Pressemitteilung

|Frankfurt am Main

Stadt Hanau und Mainova eröffnen Ausstellung zu 25 Jahre deutsche Einheit

Der Hanauer Oberbürgermeister Claus Kaminsky und der Vorstandsvorsitzende der Mainova AG Dr. Constantin H. Alsheimer haben heute drei von insgesamt 26 sogenannten „Jahresringen“ präsentiert.

Eröffnung Jahresringe Hanau
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Die jeweils 2,50 Meter hohen Stelen sind Teil einer Ausstellungsreihe der Hessischen Staatskanzlei anlässlich der Jubiläumsfeierlichkeiten zum 25. Tag der deutschen Einheit. Auf den Säulen werden spannende und bewegende Ereignisse aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft jeweils eines Jahres zwischen 1990 und 2015 wiedergegeben.

Auf dem Hanauer Marktplatz wurden heute die Jahresringe 1999 bis 2001 vorgestellt. Sie erinnern unter anderem an die Rückkehr des deutschen Bundestages in den Reichstag, die Weltausstellung EXPO in Hannover oder die Anschläge auf das World Trade Center. Hinzu kommt eine Tafel mit regionalem Bezug. In Hanau wird das Wirken Rudi Völlers als Fußballer der „Generation Wende“ gewürdigt. Die Mainova AG unterstützt die Aufstellung der Jahresringe in der Region und die Gesamtschau der Ausstellung des Landes auf dem Bürgerfest in Frankfurt.

Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky sagte: „Die deutsche Wiedervereinigung hat Vieles zum Positiven verändert. In den vergangenen 25 Jahren ist Deutschland zusammengewachsen. Heute leben wir in einem starken Land. Dies ist insbesondere ein Verdienst der Bevölkerung. Mit der Ausstellung der Jahresringe wollen wir an große Herausforderungen unserer Zeit erinnern und das Engagement der Menschen würdigen und feiern.“

Der Vorstandsvorsitzende Dr. Constantin H. Alsheimer freut sich auf die Feierlichkeiten ebenso wie auf das historische Ausstellungsprojekt in der Region: „Das Motto der diesjährigen Feierlichkeiten heißt ´Grenzen überwinden´. Dies wollen wir auch im regionalen Kontext so umsetzen. Daher war es mir ein Anliegen, diese Ausstellung nicht nur in Frankfurt zu zeigen. Wir möchten möglichst vielen Menschen diese spannende Zeitreise durch die vergangenen 25 Jahre ermöglichen.“

Die Ausstellung rufe in spannender Weise die emotionalen Momente der Wiedervereinigung und die Aufbauleistung zurück ins Gedächtnis. Sie zeige, wie scheinbar Unmögliches realisiert werden konnte. „Für uns ist eine wichtige Botschaft, dass mit dem Blick nach vorne und viel Gemeinsinn Herausforderungen angenommen und eine gute Zukunft gestaltet werden kann. Das macht Mut, die großen gesellschaftlichen Aufgaben der kommenden Jahrzehnte – demographischer Wandel, Globalisierung und Energiewende – ebenso entschlossen anzugehen“, so Dr. Alsheimer.

Bis zum 3. Oktober werden weitere Jahresringe dieser Ausstellung des Landes auf öffentlichen Plätzen in der Rhein-Main-Region aufgestellt. So wird die Ausstellung nach und nach in der Region wachsen. Die Ausstellung aller Stelen von 1990 bis 2015 erfolgt im Rahmen des Bürgerfests vom 2. bis 4. Oktober auf dem Paulsplatz in Frankfurt. Dieser wird dadurch vorübergehend zum „Platz der Einheit“. Dort endet die Ausstellung Mitte November.