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175 Jahre Gasversorgung in Frankfurt
Wo ein so Frankfurterisches Jubiläum wie das heutige begangen wird, darf das kürzeste Goethe-Zitat nicht fehlen: "Licht" so wird überliefert, soll Goethes letztes Wort auf dem Sterbebett gewesen sein. Man schrieb das Jahr 1832; und seine Vaterstadt tat sich noch schwer, nach dem Vorbild von Berlin, Dresden und Hannover die alten Ölfunzeln zur Straßenbeleuchtung durch das neue, hell strahlende Gaslicht abzulösen.
War es in jenen Residenzstädten die Obrigkeit, so war es hier die Bürgerschaft, die sich an die Spitze des Fortschritts gesetzt hatte. Genauer gesagt: es waren 123 Frankfurter Hausbesitzer, die Johann-Friedrich Knoblauch und Johann Georg Remigius Schiele bei der Eröffnung ihres Gaswerks in der Mainzer Landstraße 28 am 18. September 1828 als Leuchtgas-Kunden gewonnen hatten.

Herausgegeben aus Anlass des 175-jährigen Bestehens der Frankfurter Gas- und Wasserversorgung von der Mainova AG, Frankfurt am Main in Zusammenarbeit mit dem Frank Trurnit & Partner Verlag GmbH.

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