Pressemitteilung

25.09.2015|Frankfurt am Main

Wärmepreis in Frankfurt sinkt

Die Mainova AG senkt die Preise für Fernwärme in Frankfurt zum 1. Oktober 2015.

Der Arbeitspreis fällt um 2,5 Prozent, der Grundpreis um 1,1 Prozent. Bewohner von Einfamilienhäusern sparen dadurch durchschnittlich 29,20 Euro im Jahr. Für Wohnungen im Mehrfamilienhaus beträgt die Einsparung im Schnitt 25,89 Euro. Grund für die Preissenkung sind niedrigere Brennstoffkosten für Kohle und Erdgas.

Norbert Breidenbach, Vertriebsvorstand der Mainova AG: „Damit liegt der Preis für Wärme in Frankfurt heute wieder auf dem Niveau von 2010. Davon profitieren vor allem die Kunden, aber auch die Umwelt. Jede mit Fernwärme versorgte Wohnung spart im Jahr mehr als 3.000 Kilogramm CO2 im Vergleich zu Öl, bzw. rund 1.500 Kilogramm CO2 im Vergleich zu Erdgas.“

Die Mainova setzt in Frankfurt verstärkt auf die klimaschonende Fernwärme und investiert bis 2016 rund 130 Mio. Euro in ihren Ausbau. Das rund 270 Kilometer lange Fernwärmenetz deckt bereits heute große Teile des Frankfurter Stadtgebiets ab. Durch den Ausbau werden in den kommenden Jahren die Heizkraftwerke Messe, West und Niederrad mit dem Müllheizkraftwerk (MHKW) in der Nordweststadt verbunden. Dies macht einen noch flexibleren und effizienteren Einsatz der Erzeugungsanlagen möglich.

Über die Fernwärme

Fernwärme entsteht durch das besonders umweltschonende Verfahren der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Dabei werden Wärme und Strom parallel erzeugt. Bei der KWK wird der Energieträger zu mehr als 80 Prozent genutzt. Bei konventioneller Erzeugung sind es nur rund 40 Prozent. Durch den Ausbau der Fernwärme werden die klimaschädlichen CO2-Emissionen deutlich reduziert. Denn Fernwärme weist mit 170 Gramm je Kilowattstunde (g/kWh) die geringsten CO2-Emissionen auf. Zum Vergleich: Erdgas liegt bei 202 g/kWh, Erdöl bei 266 g/kWh und Steinkohle bei 335 g/kWh. Fernwärme ist auch eine günstige Form der CO2-Vermeidung: So erfordert die Einsparung von einer Tonne CO2 beim Ausbau der Fernwärme Investitionen in Höhe von 920 €. Bei der Windkraft wären für die gleiche Summe Investitionen in Höhe von ca. 1.500 € erforderlich, bei der Photovoltaik sogar rund 5.000 €.

Für Privat- und Geschäftskunden ist Fernwärme eine kostengünstige und komfortable Alternative zu Öl- und Erdgasheizungen. Die Wärme gelangt mittels Heißwasser oder Dampf zu den Verbrauchern. Sie dient zum Betrieb der Heizung, zur Klimatisierung und zur Erzeugung von Warmwasser. Die so versorgten Gebäude haben keinen eigenen Heizbrenner und benötigen für Heizung und Warmwasserversorgung weder Öl noch Gas.