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Wissenswertes für unsere Geschäftskunden

Wir sind für Sie da!

Die aktuelle Situation bringt auch bei uns Einschränkungen mit sich. Wir halten den Betrieb der Energie- und Wasserversorgung im Sinne unserer Kunden aufrecht unter der Berücksichtigung notwendiger präventiver Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus, angemessener Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz unserer Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner sowie im Einklang mit den individuellen Bedürfnissen unserer Mitarbeiter.

Die Bafa unterstützt Unternehmen mit 4.000€ Beratergeld

Unternehmen können für 4.000 € Beratungsleistung in Anspruch nehmen. Die Abrechnung seitens des Beraters erfolgt über die Bafa. Der Kunde muss lediglich die MwSt bezahlen.

Baumdiagram zu Maßnahmen der Bundesregierung

Quelle: Gutmann - Global Advisory Partner

Coronakrise: Was Sie jetzt über Strom und Gas wissen müssen

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"Wir erhalten die Lebensadern der Stadt aufrecht"

Dr. Constantin H. Alsheimer, Vorstandsvorsitzender der Mainova AG, spricht im Interview mit der Frankfurter Rundschau über den Stromverbrauch in Corona-Zeiten, die Verantwortung für den Betrieb von Kliniken und Supermärkten und Notfall-Szenarien, falls sich die Lage noch zuspitzt.

Zum Interview in der Frankfurter Rundschau

Wichtige Fragen und Antworten für Geschäftskunden

Hier finden Sie Informationen zu den angebotenen Maßnahmen und deren Beantragung, zur Verfügung gestellt unter anderem von unserem Geschäftspartner, Gutmann - Global Advisory Partner.

Gutmann Advisory bietet Mainova Kunden eine kostenlose Erstberatung zu den Sofortmaßnahmen an. Kunden, welche Unterstützung zu den o.g. Themen benötigen, können sich gerne an Gutmann Advisory wenden per Telefon 0211/ 385 386 60 oder  Soforthilfe@Gutmann-Gap.de


Durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) werden Kredite zur Überbrückung der Corona-Pandemie Auswirkungen bereitgestellt. 
Die Beantragung erfolgt entweder über die Hausbank oder andere Finanzpartner. Der Kredit wird über die Bürgschaftsbanken besichert.  
 
Der Finanzierungsbedarf muss auf Grund der Pandemie entstanden sein und wird als klassische 
Kreditanfrage bearbeitet. 

Über das Onlineportal der Bürgschaftsbanken kann eine Anfrage gestellt werden, die Bereitstellung erfolgt über die beantragende Bank. 

Die Gesamtkreditsumme zuzüglich Zinsen und Bearbeitungsgebühren müssen vollständig 
zurückbezahlt werden.

Unabhängig vom Bund, haben auch die einzelnen Länder Kreditprogramme initiiert. Diese werden individuell über die Bürgschaftsbanken der Länder abgewickelt. Diese bieten regionale und individuelle Unterstützung. Es gilt im Einzelfall zu entscheiden, welches Programm zum Unternehmen passt und in wie weit Programme sich kombinieren lassen. 

Das Land Hessen bietet zum Beispiel Kredite über die WIBank und die Bürgschaftsbank Hessen an.

Dazu gehört etwa das Nachrangdarlehen „Liquiditätshilfe für kleine und mittlere Unternehmen in Hessen (hessische KMU)" des Landes Hessen, das im Hausbankverfahren beantragt werden kann. Die Darlehenshöhe beträgt zwischen 5.000 Euro und 200.000 Euro und setzt eine Kofinanzierung der Hausbank mit zusätzlichen eigenen Darlehensmittel in Höhe von weiteren 20% der Summe voraus. Die Darlehenslaufzeit beträgt zwei Jahre mit endfälliger Tilgung oder alternativ 5 Jahre mit zwei tilgunsfreien Jahren. Der aktuelle Zinssatz liegt bei 1,25 Prozent p.a. nominal. Wichtig zu beachten ist, dass Anträge nur über die Hausbank gestellt werden können. (Quelle: IHK Frankfurt am Main)

Die Beantragung von Kurzarbeit und des Kurzarbeitergeldes (KUG) ist ebenfalls möglich. Sie entspricht dem Standardverfahren, lediglich das Genehmigungsverfahren wurde vereinfacht. 

