie den TÜV geprüft.

Mainova führt die Arbeiten mit Rücksicht auf die Anwohner so schnell wie möglich aus. Wir bitten alle Betroffenen um Verständnis.

Die Modernisierung des HKW West erfolgt im Zuge des Fernwärmeausbaus in Frankfurt. Mainova investiert rund 130 Millionen Euro, um die bisher getrennten Wärmeinseln zu verbinden. Dadurch werden die Kraftwerke flexibler einsetzbar. Dies erspart der Stadt künftig 100.000 Tonnen CO2 im Jahr. Im HKW West erzeugen künftig zwei neue Kesselanlagen und eine neue Turbine hocheffizient Wärme und Strom. Sie sollen Ende des Jahres in Betrieb gehen.