Detailabbildung Heizkraftwerk West
Elektrischer Strom wird durch die Umwandlung von Energie erzeugt, überwiegend aus fossilen Primärenergieträgern wie Öl, Kohle und Erdgas. Da diese aber nur in endlichen Mengen auf der Erde vorhanden sind, werden verstärkt auch andere Erzeugungsarten eingesetzt. Weitere natürliche Quellen sind regenerative Energien wie Wind- und Sonnenenergie oder die Energie des fließenden Wassers und seit rund 50 Jahren die Kernspaltung.

Mainova erzeugt den größten Teil des Stromes in Heizkraftwerken. Die Energieumwandlung geschieht in drei Schritten. Zunächst wird ein Energieträger, beispielsweise Erdgas, verbrannt. Die Wärme erhitzt Wasser, Dampf entsteht und der betreibt eine Turbine. Bewegungsenergie wird so in Strom gewandelt, wobei ein Energieverlust bei der Umwandlung unvermeidbar ist. In Kraftwerken entsteht er vor allem durch das benötige Kühlwasser: Bis zu 60% der eingesetzten Energie gehen bei konventionellen Kraftwerken verloren. Deshalb setzt Mainova vornehmlich Erzeugungstechniken ein, die den Dampf gleichzeitig zum Heizen und Kühlen von Gebäuden nutzbar machen. Die von uns seit langem eingesetzte Kraft-Wärme-Kopplung bedeutet Ressourcen-Schonung.

In den fünf Mainova Heizkraftwerken erfolgt die Energieerzeugung in Kraft-Wärme-Kopplung unter gleichzeitiger Produktion von Strom und Wärme. Auf diese Art wird die Brennstoffausnutzung im Vergleich zu konventionellen Kraftwerken auf das Doppelte gesteigert. Die bei der Stromerzeugung entstehende Abwärme wird in das Fernwärmenetz eingespeist und erreicht so verbrauchsfertig die Mainova-Kunden.

Auch außerhalb des Stadtzentrums wird Mainova-Wärme verstärkt in Kraft-Wärme-Kopplung produziert. So sorgt im Mainova-Heizwerk Raimundstraße bereits ein so genanntes Blockheizkraftwerk dafür, dass diese effiziente Form der Energieausnutzung auch in den Heizwerken außerhalb der Innenstadt eingesetzt wird. Mainova betreibt derzeit mehr als 10 weitere Blockheizkraftwerke im Rhein-Main-Gebiet, weitere werden folgen.