Im Rahmen der Kurzarbeit erfolgt die Kürzung der regelmäßigen Arbeitszeit und die entsprechende Reduzierung der Vergütung. Dies ist zeitlich begrenzt möglich und Bedarf ebenfalls einer Begründung. Die Arbeitszeit kann anteilig oder vollständig verringert werden.  

Über verschiedene Möglichkeiten, die Zusammensetzung und Höhe des KUG informieren wir Sie gerne.

Sämtliche steuerrechtliche Maßnahmen müssen stets beim zuständigen Finanzamt schriftlich beantragt werden. Seitens des Finanzamtes besteht ein erleichtertes Genehmigungsverfahren, sofern eine Coronavirus implizierte Begründung dem Antrag beigefügt wurde. 

  • Stundung fälliger Steuerzahlungen 
  • Herab- oder Aussetzung der Einkommens- und Köperschaftssteuervorrauszahlungen 
  • Erlass von Säumniszuschlägen und 
  • Verzicht auf Vollstreckungsmaßnahmen 

 Einzelne Bundesländer haben bereits Soforthilfen zur Verfügung gestellt. Grundsätzlich besteht für Soloselbständige die Möglichkeit, wenn sie über keine Mitarbeiter und über keinerlei finanzielle Rücklagen verfügen, beim Jobcenter ALG II Hilfe zum Lebensunterhalt zu beantragen. 

Unternehmen mit bis zu fünf Mitarbeiter sollen maximal 9.000€ erhalten, Unternehmen mit bis zu 15 Mitarbeiter maximal 15.000€. Diese Soforthilfe bezieht sich auf drei Monate und muss nicht zurückgezahlt werden. 

Grundvoraussetzung: Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten für die Soforthilfe müssen in Folge von Corona nachgewiesen werden und dürfen somit erst nach dem 11. März 2020 eingetreten sein. Beantragung und Auszahlung in Klärung. 

Die Insolvenzantragspflicht wird für die durch die Coronavirus-Pandemie betroffenen Unternehmen bis zum 30. September 2020 ausgesetzt. Eine nicht rechtzeitig erfolgte Insolvenzanmeldung führt somit nicht zur persönlichen Haftung der Geschäftsführung.

 Nach wir vor sind vom Arbeitnehmer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen vorzulegen.

1. Behördlicher Bescheid hinsichtlich der häuslichen Quarantäne. Innerhalb von 3 Monaten können Anträge zur Erstattung von Gehaltszahlungen gestellt werden.
2. Bei Atemwegserkrankungen können vereinfacht Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen für einen Zeitraum von maximal 7 Tagen eingereicht werden.

Jedes Bundesland hat individuelle Maßnahmen implementiert. Die Vergabe dieser sind ebenfalls individuell. Gerne stellen wir Ihnen die entsprechende Informationen zur Verfügung.

Der BDEW steht in engem Austausch mit den Unternehmen der Energie- und Wasserwirtschaft zu den fortlaufenden Entwicklungen und den von den Unternehmen getroffenen Maßnahmen sowie mit Ministerien, Behörden und Institutionen. 

Derzeit sehen die Unternehmen kein Risiko für die Versorgungssicherheit. Sie führen regelmäßig Risikobewertungen durch, da sich die Lage national und international als sehr dynamisch abzeichnet. Die Situation muss vor dem Hintergrund der zunehmenden Krankenfälle sowie der Dauer der Pandemie immer wieder neu bewertet werden. Die Branche hat im Rahmen ihres Krisen- und Notfallmanagements Prozesse aufgesetzt, die regelmäßig getestet, 
geprüft und evaluiert werden.

Für Krisenfälle werden die Unternehmen der Energie- und Wasserwirtschaft bei Bedarf in lokalen und regionalen Krisenstäben in Landkreisen und kreisfreien Städten eingebunden. 

Die Energie- und Wasserwirtschaft nutzt in weiten Teilen Fernwirktechnik und verfügt über einen hohen Automatisierungsgrad. Für den sicheren Betrieb der Energienetze gilt zudem das so genannte N-1 Kriterium: Dieses Kriterium besagt, dass auch bei Ausfall einer wichtigen technischen Komponente die Netzsicherheit gewährleistet bleiben muss.

