BEHG – gemeinsam ans Klimaziel

Gut informiert, bestens beraten – das wünschen wir uns für unsere Kunden, wenn 2021 das Brennstoffemmissionshandelsgesetz in Kraft tritt

Ein wichtiger Schritt in der Energie- und Klimawende

Die Bundesregierung hat sich eine umfassende Energie- und Klimawende auf die Fahnen geschrieben. Ende 2019 wurde deshalb das sogenannte Brennstoffemissionshandelsgesetzes (kurz: BEHG) verabschiedet. Damit werden zum 1. Januar 2021 CO2-Emissionszertifikate für Kraft und Brennstoffe (Öl, Benzin, Erdgas u.a.) eingeführt.

Obwohl Erdgas als klimaschonendster aller konventionellen Energieträger gilt, legt das BEHG trotzdem fest, dass ab 2021 nicht nur für Öl und andere Brennstoffe, sondern eben auch für Erdgas beziehungsweise für das bei der Nutzung freiwerdende CO2- Emissionszertifikate erworben werden müssen.

Auf diese Weise sollen Anreize geschaffen werden, Energieträger möglichst effizient zu nutzen und Emissionen zu reduzieren. Weitere Infos zum BEHG finden Sie in unseren FAQ

Für unsere Erdgaskunden bedeutet das:

Die CO2-Emission von Erdgas wird zukünftig bepreist. Mit den Einnahmen senkt der Gesetzgeber auf der anderen Seite die Höhe der EEG-Umlage, also Ihren Strompreis. Kurz: Erdgas wird teurer, Strom günstiger.

Durch die höheren Erdgas-Kosten möchte die Bundesregierung Anreize zur Reduktion des CO2-Ausstoßes schaffen. Auch Sie können dazu beitragen den CO2-Austoß zu reduzieren. In unseren Energiespartipps finden Sie hilfreiche Tipps und Tricks, was Sie tun können. Das lohnt sich auch finanziell für Sie. 

Erdgaskosten einsparen

Durch das BEHG verändert sich der Erdgaspreis. Wir sagen Ihnen, was Sie gegen steigende Wärmekosten tun können. So sparen Sie Kosten und reduzieren weiter Ihren CO2-Ausstoß.

  • Mieter
  • Hausbesitzer

Wärmekosten sparen: Das können Sie als Mieter tun

Heizung drosseln
Reduzieren Sie die Raumtemperatur. Jedes Grad weniger spart rund 6 Prozent Heizkosten ein. Kurz: Je höher die Raumtemperatur, desto höher die Heizkosten. 

Heizkörper freilassen
Lassen Sie die Heizkörper frei. Diese sollten unverstellt von Möbeln, Vorhängen und Gardinen sein. Die Wärme kann auf diese Weise ungehindert an die Raumluft abgegeben werden.  

Richtig lüften
Stoßlüften ist besser als die Fenster dauernd zu kippen. Dazu die Heizkörperthermostate schließen und die Fenster weit öffnen. Lüften Sie so alle zwei Stunden für ca. 5 Minuten. Verbrauchte Luft wird durch neue ausgetauscht und Feuchtigkeitsschäden vermieden.

Heizung entlüften
Entlüften Sie regelmäßig die Heizung. Spätestens wenn die Heizung „gluckert“ oder die Wärmeverteilung am Heizkörper ungleichmäßig ist, ist es dafür höchste Zeit.

Weitere Energiespartipps

Wärmekosten sparen: Das können Sie als Hausbesitzer tun

Elektronische Thermostatventile einbauen
Steigen Sie auf programmierbare Thermostatventile um. Diese sorgen – ausgerichtet an Ihren Bedürfnissen – für eine flexible und vollautomatische Temperaturregelung. Temperatur absenken, während Sie bei der Arbeit sind, anheben, wenn Sie am Abend zu Hause sind, und nachts wieder absenken, das alles geschieht dann automatisch und spart bares Geld.

Heizungsrohre dämmen
Isolieren Sie die Heizungsrohre im Keller. Besonders in älteren Gebäuden sind die Heizungsrohre dort oft nicht gedämmt – ein unnötiger Wärmeverlust, der sich leicht beheben lässt.  

Alte Fenster abdichten
Über schlecht schließende Fenster und Einfachverglasungen geht jede Menge Wärme verloren. Dichten Sie im ersten Schritt die Fenster ab oder lassen Sie eine neue Dichtung einbauen. Langfristig ist der Einbau moderner Fenster zusammen mit einer Wohnungslüftungsanlage der beste Wärmeschutz.

