Mainova - Wissen und Hilfe

FAQ - Häufig gestellte Fragen

Für verschiedene Themengebiete finden Sie hier eine Sammlung häufig an uns gestellter Fragen und können sich direkt die passenden Antworten dazu ansehen.

Fragen und Antworten

Mit dem Abschlag zahlen Sie monatlich für die Energie in Form von Strom oder Erdgas, die Sie von Mainova beziehen. Die Höhe des Abschlags setzt sich aus den aktuellen Preisen sowie dem erwarteten Energieverbrauch zusammen. Ihre bereits geleisteten Abschläge werden in Ihrer Jahresrechnung mit den Kosten Ihres tatsächlichen Energieverbrauchs verrechnet.

Die monatliche Zahlungsweise für Strom, Erdgas und Trinkwasser ist ein bei Energieversorgungsunternehmen bewährtes System. Eine monatliche Ablesung der Zähler ist aber unter Kostengesichtspunkten nicht wirtschaftlich. Aus diesem Grund wird der erwartete neue Verbrauch gleichmäßig auf die kommende Abrechnungsperiode hochgerechnet. Das nennt man den Abschlag.

Die Höhe des Abschlags hängt von vier Faktoren ab:

  1. dem durchschnittlich zu erwartenden Jahresverbrauch
  2. der Länge des Abrechnungszeitraumes
  3. den aktuell gültigen Preisen
  4. den jahreszeitlichen Schwankungen

So werden die Abschläge ermittelt:

Zu erwartender Verbrauch bis zum nächsten planmäßigen Ablesezeitpunkt

aktueller Arbeitspreis (netto)

+ Jahres-, Grund- und Verrechnungspreis (netto)

+ Mehrwertsteuer (19% für Strom und Gas, 7% für Wasser)

 ÷ Monate bis zur nächsten Abrechnung

= gleichbleibender monatlicher Abschlag

Im 12. Monat erhalten die Kunden die Jahresverbrauchsabrechnung: der abgelesene Verbrauch wird zu Grunde gelegt und der tatsächliche Rechnungsbetrag ermittelt. Von diesem werden die bereits gezahlten Abschlagsbeträge abgezogen. War der Verbrauch niedriger als erwartet, wird der Differenzbetrag auf dem Kundenkonto gutgeschrieben. War der Verbrauch höher als erwaret, muss der Kunde eine Nachzahlung leisten. Für Neukunden werden die Abschläge anhand der Verbrauchswerte des Vormieters, der Kundenangaben oder auf Basis von Erfahrungswerten festgelegt.

Für die Jahresabrechnung steht ein Zeitraum von 12 Monaten zur Verfügung. In einem Monat davon erhalten Sie die Jahresabrechnung (12. Monat). Nur für die weiteren 11 Monate sind Abschlagsbeträge zu zahlen. Es werden also nur maximal 11 Abschlagsbeträge in der Jahresabrechnung verrechnet.

Ein Abschlag wird im Rahmen der Rechnungsstellung aufgrund der aktuellen Abrechnungsdaten automatisch angehoben, wenn der ermittelte Rechnungsbetrag unter Berücksichtigung des Jahresverbrauchs und der aktuell bekannten Preise höher ausfällt als das Ergebnis des Vorjahres. Hierbei werden alle Abrechnungskomponenten wie Arbeits- und Verrechnungspreise, Stromsteuer und auch der tatsächliche Abrechnungszeitraum (Anzahl Tage) berücksichtigt. Das so ermittelte fiktive Jahresergebnis der Abrechnung, dividiert durch 12 (Monate), ergibt den auf volle Euro gerundeten Abschlagsbetrag, der 11 Monate lang in Rechnung gestellt wird. Der 12. Abschlag fällt in den Abrechnungsmonat und ist somit Bestandteil der Jahresrechnung.

Unter der Voraussetzung, dass sich Ihr Verbrauchsverhalten geändert hat, können Sie Ihren Abschlag telefonisch unter 0800 11 444 88 gerne ändern.

Die Höhe der monatlichen Abschläge ändert sich in der Regel innerhalb eines Abrechungsjahres nicht. Preisänderungen werden in Ihrer Jahresverbrauchsabrechnung berücksichtigt.

Rabatt Gewährung

Andere Energieunternehmen werben häufig mit hohen Rabatten mittels eines Rabatt- oder Gutscheincodes. Bei Mainova erhalten Sie einen attraktiven Bonus, wenn Sie bei Bestellung des gewünschten Strom- oder Erdgas-Tarifs einen Aktionscode angeben.

