Pressemitteilung

08.02.2016|Frankfurt am Main

Neue Heizung für die Commerzbank-Arena

Eine neue Heizzentrale der Mainova sorgt in der Commerzbank-Arena für Wärme und warmes Wasser.

Inbetriebnahme Heizzentrale Commerzbank-Arena

Der Frankfurter Wirtschafts- und Sportdezernent Markus Frank hat am Montag zusammen mit den Mainova-Vorständen Dr. Constantin H. Alsheimer und Norbert Breidenbach, dem Geschäftsführer der Stadion Frankfurt Management GmbH Patrik Meyer sowie dem Vorstandsvorsitzenden der Eintracht Frankfurt Fußball AG Heribert Bruchhagen die Heizzentrale offiziell in Betrieb genommen. Herzstück der Anlage sind fünf hochmoderne Erdgasbrennwertkessel. Dank der neuen Heizzentrale wird die Wärmeversorgung energieeffizienter und wirtschaftlicher. Die Rasenheizung des Stadions ist ebenfalls an das System angeschlossen.

Ihre Leistungsfähigkeit beweist Mainova als Vollversorger der Commerzbank-Arena. Sie beliefert das 51.500 Zuschauer fassende Stadion vollständig mit Ökostrom aus Wasserkraft. Das für die Wärmegewinnung eingesetzte Erdgas ist ein umweltschonender und effizienter Energieträger. Auch das Trinkwasser stammt von Mainova.

Der Frankfurter Wirtschafts- und Sportdezernent Markus Frank sagte: „Hier arbeiten zwei Frankfurter Aushängeschilder Hand in Hand. Mainova sorgt auf der Basis modernster Technologie für eine verlässliche Versorgung der Commerzbank-Arena mit umweltfreundlicher Energie, Wärme und Wasser. Von dieser stabilen und langfristigen Kooperation profitieren zum einen alle Arena-Besucher und –Nutzer und zum anderen auch der Wirtschaftsstandort Frankfurt.“

Der Mainova-Vorstandsvorsitzende Dr. Constantin H. Alsheimer: „Mainova ist bereits seit 2011 als offizieller Stadion- und Energiepartner mit der Commerzbank-Arena verbunden. Wir nehmen unsere Verantwortung ernst. Gemeinsam mit den Betreibern einer der renommiertesten Veranstaltungsstätten Deutschlands suchen wir stets nach zukunftsgerichteten Lösungen mit hohem Nutzen für alle Beteiligten. Damit leisten wir überdies einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz in der Rhein-Main-Region.“

Der Geschäftsführer der Stadion Frankfurt Management GmbH Patrik Meyer: „Nachhaltigkeit und Energieeffizienz sind für uns Handlungsprinzip und Antrieb zugleich. Als das vielleicht multifunktionalste Stadion Deutschlands und als großer Energieverbraucher in Frankfurt kommt uns eine besondere Vorbildfunktion zu. Dieser Verantwortung sind wir uns bewusst und konnten durch die vollständige CO2-neutrale Energieversorgung durch Hessens größten Energieversorger bereits wichtige Schritte unternehmen. Und auch zukünftig werden wir, gemeinsam mit unserem Stadionpartner, der Mainova AG, und unserem Facility Management Team der Bilfinger HSG, an innovativen und zukunftsorientierten Konzepten und Optimierungsmöglichkeiten arbeiten.“

Mainova-Vertriebsvorstand Norbert Breidenbach machte deutlich: „Es ist unser Anspruch, komplexe Aufgaben wie die Energie- und Wärmeversorgung einer Sport- und Veranstaltungsstätte wie der Commerzbank-Arena zur Zufriedenheit unseres Kunden zu bewältigen. Mit der neuen, auf die Kundenansprüche maßgeschneiderten Heizzentrale haben wir ein anspruchsvolles Projekt von Grund auf geplant und umgesetzt. Damit unterstützen wir die Stadionverantwortlichen langfristig beim effizienten und kostenbewussten Umgang mit Energie.“

Heribert Bruchhagen, Vorstandsvorsitzender Eintracht Frankfurt Fußball AG: „Mit Mainova pflegen wir seit Jahren eine langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit, die geprägt ist durch ein sehr enges Verhältnis zum Vorstandsvorsitzenden Dr. Constantin H. Alsheimer.“

Mainova betreibt die Heizzentrale. Die fünf Erdgasbrennwertkessel haben eine Leistung von je 575 Kilowatt; die installierte Gesamtleistung beträgt 2.875 Kilowatt. Die maximale benötigte Wärmeleistung der Commerzbank-Arena beläuft sich inklusive Rasenheizung auf 2.700 Kilowatt. Damit kann die neue Heizzentrale die gesamte Wärmeversorgung inklusive Rasenheizung auch bei kalten Temperaturen im gesamten Stadion gewährleisten.

Der Frankfurter Energiedienstleister stellt den einwandfreien Betrieb sicher, wartet die Anlage und übernimmt die Instandhaltung. Das sogenannte Contracting-Modell umfasst den optimierten Einsatz der gesamten Technik. Ziel ist es, einen sicheren Betrieb der Anlagentechnik zu gewährleisten und gleichzeitig die Betriebskosten zu senken.