Fällt eine wichtige Komponente aus, übernimmt ein anderes Betriebsmittel dessen Funktion. Mit Blick auf die Wasserversorgung hat das Umweltbundesamt bestätigt, dass Trinkwasser, das "unter Beachtung der allgemein anerkannten Regeln der Technik gewonnen, aufbereitet und verteilt" wird, "sehr gut gegen alle Viren, einschließlich Coronaviren geschützt" ist.

Als Betreiber kritischer Infrastrukturen ist das Krisen- und Notfallmanagement für die Versorger eine Daueraufgabe höchster Priorität. Die Energiewirtschaft hat im Rahmen ihres Krisen- und Notfallmanagements Prozesse aufgesetzt, die regelmäßig getestet, geprüft und evaluiert werden. Neben Vorsorgemaßnahmen zum Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist die Sicherstellung der Energie- und Wasserversorgung das oberste Ziel.

Ver- und Entsorger können auf Pandemie -, Vorsorge- und Notfallpläne zurückgreifen. Zuletzt wurden diese bei der Vogelgrippe erfolgreich eingesetzt.

Die Versorger haben präventiv entsprechend der jeweiligen Situation verschiedene Maßnahmen getroffen. Je nach Erfordernis gehört dazu beispielsweise die Einberufung von Präventions- bzw. Krisenteams zur Analyse und Beobachtung der Entwicklungen sowie zur Koordination interner Maßnahmen.

Dazu gehört je nach Notwendigkeit vor Ort auch die präventive Ausarbeitung von Notfallschichtplänen. Vorsorglich werden Dienstreisen eingeschränkt oder gänzlich verboten. Zudem setzen die Unternehmen verstärkt auf Home-Office-Regelungen. Mitarbeiter, die sich in Risikogebieten aufgehalten haben, arbeiten prophylaktisch 14 Tage von zu Hause aus.

Als weitere Maßnahme arbeiten Mitarbeiter für den Betrieb sensibler Bereiche nur noch voneinander getrennt.

Größtes Augenmerk legen die Unternehmen auf die Sicherstellung von betriebsnotwendigem Personal (sowohl eigenes als auch solches von Dienstleistern). Dies gilt v. a. für die Netzleitstellen und Kraftwerkswarten sowie für die technischen Rufbereitschaften zur Entstörung. 

Die Energie- und Wasserwirtschaft nutzt in weiten Teilen Fernwirktechnik und verfügt über einen hohen Automatisierungsgrad. Besondere Beachtung finden Arbeitsbereiche wie Leitstellen, Entstörungsdienste sowie dazugehörige Unterstützungsprozesse. Hier werden zusätzlich vorsorgliche Maßnahmen für den Fall einer Quarantäneanordnung ergriffen. 

Die Unternehmen vor Ort bewerten kontinuierlich, welche spezifische Maßnahmen erforderlich sind. Hierzu gehören: 

  • Zutrittsbeschränkungen für relevante Gebäudebereiche. 
  • Der Schutz des Schlüsselpersonals zur Sicherstellung der betrieblichen Abläufe innerhalb der Organisation zur Sicherstellung eines Notbetriebs. 
  • Ggf. die Isolierung von notwendigem Fachpersonal für den Betrieb sensibler Bereiche voneinander. 
  • Ggf. Vorkehrungen. dass Personal bei Auftreten eines Verdachtsfalls im Team aus getrennten Räumen arbeiten kann. 
  • Die Planung des Personaleinsatzes nach ausgearbeiteten Notfallschichtplänen. 

Werden Gebietsquarantänen (sowohl Ausgangs- als auch Zutrittssperren) angeordnet, muss mit der Anordnung sichergestellt werden, dass Ausnahmeregelungen für den Einsatz betriebsnotwendigen Personals der Versorger ausgesprochen werden, wie sie auch für medizinisches Personal gelten. Energie- und Wasserversorger sind hierzu bereits vorsorglich mit den zuständigen Behörden in Kontakt. 

