Pressemitteilung

03.11.2015|Frankfurt am Main

Neue Energiezentrale für das Krankenhaus Nordwest

Ein modernes Blockheizkraftwerk (BHKW) versorgt das Krankenhaus Nordwest künftig mit Energie.

Energiezentrale Krankenhaus Nordwest

Das BHKW produziert Strom und Wärme in Kraft-Wärme-Kopplung. Die Frankfurter Umweltdezernentin Rosemarie Heilig hat am Dienstag zusammen mit dem Geschäftsführer der Krankenhaus Nordwest GmbH Tobias Gottschalk und Mainova-Vertriebsvorstand Norbert Breidenbach die Energiezentrale in Betrieb genommen. Dank der neuen Anlage wird die Strom- und Wärmeversorgung der Krankenhaus-Liegenschaften wirtschaftlicher und umweltfreundlicher.

Das mit Erdgas betriebene BHKW ist in einem 53 Quadratmeter großen Container auf dem Krankenhaus-Gelände untergebracht. Es hat eine elektrische Leistung von 800 Kilowatt und eine thermische Leistung von 860 Kilowatt. Die kompakte Energiezentrale ist in die bestehende Heiz- und Warmwasserversorgung des Krankenhauses eingebunden. Sie versorgt zusammen mit den Bestandsanlagen das gesamte Klinikareal – inklusive Hotel, Krankenpflegeschule und Ärztehaus.

Frankfurts Umwelt- und Gesundheitsdezernentin Rosemarie Heilig: „Krankenhäuser benötigen das ganze Jahr über sehr viel Energie; Wärme und Strom sind ein großer Kostenfaktor. Ich freue mich sehr, dass das Krankenhaus Nordwest mit der neuen Anlage seine Wettbewerbsfähigkeit steigern kann und gleichzeitig einen beachtlichen Beitrag zum Masterplan Klimaschutz in Frankfurt leistet. Hier sind Patientinnen und Patienten nicht nur medizinisch in besten Händen, sondern werden nun auch mit hervorragender Umweltbilanz versorgt.“

Tobias Gottschalk, Geschäftsführer Krankenhaus Nordwest GmbH: „Wir freuen uns, dass wir nach Sanierung und Neubau einiger unserer Gebäude nun mit dem Blockheizkraftwerk einen weiteren Schritt in die effiziente und umweltschonende Energieversorgung unserer Anlagen gehen. Es wird sich auszahlen.“

Norbert Breidenbach, Vertriebsvorstand der Mainova AG: „Dezentrale Blockheizkraftwerke sind dank der gleichzeitigen Produktion von Strom und Wärme äußerst effizient. Durch die neue Energiezentrale sinkt der Kohlendioxid-Ausstoß bei der Produktion von Strom und Heizenergie für das Krankenhaus um ein Viertel. Mehr als 1.300 Tonnen CO2 werden so jährlich eingespart. Mit dieser maßgeschneiderten Lösung unterstützen wir das Krankenhaus beim effizienten und kostenbewussten Umgang mit Energie.“

Mainova übernimmt künftig die Betriebsführung des BHKW und der bestehenden Heiz- und Dampfkessel. Der Frankfurter Energiedienstleister wartet alle Anlagen und stellt den einwandfreien Betrieb sicher. Das sogenannte Contracting-Modell umfasst den optimierten Einsatz der gesamten Technik. Ziel ist es, einen sicheren Betrieb der Energiezentrale und der Bestandsanlagen zu gewährleisten und gleichzeitig die Betriebskosten zu senken.