Bei Neukunden beginnt die Belieferung nach Beendigung des bisherigen Liefervertrages in der gesetzlichen Frist. Die Beauftragung können Sie direkt online durchführen. Bei Bestandskunden erfolgt die Umstellung am Folgetag der Auftragsbestätigung.

Bei den Smart-Tarifen erfolgt die Umstellung am Folgetag der Auftragsbestätigung frühestens zum Laufzeitbeginn am 1. Januar des Folgejahres. Kunden mit Zugang zum Mainova OnlineService können den Wechsel im Kundenportal selbst durchführen. Falls Sie den Mainova OnlineService noch nicht nutzen, können Sie den Tarifwechsel bequem während der Registrierung vornehmen.

Ihren Energieverbrauch rechnen wir einmal jährlich ab. Sofern Sie den Mainova OnlineService nutzen, werden Ihre Rechnungen dort hinterlegt und sind elektronisch abrufbar. Hierüber informiert Sie eine E-Mail des Mainova ServiceTeams. Sollten Sie den OnlineService nicht nutzen, erhalten Sie Ihre Rechnung auf dem Postweg. Die Rechnungen von Mainova werden in jedem Fall zwei Wochen nach Zugang der Zahlungsaufforderung fällig.

Nutzer von Mainova Strom Direkt entscheiden sich mit der Wahl dieses günstigen Tarifs für die bequeme und sichere Zahlung per Einzugsermächtigung. Möchten Sie dennoch Einzelüberweisungen vornehmen, können Sie das Bezahlverfahren im OnlineService ändern.

Nach der Insolvenz eines Strom- oder Gasanbieters muss kein Kunde befürchten, bald im Dunkeln oder Kalten zu sitzen. Die Mainova AG garantiert lückenlose Versorgung als Ersatzversorgungsunternehmen gemäß §36 Energiewirtschaftsgesetz für alle Kunden innerhalb des Gebietes, in dem die Mainova zur Grundversorgung gesetzlich verpflichtet ist.

Bei einem Neubau muss der Energieausweis durch die bauvorlageberechtigten Architekten oder Planer zusammen mit dem Bauantrag eingereicht werden. Für Bestandsgebäude wird nur im Falle eines „Nutzerwechsels" ein Energieausweis benötigt, also z. B. bei Verkauf, Vermietung, Verpachtung oder Vergabe im Rahmen eines Leasingvertrags. Dies gilt sowohl für Wohngebäude (Ein-, Zwei- und Mehrfamilienhäuser) als auch für Nichtwohngebäude (z. B. Büro- und Verwaltungsgebäude, Geschäftshäuser, Schulen, Krankenhäuser, Hotels und Gaststätten). Sollen im Rahmen eines Sanierungsvorhabens Fördermittel der öffentlichen Hand in Anspruch genommen werden, wird ebenfalls ein Energieausweis benötigt.

Rechtlich betrachtet ist die Ausstellung des Energieausweises eine Pflicht des Gebäudeeigentümers. Dieser muss bereits in der Immobilienanzeige die wichtigsten energetischen Kennwerte des Gebäudes bzw. der Wohnung angeben und potenziellen Interessenten den Energieausweis unaufgefordert vorlegen. Die Aushängung einer Kopie kann auf freiwilliger Basis erfolgen. In öffentlichen Gebäuden (zum Beispiel in Behörden, Schulen, Krankenhäusern) mit einer Nettogrundfläche von mehr als 500 Quadratmetern muss der Energieausweis an einer gut sichtbaren Stelle ausgehängt werden. Die Aushangpflicht besteht unabhängig von einem Verkaufsvorhaben oder einer Vermietung.

Der Energieausweis ist ausschließlich für den Fall des Nutzerwechsels durch Verkauf oder Neuvermietung vorgeschrieben. Nicht betroffen sind Immobilienbesitzer, die ihr Eigentum selbst nutzen, vererben, verschenken oder es in einem bestehenden Miet-, Pacht- oder Leasingverhältnis an einen Fremdnutzer vergeben haben. Wenn kein Nutzerwechsel stattfindet und auch keine anderen verpflichtenden Gründe vorliegen, besteht kein gesetzlicher Zwang für die Ausstellung eines Energieausweises. Für kleine Gebäude (weniger als 50 Quadratmeter Nutzfläche) müssen keine Energieausweise ausgestellt werden. Auch für Gebäude, die unter Denkmalschutz stehen, ist der Energieausweis nicht verpflichtend vorgeschrieben.

Seit dem 1. Mai 2014 haben potenzielle Mieter oder Käufer Anspruch darauf, dass der Energieausweis vorgelegt wird.

