Pressemitteilung

15.11.2018|Frankfurt am Main

Mainova passt Strom- und Gaspreis an

Die Steuern- und Abgabenlast auf den Strompreis bleibt hoch. Hinzukommen gestiegene Beschaffungskosten. Auch für Erdgas steigen diese.

Auch im Jahr 2019 bleibt die staatliche Belastung des Strompreises nahezu unverändert hoch. So wird der Anteil staatlich regulierter Abgaben, Umlagen und Steuern am Strompreis weiterhin rund 50 Prozent betragen. Weitere rund 22 Prozent entfallen auf die ebenfalls festgelegten Netzentgelte. Der restliche Anteil des Strompreises hängt vor allem von den Beschaffungskosten am Strommarkt ab. Im Vergleich zum Vorjahr sind diese um rund 30 Prozent gestiegen.

Hatte Mainova zuletzt zum Jahresbeginn 2018 den Strompreis noch senken können, führen diese Faktoren nun dazu, dass das Unternehmen den Strompreis zum 1. Januar 2019 neu kalkulieren muss. Für einen Frankfurter Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 2.500 Kilowattstunden (kWh) erhöhen sich im Basis-Tarif „Mainova Strom Classic“ deshalb die monatlichen Stromkosten um 2,65 Euro oder 3,8 Prozent. Ein Haushalt mit 4.000 kWh Jahresverbrauch muss monatlich 4,24 Euro mehr entrichten, was 3,9 Prozent entspricht. (Alle Angaben brutto inklusive Mehrwertsteuer)

Steigende Beschaffungskosten auch für Erdgas

In den vergangenen Monaten sind auch die Beschaffungskosten für Erdgas stark gestiegen. Zusätzlich wurde zum 1. Oktober 2018 eine zentrale Umlage, die alle Erdgas-Kunden deutschlandweit tragen müssen, erhöht. Diese Entwicklungen kann Mainova nicht mehr ausgleichen.

Daher erhöhen sich für einen Haushalt mit 20.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch in der Grundversorgung die Kosten um 8,73 Euro pro Monat. Dies entspricht 6,9 Prozent mehr.