Hydraulischer Abgleich für die Heizung
Bei der Heizungsoptimierung hilft ein hydraulischer Abgleich, auch hydraulische Einregulierung genannt. Dabei werden Heizungskomponenten, die Heizlast der einzelnen Räume und die Heizleistung der Heizkörper neu aufeinander abgestimmt. Eine Investition, die sich auf lange Sicht auszahlt.

Heizungspumpe tauschen
Ältere, nicht regelbare Heizungspumpen verbrauchen viel Strom, weil sie durchgängig unter voller Leistung laufen. Regelbare Hocheffizienzpumpen passen die Leistung automatisch dem Wärmebedarf an.

Weitere Energiespartipps

  • Mieter
  • Hausbesitzer

Wärmekosten sparen: Das können Sie als Mieter tun

Heizung drosseln
Reduzieren Sie die Raumtemperatur. Jedes Grad weniger spart rund 6 Prozent Heizkosten ein. Kurz: Je höher die Raumtemperatur, desto höher die Heizkosten. 

Heizkörper freilassen
Lassen Sie die Heizkörper frei. Diese sollten unverstellt von Möbeln, Vorhängen und Gardinen sein. Die Wärme kann auf diese Weise ungehindert an die Raumluft abgegeben werden.  

Richtig lüften
Stoßlüften ist besser als die Fenster dauernd zu kippen. Dazu die Heizkörperthermostate schließen und die Fenster weit öffnen. Lüften Sie so alle zwei Stunden für ca. 5 Minuten. Verbrauchte Luft wird durch neue ausgetauscht und Feuchtigkeitsschäden vermieden.

Heizung entlüften
Entlüften Sie regelmäßig die Heizung. Spätestens wenn die Heizung „gluckert“ oder die Wärmeverteilung am Heizkörper ungleichmäßig ist, ist es dafür höchste Zeit.

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Steigen Sie auf programmierbare Thermostatventile um. Diese sorgen – ausgerichtet an Ihren Bedürfnissen – für eine flexible und vollautomatische Temperaturregelung. Temperatur absenken, während Sie bei der Arbeit sind, anheben, wenn Sie am Abend zu Hause sind, und nachts wieder absenken, das alles geschieht dann automatisch und spart bares Geld.

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Isolieren Sie die Heizungsrohre im Keller. Besonders in älteren Gebäuden sind die Heizungsrohre dort oft nicht gedämmt – ein unnötiger Wärmeverlust, der sich leicht beheben lässt.  

Alte Fenster abdichten
Über schlecht schließende Fenster und Einfachverglasungen geht jede Menge Wärme verloren. Dichten Sie im ersten Schritt die Fenster ab oder lassen Sie eine neue Dichtung einbauen. Langfristig ist der Einbau moderner Fenster zusammen mit einer Wohnungslüftungsanlage der beste Wärmeschutz.

Hydraulischer Abgleich für die Heizung
Bei der Heizungsoptimierung hilft ein hydraulischer Abgleich, auch hydraulische Einregulierung genannt. Dabei werden Heizungskomponenten, die Heizlast der einzelnen Räume und die Heizleistung der Heizkörper neu aufeinander abgestimmt. Eine Investition, die sich auf lange Sicht auszahlt.

Heizungspumpe tauschen
Ältere, nicht regelbare Heizungspumpen verbrauchen viel Strom, weil sie durchgängig unter voller Leistung laufen. Regelbare Hocheffizienzpumpen passen die Leistung automatisch dem Wärmebedarf an.

Weitere Energiespartipps

Häufig gestellte Fragen

Das Kürzel BEHG steht für Brennstoffemissionshandelsgesetz. Es gilt ab 1. Januar 2021 und ist Teil der von der Bundesregierung geplanten Energie- und Klimawende. Damit sollen Anreize geschaffen werden, den Ausstoß von 
klimaschädlichem Kohlendioxid (CO2) zu senken. Dazu gehört unter anderem, dass der CO2-Ausstoß einen Preis bekommt, also bezahlt werden muss. Mit den Einnahmen aus dem BEHG senkt der Gesetzgeber wiederum die Höhe der EEG-Umlage, also Ihren Strompreis.