Der Energieausweis für Bestandsgebäude muss zwei wesentliche Aussagen enthalten:

  • Energiekennwerte über die Gesamtenergieeffizienz des Objektes mit den Angaben von Energieeffizienzklassen von A+ für Häuser mit sehr guter Energieeffizienz bis H für wenig effiziente Gebäude
  • Modernisierungsempfehlungen zur Steigerung der Energieeffizienz

Im Rahmen der EnEV 2013 wurden einheitliche Formulare für Neubauten und Bestandsgebäude eingeführt. Ein zentrales Element ist das „Energieeffizienz-Label“, das anhand einer farbig abgestuften Skala auf einen Blick deutlich macht, wo das betreffende Gebäude einzuordnen ist.

Grundsätzlich stehen zwei Verfahren zur Verfügung, nämlich die Berechnung auf Basis des Energiebedarfs und die Ermittlung auf Basis von Energieverbrauchswerten:

1. Der bedarfsbasierte Energieausweis beurteilt die vorhandene Gebäudehülle und Anlagentechnik unter energetischen Aspekten, unabhängig von Standort, Nutzung und Witterungseinflüssen.

2. Der verbrauchsbasierte Energieausweis orientiert sich ausschließlich am witterungsbereinigten Energieverbrauch des Objektes. Die Verbrauchsdatenaufstellung können wir für Sie übernehmen.

Die Verbrauchsdatenaufstellung beinhaltet die Energieverbrauchswerte Ihres Gebäudes aus den letzten drei Jahren. Mit diesen Daten können Sie den verbrauchsorientierten Energieausweis erstellen lassen. Diese Aufstellung können Sie bei Ihrem örtlichen Grundversorger schriftlich beantragen.

Im Mainova-Grundversorgungsgebiet übernehmen wir diesen Service gegen eine Aufwandspauschale von 21,42 Euro (brutto) gerne für Sie. Beantragen Sie die Verbrauchsdatenaufstellung unter Angabe der Gebäudeanschrift ganz einfach per E-Mail: energieausweis@mainova.de

Der Energieausweis wird grundsätzlich für das gesamte Gebäude ausgestellt. Wenn sich die Gebäudeteile in der Art der Nutzung unterscheiden, können zwei separate Energieausweise für den jeweiligen Wohn- und Gewerbeteil notwendig werden.

Der Energieausweis dient lediglich der Information. Auch die Modernisierungshinweise sind als reine Empfehlungen zu verstehen; die Umsetzung ist nicht verpflichtend. Für die fachliche Richtigkeit der Angaben im Energieausweis jedoch haftet grundsätzlich der Aussteller. Seit dem 1.Mai 2014 wird jeder einzelne Energieausweis beim Deutschen Institut für Bautechnik registriert. Somit ist jeder Ersteller identifizierbar und über Stichproben werden die Angaben auf ihre Validität überprüft.

Die EU-Gebäuderichtlinie sieht vor, dass der Energieausweis von qualifizierten und/oder zugelassenen Fachleuten ausgestellt werden muss. Die EnEV 2013 legt dazu genaue Qualifikationsanforderungen fest, die für Energieausweise für bestehende Gebäude bundeseinheitlich gelten; für Neubau-Energieausweise gelten landesrechtliche Regelungen. Dabei wird zwischen Wohn- und Nichtwohngebäuden unterschieden.

Die Kosten sind grundsätzlich vom Gebäudeeigentümer zu tragen. Eine Umlage auf die Mietparteien ist nicht möglich.

Der Energieausweis hat in der Regel eine Gültigkeit von 10 Jahren, auch wenn er vor dem 1.Juli 2008 – entsprechend EnEV – ausgestellt wurde. Wer zwischenzeitlich energetische Verbesserungen des Gebäudes vornimmt (z. B. Umsetzung der Modernisierungsempfehlungen), sollte allerdings vor Ablauf der zehn Jahre einen neuen Energieausweis ausstellen lassen, um die Vorteile gegenüber Kauf- und Mietinteressenten entsprechend nachweisen zu können.

Den Online-Energieausweis kann man rund um die Uhr bequem von zu Hause beantragen und so zum Beispiel Terminabsprachen mit einem Ausweisaussteller vermeiden. Nach vollständiger Eingabe und Prüfung Ihrer Daten erhalten Sie den Energieausweis via E-Mail (Bearbeitungszeit bis zu 10 Tage) und können ihn dann ganz einfach selbst ausdrucken.

