Pressemitteilung

21.03.2016|Frankfurt am Main

Mainova zeigt „virtuelles Wasser“ auf dem Römer

Wie viel Wasser steckt in einem Ei? Mit einer aus 2.400 Eimern bestehenden Objektinstallation auf dem Frankfurter Römer hat Mainova über das Thema „virtuelles Wasser“ informiert.

Weltwassertag

Denn in fast jedem Produkt des täglichen Lebens verbirgt sich sogenanntes „virtuelles Wasser“. So verbraucht jeder Frankfurter etwa 4.000 Liter Wasser pro Person und Tag – zusätzlich zu täglich rund 150 Liter Trinkwasser für den häuslichen und persönlichen Verbrauch. Dieses später nicht sichtbare Wasser wird für die Herstellung von Waren und Gütern benötigt und eingesetzt.

Zur Veranschaulichung der virtuellen Mengen – genau genommen die Wassermenge, die nach einer umfassenden Bilanz tatsächlich pro Produkt verbraucht wird – hat der Frankfurter Energie- und Wasserversorger 2.400 Eimer an fünf Stationen auf dem Römer aufgestellt. Mit der Objektinstallation symbolisierte Mainova, welche Mengen Wasser sich in verschiedenen Gütern wie einer Tasse Kaffee, einem T-Shirt oder einem Laptop verbergen:

  • 140 Liter (14 Eimer) für eine Tasse Kaffee
  • 200 Liter (20 Eimer) für ein Frühstücksei
  • 1.000 Liter (100 Eimer) für einen Liter Milch
  • 2.700 Liter (270 Eimer) für ein T-Shirt aus Baumwolle
  • 20.000 Liter (2.000 Eimer) für einen Computer

An einem Informationsstand beantworteten Mainova-Experten die weiteren Fragen rund um das Thema Trinkwasser.

Stadtkämmerer Uwe Becker, Aufsichtsratsvorsitzender der Mainova AG: „Trinkwasser ist ein wertvolles Gut. Dieses Bewusstsein muss gestärkt werden. In Frankfurt gewährleistet Mainova eine zuverlässige, preiswerte, verbraucherfreundliche sowie effiziente und qualitativ hochwertige Wasserversorgung der Stadt und ihrer Bürger. Darüber hinaus vermittelt sie durch verschiedene Angebote und Bildungsprogramme erfolgreich Wissen rund um das Thema Trinkwasser.“

Der Mainova-Vorstandsvorsitzende Dr. Constantin H. Alsheimer, zieht ein positives Fazit: „Wir nutzen Wasser nicht nur direkt zum Trinken, Kochen, Duschen oder Putzen. In Lebensmitteln und anderen Produkten ist ebenfalls Wasser enthalten oder wurde indirekt zu deren Erzeugung eingesetzt. Als Wasserversorger übernehmen wir Verantwortung für den ressourcenschonenden Umgang mit diesem wertvollen Gut. Dies umfasst auch die Aufklärung über den Natur- und Ressourcenschutz. Denn nur eine intakte Umwelt kann auf Dauer eine nachhaltige Nutzung der Wasservorkommen sicherstellen.“

Das für die Objektinstallation verwendete Wasser wurde für die Befüllung des Gerechtigkeitsbrunnens auf dem Römer verwendet. Die Wassereimer übernimmt das Technische Hilfswerk.

Mainova garantiert sicheres und einwandfreies Trinkwasser höchster Qualität für mehr als 740.000 Menschen in Frankfurt sowie mehr als 300.000 Einpendler. Jährlich rund 44 Millionen Kubikmeter Trinkwasser erreichen über ein mehr als 2.000 km langes Versorgungsnetz die Frankfurter Haushalte und Unternehmen. Das Wasser entspringt sauberen Quellen, wird nachhaltig in der Region gefördert und ist von bester Qualität. Trinkwasser wird sorgfältig geprüft. Es ist das am besten kontrollierte Lebensmittel. Darüber hinaus garantieren Ausbau, Pflege und Betrieb der Rohrleitungen den Spitzenstandard des Trinkwassers. Der Betrieb des Wassernetzes obliegt der Mainova-Tochter NRM Netzdienste Rhein-Main GmbH.