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Das BEHG ist am 20. Dezember 2019 in Kraft getreten. Es geht darin um den CO2-Ausstoß bei der Verbrennung von Kraft- und Brennstoffen, also zum Beispiel Öl, Benzin und Erdgas. Für diese Energieträger müssen ab 2021 Emissionszertifikate gekauft werden.

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In der Einführungsphase (2021-2025) werden die Zertifikate zu einem Festpreis verkauft. 2021 liegt dieser Preis bei 25 Euro/ Tonne und steigt sukzessive Jahr für Jahr bis 55 Euro/ Tonne in 2025. Ab 2026 soll die Preisbildung für die Zertifikate grundsätzlich über den Markt erfolgen zu einem Mindestpreis von 55-65 Euro/ Tonne.

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Durch die Kosten für die Zertifikate wird Erdgas auch für Sie als Kunde teurer. Ein Rechenbeispiel: Bei einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 7.000 kWh führt das zu Mehrkosten von rund 35 € im Jahr 2021. Dabei sollen die Zertifikatpreise in den Folgejahren steigen – das resultiert für unser Beispiel in bis zu 70 € Mehrkosten im Jahr 2025. Die höheren Kosten sollen einen Anreiz schaffen, Energie zu sparen. Gleichzeitig sollen wir als Versorger klimaschonende Technologien und erneuerbare Energien weiter voranbringen. Wir als Mainova unterstützen das mit voller Energie, denn der Schutz von Klima und Umwelt ist wichtig.

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Ihre monatlichen Abschlagszahlungen passen wir automatisch an, nachdem Sie die nächste Jahresrechnung erhalten haben. Sie müssen derzeit also nichts unternehmen. Sie können die Abschlagszahlungen aber auch schon vorher selbst ändern, zum Beispiel ganz bequem im Mainova OnlineService, zu dem Sie rund um die Uhr Zugang haben.

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Erdgas ist klimaschonender als andere „normale“ Energieträger. Zwar wird beim Verbrennen von Erdgas auch Kohlendioxid (CO2) ausgestoßen, Vergleiche zeigen jedoch, dass es mit Hilfe von Erdgas sogar möglich wäre, den CO2-Ausstoß insgesamt zu senken. Dazu müssten beispielsweise alle Haushalte mit Ölheizung, die an ein Gasnetz angeschlossen sind, auf Gasbrennwertkessel umsteigen. Damit ließen sich nach Berechnungen des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. rund 18 Millionen Tonnen CO2 vermeiden. Das ist so viel, als würde in Deutschland ab sofort jeder fünfte Pkw nicht mehr auf der Straße fahren.

Noch besser schneidet Erdgas ab, wenn ihm Biogas oder sogar „erneuerbares Gas“ beigemischt wird. Auch ein kompletter Ersatz durch erneuerbares Gas ist auf längere Sicht denkbar.

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Ganz im Gegenteil. Erdgas ist für viele Kunden die Wunschenergie Nummer 1. Das liegt auch daran, dass ihnen damit viele moderne technische Lösungen – etwa Brennstoffzellen und Gaswärmepumpen – zur Verfügung stehen.

Hinzu kommt: Gas kann „grün“ sein und ist deshalb auch eine Energie für die Zukunft. Jedes Jahr steigt der Anteil von Gas aus erneuerbaren Quellen. Und die Leitungen für dessen Transport sind bereits vorhanden. Das Leitungsnetz in Deutschland kann als gigantischer Energiespeicher dienen. Eine mögliche Lösung des heutigen Problems, dass Elektrizität aus erneuerbaren Quellen oft dann zu Verfügung stehen, wenn so viel Energie gar nicht benötigt wird – aber nicht gespeichert werden kann.

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Mit Mainova Erdgas KlimaPlus leisten Sie bereits einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz: Denn der CO2-Ausstoß, der durch Ihren Gasverbrauch entsteht, wird durch die Förderung internationaler Klimaschutzprojekte ausgeglichen. Mit den geringen Mehrkosten unterstützen Sie ausschließlich Projekte nach dem strengen „Gold Standard“ des WWF. Wir freuen uns, dass Sie dabei sind!

Das neue BEHG betrifft allerdings alle Gaskunden gleichermaßen – auch Mainova Erdgas Klima Plus Kunden. Leider hat der Gesetzgeber vergessen, diejenigen Gaskunden von den Mehrbelastungen auszunehmen, die bereits heute ihren CO2-Ausstoß neutralisieren.

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