Über das Online-Tool stellt Mainova den verbrauchsorientierten Energieausweis zum Preis von 59 Euro (brutto) aus. Den bedarfsorientierten Energieausweis für Wohngebäude mit bis zu 25 Wohneinheiten erhalten Sie über das Mainova Online-Tool zum Preis von 99 Euro (brutto).

Grundsätzlich stehen zwei Verfahren für die Erstellung des Energieausweises zur Verfügung. Bei allen Wohn- und Nichtwohngebäuden können Sie zwischen dem verbrauchsorientierten und dem bedarfsorientierten Energieausweis frei wählen. Bitte beachten Sie, dass unter bestimmten Bedingungen der Bedarfsausweis vorgeschrieben ist. Diese beiden Online-Energieausweise von Mainova stehen zur Verfügung:


1. Verbrauchsorientierter Energieausweis: Der verbrauchsbasierte Energieausweis orientiert sich ausschließlich am witterungsbereinigten Energieverbrauch. Der Verbrauchsausweis wird für Wohngebäude mit einer unbegrenzten Anzahl von Wohneinheiten erstellt. Der Gewerbeanteil darf höchstens 10 Prozent der Gesamtwohnfläche betragen (z. B. ein kleiner Laden).

2. Bedarfsorientierter Energieausweis: Der bedarfsbasierte Energieausweis beurteilt die vorhandene Gebäudehülle und Anlagentechnik unter energetischen Aspekten, unabhängig von Standort, Nutzung und Witterungseinflüssen. Es muss sich hier um ein reines Wohngebäude mit bis zu 25 Wohneinheiten handeln. Der Bedarfsausweis ist vorgeschrieben für unsanierte Wohngebäude mit weniger als fünf Wohneinheiten, die vor dem 1. November 1977 über einen Bauantrag genehmigt wurden.

1. Verbrauchsorientierter Energieausweis:

In folgenden Fällen kann kein verbrauchsbasierter Energieausweis erstellt werden:

  • Gebäude mit Einzelheizung oder Mischformen aus Zentral-, Etagen- und Einzelofenheizungen in einem Gebäude
  • Gebäude, deren Wohnungsleerstand in den letzten 3 Jahren mehr als 30 Prozent betrug
  • Gebäude, deren gewerbliche Nutzung 10 Prozent überschreitet
  • Gebäude, bei denen in den letzten 3 Jahren der Energieträger (Erdgas, Heizöl usw.) umgestellt wurde

2. Bedarfsorientierter Energieausweis

In folgenden Fällen kann kein bedarfsbasierter Energieausweis erstellt werden kann:

  • Gebäude mit mehr als 25 Wohneinheiten
  • Gebäude, die nach 2012 errichtet wurden
  • Gebäude mit einem Fensterflächenanteil über 30 Prozent
  • Gebäude, die mit mehreren Heizsystemen ausgestattet sind (Wenn das Gebäude mit einer Zentralheizung ausgestattet ist, können Zusatzheizungen wie z. B. Kamine oder Kaminöfen, die weniger als 10 Prozent des Heizwärmebedarfs decken, unberücksichtigt bleiben.)
  • Gebäude, die wegen Ihrer Sonderbauform (z. B. ein nichtrechteckiger Grundriss) nicht im Online-Tool abgebildet werden können

Wenn Sie im Online-Tool auf „Kontakt" klicken, können Sie Ihr Anliegen per E-Mail weiterleiten. Die Daten fließen in eine Reklamationsdatenbank und werden sofort beantwortet. Oder Sie wenden sich telefonisch an uns: Tel.: 0800 58 954 80 E-Mail: energieausweis@mainova.de

Nach Abschluss der Eingabe aller notwendigen Daten erhalten Sie eine Auftragsbestätigung per E-Mail. Anschließend beginnt eine Plausibilitätsprüfung, bei offenen Fragen werden wir uns bei Ihnen melden. Nach erfolgreicher Prüfung der Daten dauert es maximal 10 Werktage, bis Sie Ihren Energieausweis per E-Mail zum Ausdrucken erhalten.

Die Betreiber der Strom- und Gasnetze verlegen ihre Leitungen oft über bzw. unter öffentlichen Straßen und Wegen. Dafür müssen Sie den jeweiligen Städten und Gemeinden eine Nutzungsgebühr bezahlen. Das ist die Konzessionsabgabe. Sie ist in Ihrem Endpreis bereits enthalten.

Um die Energie bis zu Ihnen nach Hause zu bringen, nutzen wir bereits vorhandene Netze. Ihr Netzbetreiber, berechnet uns dafür ein Netznutzungsentgelt. Die Netznutzungsentgelte sind in Ihrem Endpreis bereits enthalten.

