Ältere Heizkessel sind meist nicht in der Lage, ihre Betriebstemperatur einem niedrigeren Wärmebedarf anzupassen. Außerdem sind sie in der Regel überdimensioniert und schlecht isoliert, so dass sie außerhalb der Heizperiode unnötig Wärme an den Aufstellraum abgeben. Moderne Erdgas-Brennwertheizungen arbeiten modulierend und sind besonders effizient. Sie sind sparsam im Verbrauch, da sie die Abwärme im Abgas nutzen. Damit ist eine Energieeinsparung gegenüber Geräten mit Niedertemperaturtechnik von bis zu 10 % möglich.

Die Überdimensionierung der Geräte führt dazu, dass sie dauernd "takten". Das bedeutet bei Anforderung durch das Raumthermostat oder die Thermostatventile zündet der Brenner. Die Heizung heizt mit voller Leistung das Heizwasser auf, gleichzeitig kann die Wärme nicht abgegeben werden - weil mehr als nötig produziert wird. Die Folge ist, sie produzieren mehr als nötig. Die Heizung schaltet daher wieder ab. So kommt es zu ständiger An- und Ausschaltung des Brenners, was natürlich einen überhöhten Energieverbrauch mit sich bringt.

Über das ganze Jahr betrachtet können Hauseigentümer, die ihren veralteten Wärmeerzeuger gegen eine Erdgas-Brennwertheizung austauschen, bis zu 40 % Energie einsparen. Achten Sie darauf, dass die Temperaturabsenkung bei Nacht korrekt eingestellt ist. Die Betriebstemperatur zur Erwärmung des Brauchwassers sollte im Normalfall 55 bis 60 °C betragen - mehr ist aus energetischen und Gründen der Verkalkungsgefahr der Leitungen nicht günstig.

Energiesparhaus
Entdecken Sie bei einem Rundgang durch das virtuelle Mainova Energiesparhaus, wie Energie und Wasser gespart werden können.
Interaktive Energiesparbroschüre
Das neue Energie-Sparbuch ist da! Das Mainova-Team zeigt Ihnen viele Wege, wie Sie Energie noch effizienter nutzen können.