Pressemitteilung

28.07.2010|Frankfurt|

Elektromobilität in Friedrichsdorf in der Praxis:

Bürgermeister Burghardt hat E-Roller getestet

Umweltfreundlich mit einem Elektroroller waren Bürgermeister Horst Burghardt und Mitarbeiter der Friedrichsdorfer Stadtverwaltung in den letzten Wochen unterwegs - und sie waren begeistert. Das bestätigte der Bürgermeister am Mittwoch, 28. Juli 2010, Dr. Marie-Luise Wolff, Vorstand der Mainova. Die Mainova hatte der Stadt einen Elektroroller überlassen, um erste eigene Erfahrungen mit der Elektromobilität zu machen. Jetzt zum Ende der fünfwöchigen Testphase war es Zeit für einen Erfahrungsaustausch.

Bürgermeister Horst Burghardt sagte: "Eine prima Aktion der Mainova, denn E-Roller sind eine echte Alternative zum Auto in der Stadt: Schnell, wendig, leicht zu parken und umweltfreundlich sind die herausragenden Merkmale. Ich hoffe, dass bei dieser Aktion einige auf den Geschmack gekommen sind und sich beim nächsten Roller für einen Elektroroller entscheiden."

Dr. Wolff begründete das Engagement der Mainova: "Elektromobilität ist eine viel versprechende Zukunftstechnologie. Sie kann uns unabhängiger von den begrenzten und klimaschädlichen fossilen Rohstoffen machen. Fahrzeuge ohne Feinstaub-Emissionen und mit leisen Motoren können zudem die Lebensqualität erheblich verbessern." Die Mainova als wichtigster Energieversorger für Frankfurt und Rhein-Main wolle sich künftig noch stärker im Bereich Elektromobilität engagieren. In Frankfurt seien bereits zwei Zapfsäulen in einem Parkhaus errichtet, weitere Stromtankstellen werden folgen.
"Der Elektro-Roller für Friedrichsdorf ist Teil eines umfangreichen Pilotprojekts der Mainova zur Elektromobilität in Frankfurt und der Rhein-Main-Region", ergänzte Dr. Wolff. Durch eine Vielzahl von Nutzern könne viel über die Alltagstauglichkeit im wahrsten Sinne des Wortes "erfahren" werden.

Der Roller mit einer Spitzengeschwindigkeit von 45 km/h und einer Leistung von 3 kW (4 PS) hat mit einer Batterieladung eine Reichweite von circa 100 km und kann an jeder regulären Steck-dose (220/230 Volt) aufgeladen werden. Für die Strecke von 100 km benötigt der Roller 3 Kilowattstunden (kWh) Strom, die derzeit rund 60 Cent kosten. Ein vergleichbarer Superbenziner verbraucht auf gleicher Strecke 3,5 Liter, die aktuell mit knapp 5 Euro zu Buche schlagen.

Weitere Informationen zu dem Elektro-Roller-Projekt sowie zum Thema Elektromobilität gibt es auf der Aktions-Homepage www.mobil-mit-e.de und auf der Website www.mainova.de.

 

Technische Daten Innoscooter EM 2500 Lithium

 

 

Antrieb: Bürstenloser Radnabenmotor
Leistung: 2.500 W, bei gedrücktem ECO-Schalter ca. 3.000 W
Geschwindigkeit: 45 km/h
Steigung: bis 18%
Batterie: Lithium-Polymer-Akku mit Ladeaus-gleichselektronik und Tiefentladungs-schutz aus deutscher Produktion, werk-zeugloser Austausch möglich
Kapazität: 42 Ah
Ladezeit: 5 bis 8 Stunden
Haltbarkeit: ca. 1.500 Ladezyklen
Reichweite: bis zu 100 km
Eigengewicht: 95 kg
Zul. Gesamtgewicht: 260 kg

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