Ziel des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) ist es, den Anteil an erneuerbaren Energien deutlich zu erhöhen. Das EEG regelt die Abnahme und die Vergütung des aus erneuerbaren Energiequellen (Wind, Wasserkraft, Sonne, Biomasse, Geothermie) gewonnenen Stromes durch Versorgungsunternehmen.

Heizkraftwerke dieses Typs erzeugen gleichzeitig Strom und Wärme. Sie erreichen damit eine bessere Ausnutzung (einen besseren Wirkungsgrad) der eingesetzten Brennstoffe.

Mit dem Gesetz für die Erhaltung, die Modernisierung und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung (Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz bzw. KWK-Gesetz) wird der Ausbau von KWK-Anlagen in Deutschland gefördert.

Die Ökosteuer gilt in Deutschland seit dem 1. April 1999. Sie setzt sich aus der Stromsteuer und einer weiter entwickelten Mineralölsteuer zusammen. Steuerbefreiungen sind u. a. für verbrauchsnahe kleine Stromerzeugungsanlagen und für Strom aus erneuerbaren Energien vorgesehen.

Mit der Stromkennzeichnung werden die Umweltauswirkungen der Stromerzeugung branchenweit in einer einheitlichen Stromkennzeichnung entsprechend einer EU-Richtlinie dokumentiert. Sie finden die Stromkennzeichnung auf Ihren Rechnungen sowie in den Produktinformationen von Mainova: Sie enthält die wesentlichen Informationen zum Energieträgermix sowie zu Umweltauswirkungen im Zusammenhang mit der Erzeugung von Mainova-Strom.

Der Erdgaspreis besteht im Wesentlichen aus folgenden Elementen:

  1. Gesetzlich verursachte Belastungen des Erdgaspreises in Form von Abgaben und Steuern (u.a. Konzessionsabgabe, Erdgassteuer sowie Mehrwertsteuer). Die wichtigsten Begriffe, erklären wir Ihnen in unserem Glossar Energiepreise im PDF-Format.
  2. Netzentgelte als Gebühr für die Nutzung des Erdgasnetzes.
  3. Kosten für Erdgasbeschaffung und Vertrieb.

Der Grundpreis deckt insbesondere die Kosten, die unabhängig vom Verbrauch sind und durch die dauerhafte Erhaltung des Stromsystems entstehen, wie z.B. Kosten für Leitungsbau und Instandsetzung.

Mainova bietet Strom und Erdgas für Kunden in der gesamten Rhein-Main-Region und darüber hinaus an. Dabei entstehen abhängig von Ihrem Wohnort unterschiedliche Kosten für die Belieferung.

Die verschiedenen Preise berücksichtigen beispielsweise die regional variierenden Netzentgelte und Abgaben. Viele dieser Preisbestandteile  sind für die Mainova nicht beeinflussbar, weil der Gesetzgeber diese Bestandteile bestimmt. Wir überprüfen regelmäßig alle Kostenbestandteile.

Wir haben Ihnen ein persönliches Schreiben geschickt, damit Sie die Entwicklung der für Sie gültigen Konditionen leichter nachvollziehen können. Bereits in der Vergangenheit haben wir Sie umfassend über Preisänderungen informiert: mit Informationen auf den Mainova-Webseiten und im Mainova ServiceCenter in der Frankfurter Innenstadt (Stiftstraße 30). Nicht zuletzt sehen die Grundversorgungsverordnungen für Strom und Gas eine persönliche Information bei Preisänderungen vor. Eine bequeme und umweltfreundliche Alternative ist unser elektronischer PreisInfoService, den Sie als Online-Kunde nutzen können. Alle Mainova-Kunden können sich unter www.mainova.de/onlineservice für unseren kostenfreien OnlineService registrieren.        

Nein, Sie müssen nichts tun. Der Zählerstand wird rechnerisch erstellt. Sie wollen Ihren Zählerstand vorher anpassen? Als OnlineService-Nutzer können Sie Ihre Änderungen bequem und einfach unter www.mainova.de/onlineservice vornehmen.

Der Wechsel zu Mainova dauert - abhängig von Ihren aktuellen Vertragsvereinbarungen - bis zu drei Wochen. Nach der Kündigung bei Ihrem bisherigen Energielieferanten und dessen Bestätigung, melden wir Sie als Mainova-Kunden beim örtlichen Netzbetreiber an. Nach dessen Rückmeldung informieren wir Sie über den Lieferbeginn und weitere Einzelheiten. Dieser Ablauf ist für alle Beteiligten verbindlich festgelegt, sodass Sie sich auf einen reibungslosen Wechsel verlassen können.

