Pressemitteilung

02.07.2014|Frankfurt am Main

Investition in den Wirtschaftsstandort Frankfurt: Mainova AG reagiert auf wachsenden Energiebedarf

In der Frankfurter Kleyerstraße baut die Mainova AG ein neues Umspannwerk.

Erster Spatenstich UW Kleyerstrasse
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Heute nahmen dafür Stadtrat Jan Schneider, der Vorsitzende des Vorstands der Mainova AG Dr. Constantin H. Alsheimer und der Geschäftsführer der Telehouse Deutschland GmbH Dr. Béla Waldhauser den ersten Spatenstich vor. Mit dem Neubau reagiert die Mainova auf den zunehmenden Energiebedarf vor allem der Rechenzentren in Frankfurt. Für das Gebäude stellte die Telehouse Deutschland GmbH der Mainova ein rund 1.200 Quadratmeter großes Grundstück zur Verfügung. 12 Millionen Euro investiert der regionale Energiedienstleister in der ersten Ausbaustufe. Das Umspannwerk soll bis Mitte 2016 in Betrieb gehen.

Stadtrat Jan Schneider lobte die Investition der Mainova AG: „Frankfurt ist der wichtigste Internetknotenpunkt Kontinentaleuropas. Mit dem Ausbau der Infrastruktur vor Ort gewährleistet die Mainova auch in Zukunft die sichere Versorgung der hochsensiblen Abnehmer. Wir schaffen damit die Voraussetzung für das weitere Wachstum der Branche.“

„Rechenzentren machen schon heute 20 Prozent des Stromverbrauchs Frankfurts aus. Angesichts der zunehmenden Digitalisierung unserer Kommunikation steigt ihr Bedarf weiter. Mit dem Neubau des Umspannwerks leisten wir einen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Frankfurt“, sagt Dr. Constantin H. Alsheimer, Vorsitzender des Vorstands der Mainova AG.

Dr. Béla Waldhauser, Geschäftsführer der Telehouse Deutschland GmbH, betonte die Bedeutung einer zuverlässigen Stromversorgung für sein Unternehmen: „Die Sicherstellung einer ausfallfreien Stromversorgung ist für uns als globaler Rechenzentrumsbetreiber unabdingbar. Wir haben unser Grundstück der Mainova AG gerne zur Verfügung gestellt. Telehouse profitiert von der direkten Anbindung an das 110.000-Volt-Stromnetz. Diese Voraussetzung ermöglicht uns, entsprechend der Geschäftsentwicklung die Anschlussleistung schnell erhöhen zu können und erweitert den Redundanzgrad unserer Stromversorgung.“

Das insgesamt 67.000 Quadratmeter große Gelände der Telehouse in der Kleyerstraße bietet 25.000 Quadratmeter Rechenzentrumsfläche. Diese wird bedarfsgerecht kontinuierlich erweitert. Dabei werden je nach Kundennachfrage und prognostizierter Wachstumserwartung zwei bis vier Suiten mit jeweils 400 Quadratmetern ausgebaut.

Über das Umspannwerk Kleyerstraße:

Im Umspannwerk (UW) Kleyerstraße wird der Strom mit einer Spannung von 110.000 Volt auf 30.000 Volt transformiert. Seine Leistung von 68 Megavoltampere (MVA) in der ersten Ausbaustufe reicht aus, um rund 34.000 Haushalte zu versorgen. Personal vor Ort ist dafür nicht nötig: Der Strom wird per Fernsteuerung von der Netzleitstelle der Mainova gesteuert. Der Standort ist besonders sicher, da die Versorgung von zwei Seiten erfolgt: zum einen über das UW Süd-West, dem Übergabepunkt vom Übertragungsnetz der Tennet. Zum anderen über die Umspannwerke Goldsteinstraße und Gutleutstraße, die Strom aus den Mainova-Heizkraftwerken Niederrad und West beziehen. So kann die Mainova auch bei einem Ausfall im Übertragungsnetz die Versorgung durch Eigenerzeugung aufrechterhalten.

Über die Mainova AG

Die Mainova AG mit Sitz in Frankfurt ist Hessens größter Energieversorger und beliefert mehr als eine Million Menschen mit Strom, Gas, Wärme und Wasser. Hinzu kommen zahlreiche Firmenkunden im gesamten Bundesgebiet. Das Unternehmen erzielte mit seinen rund 2.800 Mitarbeitern im Jahr 2013 einen Umsatz von rund 2,2 Mrd. Euro. Größte Anteilseigner der Mainova AG sind die Stadtwerke Frankfurt am Main Holding (75,2 %) und die Münchener Thüga (24,5 %). Die übrigen Aktien (0,3 %) befinden sich im Streubesitz.

Über die Telehouse Deutschland GmbH

Telehouse stellt weltweit Premium-Rechenzentren und Netzwerkanbindungen zur Verfügung, die zusammen mit dem Management von ITK-Lösungen eine sichere und leistungsfähige Plattform für geschäftskritische IT-Systeme schaffen. 1989 gegründet, wurde Telehouse der erste neutrale Colocation-Anbieter Europas. Heute arbeitet das Unternehmen im Zentrum einer globalen Internet- und Telekommunikations-Infrastruktur, um weltweit mehr als 1.000 führenden Unternehmen, von kleinen Start-Ups bis zu multinationalen Konzernen verschiedenster Industrien, eine unterbrechungsfreie Betriebskontinuität zu gewährleisten. Seit Ende 2013 wird auch in Deutschland das Infrastructure-as-a-Service-IaaS-Cloud Portfolio (Telecloud) angeboten. Telehouse ist die Tochtergesellschaft von KDDI, einem weltweit agierenden Telekommunikationskonzern.

Foto (von links): Takashi Sugiyama (Geschäftsführer Telehouse Deutschland GmbH), Stadtrat Jan Schneider, Dr. Béla Waldhauser (Geschäftsführer Telehouse Deutschland GmbH), Dr. Constantin H. Alsheimer (Vorsitzender des Vorstands der Mainova AG), Prof. Dr.-Ing. Peter Birkner (Technikvorstand der Mainova AG) und Michael Kleinert (Architekt) nehmen den ersten Spatenstich für das Umspannwerk in der Kleyerstraße vor. (Quelle Mainova AG)

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Foto: Erster Spatenstich
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Montage: Straßenansicht Umspannwerk Kleyerstraße (Quelle: Kleinert und Partner)