Die Überdimensionierung der Geräte führt dazu, dass sie dauernd "takten". Das bedeutet bei Anforderung durch das Raumthermostat oder die Thermostatventile zündet der Brenner. Die Heizung heizt mit voller Leistung das Heizwasser auf, gleichzeitig kann die Wärme nicht abgegeben werden - weil mehr als nötig produziert wird. Die Folge ist, sie produzieren mehr als nötig. Die Heizung schaltet daher wieder ab. So kommt es zu ständiger An- und Ausschaltung des Brenners, was natürlich einen überhöhten Energieverbrauch mit sich bringt.
Über das ganze Jahr betrachtet können Hauseigentümer, die ihren veralteten Wärmeerzeuger gegen eine Erdgas-Brennwertheizung austauschen, bis zu 40 % Energie einsparen. Achten Sie darauf, dass die Temperaturabsenkung bei Nacht korrekt eingestellt ist. Die Betriebstemperatur zur Erwärmung des Brauchwassers sollte im Normalfall 55 bis 60 °C betragen - mehr ist aus energetischen und Gründen der Verkalkungsgefahr der Leitungen nicht günstig.