Nein, gerne kündigen wir in Ihrem Auftrag den Versorgungsvertrag bei Ihrem bisherigen Energielieferanten. Falls Sie die Kündigung bereits selbst vorgenommen haben, teilen Sie uns dies bitte bei der Auftragserteilung mit.

Die Information über Ihren Energiebedarf dient unserer Planung, vor allem bei der Festlegung Ihres zu zahlenden Abschlagsbetrages. Dieser wird jedes Jahr Ihrem tatsächlichen Verbrauch angepasst und Ihnen in Ihrer Jahresrechnung mitgeteilt.

Ihren Energieverbrauch bis zum Lieferstart von Mainova Strom Direkt zahlen Sie Ihrem bisherigen Lieferanten in der Schlussrechnung. Damit endet Ihr Vertragsverhältnis mit dem früheren Geschäftspartner.

Sie sollten Ihr Sonderkündigungsrecht insbesondere dann wahrnehmen, wenn sich der Vertrag bei ausbleibender Kündigung wieder um einen längeren Zeitraum, beispielsweise sechs oder zwölf Monate, verlängert. Indem Sie die Kündigung selbst fristgerecht vornehmen, umgehen Sie eine erneute Bindung, denn in diesem Zeitraum können Sie nicht kurzfristig wechseln.

Nein, das ist unmöglich. Der Wechsel zu Mainova geschieht für Sie unmerklich und reibungslos. Die unterbrechungsfreie Energieversorgung wird durch den örtlichen Netzbetreiber sichergestellt.

Nein, die Zähler und Leitungen werden durch den örtlichen Netzbetreiber verantwortet und haben mit der Energielieferung nichts zu tun. Das ist im Energiewirtschaftsgesetz festgelegt. Bei Fragen oder Problemen mit dem Zähler wenden Sie sich bitte direkt an Ihren Netzbetreiber, den wir Ihnen zum Lieferbeginn per E-Mail nennen werden.

Der Wechsel zu Mainova ist für Sie kostenlos. Der Preis für Haushaltskunden ist der Endpreis inkl. aller Steuern und Abgaben. Zusätzliche Kosten fallen nicht an.

Mit dem Mainova OnlineService können Sie bequem von zu Hause, an sieben Tagen in der Woche und rund um die Uhr, Ihr Energiekonto selbst verwalten. Ihre Rechnungen und Preisinformationen erhalten Sie ausschließlich per E-Mail und die Zahlungen erfolgen bequem per Einzugsermächtigung. Mit wenigen Klicks können Sie Ihre Rechnungen online ansehen bzw. ausdrucken oder Ihre Zählerstände erfassen. Ihre Kundendaten aus unserem Abrechnungssystem stehen Ihnen über eine sichere Datenverbindung zur Verfügung.

Voraussetzung für die Nutzung des Mainova OnlineService ist eine funktionsfähige E-Mail-Adresse. Um sicherzustellen, dass keine wichtige E-Mail von Mainova verloren geht, sollten Sie die Adresse onlineservice@mainova.de in Ihr Adressbuch aufnehmen. Außerdem können Sie die Änderung Ihrer E-Mail-Adresse ganz bequem selbst im OnlineService vornehmen.

Sie entscheiden sich mit der Wahl dieser günstigen Tarife für die Kommunikation über den Mainova OnlineService oder per E-Mail.

Telefonisch stehen wir unter 0800 11 444 88 (kostenfrei) montags bis freitags von 07.30 - 20.00 Uhr und samstags von 08.00 - 16.00 Uhr zur Verfügung. In unserem ServiceCenter in der Stiftstraße 30 stehen wir Ihnen montags bis donnerstags von 08.00 - 16.30 Uhr sowie freitags von 08.00 - 14.30 Uhr gerne persönlich Rede und Antwort. Oder Sie nutzen unseren praktischen OnlineService unter http://www.mainova.de/. Einfach registrieren und los geht´s.

Sollten Sie einmal mit uns unzufrieden sein, stehen wir Ihnen gerne persönlich im ServiceCenter in der Frankfurter Stiftstraße 30, telefonisch unter 0800-1144488, eMail service@mainova.de oder postalisch unter Mainova Beschwerdemanagement, 60623 Frankfurt a.M. zur Verfügung.

Sollte dies die Liefersparten Elektrizität in Niederspannung und/oder Erdgas in Niederdruck betreffen und wir Ihr Anliegen nicht zu Ihrer Zufriedenheit lösen können, können Sie sich als Verbraucher gemäß §13 BGB zur Durchführung eines Streitbeilegungsverfahrens gemäß §111b EnWG an den Schlichtungsstelle Energie e. V., Friedrichstr. 133, 10117 Berlin (Tel.: 030-27572400) wenden.

