Pressemitteilung

13.02.2017|Frankfurt am Main

Mainova unterstützt Photovoltaikanlage fürTschernobyl-Kinder

Mainova unterstützt den Bau einer Solarstromanlage für das Kinderhilfszentrum „Nadeshda“ (Hoffnung) in Weißrussland.

Übergabe Nadeshda

Empfänger sind die „Freunde Nadeshdas“, ein Zusammenschluss von acht Vereinen, die das Kinderzentrum unterstützen, seit es vor mehr als 22 Jahren eröffnet wurde. Der Energieversorger verwendet hierfür Fördermittel aus seinem Öko-Stromangebot für Geschäftskunden. Dabei fließt nach den Kriterien des Grüner Strom Labels ein fester Förderbetrag je Kilowattstunde in neue Anlagen und innovative Projekte.

Die im Bau befindliche PV-Anlage hat eine Leistung von 600 Kilowatt. Nachdem schon eine Holzheizung sowie Energiesparsysteme vor Ort bestehen, soll zukünftig der gesamte Energiebedarf des Kinderzentrums zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien abgedeckt werden.

Beim Kinderzentrum „Nadeshda“ handelt sich um ein weißrussisch-deutsches, gemeinnütziges Projekt zur Rehabilitation und Erholung von Kindern und Jugendlichen, die von den Langzeitfolgen der Tschernobyl-Katastrophe betroffen sind. Jährlich werden mehr als 4000 Kinder dort über mehrere Wochen sozialpädagogisch und medizinisch betreut. Der Frankfurter Verein „Leben nach Tschernobyl“ hat gemeinsam mit vielen Helfern zum Aufbau von „Nadeshda“ beigetragen.

Dr. Astrid Sahm und Andreas Seiverth dankten als Vertreter des Vereins Leben nach Tschernobyl e.V. für die großzügige Unterstützung, ohne die der Bau der Anlage nicht möglich wäre: „Mit dem PV-Projekt und der Mainova AG in ‚Nadeshda‘ tragen wir zum Projekt ‚Solarsolidarität‘ sowie zur Energiewende und Völkerverbundenheit bei.“

Frank Benz, Bereichsleiter Geschäftskundenvertrieb Mainova AG: „Die Fördermittel für dieses Projekt stammen aus dem Engagement unserer Kunden für den Klimaschutz. Diese setzen wir gerne zum Wohl nachfolgender Generationen ein. Dass in diesem Fall ein Kinderhilfszentrum direkt profitiert, freut uns besonders.“

Dr. Werner Neumann vom „Grünen Strom Label e.V.“, der auch die Planung der PV-Anlage begleitet, wies daraufhin, dass dies ein Beispiel für wirklichen Ökostrom ist. Mit dem Ökostromlabel der Umweltverbände werden nur Ökostromangebote mit höchstem Standard zertifiziert, die Investitionen in neue Projekte vorsehen.

Die PV-Anlage soll im Sommer 2017 in Betrieb gehen. Die Gesamtkosten betragen 790.000 Euro. Die Sonne spendet dann erneuerbare Energie zur Erholung und Gesundheit für die von der Reaktorkatastrophe betroffenen Kinder in Nadeshda.