Pressemitteilung

17.03.2016|Frankfurt am Main

Preisänderungen für Wasser- und Wärmekunden der Mainova

Die Mainova AG versorgt die Menschen in Frankfurt zuverlässig mit Trinkwasser. Das Wasser entspringt sauberen Quellen, wird nachhaltig in der Region gefördert und ist von höchster Qualität. Hierfür ist ein hoher Aufwand erforderlich.

Die dabei entstehenden Kosten können seit Jahren nicht mehr durch den Preis gedeckt werden. Die Folge: Mainova macht mit dem Wassergeschäft Verluste in Millionenhöhe. Dies wurde durch die erzwungene Preissenkung in Folge des Kartellverfahrens im Jahr 2012 noch einmal deutlich verschärft.

Der Preis pro Kubikmeter wird mit Wirkung zum 1. April 2016 von derzeit 1,61 Euro (alle Angaben brutto) auf 1,75 Euro angehoben. Der Grundpreis steigt von 33,60 Euro auf 36,90 Euro pro Jahr. Eine vierköpfige Familie mit einem Verbrauch von 150 Kubikmetern zahlt zukünftig monatlich 2 Euro mehr für das Trinkwasser. Bei einem Singlehaushalt mit einem Verbrauch von 45 Kubikmetern beträgt die Preiserhöhung 80 Cent pro Monat.

Auch nach der Preisanpassung ist das Frankfurter Trinkwasser günstig. Der Preis liegt weiterhin unter dem Niveau vergleichbarer deutscher Großstädte. So kostet der Kubikmeter Wasser in Berlin 1,81 Euro, in Hamburg 1,83 Euro und in Hannover 1,87 Euro.

Dr. Constantin H. Alsheimer Vorstandsvorsitzender der Mainova AG: „Es gibt viele gute Gründe dafür, unser qualitativ hochwertiges Leitungswasser zu trinken. Geschmackstests und Analysen auf Basis der strengen Trinkwasserverordnung zeigen immer wieder, dass Trinkwasser zumeist besser abschneidet als Wasser aus dem Supermarkt. Und günstiger ist es auch: 1 Liter Wasser kostet im Discounter etwa 15 Cent pro Liter. Aus der Leitung zahlt der Kunde für die gleiche Menge bei der Mainova lediglich 0,18 Cent. Und er bekommt es zusätzlich noch frei Haus geliefert.“

Wärmepreise sinken

Zum 1. April 2016 senkt Mainova die Preise für ihre Wärmekunden. Die Arbeitspreise fallen um rund 13 Prozent, die Grundpreise sinken um 4,5 Prozent. Möglich wird die Preissenkung durch niedrigere Brennstoffkosten für Kohle und Erdgas. Für ein Einfamilienhaus mit 10 kW Wärmeleistung und 18.000 kWh Wärmeverbrauch bedeutet dies eine Ersparnis von 143,79 Euro pro Jahr. Ein Mehrfamilienhaus mit 160 kW Wärmeleistung und 288.000 kWh Wärmeverbrauch kommt auf eine Ersparnis von mehr als 2.300 Euro pro Jahr.