Pressemitteilung

07.08.2014|Frankfurt am Main

20 Jahre Frankfurter Stiftung für krebskranke Kinder

Mainova AG spendet 25.000 Euro für die Forschung.

Laborbesichtigung im Forschungshaus
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Anlässlich ihres 20-jährigen Bestehens informierte die Frankfurter Stiftung für krebskranke Kinder am Donnerstag (7.8.) über ihre erfolgreiche Tätigkeit. 1994 gründete der von betroffenen Eltern initiierte Verein „Hilfe für krebskranke Kinder Frankfurt“ die Stiftung. Ihr Ziel ist es, die Situation krebskranker Kinder langfristig zu verbessern. Die Stiftung betreibt seit 2005 ein eigenes Forschungshaus in unmittelbarer Nähe zur Universitätsklinik. Die Mainova AG stellt dem Institut dafür ein Erbpacht-Grundstück in der Komturstraße zur Verfügung.

Durch die enge Zusammenarbeit mit der Kinderkrebs-Station der Universitätsklinik kommen die Erkenntnisse aus der Forschung direkt zur Anwendung. Prof. Dr. med. Thomas Klingebiel, Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, betont die Wichtigkeit der Einrichtung für die Heilungschancen der jungen Patienten: „Das Institut der Frankfurter Stiftung für krebskranke Kinder ist ein Ort hochqualifizierter Forschung über die Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von bösartigen Krankheiten im Kindesalter. Das Forschungshaus bildet mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Goethe-Universität eine in Deutschland einmalige Einheit. Durch unsere Zusammenarbeit ist es möglich, die Forschung im Labor und am Krankenbett mit der Behandlung auf höchstem Niveau miteinander zu verbinden. Dabei ist diese wichtige Arbeit des Forschungshauses auf die beständige Unterstützung durch die Gesellschaft angewiesen.“

Frankfurts Stadtkämmerer und Aufsichtsratsvorsitzender der Mainova AG Uwe Becker betonte: „Die Stiftung erfährt für ihre Forschungsergebnisse und ihren Einsatz für das Wohl der Kinder weltweite Anerkennung. Mein Dank gilt allen, die sich mit großem Einsatz für die Verbesserung der Heilungschancen krebskranker Kinder einsetzen, und die Kinder in dieser extremen Situation unterstützen. Ermöglicht wird dies durch die dringend benötigte Unterstützung leistungsstarker Unternehmen aus Frankfurt und der Region. Ihre Wirtschaftskraft macht es möglich, eine solche Einrichtung ausschließlich über Spenden und Drittmittel zu finanzieren. Auf das hohe soziale und gesellschaftliche Engagement für unsere Heimatstadt können wir stolz sein. Ich hoffe, dass sich künftig noch mehr Unternehmen daran anschließen.“

Die Mainova AG unterstützt die Stiftung jährlich mit 25.000 Euro. Dr. Constantin H. Alsheimer, Vorsitzender des Vorstands der Mainova AG: „Die Mainova leistet mit ihrer langjährigen Unterstützung einen Beitrag für die erfolgreiche Arbeit der Stiftung. Als regionaler Energieversorger liefern wir nicht nur zuverlässig Energie und Wasser, sondern engagieren uns auch für die Menschen in der Region. Dabei liegt uns die Fürsorge um junge Menschen besonders am Herzen. Mit der Verlängerung des Erbbaurechts bis zum Jahr 2075 gibt die Mainova AG der Stiftung darüber hinaus langfristige Planungssicherheit.“

Foto (von links): Dr. Constantin H. Alsheimer, Vorsitzender des Vorstands der Mainova AG, Uwe Becker, Stadtkämmerer der Stadt Frankfurt und Aufsichtsratsvorsitzender der Mainova AG, Prof. Dr. Simone Fulda, Direktorin des Instituts für experimentelle Tumor-Forschung, und Prof. Dr. med Thomas Klingebiel, Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, an einer Zentrifuge im Labor des Forschungshauses der Stiftung für krebskranke Kinder in der Komturstraße.

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Pressemitteilung: 20 Jahre Frankfurter Stiftung für krebskranke Kinder
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Foto: 20 Jahre Frankfurter Stiftung für krebskranke Kinder