Ein Ausfall der Lieferkette ist aktuell in Hinblick auf die Auswirkungen auf die Absatzmärkte nicht akut, da die notwendigen Anlagen wie die sensiblen Ersatzteile redundant vorhanden sind bzw. vorgehalten werden. Durch den Ausfall von Zulieferern ist jedoch bereits jetzt absehbar, dass es in Einzelfällen zu Verzögerungen bei Bauprojekten/Umrüstungen kommen kann. Auch hier muss eine tagesaktuelle Bewertung erfolgen, wenn es zu einem Ausfall von Wirtschaftszweigen kommt, die für die Zulieferung relevant sein können.

Notwendig ist weiterhin die Sicherstellung des grenzüberschreitenden Warenverkehrs. Im Gasbereich ist die Versorgungslage aufgrund des milden Winters überdurchschnittlich gut, die originäre Bezugssituation ebenfalls. 

Die Lieferketten werden kontinuierlich überwacht, um frühzeitig Risiken zu identifizieren und Redundanzen zu entwickeln. Zudem werden alternative Lieferanten geprüft, insbesondere von betriebsnotwendigen Verbrauchsstoffen.

Quelle: BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft

Detaillierte Informationen zu Trinkwasser und Corona hat das Umweltbundesamt auf seiner Internet-Seite bereitgestellt.
 

Trinkwasser ist das am stärksten kontrollierte Lebensmittel und wird nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik gewonnen, aufbereitet und in das Leitungsnetz verteilt. Es ist deshalb sehr gut gegen alle Viren geschützt. 

Eine Übertragung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 erfolgt nach derzeitigem Wissensstand vor allem über den direkten Kontakt zwischen Personen oder kontaminierte Flächen. Bereits aus diesem Grund ist die Gefahr der Infizierung über das Trinkwasser sehr gering. 

In Deutschland stellt das seit Jahrzehnten eingeführte Multibarrieren-System, bestehend aus Ressourcenschutz (u. a. Ausweisung von Wasserschutzgebieten), Wassergewinnung, Wasseraufbereitung und Wasserverteilung unter Einhaltung der allgemein anerkannten Regeln der Technik sowie die fachgerechte Planung, der Bau und der Betrieb einer Trinkwasser-Installation (u. a. korrekte Absicherung) eine sichere Grundlage zur Vermeidung wasserbedingter Epidemien dar. So hat zum Beispiel das Grundwasser, welches für die Trinkwassergewinnung genutzt wird, eine längere Bodenpassage durchlaufen und ist im Untergrund gut gegen alle mikrobiellen Verunreinigungen, einschließlich Viren, geschützt.  

Für Krisenfälle sind die Wasserver- und Abwasserentsorger vorbereitet, sie werden bei Bedarf in lokalen und regionalen Krisenstäben in Landkreisen und kreisfreien Städten eingebunden. Ver- und Entsorger können auf Pandemie -, Vorsorge- und Notfallpläne zurückgreifen.

Zuletzt wurden diese bei der Vogelgrippe erfolgreich eingesetzt. 

Trinkwasser wird in Deutschland vorwiegend aus Grundwasser gewonnen. Das gewährleistet eine hohe Sicherheit gegenüber mikrobiologischen und chemischen Risiken. Dort, wo Trinkwasser aus Oberflächengewässern gewonnen wird, werden in der Regel aufwändige technische Verfahren eingesetzt, mit denen die Grenzwerte und Anforderungen der Trinkwasserverordnung eingehalten werden. Ist dies der Fall, erscheint eine Infektion des Menschen mit dem Covid-19-Virus über Trinkwasser nach derzeitigem Kenntnisstand sehr unwahrscheinlich. Trinkwasser ist zudem das am besten kontrollierte Lebensmittel.  

Das Umweltbundesamt führt deshalb in der aktuellen Stellungnahme zu SARS-CoV-2 aus, dass „Trinkwässer, die unter Beachtung der allgemein anerkannten Regeln der Technik gewonnen, aufbereitet und verteilt werden, sind sehr gut gegen alle Viren, einschließlich Coronaviren, geschützt“ sind. „Eine Übertragung des Coronavirus über die öffentliche Trinkwasserversorgung ist nach derzeitigem Kenntnisstand höchst unwahrscheinlich.“ 

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