Pressemitteilung

28.01.2016|Frankfurt am Main

Stadt Frankfurt am Main tritt Initiative für sichere und nachhaltige Wasserversorgung im Rhein-Main-Gebiet bei

Im hessischen Umweltministerium haben heute Staatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser und Vertreter aus Wiesbaden, Darmstadt und Frankfurt sowie des Wasserverbands Hessisches Ried ein gemeinsames Strategiepapier unterzeichnet.

Uwe Becker

Unter dem Titel „Initiative für eine sichere und nachhaltige Wasserversorgung“ verpflichten sich die Beteiligten, gemeinsam und im Konsens zukunftsfähige Konzepte zur nachhaltigen Nutzung der wertvollsten Ressource zu entwickeln.

Die Partner wollen bis 2017 ein Leitbild für eine nachhaltige Wasserversorgung entwickeln. Es soll nicht nur die ökologische Tragfähigkeit der Region mit einbeziehen, sondern auch die räumlichen Nutzungsanforderungen der Bevölkerung und der Wirtschaft an die Ressource Grundwasser. „Gutes Trinkwasser ist Teil der Daseinsvorsorge. Gleichzeitig dürfen der Schutz der Grundwasserressourcen und der Schutz der Grundwasserqualität nicht gegeneinander ausgespielt werden“, so die Staatssekretärin.

Für die Stadt Frankfurt am Main unterzeichnete Stadtkämmerer Uwe Becker, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der Mainova AG ist, das Strategiepapier: „Die öffentliche Versorgung der Menschen mit dem wertvollen Gut Trinkwasser langfristig zu sichern, zählt zu den größten Herausforderungen der Zukunft. Mit der Unterzeichnung des Strategiepapiers wurde nun ein wichtiger Dialogprozess angeschoben. Es ist unser Ziel, die Versorgungssicherheit von Bevölkerung und Wirtschaft im Rhein-Main-Gebiet dauerhaft zu erhalten. Bei uns obliegt diese Aufgabe der Mainova. Das Frankfurter Wassernetz ist bei ihr in guten Händen. Sie unterhält gemeinsam mit ihrem Tochterunternehmen Hessenwasser ein aufwendiges System, das die Gewinnung, die Aufbereitung, den Transport, die Qualitätskontrolle und die Bereitstellung von einwandfreiem Trinkwasser heute und in Zukunft gewährleistet.“

Der Vorstandsvorsitzende der Mainova AG Dr. Constantin H. Alsheimer lobte die Initiative: „In Frankfurt existiert seit dem Jahr 1834 eine zentrale Wasserversorgung. Bereits seit über 100 Jahren sind die Zulieferungen aus dem Umland ein zentraler Pfeiler der regionalen Wasserversorgungsstrukturen. Die mittelfristig zu erwartende Entwicklung des Ballungsraums Rhein-Main und insbesondere die der Stadt Frankfurt erfordert auch in Zukunft eine verlässliche und dauerhaft gesicherte Wasserinfrastruktur im Gesamtbeschaffungssystem der Metropolregion. Zu diesem Prozess wollen wir gerne unseren Beitrag leisten.“

Neben dem Frankfurter Kämmerer unterzeichneten die Staatssekretärin im Umweltministerium, Dr. Beatrix Tappeser, der Wiesbadener Bürgermeister Dr. Arno Goßmann, der Darmstädter Kämmerer André Schellenberger sowie der Vorsteher des Wasserverbands Hessisches Ried, Horst Gölzenleuchter, das gemeinsame Strategiepapier.