Die Kontaktdaten des Verbraucherservice der Bundesnetzagentur, der allgemeine Informationen zum Elektrizitäts- und Gasmarkt bereithält sowie bei Schwierigkeiten mit Energieunternehmen assistiert, lauten: Postfach 8001, 53105 Bonn; Tel. 01805-101000 (14 ct/min aus dem Festnetz, aus Mobilfunknetzen max. 42 ct/min).

Die EU-Kommission stellt im ersten Quartal 2016 eine Internetplattform zur Online-Beilegung von Streitigkeiten (sog. "OS-Plattform") bereit. Die OS-Plattform soll als Anlaufstelle zur außergerichtlichen Beilegung von Streitigkeiten betreffend vertragliche Verpflichtungen, die aus Online-Kaufverträgen erwachsen, dienen.

Die OS-Plattform ist unter dem folgendem Link erreichbar: http://ec.europa.eu/consumers/odr

Die Kosten der Stromprodukte für Privat- und Gewerbekunden setzen sich aus einem festen Grundpreis und einem Arbeitspreis nach individuellem Verbrauch zusammen. Das ist übersichtlich und hat sich bewährt.

Der Grundpreis deckt die fixen Kosten des Versorgungsunternehmens ab und wird für die Bereitstellung der Energie bzw. des Wassers erhoben.

Der Arbeitspreis deckt insbesondere die variablen Kosten, die in direktem Zusammenhang mit Ihrem Stromverbrauch stehen. Die Kosten setzen sich zusammen aus Steuern und Umlagen, Netzentgelten, die von den Netzbetreibern für den Transport und die Weiterverteilung von Strom erhoben werden, sowie den Kosten für den Stromeinkauf.

Soweit ein Verrechnungspreis separat ausgewiesen ist (d. h., wenn dieser nicht in den Grundpreis integriert ist), deckt er insbesondere die Kosten, die für die Messung und Abrechnung Ihres Strom- oder Erdgasverbrauchs entstehen. Seit 01.01.2019 haben wir unter anderem in den Tarifen Mainova Strom Classic und Strom Kombi unsere Tarifstruktur vereinfacht: Aus dem festen Leistungspreis und dem Verrechnungspreis wurde ein Grundpreis.

Mit dem Leistungspreis (diesen Begriff gibt es nur für die Versorgungsart Strom) werden die fixen Kosten für den Bezug (Einkauf) des Stroms abgedeckt.

Nein, Sie müssen nichts tun. Die Höhe Ihrer monatlichen Abschläge passen wir automatisch mit der Jahresrechnung an.

Nein, Sie müssen nichts tun. Der Zählerstand wird rechnerisch erstellt. Wenn Sie Ihren Zählerstand vorher erfassen möchten, geht das besonders komfortabel im kostenfreien Mainova OnlineService.

Nach der Übernahme aus dem Ferntransportnetz mischt Ihr Netzbetreiber dem an sich geruchlosen Erdgas einen riechenden Stoff bei, damit Undichtigkeiten in den Gasinstallationen sofort wahrgenommen werden (Odoriermittel). Dieser Geruch wird bereits weit unterhalb einer zündfähigen Konzentration bemerkt, sodass frühzeitig Maßnahmen ergriffen werden können.

Bitte wenden Sie sich bei Notfällen an die NRM Netzdienste Rhein-Main GmbH 24h Notrufnummer (Strom, Erdgas, Wasser, Fernwärme, Straßenbeleuchtungsanlagen): +49 (0)69 213 88110

Den für Sie zuständigen Netzbetreiber haben wir Ihnen bei Lieferbeginn mitgeteilt. Auf dieser Webseite finden Sie eine Liste der Webauftritte der Netzbetreiber im Liefergebiet der Mainova - ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Alle Netzbetreiber halten auf Ihren Webseiten eine Notfallnummer bereit, unter der Sie telefonisch Auskunft über Netzstörungen erhalten können.

Die Netzbetreiber im Liefergebiet der Mainova (ohne Anspruch auf Vollständigkeit)      

EnergieNetz Mitte GmbH http://www.energienetz-mitte.de

EnRM Energienetze Rhein Main GmbH (früher UEWG Netz GmbH) http://www.enrm.de

ESWE Netz GmbH http://www.eswe-netz.de

NRM Netzdienste Rhein-Main GmbH http://www.nrm-netzdienste.de

RWE Rhein-Ruhr Verteilnetz GmbH http://www.rwe-rhein-ruhr-verteilnetz.com

Syna GMBH (früher Süwag Netz GmbH) http://www.syna.de/index.html

OVAG Netz AG http://www.ovag-netz.de

Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar & Co. KG http://www.vnb-rmn.de

Wir versorgen Sie in Frankfurt am Main und darüber hinaus in vielen weiteren Teilen Deutschlands zuverlässig mit Energie. Sofern wir Sie an Ihrem neuen Wohnort beliefern können, werden wir das gerne tun. Bitte beachten Sie, dass ggf. abweichende Preise gelten. Für die Ummeldung Ihres Vertrags wenden Sie sich bitte telefonisch an uns.

Wir können Sie in vielen Regionen Deutschlands mit Strom und Erdgas versorgen. Sofern wir Sie an Ihrem neuen Wohnort beliefern können, vereinbaren wir das gerne mit Ihnen (Preise können ggf. abweichen). Teilen Sie uns Ihren Umzug telefonisch mit und wir kümmern uns dann um alles Weitere.

Nein, Sie müssen Ihren Vertrag nicht kündigen, wenn Sie umziehen. Ihren bestehenden Energievertrag nehmen Sie bei einem Umzug mit. Dieser wird fortgeführt, sofern die neue Anschrift ebenfalls im Strom-/Gas-Grundversorgungsgebiet der Mainova AG liegt. Wir informieren und beraten Sie gerne telefonisch.

Wenn Ihre neue Adresse im Strom-/Gas-Grundversorgungsgebiet der Mainova AG liegt und wir somit Ihren künftigen Wohnort mit Strom/Gas beliefern, nehmen Sie Ihren Energievertrag bei einem Umzug einfach mit. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte telefonisch an unseren Kundenservice.

Wir benötigen folgende Angaben von Ihnen:

Bei Auszug:

  • Ihre Kundennummer
  • Bisherige und neue Anschrift
  • Umzugsdatum
  • Zählernummer und Zählerstand der alten Anschrift

Bei Einzug:

  • Neue Anschrift
  • Einzugsdatum
  • Zählernummer und Zählerstand der neuen Anschrift
  • Energieart (Strom, Erdgas, Wasser oder Wärme)
  • Bankverbindung, wenn Abbuchung gewünscht

Eine Übertragung des Vertrags – z. B. vom Vormieter auf den Nachmieter – ist leider nicht möglich, da Ihr Vertrag personengebunden ist. Es muss ein neuer Vertrag abgeschlossen werden. Rufen Sie uns dazu einfach an. Wir beraten Sie gerne.

Melden Sie uns dies bitte in Textform zusammen mit dem Endzählerstand und einer Kopie der Sterbeurkunde. Die Meldung kann formlos erfolgen:

Per Post: Mainova AG, 60623 Frankfurt am Main Per E-Mail mit entsprechenden Anlagen: service@mainova.de.

Nein, die Stromversorgung erfolgt ununterbrochen, wenn der Zähler nicht gesperrt ist. Es ist dennoch wichtig, dass Sie sich auf den Zähler anmelden, damit der Verbrauch genau zwischen Ihrem Vormieter und Ihnen aufgeteilt wird.

Die Energieversorgung erfolgt ununterbrochen, außer bei Sperrung des Zählers. Daher kommt automatisch ein Grundversorgungsvertrag zustande, sobald die bereitgestellte Energie von Ihnen genutzt wird und sofern kein Liefervertrag mit einem anderen Versorger besteht.

Ja, Sie können uns Ihren Nachmieter melden. Auf diese Weise tragen Sie dazu bei, dass Sie nach Ihrem Auszug nicht für dessen Verbrauch zahlen müssen.

Strom-/Gaszähler sind in der Regel im Keller oder im Eingangs-/Flurbereich des Gebäudes. In Mehrfamilienhäusern sollten Sie z.B. den Hausmeister ansprechen, da die Zähler manchmal nicht frei zugänglich sind.

Ihr Zähler befindet sich entweder im Keller, im Treppenhaus oder direkt in Ihrer Wohnung. Die Zählernummer finden Sie auf dem Zähler oder im Übergabeprotokoll. Zur Hilfe beim Ablesen haben wir eine kurze illustrierte Anleitung erstellt.

Ein Informationsblatt mit Abbildung und kurzer Anleitung zur Zählerstandserfassung finden Sie hier.

Bitte informieren Sie uns telefonisch über die Zählersperrung. Wir beauftragen anschließend den Netzbetreiber mit der Entsperrung des Zählers.

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